Aktuelle Meldungen

Präklinische Studie

Neuer Angriffspunkt bei Sepsis
 identifiziert

Forschende der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben einen möglichen neuen therapeutischen Ansatz bei Sepsis gefunden. Ein spezieller Ionenkanal - PACC1 - spielt eine entscheidende Rolle bei der Abwehr von bakteriellen Infektionen.

Idiopathische Lungenfibrose

Neue Daten zur Wirksamkeit von Deupirfenidon

Die antifibrotische Therapie der idiopathischen Lungenfibrose kann den Funktionsverlust der Lunge verlangsamen, aber nicht aufhalten. Entsprechend groß ist das Interesse an Wirkstoffen, die auf etablierten Therapieprinzipien aufbauen. Eine aktuelle randomisierte Studie hat nun Deupirfenidon untersucht.

Patientenverfügung

Kennen Angehörige den mutmaßlichen Willen?

Wenn Patientinnen und Patienten ihren Behandlungswillen nicht äußern können, entscheiden häufig deren Angehörige. Daher ist eine frühzeitige und offene Kommunikation essenziell. Eine Studie befasste sich nun mit der Frage, wie gut Angehörige im Ernstfall den mutmaßlichen Willen der Erkrankten kennen und wiedergeben können. Die Zahlen geben Anlass zur Diskussion.

Kein Softdrink vor der Massage:

Glukose wirkt Entspannung entgegen

Wie wirkt sich Zucker auf Entspannungsübungen aus? Eine Studie der Uni Konstanz bringt nun „aufschlussreiche Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen dem Blutzucker und dem autonomen Nervensystem“ zutage. Demnach wirkt die Einnahme von Zucker der Entspannung entgegen.

Mammakarzinom

Chemotherapie auch für Ältere sinnvoll

Ältere Patientinnen mit triple-negativem Mammakarzinom erhalten seltener eine adjuvante Chemotherapie. Forschende aus den USA warnen nun davor und belegen mit entsprechenden Daten aus ihrer Studie, dass ältere Frauen nicht untertherapiert werden dürfen.

Psoriasis-Arthritis

Therapievergleich unter Alltagsbedingungen

Welche Biologikatherapie sich bei Psoriasis-Arthritis im klinischen Alltag bewährt, hängt oft von mehr ab als nur von der Krankheitsaktivität an den Gelenken. Eine aktuelle Studie verglich zwei etablierte Substanzen und richtete den Blick zugleich auf mögliche Prädiktoren einer Remission.

Cochrane Review:

Was bringt hochintensives Intervalltraining für Inaktive?

Laut WHO sollte man sich wöchentlich mindestens 150 Minuten mit moderater Intensität bzw. 75 Minuten intensiv bewegen. Ein Cochrane Review hat nun untersucht inwiefern gesunde Menschen, die sich bislang zu wenig bewegten, von mehreren kurzen, aber intensiven Trainingsintervallen profitieren.

Ausbruch in Großbritannien

STIKO mahnt Meningokokken-Impfung an

Anlässlich eines aktuellen Meningokokken-Ausbruchs in Großbritannien weist die Ständige Impfkommission (STIKO) auf die Bedeutung ihrer im Oktober 2025 aktualisierten Meningokokken-Impfempfehlung für Jugendliche und junge Erwachsene hin.

PCOS

Essensfenster als Alternative zum Kalorienzählen?

Beim polyzystischen Ovarsyndrom ist eine Gewichtsreduktion therapeutisch oft sinnvoll, im Alltag aber nicht leicht umzusetzen. Eine randomisierte Studie hat deshalb geprüft, wie wirksam ein auf sechs Stunden begrenztes tägliches Essenszeitfenster im Vergleich zu einer klassischen Kalorienrestriktion ist.

Herzinfarkt

Mit KI die Prognose von Frauen verbessern

Frauen haben nach einem Herzinfarkt nach wie vor eine schlechtere Prognose als Männer. Das soll ein spezielles Projekt des Fraunhofer-Instituts nun ändern. Zum Einsatz kommen dabei digitale Ärzte und ein spezieller Sessel.

Demenzrisiko

Influenzaimpfung: Macht die Dosis einen Unterschied?

Für verschiedene Impfstoffe wurde bereits ein Zusammenhang mit einem geringeren Demenzrisiko beschrieben. Ob auch die Antigendosis eines Influenzaimpfstoffs dabei eine Rolle spielt, war bislang offen. Eine große Analyse hat dies nun bei älteren Erwachsenen untersucht.

Dermatologie

HPV bei Hautkrebs: Gibt es populationsabhängige Muster?

Eine aktuelle Fall-Kontroll-Studie aus Singapur liefert erstmals differenzierte Einblicke in die HPV-Verteilung bei asiatischen Patienten mit Hautkrebs und zeigt: Die virale Landschaft ist wohl komplexer als bislang angenommen.

Studie

Erektile Dysfunktion nach Herzinfarkt ist gar nicht so selten

Nach einem ersten Myokardinfarkt entwickelt ein erheblicher Teil der betroffenen Männer erstmals eine erektile Dysfunktion. Darauf weist eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse hin.

Epidemiologie

Aktueller Mpox-Ausbruch in Berlin

Nach dem erstmaligen Nachweis im Dezember 2025 hat sich die MPXV-Klade Ib in Berlin binnen weniger Wochen zur dominierenden Virusvariante entwickelt. Die vorliegenden Daten deuten auf eine überwiegend lokale Transmission innerhalb sexueller Netzwerke hin.

Ernährungsmedizin

Ei, ei, ei?

Eier gehören zu Ostern wie kaum ein anderes Lebensmittel. Zugleich halten sich Bedenken wegen ihres Cholesteringehalts bis heute. Eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt jedoch, dass der Zusammenhang mit Blutfetten und kardiovaskulären Risiken differenzierter zu bewerten ist, als es lange vermittelt wurde.

Umfeld unwichtig?

Narzissmus in Familien überwiegend genetisch bedingt

Narzisstische Persönlichkeitszüge treten innerhalb von Familien gehäuft auf. Eine neue Studie legt nun nahe, dass diese familiären Ähnlichkeiten vor allem genetisch erklärt werden können.

Studie

Schlüsselprotein als Hörverstärker im Innenohr entdeckt

Ein Forschungsteam der Philipps-Universität Marburg hat ein bislang unbekanntes Protein identifiziert, das für das menschliche Hörvermögen von zentraler Bedeutung ist. Fehlt es, ist insbesondere das Hören leiser Töne stark eingeschränkt.

Schizophrenie

Mangel an Synapsen als Ursache?

Forschende aus München und Münster haben erstmals eine biologische Ursache für das individuelle Ausmaß kognitiver Einschränkungen bei Schizophrenie nachgewiesen: Demnach korreliert die Anzahl der Synapsen mit den kognitiven Problemen der Patienten im Alltag.

Fallbericht

Plötzlicher Krampfanfall infolge einer seltenen Parasitose

Eine 43-jährige Frau aus einer ländlichen Region in Sachsen-Anhalt stellt sich nach einem erstmaligen generalisierten epileptischen Anfall mit Bewusstseinsverlust in einem regionalen Krankenhaus vor.

Kasuistik

Vegane Ostern enden in der Notaufnahme

Ein 3,5-jähriger Junge entwickelt unmittelbar nach dem Verzehr eines als „vegan“ gekennzeichneten Osterschokoladeneis schwere anaphylaktische Symptome.

HIV-Therapie im Wandel

„Wir müssen die Medizin stärker zu den Menschen bringen – nicht umgekehrt"

Vom Todesurteil zur chronischen Erkrankung – und doch längst nicht am Ziel. Prof. Christoph D. Spinner vom TUM Klinikum in München spricht exklusiv mit dem änd über den rasanten Wandel der HIV-Therapie, neue medizinische Perspektiven und die oft unterschätzten psychosozialen Herausforderungen.

Reproduktionsmedizin

Kinderwunsch ohne Schwerkraft?

Kinder im All wirken wie ein Thema aus der Science-Fiction. Mit Blick auf längere Mond- und Marsmissionen stellt sich die Frage zumindest nicht mehr nur theoretisch. Eine neue Studie hat nun untersucht, was unter veränderter Schwerkraft mit Spermien, Befruchtung und frühen Embryonen geschieht.

Küchenhygiene

Wegen Salmonellen & Co: Eier richtig ausblasen

Egal ob hart gekocht oder hübsch bemalt: An Eiern führt zu Ostern fast kein Weg vorbei. Wer mit rohen Eiern hantiert, sollte aber aufpassen, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Denn auf und unter der Schale können Krankheitserreger haften, vor allem Salmonellen und Campylobacter.

Chronische Rückenschmerzen

Teamwork: Fachgesellschaften wollen nun interdisziplinär behandeln

Schmerzmediziner und Wirbelsäulenspezialisten wollen bei der Behandlung chronischer Rückenschmerzen künftig auf „Teamwork“ setzen. Wie das aussehen soll, erklärte PD Klaus J. Schnake, Präsident der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG).

EAU-Kongress

SARS-CoV-2 hinterlässt Spuren in Spermien

Eine überstandene Infektion mit COVID-19 könnte die männliche Fertilität stärker beeinträchtigen als bislang angenommen – besonders vulnerabel sind Männer mit vorbestehender Fertilitätseinschränkung.

„Drohender Lieferengpass“

Chikungunya-Impfstoff aus Frankreich wieder in Deutschland erlaubt

Das „Spiel“ geht in die nächste Runde, allerdings nur für eine Woche: Das Paul-Ehrlich-Institut hat (mal wieder) die Verwendung des Chikungunya-Impfstoffs „Vimkunya“ mit französischer Beschriftung in Deutschland erlaubt.

Kardiologie

Ein Herzinfarkt trifft auch das Liebesleben hart

Ein Myokardinfarkt greift tief in psychosoziale Lebensbereiche ein. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit bündelt qualitative Evidenz zu den sexuellen Erfahrungen von Betroffenen und zeigt, dass Sexualität nach Infarkt ein häufig vernachlässigter, zugleich aber zentraler Aspekt der Rehabilitation ist.

ARE-Wochenbericht

Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen gestiegen

Auch wenn die Grippewelle offiziell für beendet erklärt wurde: Rhinoviren, RSV und Influenzaviren zirkulieren weiterhin. Insgesamt ist die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in Deutschland im Vergleich zur Vorwoche auf ein „moderates Niveau“ gestiegen, teilt das Robert Koch-Institut (RKI) mit.

Bariatrische Chirurgie

Nicht nur das Gewicht verändert sich

Nach bariatrischer Chirurgie bessern sich depressive Symptome oft zunächst. Eine aktuelle Langzeitstudie zeigt nun jedoch, dass sich dieses Bild über die Jahre verändert. Vor allem im Geschlechtervergleich fiel der Verlauf anders aus als häufig angenommen.

Neuroborreliose

Deutliche klinische Unterschiede bei Erwachsenen und Kindern

Eine retrospektive Kohortenstudie aus Finnland zeigt altersabhängige Unterschiede im klinischen Erscheinungsbild der Lyme-Neuroborreliose sowie Limitationen der serologischen Diagnostik.

Frühgeborene

Nachteile reichen bis ins Erwachsenenalter

Frühgeborene und Kinder mit niedrigem Geburtsgewicht überleben heute deutlich häufiger als noch vor wenigen Jahrzehnten. Langfristige kognitive und schulische Nachteile sind dabei seit Langem beschrieben. Eine aktuelle Übersichtsarbeit fasst die Evidenz hierzu über verschiedene Altersstufen hinweg zusammen.

Neue Leitlinie:

Immunsuppression nach Nierentransplantation bei Kindern

Die immunsuppressive Therapie bei Kindern und Jugendlichen nach einer Nierentransplantation erfolgt oft nicht evidenzbasiert. Empfehlungen, die eine individualisierte Immunsuppression mit neueren Immunsuppressiva vorsehen, werden oft noch nicht berücksichtigt. Eine S3-Leitlinie soll das nun ändern.

Onkologie

Chronischer Stress fördert Lungenmetastasen bei Brustkrebs

Chronischer psychischer Stress könnte die Metastasierung von Brustkrebs nicht nur indirekt begleiten, sondern aktiv vorantreiben. Eine aktuelle Arbeit in Cancer Research beschreibt nun erstmals einen möglichen Mechanismus.

Onkologie

BMG: Versorgungsmangel bei Ifosfamid-haltigen Arzneimitteln

Bei Ifosfamid-haltigen Arzneimitteln zur parenteralen Anwendung gibt es einen Versorgungsmangel. Das teilt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit. Gleichwertige Alternativmittel stehen nicht zur Verfügung.

Senologie

Wie die Brust altert

Normales Brustgewebe verändert sich mit dem Alter stärker als bisher im Detail beschrieben. Eine aktuelle Atlasstudie zeigt nun, wie sich Zellzahl, Immunmilieu und Gewebearchitektur über die Lebensspanne hinweg verschieben. Besonders ausgeprägt sind die Umbauten offenbar im Zeitraum der Menopause.

Kritik an WHO

„Lebensrettend“ - Fachgesellschaften für Elektro­konvul­sions­therapie

Internationale Fachgesellschaften machen sich in einem Positionspapier für die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) stark: Sie üben damit Kritik an aktuellen Empfehlungen der WHO, teilt das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim mit, das die Kritik „ausdrücklich unterstützt“.

Lungenkrebsscreening

Am 1. April geht es los - es gibt aber noch offene Fragen

Am 1. April startet in Deutschland das gesetzliche Früherkennungsangebot für Lungenkrebs für langjährige Raucherinnen und Raucher. Das Science Media Center hat offene Fragen in einer Expertenrunde thematisiert: Wem steht es zu, welche Nachteile hat es, was kostet es - und lohnt es sich?

E-Zigaretten

Neue Evidenz zur Karzinogenität

Elektronische Zigaretten gelten im öffentlichen Diskurs häufig als weniger schädliche Alternative zur Tabakzigarette. Eine neue Übersichtsarbeit bündelt nun die neuere Evidenz zur Karzinogenität nikotinbasierter E-Zigaretten. Die Autoren gelangen dabei zu einer klaren qualitativen Risikobewertung.

Kasuistik

Schmerzloser Knoten bei einem 87-Jährigen

Ein älter Mann stellt sich mit einer seit drei Monaten bestehenden schmerzlosen Schwellung der linken Brust vor, begleitet von einer seit einem Monat bestehenden Ulzeration im Bereich der Mamille.

Neue Leitlinie:

Atemwegsinfektionen bei Kindern mit neurologischen Beeinträchtigungen

Es gibt eine neue S1-Leitlinie zur Behandlung unterer Atemwegsinfektionen bei Kindern und Jugendlichen mit schweren neurologischen Beeinträchtigungen. Ein „besonderes Augenmerk“ der Empfehlungssammlung liegt auf „Antibiotic Stewardship (ABS) im Sinne einer rationalen, nicht zu breit wirksamen und von adäquater Dauer verabreichten antibiotischen Therapie“.

Soziale Beziehungen

Wenn Kontakte nicht vor Einsamkeit schützen

Für die Gesundheit zählt offenbar nicht nur, wie viele soziale Kontakte ein Mensch hat, sondern auch, wie er sie erlebt. Eine große Kohortenstudie lenkt den Blick auf die sogenannte soziale Asymmetrie und damit auf einen Aspekt, der in der Forschung bislang weniger beachtet wurde.

Rote-Hand-Brief

Achtung bei Arzneimitteln der Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH

Bei verschiedenen Medikamenten zur Herstellung von Injektions- und Infusionslösungen der Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH besteht ein mögliches Risiko für die Patientensicherheit. Der Grund sind nicht aktualisierte Gebrauchsinformationen. Betroffen sind die Wirkstoffe Cefazolin, Cefotaxim, Ceftazidim, Ceftriaxon, Levofloxacin, Moxifloxacin und Voriconazol.

Entwicklungsstörungen

Neue genetische Ursache identifiziert

Bei neuroentwicklungsbedingten Störungen bleibt die Ursache oft lange unklar. Eine aktuelle Studie beschreibt nun eine rezessiv vererbte Form, die in den untersuchten Kollektiven einen überraschend großen Anteil der genetisch erklärten Fälle ausmachte.

Affenpocken

EMA: Tecovirimat SIGA nicht länger bei Mpox anwenden

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) empfiehlt, Tecovirimat SIGA nicht länger zur Behandlung von Mpox anzuwenden. Das Arzneimittel habe in randomisierten klinischen Studien keine Wirksamkeit bei der Behandlung von Mpox gezeigt.

EAU-Kongress

Makrohämaturie als Notfall: schnelle Diagnostik rettet Leben

Eine aktuelle Analyse zeigt: Jeder zehnte Patient, der sich mit Makrohämaturie in der Notaufnahme vorstellt, stirbt innerhalb von drei Monaten. Eine frühzeitige Abklärung könnte jedoch entscheidend sein, um diese hohe Mortalität zu senken.

Kasuistik

Schwangerschafts­bauch birgt ein tödliches Geheimnis

Eine 35-jährige Schwangere in der 18. Gestationswoche stellt sich mit zunehmender abdominaler Distension, Übelkeit und Appetitlosigkeit vor. Bereits einen Monat zuvor berichtet sie über ein Völlegefühl im Unterbauch.

Fibromyalgie

TENS als wirksame Therapieform?

Leitlinien empfehlen nichtmedikamentöse Maßnahmen, insbesondere Bewegungstherapie, als Erstlinientherapie bei Fibromyalgie. Schmerzbedingt gelingt dies häufig nicht. Eine Studie aus den USA untersuchte nun die Wirkung von TENS in Verbindung mit Physiotherapie auf die Schmerzreduktion.

Lipidtherapie bei Diabetes

Frühe Eskalation vor dem ersten Ereignis?

Bei Menschen mit Diabetes und hohem kardiovaskulärem Risiko wird die Lipidtherapie meist dann verschärft, wenn bereits ein Ereignis eingetreten ist. Eine neue Analyse prüft nun, ob eine frühe intensive Senkung des LDL-Cholesterins auch in der Primärprävention einen messbaren Nutzen bringt.

Pädiatrie

Sedierung bei Neurodivergenz: Individualisiertes Vorgehen ist nötig

Die Sedierung neurodivergenter Kinder und Jugendlicher stellt eine besondere Herausforderung dar. Eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt, dass diese Patientengruppe aufgrund erhöhter Komorbiditäten, spezifischer sensorischer und kommunikativer Bedürfnisse sowie variabler pharmakologischer Reaktionen ein individuell angepasstes Vorgehen erfordert.

Neue ACC-Leitlinie Cholesterin

Früher messen, strenger einstellen, lebenslang behandeln

Erstmals seit 2018 haben das American College of Cardiology und die American Heart Association ihre gemeinsame Leitlinie zum Lipidmanagement aktualisiert. Zehn Take-Home-Messages machen deutlich: Cholesterinsenkung soll streng und früh erfolgen.

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