IQWiG sieht „beträchtlichen Zusatznutzen“ bei Trastuzumab deruxtecan
Nun also doch: Das IQWiG bescheinigt dem Einsatz von Trastuzumab deruxtecan bei Patienten mit fortgeschrittenem HER2-positivem Magenkarzinom einen „beträchtlichen Zusatznutzen“.
Nun also doch: Das IQWiG bescheinigt dem Einsatz von Trastuzumab deruxtecan bei Patienten mit fortgeschrittenem HER2-positivem Magenkarzinom einen „beträchtlichen Zusatznutzen“.
Das schwere Unglück in der Schweiz an Silvester mit rund 40 Toten und 115 Verletzten sorgt über Grenzen hinweg für Betroffenheit. Auch in Rheinland-Pfalz können einige Brandopfer behandelt werden.
Eine internationale Studie beschreibt, wie Melanomzellen Immunzellen lähmen können: Die Krebszellen „feuern“ mit Vesikeln. Die Entdeckung öffnet nach Ansicht der Forschenden eine „neue Tür für wirksame immuntherapeutische Interventionen“.
Die Bewerbungsphase für ein Studium per Landarztquote in Niedersachsen geht in die dritte Runde. Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband nutzt den Bewerbungsstart, um für eine Stärkung der Hausarztmedizin zu werden.
Migräne beginnt oft schon im Schulalter und geht nicht selten mit gastrointestinalen Beschwerden einher. Welche Rolle der Darm und das intestinale Mikrobiom bei der Entstehung der kindlichen Migräne spielen, war bislang jedoch unzureichend untersucht.
In Deutschland wurden im vergangenen Jahr so viele Gewebe gespendet, wie noch nie. Das gibt die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation bekannt. Dennoch bestehe nach wie vor ein Mangel an Geweben wie Herzklappen und Augenhornhäuten.
Deutschland ist Spitzenreiter bei den krankheitsbedingten Fehltagen im Job. Der Arbeitgeberverband sieht darin ein ernsthaftes Problem und fordert – abermals – die Abschaffung der Telefon-AU. Ein anderer, ungewöhnlicher Vorschlag kommt von der TK.
Seit Kurzem sind neue Vorschriften zur Netzwerk- und Informationssicherheit in Kraft. Die KBV hat für die betroffenen Gesundheitseinrichtungen Informationen darüber zusammengestellt, was sie beachten müssen.
Eine neue H3N2-Variante rückt weltweit in den Fokus. Die Subklade K wurde erst nach Festlegung des Impfstoffs entdeckt und mit frühen Influenzawellen in mehreren Ländern in Verbindung gebracht. Steht eine potenziell schwere Grippesaison bevor?
Eine anale Inkontinenz ist ein relevantes Problem nach geburtshilflichen Dammverletzungen. Eine schwedische Studie untersuchte, wie häufig diese Komplikation ist und ob eine Episiotomie diese verhindern kann.
Hier noch gute Argumente für einen „hirngesunden“ Jahresbeginn: Auch bei Alzheimer und Schlaganfall kann man aktiv vorbeugen und sein persönliches Erkrankungsrisiko senken. Das zeigte eine vor Weihnachten publizierte Studie, auf welche die Deutsche Gesellschaft für Neurologie hinweist.
Tramadol wird weltweit häufig zur Behandlung chronischer Schmerzen eingesetzt und als vergleichsweise harmlos angesehen. Diese Annahme scheint aber nun widerlegt zu sein. Eine große Metaanalyse ergab, dass der Nutzen eher gering ist - und mit einer ganzen Palette an Nebenwirkungen daherkommt.
Zu hohe Kosten, zu viele unnötige Besuche in Notaufnahmen: Die Schweiz hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie Deutschland. Arnaud Perrier hat Vorschläge, wie sich das ändern ließe.
Wie ist das Jahr 2025 aus Sicht der Akteure im Gesundheitswesen gelaufen – und was sollte 2026 geschehen? Darauf antwortet heute der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft.
Mehr als 9.600 Menschen erhielten 2025 Gewebetransplantate wie Augenhornhäute oder Herzklappen - ein neuer Höchstwert. Dennoch besteht weiterhin ein Mangel.
Die Krankenversicherung ist mit dem Jahreswechsel für Millionen Menschen wieder teurer geworden. Fast die Hälfte der Kassen hat die Beiträge angehoben.
In der Silvesternacht hatten Rettungsdienste und Klinikärzte erneut viel zu tun. Allein in Berlin gab es Dutzende Böller-Verletzte; in Bielefeld sind zwei junge Männer bei Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik ums Leben gekommen.
Sind Sie der „Aktiv-Chiller“ oder eher ein „Bodyshaper?“ Möchten Sie im neuen Jahr digital detoxen? Und wie steht es um Ihren Umgang mit Alkohol? Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) gibt zum Jahreswechsel ein paar Tipps und jede Menge kurzweilige Selbsttests, um gesünder ins neue Jahr zu starten.
Fieberkrämpfe sind die häufigste neurologische Störung bei Kleinkindern und meist selbstlimitierend. Komplexe Fieberkrämpfe erfordern aber eine weitergehende Abklärung. Wie bei einem acht Monate alten Jungen: Er erlitt mehrere Fieberkrämpfe in kurzer Abfolge. Es fand sich eine eher ungewöhnliche Ursache.
Wie ist das Jahr 2025 aus Sicht der Akteure im Gesundheitswesen gelaufen – und was muss 2026 geschehen? Der änd hat nachgefragt. Heute: Dr. Axel Belusa, Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologie.
Mit Beginn des neuen Jahres treten einige Neuregelungen in Kraft. Ärzte müssen unter anderem künftig elektronische Patientenakten nicht nur haben, sondern auch befüllen, ePA-konforme Praxissoftware nutzen und sich auf eine neue Verschlüsselung in der TI einstellen.
Die Redaktion des änd wünscht allen Leserinnen und Lesern ein gesundes und glückliches neues Jahr 2026!
Die Stiftung Patientenschutz kritisiert die aktuelle Ärzte-Honorierung und fordert eine Rückkehr zum Vergütungsdeckel.
Bundesärztekammer-Präsident Reinhardt fordert grundlegende Strukturreformen im Gesundheitswesen. Auch um Regelungen zur Sterbehilfe und um Prävention müsse sich die Politik kümmern.
In seiner ersten Neujahrsansprache appelliert Kanzler Merz an Vertrauen und Tatkraft in Krisenzeiten - und stellt in Aussicht, dass die Koalition nach viel Streit zu großen Weichenstellungen kommt.
Die Patientin stellt sich nach einem stumpfen Trauma durch Feuerwerkskörper am linken Auge in einer Spezialambulanz vor. Zuvor wird bereits extern eine Lidverletzung versorgt und eine Bulbusverletzung ausgeschlossen.
Trotz einer bereits früh absehbar schlechten Prognose werden viele Kinder und Jugendliche mit Krebs oft erst sehr spät palliativ versorgt. Um dies zu ändern wurde nun die erste Leitlinie auf S3-Niveau zur Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche mit Krebs veröffentlicht.
Wie ist das Jahr 2025 aus Sicht der Akteure im Gesundheitswesen gelaufen – und was muss 2026 geschehen? Der änd hat nachgefragt. Heute antwortet der Vorstand des HÄV.
Die Krankenkassen klagen über leere Kassen. Doch bei Licht betrachtet sei das nur die aktuelle Hintergrundmusik, mit der die Kassenfunktionäre zum Jahreswechsel ihre üblichen Attacken gegen die Leistungsträger im Gesundheitswesen lancieren, meint änd-Kolumnist Dr. Matthias Soyka.
Lösen KI und Digitalisierung die Probleme im Gesundheitswesen? Nein, meint Manuel Hofmann von der Deutschen Aidshilfe. Unrealistische Tech-Hypes müssten hinterfragt werden, mahnte er beim Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC).
Patientinnen und Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen zeigen häufig Zeichen beschleunigten biologischen Alterns. Eine norwegische Studie deutet nun darauf hin, dass moderater Kaffeekonsum mit längeren Telomeren und einem biologisch „jüngeren“ Profil verbunden sein könnte.
An Künstlicher Intelligenz wird im Berufsalltag in den kommenden Jahren kein Weg vorbei führen. Wie sich mit (oder trotz?) der KI die berufliche Zufriedenheit steigern und die Arbeit als sinnstiftend erleben lässt, hat nun eine Studie der Uni Hohenheim untersucht. Die „Glücksformel“ lautet offenbar: KI + Köpfchen = Hybride Intelligenz.
Bei einer 43-jährigen Frau zeigt ein Schädel-CT nach einem schweren Unfall neben den erwarteten Verletzungen auch Zeichen einer seltenen neurodegenerativen Erkrankung. Die Befunde, typisch für den seltenen Morbus Fahr, waren bislang unbemerkt. Konsequenzen wird die Diagnose wohl aufgrund der Schwere der Kopfverletzungen nicht haben.
Ärztinnen, Ärzte und ihre Teams sollen künftig bei Angriffen strafrechtlich besser geschützt werden. Das sieht ein Gesetzentwurf aus dem Bundesjustizministerium vor.
Eine neue Studie zeigt: Bei akuten Rückenschmerzen mit hohem Chronifizierungsrisiko reduziert therapeutisch begleitetes Selbstmanagement leicht die Einschränkung, während spinale Manipulation alleine keine Vorteile bringt. Die Schmerzintensität bleibt bei allen Ansätzen unverändert.
Nach mehreren Sicherheitsvorfällen zieht die IT-Sicherheitsexpertin Bianca Kastl ein ernüchterndes Fazit zur elektronischen Patientenakte. In ihrem Vortrag beim Chaos Communication Congress analysiert sie Versäumnisse und politische Fehlentscheidungen – und warnt vor einer Wiederholung der Fehler bei künftigen Digitalprojekten.
Narkolepsie gehört zu den seltenen chronischen neurologischen Erkrankungen. Die kürzlich veröffentlichte fünfte Fassung der S2k-Leitlinie „Behandlung der Narkolepsie bei Erwachsenen und Kindern“ bringt die Empfehlungen nun auf den neuesten Stand.
Ein Gremium aus Fachleuten hat erstmals die kardiovaskulären Risiken aller Nikotinprodukte zusammengefasst - von klassischen Zigaretten über Vapes und Shishas bis hin zu Nikotinpouches. Die zentrale Botschaft: Nikotin ist ein direktes Herz-Kreislauf-Toxin - ganz unabhängig vom Trägersystem.
Die Debatte über neue Eigenbeteiligungen für Patientinnen und Patienten gewinnt weiter an Schärfe. Vorschläge von KBV-Chef Dr. Andreas Gassen für eine Kontaktgebühr von drei bis vier Euro pro Arztbesuch sowie Forderungen von DKG-Vorstandschef Gerald Gaß nach höheren Zuzahlungen bei Klinikaufenthalten stoßen auf Widerstand aus Politik und Ländern.
Ein Kind wird in seinem Heimatdorf in China Opfer einer schweren Gewalttat: Ein psychisch erkrankter Dorfbewohner verletzt es mehrfach mit einem Hackbeil am Kopf und das Kind wird mit einem offenen Schädel-Hirn-Trauma in ein Krankenhaus gebracht. Trotz denkbar schlechter Prognose gestaltet sich die Heilung überraschend positiv.
Zum Jahreswechsel werden mehrere Krankenkassen teurer. Doch es kommt nicht nur auf die Beiträge an. Wie gut sind andere Aspekte zu vergleichen?
Eine neue Regierung, eine neue Gesundheitsministerin – aber die Probleme im Gesundheitswesen sind dieselben geblieben. Wie ist das Jahr 2025 aus Sicht der Kinder- und Jugendärzte gelaufen – und was muss 2026 geschehen? Der änd hat beim BVKJ-Präsidenten Hubmann nachgefragt.
Eine Frau klagt nach einer Gehirn-OP wegen Folgeschäden. Der Bundesgerichtshof klärt, wann Ärztinnen und Ärzte sich auf eine hypothetische Einwilligung zu einem Eingriff berufen können.
Er gilt als Blaupause für die bundesweite Klinikreform. Nun wird der Krankenhausplan in NRW zum 1. Januar 2026 vollständig umgesetzt. Für viele Kliniken im Bundesland bedeutet das harte Einschnitte.
Gastrointestinale Blutungen gehören zu den häufigsten und gleichzeitig komplexesten Notfällen in der Inneren Medizin: Eine kurz vor Weihnachten veröffentlichte Leitlinie bringt die Empfehlungen dazu nun auf den neuesten Stand.
Seit 2019 vergibt Brandenburg Stipendien, um mehr Ärztinnen und Ärzte für ländliche Regionen zu gewinnen. Was das Förderprogramm ausmacht und wie es weitergeführt wird.
Ein 60-jähriger Mann leidet seit mehr als einem Jahrzehnt unter der IgG4-assoziierten Erkrankung, die autoimmunvermittelt eine fortschreitende Organdestruktion auslöst. Ein Forschungsteam aus Magdeburg versuchte daher eine experimentelle Therapie - mit Erfolg.
Der GKV-Spitzenverband hält die erneute Forderung von KBV-Chef Gassen nach einer Kontaktgebühr bei Arztbesuchen für ein Ablenkungsmanöver. Der Sozialverband Deutschland findet eine solche Maßnahme unsolidarisch.
Gute Vorsätze gehören zum Jahreswechsel fest dazu. Sie einzuhalten, ist allerdings oft schwierig. Zwei Drittel der Deutschen sagten in einer Umfrage, dass der Hausarzt helfen könnte.
Die Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) hat eine neue Leitlinie veröffentlicht. Sie betrifft die Therapie angeborener Erkrankungen der Thrombozyten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen - und habe eine „stärkere Praxisorientierung“.