SPD will neue Gesundheitsabgabe
Die SPD will die Finanzierung des Gesundheits- und Pflegebereichs auf eine breitere Basis stellen. Sie schlägt vor, künftig auch Kapitaleinkünfte oder Mieteinnahmen heranzuziehen.
Rund ein Jahr nach ihrem bundesweiten Start hat sich die elektronische Patientenakte im Praxisalltag weitegehend etabliert. Zwei Hausärzte schildern aus ihrer täglichen Arbeit, wo die ePA heute wirklich hilft und wo sie noch nicht überzeugt.
Sollen digitale Patientendaten gelöscht werden, müssen Praxen einiges beachten. Das gilt sowohl, wenn ein Gerät weiterhin genutzt werden soll, als auch, wenn es verschrottet wird.
Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte stehen für eine wohnortnahe, hervorragende Versorgung – aber das setze die Politik aktuell aufs Spiel, warnt KVWL-Chef Spelmeyer. „Wenn man den Bericht des Bundesrechnungshofs ansieht, läuft es einem kalt den Rücken runter“, sagte er am Freitag bei der Vertreterversammlung.
Am 8. März wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. Was sind die gesundheitspolitischen Pläne der Parteien? Der änd hat einen Blick in die Wahlprogramme geworfen. Den Anfang machen die Grünen.
Der Bundesrechnungshof fordert, die Vergütungsregelungen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) ersatzlos zu streichen. Die KBV spricht von fehlender Kenntnis der Versorgungsrealität. Der AOK-Bundesverband kritisiert derweil „die Ineffizienz in der ambulanten Versorgung“.
Eine neue S2k-Leitlinie zur Therapie immunvermittelter Neuropathien gibt einen Überblick über Neuerungen in der Therapie, insbesondere bei GBS und CIPD, aber auch allgemeine Themen wie die Versorgungskoordination kommen zur Sprache.
Bei fortgeschrittener Herzinsuffizienz kann der erhöhte Druck im linken Vorhof durch Implantation eines interatrialen Shunts gesenkt werden. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat das Verfahren nun aufgrund nachgelieferter Ergebnisse aus der RELIEVE-HF-Studie neu bewertet - und positiv beurteilt.
Die S2k-Leitlinie „Management und Durchführung des Intermittierenden Katheterismus bei Neurogener Dysfunktion des unteren Harntraktes” wurde erstmals seit 2019 aktualisiert. Die darin formulierten Schlüsselempfehlungen sollen helfen, Komplikationen und Langzeitschäden zu vermeiden und die Lebensqualität der Patienten zu optimieren.
Als Anfang Januar in Berlin der Strom ausfiel, standen viele Praxen still. Einnahmen brachen weg, während Fixkosten weiterliefen. Doch auch Wasserschäden, Brände oder die eigene Krankheit können den Betrieb zum Erliegen bringen. MLP-Finanzberater Michael Kersten erklärt, wie Praxen solche Ausfälle absichern und existenzielle Folgen vermeiden.
Ab dem 1. Januar 2026 gilt: Ärztinnen und Ärzte, die die elektronische Patientenakte (ePA) nicht nutzen, müssen mit einer Kürzung der Vergütung rechnen. Was auf dem Papier wie eine hart sanktionierte Pflicht klingt, beschränkt sich im Grunde auf eine technische Formalität. Denn tatsächlich reicht es aus, das nötige Modul zu installieren. Eine Kontrolle der tatsächlichen Nutzung findet nicht statt.
Patienten sollen es leichter haben, ärztliche Behandlungsfehler nachzuweisen. Das fordert der Patientenbeauftragte der Bundesregierung Stefan Schwartze (SPD). Er hat auch schon einen konkreten Vorschlag, wie das Patientenrechtegesetz dafür umgebaut werden könnte.
Systemabstürze, schlechter Service: Die Unzufriedenheit mit der Praxissoftware ist vielerorts hoch. Das ZI hat daher nun ein interaktives PVS-Vergleichsportal online geschaltet, das wechselwilligen Ärztinnen und Ärzten Orientierung bieten soll.
Die gesetzlichen Krankenkassen sind verpflichtet, ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte anzulegen, für private Krankenversicherer gilt dieser Zwang nicht. Wie halten es die PKV-Unternehmen also mit der digitalen Akte? Der änd hat nachgefragt.