Veränderungsrate der Grundlohnsumme steht fest
Sie ist ein wichtiger Wert für die aktuellen Honorarverhandlungen zwischen KBV und GKV-Spitzenverband: die Steigerungsrate der Grundlohnsumme. Diese hat das BMG jetzt bekanntgegeben.
Die Sparmaßnahmen im GKV-Bereich schlagen offenbar bereits auf das Personal in Arztpraxen durch. In einer aktuellen Umfrage des änd gaben 15 Prozent der teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte an, in diesem Jahr einer oder mehreren Medizinischen Fachangestellten gekündigt zu haben. Noch häufiger reagieren Praxen mit anderen Formen des Personalabbaus.
Das geplante Digitalgesetz muss an etlichen Stellen nachgebessert werden, meinen zwei Bundesrats-Ausschüsse. Sie fordern bei der Datennutzung noch mehr Spielraum für die Krankenkassen. Kritisch sehen sie hingegen die geplante digitale Versorgungssteuerung.
Wenn Ärzte aus dem Ausland hierzulande arbeiten wollen, müssen sie sich durch ein kompliziertes Anerkennungsverfahren kämpfen. Der junge Berliner Arzt Dr. René Rheimann hat ein Unternehmen gegründet, das durch den Zulassungsdschungel helfen soll – und verzeichnet ein enormes Interesse.
Kinderärztin Dr. Bea Merscher polarisiert: Ihr Streit mit Bundeskanzler Friedrich Merz und ihre scharfe Kritik an der Gesundheitspolitik haben ihr viel Zustimmung eingebracht, aber auch Widerspruch. Im änd-Interview weist Merscher die Kritik an ihrer drastischen Wortwahl zurück. Ohne Zuspitzung, sagt sie, wäre die Debatte kaum in dieser Breite angekommen. Zugleich wirft sie den Verbänden vor, eine Chance auf gemeinsames Auftreten verstreichen zu lassen.
Vorschläge, wie ein Primärversorgungssystem aussehen könnte, liegen bereits zuhauf vor. Der Vizechef der AOK Rheinland/Hamburg, Matthias Mohrmann, findet, dass in einem solchen die Substitution ärztlicher Leistungen eine wichtige Rolle spielen sollte.
Insomnie gilt oft vor allem als Belastung für Schlaf und Alltag. Eine aktuelle Studie deutet nun darauf hin, dass ihre Behandlung bei älteren Menschen auch für biologische Alterungsprozesse von Bedeutung sein könnte.
Extreme Hitze belastet bekanntlich das Herz-Kreislauf-System – doch was passiert tatsächlich mit dem Blutdruck? Daten aus mehr als 4,2 Millionen ambulanten Kontakten zeigen einen geringen messbaren Effekt, der wohl vor allem ältere Menschen betrifft.
Robotersysteme sollen bei Knieendoprothesen eine präzisere Implantation ermöglichen. Doch entscheidend ist, ob Patienten davon auch im Alltag profitieren. Eine aktuelle Metaanalyse zeigt, wo die roboterassistierte Operation tatsächlich Vorteile bringt.
Jetzt ist es offiziell: Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Personalumstellung seines Kabinetts verkündet. Neuer Bundesgesundheitsminister wird demnach Carsten Linnemann. Merz bezeichnete ihn als „standfest und zugleich reformwillig – auch im Gegenwind“. Linnemann sagte, er gehe „mit Demut“ in diesen Job.
Die Mehrheit der Bundesbürger sieht einen positiven Nutzen im Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin. Gleichzeitig gibt es aber auch Vorbehalte gegenüber der Technologie, zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Barmer.
Ärzteorganisationen warnen vor einer weiteren Spezialisierung der Medizin. DEGAM-Vizepräsident Marco Roos sieht das eigentliche Problem jedoch an anderer Stelle: Im Interview erklärt er, warum die Vergütung die Versorgung stärker prägt als die Weiterbildung.
Schon seit längerem macht sich der Deutsche Ärztinnenbund für einen Mutterschutz für Selbstständige stark. Durch eine Initiative in NRW bekommt diese Forderung Rückenwind.
Das Techunternehmen hat ein Modell entwickelt, mit dem sich aus Sensordaten in Alltagssprache formulierte Beschreibungen erzeugen lassen. Es soll die Grundlage für digitale Gesundheits-Coaches und klinische Überwachungswerkzeuge liefern.