Charité warnt vor gefälschter Werbung im Netz
Gefährliche Masche: Angebliche Charité-Ärzte preisen im Netz dubiose Mittel an. Die KI-Fake-Videos sollen Verbraucher täuschen. Worauf man achten sollte.
Gefährliche Masche: Angebliche Charité-Ärzte preisen im Netz dubiose Mittel an. Die KI-Fake-Videos sollen Verbraucher täuschen. Worauf man achten sollte.
Ist Parkinson bald heilbar? „Die Forschung ist sehr nah dran an krankheitsmodifizierenden Therapien“, sagte Professorin Kathrin Brockmann, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen, während einer Pressekonferenz zum Welt-Parkinson-Tag (11. April).
Im vergangenen Jahr haben deutlich mehr Patienten „Apps auf Rezept“ genutzt als im Vorjahr. Der Interessenverband der DiGA-Hersteller drängt dennoch auf einen einfacheren Zugang zu den Anwendungen – und schlägt auch eine bessere Vergütung ärztlicher Leistungen vor.
Der Fallbericht beschreibt eine 28-jährige Frau, die seit der Grundschule eine psychische Symptomatik zeigt. Bereits früh kommt es zu emotionalen Ausbrüchen, Tagträumen und Schwierigkeiten, stabile soziale Bindungen aufzubauen. Sie wird lange Zeit als depressiv und ängstlich therapiert.
Tristen war zwei Jahre alt, ein „pausbäckiges Kind mit dichten Wimpern“, wie die behandelnde Kinderonkologin Margaret C. Cupit-Link in ihrem Essay erinnert. Sie begegnete ihm nur wenige Male und doch hinterließ er Spuren, die weit über das übliche Maß hinausgehen.
Jetzt ist es offiziell: Die Grippewelle endete nach Definition des Robert Koch-Intituts (RKI) nach 15 Wochen in der 10. KW 2026 (Beginn: 48. KW 2025). Das Ende der RSV-Welle deutet sich ebenfalls an.
Ob hinter den Beschwerden eine akute schwere Colitis ulcerosa oder eine bakterielle Enterokolitis steckt, ist in der Notaufnahme nicht immer rasch zu klären. Einer retrospektiven Studie zufolge könnte ein Parameter aus dem Routinelabor die frühe diagnostische Einordnung unterstützen.
Digitalisierung soll bei Notfallreform und Primärversorgung eine zentrale Rolle spielen. Das kündigten verschiedene Politiker aus den Regierungsparteien am Mittwochabend an. Simone Borchardt (CDU) sprach sich dabei offen gegen die patientengeführte ePA aus.
Das Bakterium Clostridium difficile kann den Darm besiedeln, ohne größere Beschwerden zu bereiten. Bei Krebspatienten verhält es sich jedoch anders: Infektionen mit dem Darmkeim verursachen erhebliche gesundheitliche Folgen. Welche genau, das haben amerikanische Forschende untersucht.
Angesichts geplanter Einsparungen in der GKV warnen Augenärzte vor Kürzungen im ambulanten Bereich. Die Praxen trügen bereits heute maßgeblich zur Kostendämpfung bei – und dürften nicht weiter belastet werden.
Eine frühe Diagnose ist entscheidend: Ein internationales Forschungsteam hat ein KI-Modell entwickelt, welches das Risiko für Leberkrebs auf Basis routinemäßig erhobener klinischer Daten vorhersagen kann. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Cancer Discovery veröffentlicht.
Papier, Fax und Medienbrüche bremsen die Versorgung beim Entlassmanagement noch immer aus. Betriebskrankenkassen und Kliniken drängen jetzt auf einen einheitlichen digitalen Kommunikationskanal für alle Beteiligten.
Die klassische Chemotherapie wirkt zwar effektiv gegen Krebs, stößt jedoch häufig an Grenzen, da viele Tumoren Resistenzen entwickeln und die zugrunde liegenden Wirkstoffe unspezifisch wirken. Abhilfe könnte eine bisher wenig bekannte Art des Zelltods schaffen.
Ärzteschaft und Präventionsverbände drängen auf einen Kurswechsel: höhere Steuern auf ungesunde Produkte, mehr Gesundheitsbildung und Prävention als Leitprinzip aller Politikfelder.
Die Koffeintherapie gehört zur Standardbehandlung der Apnoe des Frühgeborenen. Weniger klar ist, wie lange sie fortgeführt werden sollte, wenn Kinder klinisch bereits stabil sind und die Entlassung ansteht. Eine europäische Umfrage zeigt, dass es dafür in der Praxis sehr unterschiedliche Vorgehensweisen gibt.
Ein großer Teil dermatologischer Fälle kann digital abschließend beurteilt werden, zeigt eine Auswertung von Real-World-Daten. Die klinische Untersuchung bleibe aber in bestimmten Fällen unverzichtbar, so die Autorinnen.
Die Ausgaben für Psychotherapie steigen stark, ohne dass sich der Zugang verbessert, beklagen die Kassen. Der Ersatzkassenverband will die Honorare deshalb nun wieder begrenzen und die Versorgung strenger steuern.
Dürfen Anbieter aus dem EU-Ausland telemedizinische Behandlungen ohne persönlichen Arztkontakt bewerben? Der Bundesgerichtshof sieht Klärungsbedarf und schaltet den Europäischen Gerichtshof ein.
Internetportale dürfen nicht für ärztliche Behandlungen mit medizinischem Cannabis werben. Werbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel sei in Deutschland verboten, erklärte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.
Die geplanten Integrierten Notfallzentren sollen die Patientensteuerung verbessern. Doch HNO-Ärzte warnen vor Risiken: Ohne Einbindung ihrer Expertise drohten Fehlsteuerungen.
Die Finanzkommission Gesundheit will am Montag ein Sparpaket von bis zu 25 Milliarden Euro vorlegen – Kürzungen bei den Honoraren der Vertragsärzte werden damit immer wahrscheinlicher. Gesundheitsministerin Nina Warken drängt auf Umsetzung bis Oktober.
Gehört das Aus der TSVG-Regelungen zum Reformpaket, das Bundesgesundheitsministerin Warken schnüren wird? Der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie warnt zumindest vor diesem Schritt und spricht von schwerwiegenden Folgen für die ambulante Patientenversorgung.
Patientensteuerung allein durch eine Ersteinschätzungs-App? Das ist aus Sicht des DEGAM-Vize Professor Marco Roos ein Holzweg. Im Interview mit dem änd fordert er ein Gesamtkonzept für Primärversorgung, das digitale Ersteinschätzung mit Versorgungspfaden und einer Vergütungsreform verknüpft.
Die von den Grünen geforderte Reform des Patientenrechtegesetzes sorgte im Gesundheitsausschuss am Mittwoch für kontroverse Diskussionen. In einer Anhörung traf der Vorstoß zwar auf Zustimmung bei Patientenvertretern und Sozialverbänden – aber auf deutliche Ablehnung seitens der Ärzteschaft.
Eine aktuelle Übersichtsarbeit rückt einen zentralen Signalweg in den Fokus, der altersbedingte Zellschäden mit chronischer Entzündung verknüpft – und damit möglicherweise den Verlauf der ovariellen Alterung bestimmt.
Wie könnte 6G die Abläufe in Krankenhäusern verändern? Ein Forschungsprojekt zeigt, wie neue Technik Patienten und Personal unterstützen kann.
Eine 37-jährige Schwangere entwickelt in der 34. Woche plötzlich Muskelschwäche, Taubheitsgefühle und eine Fazialisparese. Vorangegangen waren sowohl eine RSV-Impfung als auch eine RSV-Infektion. Ihr Zustand erfordert einen langen Klinikaufenthalt.
Es kommt auf das Gespräch in der Arztpraxis an: Entscheidend für die Bereitschaft zur Impfung gegen das humane Papillomavirus sind bei Erwachsenen vor allem die Einstellungen und Empfehlungen ihrer Ärztinnen und Ärzte. Das belegt eine Studie aus der Schweiz.
Mit der sogenannten Aktivrente können sich Angestellte im regulären Rentenalter seit diesem Jahr steuerfrei etwas hinzuverdienen. Selbstständige Ärztinnen und Ärzte im Ruhestand profitieren von der Regelung allerdings nicht. Das sollte sich ändern, findet der Hartmannbund in Bayern.
Eine prospektive Kohortenstudie lenkt den Blick auf einen bislang wenig untersuchten Aspekt der Ernährung rund um die Empfängnis: den Konsum hochverarbeiteter Lebensmittel bei beiden Partnern. Die Auswertung zeigt geschlechtsspezifische Zusammenhänge mit Fertilität und früher Embryonalentwicklung.
15 Euro pro Arztkontakt, automatisch abgerechnet über die Versichertenkarte: Mit dieser „Kontaktgebühr“ will der Ökonom Christian Hagist unnötige Arztbesuche reduzieren. Gleichzeitig fordert er eine verpflichtende ePA und mehr Steuerung durch die Kassen.
Der Weg zur nächsten Hausarztpraxis ist im Schnitt kürzer als der zur nächsten Apotheke. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung. Damit werde bestätigt: Bei der wohnortnahen, ambulanten Versorgung verstärkt auf Apotheken zu setzen, sei nicht sinnvoll.
Eine 65-jährige Frau mit pulmonalem MALT-Lymphom in der Vorgeschichte stellt sich mit seit zwei Tagen bestehenden Unterbauch- und perinealen Schmerzen sowie Makrohämaturie vor.
Nach Jahren therapeutischer Stagnation kommt Bewegung in die Behandlung fibrosierender Lungenerkrankungen. Auf dem DGP-Kongress wurde deutlich, dass mit neuen antifibrotischen Strategien erstmals wieder Fortschritte greifbar werden. Noch ist das Ziel der Stabilisierung nicht erreicht, doch neue Perspektiven werden sichtbar.
Die Krankenhäuser kommen bei der Einführung der elektronischen Patientenakte voran – doch noch immer fehlen häufig zentrale Funktionen und Softwareupdates lassen auf sich warten. Eine aktuelle Umfrage zeigt deutliche Defizite auf.
Regelmäßig selbst zu kochen ist nicht nur gesünder, als Fertiggerichte zu essen, sondern scheint auch das Risiko für Demenz zu senken. Das ergab eine Studie aus Japan – einer wie Deutschland alternden Gesellschaft – die eine große Kohorte über Jahre beobachtet hat. Multiple Faktoren spielen hierbei eine Rolle.
Immer mehr Arztpraxen setzen auf KI-Telefonassistenten. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte weist in seinem aktuellen Bericht auf einige Regeln hin, etwa bei Information, Schweigepflicht und Datennutzung.
Die Klimakrise zwingt die Medizin zur Positionsbestimmung. Eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt, wie weitreichend und auch wie umstritten die weltweiten Forderungen an ärztliches Handeln mittlerweile sind.
In Deutschland leiden etwa sieben von hundert Kindern und Jugendlichen unter chronischen Schmerzen. Nicht oder falsch behandelt persistiert ihr Leiden. Mit einer neuen Leitlinie gibt es nun erstmals evidenz- und konsensbasierte Handlungsempfehlungen, die das verhindern sollen.
Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi warnt vor einer ungebremsten Beitragsspirale in der gesetzlichen Krankenversicherung. Der SPD-Politiker bringt drei Reformideen ins Spiel.
Der CSU-Chef lehnt eine Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung für Ehepartner in den Krankenkassen ab. Warum auch andere so etwas kritisch sehen.
Sie ist noch nicht lange niedergelassen, engagiert sich aber schon eifrig in der Berufspolitik: Die Orthopädin Iris Lasser berichtet über ihren Schritt in die eigene Praxis – und warum sich mehr junge Ärztinnen und Ärzte in Verbänden und Körperschaften einbringen sollten.
Der Junge fällt bereits im Säuglingsalter durch eine Sprachentwicklungsverzögerung und eine erhöhte Reizempfindlichkeit auf, während die motorische Entwicklung zunächst altersgerecht verläuft – eine weiterführende Diagnostik erfolgt nicht.
In Cottbus und Dahme-Spreewald drohten Gebühren für Rettungsfahrten. Die Finanzierung ist strittig mit Kassen. Gesundheitsminister Wilke verkündet eine Zwischenlösung.
Hausärzte sind rar - vor allem auf dem Land. Brandenburg will deshalb für angehende Medizinstudenten Studienplätze reservieren, die danach befristet als Landarzt arbeiten. Was ist genau vorgesehen?
Wie gut ist die stationäre Versorgung im ländlichen Raum tatsächlich erreichbar? Neue Zahlen der Bundesregierung zeigen vergleichsweise kurze Wege zur nächsten Geburtsklinik. Doch bei der Frage nach regionalen Unterschieden und welche Folgen Klinikschließungen haben, bleibt vieles unklar.
Die Bundesregierung sieht bei der Anerkennung ausländischer ärztlicher Abschlüsse weiterhin die Länder in der Verantwortung und verfügt nach eigenen Angaben über keine bundesweiten Daten zu Beschwerden oder Approbationsmaßnahmen. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervor.
Der Chatbot als bester Freund? Neben Gaming, Social Media und Streaming werden zunehmend auch künstliche Gesprächspartner für Kinder und Jugendliche zum Problem: Eine aktuelle Längsschnittstudie der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf untersuchte, ob und wie viel sie zur Mediensucht bei jungen Menschen beitragen. Die Ergebnisse sind alarmierend.
Nach einem Urteil des Bundessozialgericht geraten geschlechtsangleichende Hormontherapien zunehmend unter wirtschaftlichen Druck. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) berichtet von ersten Regressforderungen.
Im Schlaf-Elektroenzephalogramm steckt möglicherweise mehr als Information über Schlafstadien und Schlafdauer. Eine aktuelle Metaanalyse prüft, ob sich daraus ein digitaler Marker gewinnen lässt, der für die frühe Einschätzung des Demenzrisikos von Bedeutung sein könnte.