Aktuelle Meldungen

Fallbericht

Und es war doch nicht nur ein Schnupfen

Eine 12-Jährige stellt sich in einer Klinik vor, weil sie seit Wochen unter Kopf- und Augenschmerzen rechts leidet. Die Eltern nahmen die Beschwerden zunächst nicht ernst und auch die ersten Befunde scheinen die Harmlosigkeit zu unterstreichen. Doch schließlich wird eine CT durchgeführt, die einen lebensbedrohlichen Befund zeigt.

Bewegung in der Schwangerschaft

Nicht nur Sport zählt

Nicht jede Schwangere kann oder will regelmäßig trainieren. Eine aktuelle Kohortenstudie legt nahe, dass auch niedrigschwellige Veränderungen im Alltag relevant sein könnten. Dabei geraten lange Sitzzeiten ebenso in den Blick wie leichte Bewegung.

Telemedizin-Pilotprojekt

Neuro-Wissen für MS-Patienten im ländlichen Raum

Menschen mit Multipler Sklerose stehen insbesondere außerhalb größerer Städte häufig vor großen Herausforderungen. Die Uniklinik Dresden startet daher nun ein Pilotprojekt, das neurologisches Expertenwissen auf telemedizinischem Weg zu den Betroffenen bringen soll.

Kortisonabhängiges Asthma

Tezepelumab senkt die Steroidlast

Viele Patienten mit schwerem Asthma kommen trotz moderner Inhalationstherapie nicht ohne orale Kortikosteroide aus. Das kann die Erkrankung stabilisieren, bringt langfristig aber Risiken mit sich. Eine Phase-3-Studie prüfte nun, ob Tezepelumab die Kortisonlast senken kann, ohne die Asthmakontrolle zu gefährden.

RKI-Studie IMPRESS

Was denken Eltern über Kinder-Impfungen?

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat insgesamt 614 Eltern von Kindern im Kleinkind- und Vorschulalter (unter 7 Jahren) zum Thema Impfen befragt. Die Ergebnisse hat das RKI nun anlässlich des Internationalen Kindertags (1. Juni 2026) online veröffentlicht.

Kasuistik

Psychiatrische Symptomatik mit tödlichem Ausgang

Ein junger Patient stellt sich in einer Notaufnahme mit dem Gefühl seines unmittelbar bevorstehenden Todes vor. Es zeigen sich psychomotorische Unruhe, Aggressivität, Hypersalivation sowie diffuse Schmerzen. Der Verdacht fällt schnell auf eine infektiöse Enzephalitis.

Melanomvorstufe

Zwischen Exzision und aktiver Überwachung

Wie oft wird aus einer Lentigo maligna wirklich ein invasives Melanom – und was bedeutet das für die Therapieentscheidung bei älteren Patienten? Die bislang größte europäische Registerstudie zu dieser Entität liefert populationsbasierte Daten über zehn Jahre.

Konsensuspapier

Frauenherz-Zentren sollen Versorgungs­lücken schließen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache bei Frauen. Dennoch bestehen weiterhin erhebliche Unterschiede bei Diagnostik, Behandlung und wissenschaftlicher Berücksichtigung weiblicher Patienten. Ein neues Konsensuspapier schlägt daher den Aufbau spezialisierter Frauenherz-Zentren vor.

Sauna als Risiko?

Infektionen mit Dermatophilus congolensis

Das Robert Koch-Institut weist auf vermehrte Fälle von Infektionen mit dem Bakterium D. congolensis hin. Beim Menschen sind pockenartige Hautläsionen, Juckreiz und krustige oder schuppenartige Beläge Folge der Infektion. Betroffen sind bislang Männer (MSM), sich wahrscheinlich bei Besuchen in Sex-positiven Saunen infiziert haben.

Intrakranielles Aneurysma

Angst und Depression verschlechtern Prognose

Ein nicht rupturiertes intrakranielles Aneurysma gilt häufig als klinischer Zufallsbefund mit individuell variierendem Risiko. Neue Daten legen nun nahe, dass psychische Faktoren einen bislang unterschätzten Einfluss auf den weiteren Verlauf haben könnten.

Kongress-Update

Neue Kombi-Therapie bremst Prostatakrebs deutlich

Eine gezielte Kombinationstherapie könnte den Krankheitsverlauf bei einigen Männern mit metastasiertem kastrationssensitivem Prostatakarzinom deutlich verlangsamen. Dies zeigte die Auswertung der Phase-3-Studie TALAPRO-3, die auf dem diesjährigen ASCO-Kongress präsentiert wurde.

Alte DNA

Der Scharlach-Erreger aus der Mumie

Viele Krankheitsgeschichten Amerikas beginnen mit der Ankunft der Europäer. Ein Zahn aus einer bolivianischen Mumie verschiebt nun den Blick. Moderne Genomik zeigt, dass ein bis heute bedeutsamer Erreger dort schon vorher zirkulierte.

Interview

„Umbruch in der Otologie“ – Gentherapie bei Schwerhörigkeit

„Die Gentherapie ist ein absoluter Umbruch in der Otologie, da sie erstmals eine kausale Behandlung für Innenohrschwerhörigkeit ermöglicht“, sagt Professor Dr. Hubert Löwenheim (Uniklinik Tübingen). Im Gespräch mit dem änd erläutert er, wie die Behandlung funktioniert und was von der „Molekularen Otologie“ noch zu erwarten ist.

Hantavirus

Ein Kreuzfahrtschiff als mobile Ausbruchsplattform

Der Hantavirus-Ausbruch auf dem Expeditionsschiff „MV Hondius“ zeigt, dass internationale Pandemievorbereitung weniger an wissenschaftlichen als an organisatorischen Schwächen leidet. Verzögerte Meldungen, fragmentierte Zuständigkeiten und uneinheitliche Maßnahmen erschwerten die Reaktion erheblich.

Psychologie

Frauen gelten weltweit als das attraktivere Geschlecht

Gesichter von Frauen werden im Schnitt attraktiver bewertet als die von Männern – und zwar kulturübergreifend. Warum das so ist, fragte sich bereits Charles Darwin, doch für eine Antwort fehlte ihm ein entscheidendes Werkzeug.

Kalziumkanalblocker

Suizid mit häuslicher Medikation

Eine 64-jährige Frau mit Angststörungen und Depressionen versucht sich mit ihrer häuslichen Medikation das Leben zu nehmen. Mit tragischem Erfolg: Gegen die Kalziumkanalblocker haben die behandelnden Ärzte trotz weitreichender Maßnahmen keine Chance.

„Disease X“

Rätselhafte Krankheitswelle im Kongo

Eine ungewöhnliche Häufung schwerer Erkrankungen mit teils tödlichem Verlauf trat Ende 2024 in der Demokratischen Republik Kongo auf. Die als „Disease X“ bezeichnete Krankheitswelle betraf vor allem Kinder – eine Überblicksarbeit fasst den aktuellen Wissensstand zusammen.

Kinder- und Jugendpsychiatrie

Wann kindliches Lügen zum Warnsignal wird

Kinder lügen im Entwicklungsverlauf häufig, ohne dass daraus zwangsläufig ein Problem entsteht. Eine kanadische Längsschnittstudie zeigt jedoch, dass bestimmte Muster des Lügens mit späteren antisozialen Persönlichkeitsmerkmalen und gerichtlichen Verurteilungen assoziiert waren.

Infertilität

Entzündungen im Mund setzen auch den Ovarien zu

Chronische Entzündungen in der Mundhöhle können direkt die weibliche Fertilität beeinflussen. Wie genau, das war bisher nicht ausreichend verstanden. In einem Tiermodell mit Titanimplantaten kamen Forschende den Ursachen auf den Grund.

BfArM:

Epinephrin/Adrenalin unwirksam bei Angioödem durch ACE-Hemmer?

Das BfArM weist auf eingeschränkte Wirksamkeit von ACE-Hemmern bei Angioödemen hin. Es gebe Hinweise, „dass ein durch ACE-Hemmer ausgelöstes Angioödem durch Bradykinin vermittelt wird und dass Epinephrin/Adrenalin [...] möglicherweise unwirksam ist.

Fallbesprechung

Der schwere Weg einer 13-Jährigen zur Erwachsenen

Lucia ist 13, neugierig auf das Leben – und lebt doch mit einer seltenen genetischen Erkrankung. Ihr Fall zeigt, wie anspruchsvoll die Begleitung von Jugendlichen mit ADHS und genetisch bedingter Entwicklungsstörung sein kann.

Typ-2-Diabetes

Wie harmlos sind Lebensmittel­farbstoffe?

Eine französische Kohortenstudie bringt Lebensmittelfarbstoffe erstmals mit einer höheren Typ-2-Diabetes-Inzidenz in Verbindung. Auffällig ist der Befund auch deshalb, weil es nicht nur um klassische synthetische Zusätze ging. Die Ergebnisse lenken den Blick auf Farbstoffe natürlichen Ursprungs, die viele eher für unproblematisch halten.

Erstmals:

S3-Leitlinie zur unilateralen spastischen Zerebralparese

Es gibt erstmals eine S3-Leitlinie zur „Diagnostik und Therapie der unilateralen spastischen Zerebralparese (LL-uCP)“. Adressaten sind Neuropädiater, Kinder-und Jugendärzte, Orthopäden sowie Ergo- und Physiotherapeuten.

Postpartale Psyche

Welcher Geburtsmodus stärker belastet

Nicht alle Kaiserschnitte lassen sich vermeiden, viele retten Leben, manche sind geplant. Gleichzeitig kann der Geburtsmodus psychisch stärker nachwirken als oft angenommen. Eine große US-Analyse unterscheidet genauer als frühere Arbeiten und zeigt, welcher Geburtsweg mit dem höchsten Risiko verbunden war.

Herzinsuffizienz

Wie ist der optimale Kaliumbereich bei Herzinsuffizienz?

Welche Werte als optimal gelten, ist nicht eindeutig geklärt – insbesondere mit Blick auf Unterschiede zwischen Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) und erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF). Eine gepoolte Analyse macht nun deutlich: lieber hyperkaliäm als hypokaliäm.

COPD und Diabetes

Wenn Kortison die Diabetestherapie erschwert

Bei exazerbierter COPD muss die Atmung rasch stabilisiert werden. Doch gerade die dafür häufig eingesetzten Kortikosteroide können Hyperglykämien begünstigen. Eine randomisierte Studie untersuchte nun, ob ein gemeinsamer pneumologisch-endokrinologischer Behandlungspfad beide Probleme besser auffängt.

Hypogonadismus

Das Gewicht ist häufig der zentrale Therapiehebel

Hinter dem männlichen Hypogonadismus steckt oft ein ganz anderer Treiber als ein primärer Testosteronmangel: das Übergewicht. Daher ist die richtige Diagnose entscheidend und die Waage manchmal hilfreicher als das Rezept.

Magenkrebs

Medikament gegen biliäres Karzinom verbessert Überleben

Für Patienten mit HER2-positivem fortgeschrittenem gastroösophagealem Adenokarzinom könnte sich ein neuer Therapieansatz abzeichnen. In einer Phase-3-Studie zeigte Zanidatamab deutliche Vorteile gegenüber dem bekannten Schema. Die Medaille hat jedoch auch eine Kehrseite.

Studie

Gedächtnislücken im Alter: Vorzeichen einer Demenz?

Viele Menschen über 60 kennen das Gefühl: Ein Name will nicht einfallen oder ein Termin wird vergessen. Solche Gedächtnisprobleme gehören für viele zum Älterwerden dazu. Doch können sie auch frühe Hinweise auf eine Demenzerkrankung sein?

Neues zu Kindern und Älteren:

Leitlinie „Posttraumatische Belastungsstörung“ aktualisiert

Die Leitlinie „Posttraumatische Belastungsstörung (ADAPT)“ wurde aktualisiert. Insbesondere das Kapitel zu Kindern und Jugendlichen wurde überarbeitet. Zudem gibt es neue Kapitel zu speziellen Gruppen: Erwachsene mit Störung der Intelligenzentwicklung (SIE), Personen mit Fluchthintergrund und ältere Menschen.

Schlaganfall

Teamübungen verbessern die Versorgung

Nicht nur moderne Diagnostik und schnelle Therapien entscheiden über die Qualität der Schlaganfallversorgung – auch die Zusammenarbeit im Team spielt eine zentrale Rolle. Darauf weist die DSG hin und gibt einen Überblick, welche Teamübungen im Alltag einfach umgesetzt werden können.

Urologie

Verborgene Risiken beim „buried penis“

Ein Teil der Patienten mit „buried penis“ lässt sich klinisch kaum untersuchen – mit möglichen Folgen u. a. für die Krebsfrüherkennung. Eine aktuelle Studie zeigt: Nicht freilegbares Gewebe geht häufiger mit riskanten Vorstufen einher und könnte nötige Therapien nachhaltig beeinflussen.

Kardiovaskuläre Prävention

Wie frühe Fitness die Gefäßalterung prägt

Wie elastisch Gefäße im Alter bleiben, entscheidet sich möglicherweise früher als oft gedacht. Eine schwedische Langzeitstudie zeigt, welche Rolle die aerobe Leistungsfähigkeit dabei spielt – und warum der Blick zurück bis ins frühe Erwachsenenalter reicht.

Kasuistik

Bohren zwecklos: Dieser Zahnschmerz kam von Herzen

Eine 76-jährige Frau stellt sich mit persistierenden Schmerzen im Gingivabereich der Zähne 33 und 34 vor, die wiederholt von stechenden thorakalen Beschwerden begleitet werden. Nach etwa fünf bis sechs Minuten klingen die Schmerzen jeweils spontan ab.

BRCA

Krebsrisiko durch einfachen Home-Test aufdecken

Um einen genetischen Test auf eine BRCA-Mutation zu erhalten, müssen spezielle Kriterien erfüllt sein. Manchen Frauen nach Brustkrebs wird er jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht angeboten und deren Risiko übersehen – so das Ergebnis einer Studie, die nun auf dem ESMO Breast Cancer 2026 vorgestellt wurde.

Frauen mit Entwicklungs- und Intelligenzstörungen:

Schlechterer Start ins Leben beim Nachwuchs

Intellektuelle und entwicklungsbedingte Behinderungen betreffen Schätzungen zufolge etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung. Eine neue Studie zeigt nun, dass betroffene Frauen hinsichtlich Schwangerschaft und Geburt erhebliche Hürden meistern müssen, was sich auch negativ auf ihre Kinder auswirken kann.

Frühe Nahrungsmittelallergie

Was davon im Essverhalten bleibt

Nahrungsmittelallergien können den Familienalltag über Jahre prägen. Doch bleibt davon im Jugendalter ein schwierigeres Verhältnis zum Essen zurück? Eine französische Langzeitanalyse deutet auf ein anderes Muster hin.

Fallbericht

Jahrelange Hypertonie und ihre Folgen?

Ein 33-jähriger Mann wird mit dem Verdacht auf einen Herzinfarkt in eine Klinik eingeliefert. Glücklicherweise erkennen die Behandelnden die Alarmsignale – und finden die seltene Ursache für den Zustand des Mannes.

Hautkrebs

Zahl der stationären Behandlungen seit 2004 fast verdoppelt

120.100 Menschen wurden 2024 mit der Diagnose Hautkrebs im Krankenhaus behandelt – 94,5 Prozent mehr als 2004, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Forschung

Parkinson im lebenden Gehirn sichtbar machen

Parkinson früher erkennen? Forschende aus Deutschland haben einen PET-Tracer entwickelt, der krankhafte Alpha-Synuclein-Ablagerungen erstmals im lebenden Gehirn sichtbar machen kann – mit Potenzial für Diagnostik und neue Therapien.

Fallbericht

Diffuse Niedervoltage im EKG mit reversibler Ursache

Eine Frau in ihren 60ern stellt sich mit progredienter Dyspnoe und generalisierten Ödemen vor. Die Patientin hat ein Jahr zuvor einen inferioren Myokardinfarkt erlitten und erhält leitliniengerechte Herzinsuffizienztherapie. Seit zwei Monaten nehmen Atemnot und Anasarka zu.

Keine Süßigkeit:

DGKJ warnt vor Melatonin-Gummibärchen

In einem Konsensuspapier warnt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) vor der sorglosen Verwendung von Süßigkeiten mit beigesetztem Melatonin als Einschlafhilfe für Kinder. Gleichzeitig empfiehlt sie ein Verbot der harmlos aussehenden Nahrungsergänzungsmittel.

ADHS und Hirnreifung

Wackelt ein vertrautes Erklärmodell?

Jahrelang schien ein Befund gut zur klinischen Erfahrung zu passen: Kinder mit ADHS entwickeln sich anders, vielleicht auch ihr Gehirn langsamer. Eine große Längsschnittstudie prüft diese Annahme nun erneut. Dabei rückt ein Faktor in den Vordergrund, der frühere Ergebnisse verzerrt haben könnte.

AUA 2026 Update

Spätfolgen nach kurativer Therapie des Prostatakarzinoms

Ein populationsbasierter Vergleich zweier kurativer Therapieansätze beim nicht-metastasierten Prostatakarzinom zeigt deutliche Unterschiede im Langzeitprofil schwerer Nebenwirkungen.

Neues Medikament

Tourette-Syndrom: Hoffnungsträger Ecopipam

Die medikamentöse Therapie des Tourette-Syndroms ist schwierig und geht häufig mit Nebenwirkungen einher. Eine nun publizierte Phase-III-Studie gibt Hoffnung: Sie zeigt eine anhaltende Tic-Reduktion bei guter Verträglichkeit.

Migräne im Alter

Unterschätzter Faktor beim Schlaganfallrisiko

Wenn ältere Menschen einen Schlaganfall erleiden, stehen meist klassische Risikofaktoren im Vordergrund. Eine neue Kohortenstudie untersucht, ob auch eine Migräneanamnese zur Risikoeinschätzung beitragen kann. Die Antwort hing wesentlich von der Migräneform ab.

Kasuistik

2-jähriges Mädchen mit komplexem Schielen

Im Mittelpunkt dieses Falls steht ein zweijähriges Mädchen mit komplexem Schielen, dessen seltene Ursache erst durch hochauflösende Bildgebung sichtbar wird.

Gegen das „Überwältigtsein“:

Neue Leitlinie mit „Meta-Algorithmus“ für Multimorbidität

Wer blickt noch durch, wenn Patienten sich mit einem Wust an Pillen und Problemen herumschlagen? Die neue Fassung der Leitlinie zur Multimorbidität soll helfen, Prioritäten zu setzen. Unter anderem durch einen „Meta-Algorithmus“, der dem „Überwältigtsein“ entgegenwirkt.

Nach der Geburt

Warum das Gehirn nicht sofort zurückschaltet

Nach der Geburt verändert sich vieles – auch im Gehirn. Eine longitudinale Studie legt nahe, dass die Anpassung nicht nach wenigen Wochen abgeschlossen ist. Stattdessen scheint das mütterliche Gehirn über Monate hinweg auf die neue Lebensphase eingestellt zu werden.

Sucht

Nikotinprodukte locken immer mehr Jugendliche

Nachdem das Rauchen unter Jugendlichen über Jahre rückläufig war, zeigt sich inzwischen wieder eine Trendwende. Besonders besorgniserregend ist dabei der zunehmende Konsum neuer Nikotinprodukte wie Mehrweg-E-Zigaretten und Nikotinbeutel.

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