Geschasster Sorge kritisiert Merz scharf
Auf seine Entlassung reagiert Gesundheitsstaatssekretär Sorge mit deutlicher Kritik am Kanzler – sowohl was die Entscheidung an sich als auch die Kommunikation angeht.
Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat den KBV-Chef Dr. Andreas Gassen im Streit um eine Facharzttermingarantie deutlich in die Schranken gewiesen. Als Reaktion auf dessen Kritik an den Plänen der Bundesregierung stellte er klar: Über die Regeln der Versorgung entscheiden nicht die Kassenärzte, sondern der Bundestag.
Prinzipiell müssen GKV-Versicherte für Hilfsmittel nur den Eigenanteil zahlen – es sei denn, sie entscheiden sich für eine bessere Versorgung. Mehr als 20 Prozent der Versicherten tun dies – und haben 2025 dafür mehr als eine Milliarde Euro auf den Tisch gelegt.
Die Bundesregierung will ein verpflichtendes Primärversorgungssystem einführen. Bringt in der Sache ein Blick ins Ausland wichtige Erkenntnisse? Der änd schaut in einer neuen Serie über die Landesgrenze. Den Anfang machen die gerne zitierten Niederlande.
Erst die Fraktion, dann das Kabinett, jetzt die Partei: Die Personalrochade von Bundeskanzler und CDU-Chef Merz geht weiter. Auch im Bundesgesundheitsministerium (BMG) wird es einen weiteren Personalwechsel geben.
Bundeskanzler Merz hat den CDU-Generalsekretär ins Kabinett berufen. Der hatte noch vor einem Jahr Zweifel an seiner Eignung. Jetzt meldet er sich erneut zu Wort.
Eferox-Tabletten (Wirkstoff: Levothyroxin-Natrium) sind ab August 2026 in einer neuen Zusammensetzung erhältlich. Eine engmaschige Kontrolle der Patienten, die zu den neuen Eferox-Tabletten wechseln, wird empfohlen.
Eine Frau Anfang 40 stellt sich mit Schwindel, allgemeiner Schwäche sowie drei Episoden von Erbrechen in der Notaufnahme vor. Bei zunächst unspezifischer Anamnese sind die körperlichen Befunde im wahrsten Sinne des Wortes ein Schock.
Eine Demenzerkrankung verändert nicht nur das Leben der Betroffenen. Auch für ihre Partner könnte sie langfristig gesundheitlich relevant sein. Eine große Kohortenstudie zeigt, wie eng das Demenzrisiko innerhalb von Partnerschaften miteinander verbunden sein könnte.
Jetzt ist es offiziell: Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Personalumstellung seines Kabinetts verkündet. Neuer Bundesgesundheitsminister wird demnach Carsten Linnemann. Merz bezeichnete ihn als „standfest und zugleich reformwillig – auch im Gegenwind“. Linnemann sagte, er gehe „mit Demut“ in diesen Job.
Die Mehrheit der Bundesbürger sieht einen positiven Nutzen im Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin. Gleichzeitig gibt es aber auch Vorbehalte gegenüber der Technologie, zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Barmer.
Ärzteorganisationen warnen vor einer weiteren Spezialisierung der Medizin. DEGAM-Vizepräsident Marco Roos sieht das eigentliche Problem jedoch an anderer Stelle: Im Interview erklärt er, warum die Vergütung die Versorgung stärker prägt als die Weiterbildung.
Schon seit längerem macht sich der Deutsche Ärztinnenbund für einen Mutterschutz für Selbstständige stark. Durch eine Initiative in NRW bekommt diese Forderung Rückenwind.
Das Techunternehmen hat ein Modell entwickelt, mit dem sich aus Sensordaten in Alltagssprache formulierte Beschreibungen erzeugen lassen. Es soll die Grundlage für digitale Gesundheits-Coaches und klinische Überwachungswerkzeuge liefern.