Linnemann mit "Höllenrespekt" vor künftigem Amt
Bundeskanzler Merz hat den CDU-Generalsekretär ins Kabinett berufen. Der hatte noch vor einem Jahr Zweifel an seiner Eignung. Jetzt meldet er sich erneut zu Wort.
Sollen die Apotheken mehr ärztliche Aufgaben übernehmen? Eher umgekehrt wird ein Schuh draus, meint der SpiFa – und fordert die Bundesregierung auf, die Abgabe von Arzneimitteln in Akutfällen unmittelbar in Arztpraxen zu ermöglichen.
Weniger Wartezeiten, mehr Orientierung: Die BSW-Fraktion fordert eine digitale Patientenplattform. Auch Senioren sollen in der Lage sein, die Plattform zu nutzen.
Neues Spiel, neues Glück: Die Ärzteverbände gratulieren dem neuen Gesundheitsminister – und hoffen auf baldige intensive Gespräche. Die Liste der Herausforderungen für Linnemann sei groß.
Jetzt ist es offiziell: Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Personalumstellung seines Kabinetts verkündet. Neuer Bundesgesundheitsminister wird demnach Carsten Linnemann. Merz bezeichnete ihn als „standfest und zugleich reformwillig – auch im Gegenwind“. Linnemann sagte, er gehe „mit Demut“ in diesen Job.
Der bisherige CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann wird Bundesgesundheitsminister. Grüne und Linke sehen dies mit Skepsis. Von einem Ex-Gesundheitsminister hingegen kommt ein zartes Lob.
Weltweit steigt die Lebenserwartung - aber Menschen verbringen am Lebensende auch immer mehr Zeit bei schlechter Gesundheit. Das betrifft besonders stark wohlhabende Länder, wie die Auswertung globaler Daten zeigt.
Haarausfall wird unter GLP-1-Rezeptoragonisten immer wieder berichtet. Eine große Auswertung von Versorgungsdaten zeigt nun, wie sich das Risiko im Vergleich zu anderen Diabetesmedikamenten unterscheidet. Eine bestimmte Form des Haarverlusts fiel dabei besonders auf.
Manche Menschen berichten über einen dauerhaften tiefen Brummton, den andere in ihrer Umgebung nicht wahrnehmen. Ob diesem Ton äußere Schallquellen, ein außergewöhnliches Hörvermögen oder eine Störung des Hörsystems zugrunde liegen, ist bislang unklar. Eine aktuelle Studie fand nun neue Anhaltspunkte, worum es sich handeln könnte,
Die Debatte über die Telefon-AU oder die Krankschreibung ab dem ersten Tag haben sie etwas in den Hintergrund gerückt. Die Teil-Krankschreibung. Was genau ist jetzt schon festgelegt?
In den kommenden Jahren wird sich die hausärztliche Versorgung enorm verschlechtern, warnt eine Studie. Bis 2040 könnte jeder fünfte Hausarztsitz vakant sein. Bringt das das geplante Primärversorgungsmodell zum Wackeln?
„Nach der Reform ist vor der Reform“, betonte ein Kassenfunktionär zum beschlossenen Spargesetz. Doch wenn schon die Fußballwelt bemüht wird, muss sich die Ärzteschaft fragen: Welche Chancen hat sie vergeben – und welche Weichen muss sie vor dem nächsten Spiel stellen? Der änd sprach darüber mit dem Geschäftsführer der FALK-KVen und Politikexperten Martin Degenhardt.
Wissenschaftler haben untersucht, wie bei Krankenkassen die Kosten mit der Zahl der Versicherten zusammenhängen – und kommen dabei zu einer eindeutigen Aussage. Sie raten, den Blick stärker auf wettbewerbliche Elemente zwischen den Kassen statt auf die Verwaltungskosten zu richten.
Der Großteil der gesetzlich Krankenversicherten kennt mittlerweile die elektronische Patientenakte. Doch das bedeutet noch lange nicht, dass auch viele sie nutzen, zeigt eine YouGov-Umfrage im Auftrag der Siemens-Betriebskrankenkasse.