Aktuelle Meldungen

Infektionsabwehr

Darmstammzellen wechseln in den Abwehrmodus

Darmstammzellen erneuern nicht nur die Schleimhaut. Bei einer Salmonelleninfektion können sie offenbar selbst auf bakterielle Invasion reagieren. Eine Studie zeigt, wie daraus eine frühe Schutzreaktion in den Krypten entstehen könnte.

Gesundheitsatlas

Weniger Herzinfarkte, aber Anstieg bei Risikofaktoren

Eine aktuelle Datenauswertung für den Gesundheitsatlas offenbart eine erfreuliche Entwicklung: Die Zahl der Herzinfarkte in Deutschland ging deutlich zurück. Aber gleichzeitig zeigt die Analyse, dass dies kein Grund zum Aufatmen ist.

Prostatakarzinom

PSMA-PET verändert frühe Therapieentscheidungen

Die hochsensitive PSMA-PET wird zunehmend zur Standardbildgebung beim Prostatakarzinom – und scheint bereits jetzt therapeutische Konsequenzen zu haben. Eine große US-Analyse zeigt: Patienten erhalten nach PSMA-PET deutlich häufiger moderne systemische Therapien als nach konventioneller Bildgebung.

Kinder- und Jugendmedizin

TikTok, Gaming oder Chats? Was besonders schadet

Wie Jugendliche digitale Medien nutzen, könnte für ihr Wohlbefinden wichtiger sein als die reine Gesamtdauer. Eine Querschnittstudie aus der COMPASS-Erhebung 2024 zeigt, inwieweit „Flourishing“, also positives psychosoziales Gedeihen, beeinflusst wird.

AMD, Katarakt und Co.

Sehbeeinträchtigung im Alter erhöht Sterberisiko

Sehbeeinträchtigungen gelten angesichts der alternden Weltbevölkerung zunehmend als relevantes Public-Health-Problem. Nun stellten Forschende fest, dass visuelle Beeinträchtigungen nicht nur die Lebensqualität verschlechtern, sondern auch die Lebensdauer verkürzen können.

Anämie/Hämochromatose

Eisenüberladung gefährdet Fertilität und Sexualfunktion

Eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt hohe Raten von Hypogonadismus, Fertilitätsstörungen und sexuellen Dysfunktionen bei Patienten mit transfusionsabhängigen Anämien oder hereditärer Hämochromatose.

Inflammatorischer Brustkrebs

Ungleiche Überlebensraten

Das inflammatorische Mammakarzinom ist selten, aber klinisch besonders herausfordernd. Eine große US-Registeranalyse untersuchte, ob diese Patientengruppe von den Fortschritten der Brustkrebstherapie profitiert hat. Dabei rückt auch eine Behandlung in den Blick, die für diese Erkrankung als Standard gilt.

Herzgesundheit

Spätes Mutterglück mit kardiovaskulären Folgen

Das Alter bei der ersten Geburt ist relevant für die kardiovaskuläre Gesundheit der Mutter – je später die erste Entbindung, umso höher das Risiko für ernste Folgen im weiteren Leben. Das ist das Ergebnis einer großen Studie, die mehr als 45.000 Schwangerschaften analysiert hat. Ein Krankheitsbild scheint dabei eine besondere Rolle zu spielen.

Rückenmarksverletzung

Experimenteller Antikörper unterstützt Regeneration

Ein Schritt in Richtung regenerative Therapie bei Querschnittslähmung? Forschende aus Zürich konnten erstmals bildgebend nachweisen, wie ein experimenteller Antikörper neurologische Schäden nach Rückenmarksverletzung reduziert.

Was bringt die Koloskopie?

Langzeit-Studie in „Lancet“ erfordert Neubewertung

Die Koloskopie gilt als Goldstandard für die Darmkrebsvorsorge. Eine im Magazin „The Lancet“ veröffentlichte Auswertung von Langzeit-Daten erfordert einem Begleitkommentar zufolge nun „eine Neubewertung dessen, was die Koloskopie auf Bevölkerungsebene leisten kann – und was nicht.“

Endometriose

Risiko für Fehlbildungen wohl leicht erhöht

Etwa jede zehnte Frau im reproduktiven Alter ist von Endometriose betroffen. Eine große kanadische Kohortenstudie liefert nun Hinweise darauf, dass die Erkrankung mit einem leicht erhöhten, aber statistisch signifikanten Risiko für angeborene Fehlbildungen beim Kind verbunden sein könnte.

Altersforschung

Wie schnell Ernährung wirkt

Wie schnell reagiert der Körper auf veränderte Ernährung und was bedeutet das für Marker des biologischen Alterns? Eine australische Interventionsstudie zeigt messbare Veränderungen altersbezogener Biomarker. Was dahintersteht, ist für die Alternsforschung ebenso relevant wie für die Ernährungsmedizin.

Neue Depressions-Therapie?

Strukturelle Veränderungen im Gehirn unter LSD

Können Patienten mit Depressionen von einer Behandlung mit LSD profitieren? Einer Studie zufolge führen zwei moderate bis hohe Dosen des Psychedelikums offenbar zu einer erhöhten Integrität der weißen Substanz in Hirnarealen, die typischerweise bei Depressionen Beeinträchtigungen aufweisen.

Yimmugo

Erneuter Rückruf von IgG-Präparat

Nachdem bereits im März bestimmte Chargen von Yimmugo 100 mg/ml zurückgerufen wurden, wurde der Rückruf nun verlängert. Es sind neue Chargen betroffen.

Brustkrebs

Studie: GLP-1-Agonisten reduzierten Sterblichkeit deutlich

Frauen mit Brustkrebs und gleichzeitig bestehender Adipositas oder Typ-2-Diabetes haben meist eine ungünstigere Prognose. Eine große Kohortenstudie zeigte nun, dass GLP-1-Agonisten möglicherweise mehr leisten als reine metabolische Kontrolle, sondern auch das Überleben drastisch verbessern.

Rote-Hand-Brief

Risiko für Leberschäden bei Ontozry

Bei mit dem Antiepileptikum „Ontozry“ (Wirkstoff: Cenobamat) behandelten Patienten wurden Fälle von schwerem Leberschaden einschließlich Leberversagen berichtet. Viele dieser Fälle standen im Zusammenhang mit einer Polytherapie mit weiteren Antiepileptika. Darauf weist das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hin.

Vorhofflimmern

Schlaganfall trotz Antikoagulation

Wenn Patienten mit Vorhofflimmern trotz laufender Antikoagulation einen ischämischen Schlaganfall erleiden, steht die weitere medikamentöse Behandlung erneut zur Diskussion. Häufig wird dann umgestellt. Eine Registeranalyse prüft nun, ob diese Praxis kurzfristig tatsächlich Vorteile bringt.

Heart Failure 2026

Renaissance von Digoxin und Digitoxin

Digitalisglykoside wie Digoxin und Digitoxin gehören zu den ältesten Medikamenten der Herz-Kreislauf-Medizin. Trotz jahrhundertelanger Anwendung blieb ihr Stellenwert in der modernen Herzinsuffizienztherapie zuletzt jedoch unklar. Aktuelle Studien ziehen nun ein positives Fazit.

Urologische Tumoren

Penis, Herz, Tonsille: Metastasierung an ungewöhnlichen Orten

Urologische Tumoren metastasieren meist in Lymphknoten, Lunge, Leber oder Knochen. Deutlich seltener treten Absiedlungen in Regionen wie Herz, Hand, Schädelknochen, Penis oder Tonsillen auf. Eine aktuelle Fallserie veranschaulicht nun einige dieser seltenen Befunde.

Orale Immuntherapie

Mit Erdnussflips gegen die gefährliche Allergie

Erdnussallergien zählen zu den häufigsten und potenziell gefährlichsten Nahrungsmittelallergien im Kindesalter. Forschende erprobten nun eine sehr langsame – und schmackhafte – Methode zur Toleranzentwicklung, die hochsignifikante Ergebnisse zeigte.

Frühe Entwicklung

Wie Kinder helfen lernen

Kinder lernen früh zu helfen, aber nicht überall unter denselben Bedingungen. Eine aktuelle Studie untersucht, wie Mütter ihre Kleinkinder zum Helfen anleiten. Helfen beginnt früh – doch was Kinder dabei lernen, kann je nach Umfeld verschieden sein.

Neue Leitlinie:

Wann sollte eine Plazenta zur Histopathologie?

Eine histopathologische Untersuchung der Plazenta kann nützliche Informationen liefern. Bisher fehlten allerdings Richtlinien für eine standardisierte Plazentabegutachtung. Eine neue Leitlinie soll diese Lücke schließen. Sie nennt auch Indikationen, bei denen eine Plazentadiagnostik sinnvoll ist.

Strittige Grenzwerte

Wie tief den Blutdruck bei Schwangeren senken?

Eine neue Analyse aus England stellt die gängigen Grenzwerte von 140/90 mmHg zur Blutdrucksenkung bei Schwangerschaftshypertonie infrage. Wie tief sollte man den Blutdruck senken, um eine Präeklampsie zu verhindern und macht das noch Sinn?

Kasuistik

Akutes Nierenversagen und Tod unter Relugolix und Abirateron

Ein 72-jähriger Mann mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom entwickelt kurz nach Beginn einer Kombinationstherapie mit Relugolix und Abirateron ein schweres akutes Nierenversagen – eine Folge der Therapie oder spielt ein Statin eine weitere Rolle?

Endokarditis

Hirnkomplikationen nicht per se Grund für OP-Aufschub

Neurologische Ereignisse erschweren die Operationsplanung bei infektiöser Endokarditis erheblich. Eine retrospektive Analyse legt nun nahe, dass vor allem die Art der Komplikation für Prognose und Timing entscheidend ist.

Rote-Hand-Brief

„Tecovirimat SIGA“ nicht bei Patienten mit neuer Mpox-Infektion!

Bei Patienten mit neuer Mpox-Infektion sollte keine Behandlung mit Tecovirimat SIGA (Tecovirimat-Monohydrat) begonnen werden. Das teilt die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) in einem aktuellen Rote-Hand-Brief mit. Klinische Studien belegen eine „mangelnde Wirksamkeit“.

Herzinsuffizienz

Höchste Mortalität bei „Zitronen auf Beinen“

Bei Patienten mit Herzinsuffizienz könnte nicht allein das Körpergewicht, sondern vor allem die Fettverteilung entscheidend für die Prognose sein. Darauf deuten neue Daten hin, die auf dem Kongress Heart Failure 2026 in Barcelona vorgestellt wurden und das Bild der „Lemon-on-sticks“ zeichnen.

Schlaganfall

Was der Infarktkern noch zeigt

Beim akuten ischämischen Schlaganfall richtet sich der Blick oft auf noch potenziell erholungsfähiges Hirngewebe. Eine aktuelle Studie lenkt ihn nun auf den Infarktkern. Dort könnte eine veränderte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke Hinweise darauf geben, warum der Verlauf trotz Rekanalisation ungünstig bleibt.

Diabetes/Retinopathie

Hoffnung für Millionen: Neuer Ansatz gegen Erblindung

Krankhafte Gefäßneubildungen sind eine zentrale Ursache für Erblindung bei Diabetes und Makuladegeneration. Mannheimer Forschende haben nun einen neuen Mechanismus entdeckt, der zielgerichtete Therapien ermöglichen könnte.

Andes-Virus

Deutsche Passagiere in Frankfurt eingetroffen

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff sind vier deutsche Passagiere nach Deutschland gebracht worden. In Frankfurt sollen sie untersucht und dann zur Quarantäne in die jeweiligen Bundesländer gebracht werden.

Hülsenfrüchte und Soja

Geringeres Hypertonierisiko bei höherem Verzehr

Linsen, Bohnen, Kichererbsen und Tofu gelten als günstige pflanzliche Proteinquellen. Eine aktuelle Metaanalyse untersucht, ob ihr regelmäßiger Verzehr auch mit dem Neuauftreten einer Hypertonie zusammenhängt. Die Auswertung zeigt, dass dabei nicht nur die Lebensmittelauswahl, sondern auch die Menge relevant sein könnte.

Bewusstsein und Wahrnehmung

Was hört das Gehirn unter Narkose?

Auch unter Allgemeinanästhesie bleibt das Gehirn nicht völlig abgeschaltet. Eine aktuelle Studie zeigt, dass der Hippocampus weiterhin auf Töne und gesprochene Sprache reagiert und dabei neuronale Plastizität zeigt. Die Befunde werfen eine Grundfrage auf: Wie viel Verarbeitung ist ohne Bewusstsein möglich?

Fallbericht

Persistierende Epiglottisschwellung bei einem 62-Jährigen

Der Mann stellt sich mit seit einem Monat progredienten Schluckbeschwerden und Fremdkörpergefühl im Hals in einer HNO-Abteilung vor. Dyspnoe besteht nicht.

Gute Ergebnisse:

Endlich Mutter dank Uterustransplantation

Die Uterustransplantation etabliert sich zunehmend als Behandlungsoption für Frauen mit absoluter uteriner Infertilität. Ein US-amerikanisches Zentrum liefert nun detaillierte Daten zu Schwangerschaftsverläufen, Komplikationen und neonatalen Outcomes nach Uterustransplantation und zeigt überraschende Ergebnisse.

Amputationsverletzung

Daumenreplantation erst nach 24 Stunden – dennoch mit Erfolg

Ein 25-jähriger Mann, der in einer Holzfabrik arbeitet, stellt sich nach einer traumatischen Amputation des linken Daumens in der Notaufnahme vor. Die Verletzung entstand durch eine Sägeverletzung am Arbeitsplatz etwa 24 Stunden vor der Vorstellung. Der optimale Zeitpunkt für die Replantation ist damit eigentlich schon überschritten.

Wegen Klinik-Abwasser?

Seen stark mit antibiotika-resistenten Bakterien belastet

Wer angesichts der immer sommerlicher werdenden Temperaturen mit einem Sprung ins nächste Gewässer liebäugelt, sollte das Wasserschlucken besser vermeiden: In vielen Seen tummeln sich Bakterien mit Resistenz-Genen für viele gängige Antibiotika. Eine Ursache sind wahrscheinlich Klinik-Abwässer.

Verletzungsgefahr

„Super Shoes“ – nicht immer nur super

Noch schneller, noch weiter: Sogenannte „Advanced Footwear Technology“-Schuhe (AFT) gelten im Leistungslauf als wichtiger Faktor zur Verbesserung der Laufökonomie und für bessere Wettkampfzeiten. Die Schuhe haben allerdings nicht nur Vorteile, wie eine Analyse nun ergab.

Studie

Nitrit-Suizide in Großbritannien nehmen deutlich zu

Eine retrospektive Analyse aus Großbritannien deutet darauf hin, dass Suizide durch Natrium- oder Kaliumnitrit in den vergangenen Jahren deutlich häufiger geworden sind.

Kasuistik

„Badehosenmuster" nach kurzem Fieber

Ein zuvor gesunder Mann in seinen 40ern stellt sich mit einem seit zwei Tagen bestehenden Hautausschlag vor. Der Ausschlag verursacht keine weiteren Beschwerden. Zwei Tage zuvor gibt der Patient an, Fieber bis 39 °C gehabt zu haben.

Hantavirus

Klinik: Keine Entwarnung im Fall deutscher Kontaktperson

Unter hohen Schutzmaßnahmen ist eine Kontaktperson vom Kreuzfahrtschiff „Hondius“ zur Untersuchung nach Düsseldorf gebracht worden. Die medizinische Abklärung dauert lang.

Rote-Hand-Brief

Fehlerhafte Verpackung bei FAMENITA 200 mg

Aufgrund von Sicherheitsbedenken hat der Zulassungsinhaber Exeltis Germany GmbH vor einer nicht zulassungskonformen Kennzeichnung auf der äußeren Umhüllung gewarnt. Konkret geht es um FAMENITA 200 mg, 90 St. (N3)

Kasuistik

Drei Monate Reizhusten: Die Ursache steckte im Hals

Eine Frau mittleren Alters stellt sich mit einem seit drei Monaten bestehenden trockenen Reizhusten vor. Vorausgehende respiratorische Infekte oder relevante Vorerkrankungen verneint sie.

Für „bessere Entscheidungen“:

Multimediales Training für Hausärzte

Bei Rückenschmerzen oder anderen Schmerzen am Bewegungsapparat führen Röntgen- oder MRT-Untersuchungen nicht immer zu besseren Diagnosen. Ein an der Uni Marburg entwickeltes mehrstufiges Konzept mit einem multimedialen Training für Hausärzte soll nun Überdiagnostik bei der Bildgebung vermeiden und eine präzisere Entscheidungsfindung fördern.

Infuenza und Pertussis

Studie: Simultane Impfungen in der Schwangerschaft sicher

Impfungen in der Schwangerschaft haben die Mortalität und Morbidität von Mutter und Kind deutlich senken können. Entsprechend wächst die Zahl der empfohlenen Vakzinen kontinuierlich. Eine große Studie aus Australien hat nun untersucht, ob simultane Impfungen von in der Schwangerschaft sicher sind.

Ein Weg aus der Resistenzfalle?

Vier unterschiedliche Subtypen von AML-Stammzellen

Offenbar gibt es vier unterschiedliche Subtypen von Leukämie-Stammzellen: Diese Vielfalt könnte erklären, warum eines der wichtigsten Medikamente zur Behandlung der akuten myeloischen Leukämie (AML) bei manchen Patienten nicht ausreichend wirkt oder an Wirksamkeit verliert.

Studie

Überaktive Blase nach geschlechtsangleichender Vaginoplastik

Eine geschlechtsangleichende Vaginoplastik kann bei trans Frauen mit einer leichten Verschlechterung von Symptomen einer überaktiven Blase einhergehen. Besonders betroffen scheinen ältere Patientinnen zu sein.

Kontaminiertes Arzneimittel?

Nosokomialer Ausbruch in vier Kliniken

Seit März haben sich zehn Menschen in vier Krankenhäusern in Deutschland mit Ralstonia mannitolilytica infiziert. Das teilt das Robert Koch-Institut (RKI) mit. R. mannitolilytica ist ein gramnegatives Bakterium und opportunistisch pathogen. Infektionen treten vorwiegend bei Immunsuppression auf.

Subarachnoidalblutung

Neue Leitlinie: Versorgung in Zentren gefordert

13 Jahre nach der Erstveröffentlichung einer Leitlinie zur Behandlung aneurysmatischer Subarachnoidalblutungen durch die European Stroke Organisation (ESO) wurde nun eine neue, europaweit gültige Version durch drei führenden Fachgesellschaften vorgestellt.

Ein Hoffnungsschimmer?

Testosteron könnte bei Glioblastomen protektiv wirken

Männliche Geschlechtshormone gelten überwiegend als fördernde Faktoren für Tumorwachstum, da sie antitumorale Immunreaktionen unterdrücken können. Eine neue Studie stellt dieses Konzept nun zumindest für Hirntumoren infrage. Forschende sehen in den Erkenntnissen Grundsteine für künftige Therapien.

Kasuistik

Infektion mit therapierefraktärem Mycoplasma genitalium

Ein Mann in den 20ern stellt sich mit seit Monaten persistierender Urethritis vor. Die Beschwerden begannen mit penilem Schmerz und weißlichem urethralem Ausfluss. Der Patient nimmt eine HIV-Präexpositionsprophylaxe ein und berichtet über sexuelle Kontakte mit Männern.

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