Aktuelle Meldungen

Thüringen

Schenk: Personal in Gesundheitsämtern halten

Schnellere Weitergabe von Informationen, mehr Digitalisierung und zentrale Ansprechpartner: Thüringen will mit einem neuen Gesetz die Gesundheitsämter fit für Krisen machen.

Baden-Württemberg

Warnstreik an Unikliniken - Tarifverhandlungen gehen weiter

Erneut ausgefallene Operationen und längere Wartezeiten: Vor der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten an den vier Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen haben 1.600 Männer und Frauen landesweit die Arbeit niedergelegt, wie ein Gewerkschaftssprecher in Stuttgart mitteilte.

GKV-Sparpaket

Südwesten wehrt sich gegen Sparpläne im Gesundheitswesen

Baden-Württemberg schlägt Alarm gegen das Reformpaket von Nina Warken. Das Gesundheitswesen im Südwesten sei bereits super, so das Credo - man verdiene einen Zuschlag statt den Rotstift.

GKV-Finanzen

Kassen fordern Aufstocken des Sparpakets

Weil die GKV-Ausgaben zuletzt stärker gestiegen sind als erwartet, hat der GKV-Spitzenverband zusätzliche Einsparungen im Sparpaket der Bundesregierung gefordert. Verbandschef Oliver Blatt sieht vor allem den Bund und die Pharmabranche in der Pflicht.

BVDD-Präsident von Kiedrowski

"Niedergelassene sind Freiberufler und keine Kassensklaven"

Steigende Ausgaben, gesetzliche Sparvorgaben und die Frage nach der Zukunft der ambulanten Versorgung prägen derzeit die gesundheitspolitische Debatte. Im Gespräch mit dem änd erläutert Dr. Ralph von Kiedrowski, Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen (BVDD), welche Auswirkungen die aktuellen Reformüberlegungen aus seiner Sicht auf dermatologische Praxen haben.

VV der KVHB

„Praxen sind nicht das Problem, sondern die Lösung“

Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz werde nicht zu einer Stabilisierung des Gesundheitswesens führen, sondern notwendige Strukturreformen unmöglich machen, warnt die Vertreterversammlung der KV Bremen – und kritisiert vor allem Kürzungen im ambulanten Bereich.

Post-Intensive-Care-Syndrom

DIVI fordert Ausbau von Nachsorge-Strukturen

Nach einer Behandlung auf der Intensivstation leiden viele Menschen noch lange unter körperlichen, psychischen oder kognitiven Folgen. Für sie fehlen flächendeckende und strukturierte Nachsorgeangebote, kritisiert die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).

GKV-Spargesetz

NRW-Allianz warnt vor „unkontrolliertem Verlust von Versorgungsstrukturen“

Das GKV-Spargesetz belaste die Kliniken in NRW „überproportional“, warnt die „NRW-Allianz für die Krankenhäuser“. Sie befürchtet Personalabbau und Klinikinsolvenzen.

Nordrhein-Westfalen

Rettungsdienst-Kosten: Land wirbt für umstrittene Lösung

Seit Monaten streiten Kommunen und Krankenkassen um Kosten für den Rettungsdienst. Nun liegt eine Lösung auf dem Tisch, die den Kommunen überhaupt nicht passt. Das Land wirbt trotzdem um Zustimmung.

Sachsen-Anhalt

Weniger ausländische Ärzte absolvieren Sprachprüfung

In Sachsen-Anhalt fehlen weiterhin Ärzte. Zuwanderung soll helfen. Nur: Zuletzt legten weniger ausländische Ärzte die notwendige Fachsprachenprüfung ab. Die Durchfallquote bleibt hoch.

Dermatologie

BVDD kritisiert BMG-Kampagne zu risikoadaptiertem Hautkrebsscreening

Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen hat scharfe Kritik an einer Social-Media-Kampagne des BMG zum gesetzlichen Hautkrebsscreening geäußert. Das Ministerium greife mit Aussagen dem laufenden Gesetzgebungsverfahren einfach vor.

Baden-Württemberg

Verdi ruft zu Warnstreik an Unikliniken auf

An den Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen könnte es am Montag und Dienstag zu Einschränkungen kommen. Hintergrund ist ein zweitägiger Warnstreikaufruf der Gewerkschaft Verdi für die Beschäftigten in der laufenden Tarifrunde.

OECD-Studie zu Primärarztsystemen

Überweisungspflicht allein löst keine Terminnot

Primärarztsysteme können Facharztkontakte und Krankenhausaufenthalte verringern. Kürzere Wartezeiten und niedrigere Gesundheitsausgaben ergeben sich daraus jedoch nicht automatisch, zeigt eine aktuelle OECD-Vergleichsstudie. Das Zi dämpfte angesichts der Ergebnisse die Erwartung, ein Primärarztsystem werde automatisch zu schnelleren Facharztterminen in Deutschland führen.

Kassen

GKV-Spitzenverband weist Sparpotenzial durch Fusionen zurück

Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten zur Reduzierung der Zahl der Krankenkassen hat der GKV-Spitzenverband seine Verwaltungskosten verteidigt. Auch zeige das Beispiel Österreich, dass die Zahl der Kassen allein nicht von entscheidender Bedeutung sei.

Cyber-War in Arztpraxen

„Die meisten Fehler passieren, weil Menschen nicht geschult sind“

Cyberangriffe auf Arztpraxen haben sich zwischen 2015 und 2026 verfünffacht. Der Jurist Felix Bockholdt von der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft (HÄVG) warnt daher vor den Gefahren von Phishing und mahnt Praxen zur Einhaltung der Cyber-Sicherheitsrichtlinie der KBV.

WIdO-Prognose

Zahl der Demenzfälle könnten bis 2060 auf 2,1 Millionen steigen

Die Zahl der Menschen mit Demenz könnte in Deutschland bis 2060 von rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen steigen. Das zeigen aktuelle Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) in Kooperation mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln.

Psychotherapie-Kongress

„Unsere Versorgung wird kaputtgespart"

Psychische Erkrankungen nehmen zu, doch ausgerechnet die Versorgung steht aktuell unter Druck: Der Deutsche Psychotherapie Kongress in Berlin warnte vor den Folgen geplanter Kürzungen. zu befürchten sind längere Wartezeiten und schlechtere Behandlungschancen für Millionen Betroffene.

Notfallreform

"Unfallchirurgisch-orthopädische Facharztpraxen könnten das System erheblich entlasten"

Unfallchirurgisch-orthopädische Facharztpraxen könnten nach Einschätzung des Berufsverbands der Deutschen Chirurgie einen erheblichen Beitrag zur Entlastung der Notfallversorgung leisten. Voraussetzung seien jedoch verlässliche Rahmenbedingungen.

Kammerversammlung

Sächsische Ärzteschaft geht auf Distanz zu Berliner Reformkurs

Die sächsische Kammerversammlung hat grundlegende Änderungen an den aktuellen gesundheitspolitischen Reformvorhaben des Bundes gefordert. Auch das verpflichtende Zweitmeinungsverfahren sehen die Delegierten kritisch.

Streik des Personals

Was auf Patienten an Unikliniken nun zukommt

Wegen Warnstreiks drohen in Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen Verzögerungen im Klinik-Alltag. Verdi fordert mehr Geld – und wehrt sich gegen Drohungen des Arbeitgeberverbands.

Abhängigkeit von Softwareherstellern

Wie Ärzte nicht zu Gefangenen ihrer digitalen Tools werden

Steigt die Zahl der digitalen Anwendungen in der Praxis, wächst die Gefahr, von einem Anbieter abhängig zu werden. Ärzte haben jedoch mehrere Möglichkeiten, sich ihren Spielraum zu bewahren. Auch der Gesetzgeber ist gefragt.

Interview mit KBV-Rechtsberatern

„Das führt zu einem enormen Vertrauensverlust“

Das GKV-Spargesetz wird Folgen haben, vor allem auch für Arztpraxen. Doch wie können und sollten sie darauf reagieren? Diese Frage beschäftigt gerade auch die Rechtsabteilungen von KVB und KVen. Der änd hat die KBV-Justiziare Christoph Weinrich und Benjamin Reuter dazu interviewt.

„Auf das Mindestmaß reduzieren"

Warken: Bau-Standards für Pflegeheime vereinfachen

Bei bestimmten baurechtlichen Vorgaben für Pflegeheime wurde aus Sicht der Gesundheitsministerin „aus gutem Willen übertrieben“. Sie sieht hier einen Hebel, um Pflege-Kosten zu begrenzen.

NRW

Minister will Gewalt gegen Gesundheitspersonal eindämmen

Notärzte, Pfleger und Beschäftigte in Praxen und Kliniken sind zunehmend Attacken ausgesetzt. Der CDU-Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul, fordert ein genaueres Bild der Lage.

Der Doktor in der Box

So werden Ärzte bald per Telemedizin in Apotheken gerufen

Das deutsche Unternehmen DoctorBox will Apotheken mit Telemedizin-Kabinen und -Terminals ausstatten. Dazu kooperiert es mit einem erfahrenen französischen Hersteller und baut ein Ärztenetz auf.

AOK-Zahlen für Hamburg

Fast jedes vierte Kind wird nicht in pädiatrischer Praxis betreut

Die AOK Rheinland/Hamburg hat ihren Gesundheitsreport 2026 vorgelegt. Der zeigt, dass die Hamburgerinnen und Hamburger Krebs-Vorsorgemuffel sind. Und dass es möglicherweise Probleme in der pädiatrischen Versorgung in der Hansestadt gibt.

Notfallreform im Bundesrat

Länder pochen auf klare Finanzierung und regionale Spielräume

Der Bundesrat hat sich am Freitag auch mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform der Notfallversorgung befasst. Die Länder begrüßten die Reform grundsätzlich, verlangten aber deutliche Nachbesserungen – vor allem bei der Finanzierung des Rettungsdienstes, den Vorgaben für die Kassenärztlichen Vereinigungen und der Planung Integrierter Notfallzentren.

Apothekenreform im Bundesrat

Drese verlangt von Ärzten „mehr Kooperationsfähigkeit und Einsicht in die Realität“

Apotheken können künftig mehr Leistungen wie Impfungen, Vorsorgeangebote und Tests anbieten und in bestimmten Fällen auch verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezept abgeben. Der Bundesrat ließ die bereits vom Bundestag beschlossene Reform der schwarz-roten Koalition am Freitag passieren.

GKV-Sparpaket im Bundesrat

Länder verlangen zahlreiche Korrekturen

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am Freitag deutliche Korrekturen am geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz gefordert. Der Forderungskatalog der Länder ist lang und betrifft zentrale Punkte des Sparpakets von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken.

Nach Übergriffen beim Ärztetag

BÄK und bvmd wollen Präventionsmaßnahmen gegen Grenzüberschreitungen

Beim Deutschen Ärztetag hatten Teilnehmerinnen von Übergriffen berichtet. Die BÄK und Medizinstudierende haben sich nun zu den Vorfällen ausgetauscht und über Gegenmaßnahmen gesprochen.

Erste Bundestagsdebatte zum GKV-Spargesetz

„Die Zeit zum Handeln ist jetzt“

Außerparlamentarisch sorgt es schon seit Wochen für Aufruhr, heute hat nun zum ersten Mal der Bundestag über das GKV-Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz debattiert. Regierung und Opposition lieferten sich dabei erwartungsgemäß einen heftigen Schlagabtausch.

"Agentische Systeme"

BCG sieht Krankenkassen vor KI-getriebenem Umbau

Auch das aktuelle Spargesetz bring den GKV-Finanzen nur kurzfristige Entlastung. Nicht Kostendämpfung, sondern datengetriebene Steuerung und agentische KI müssten die GKV strukturell neu aufstellen, fordert daher die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG).

Ambulante Operationen

SpiFa kritisiert geplante Budgetierung

Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands (SpiFa) warnt vor den im geplanten GKV-Spargesetz vorgesehenen Begrenzungen der vertragsärztlichen Vergütung. Der Verband sieht darin insbesondere bei den ambulanten Operationen eine einseitige Bevorzugung von Krankenhäusern .

Vermittlungsausschuss?

Minister Laumann warnt vor Klinik-Pleiten durch Sparpaket

Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister ist besorgt: Selbst gut geführte Kliniken könnten bald vor dem Aus stehen. Unterdessen rechnet Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte damit, dass die Länder das Sparpaket von Ministerin Warken erst einmal ausbremsen.

Bundestag und Bundesrat

Warkens Sparpaket startet ins parlamentarische Verfahren

Das heftig umstrittene Sparpaket der schwarz-roten Koalition bei den Gesundheitsausgaben startet ins parlamentarische Verfahren. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bringt am Freitag ihren Entwurf in den Bundestag ein. Parallel befasst sich auch der Bundesrat mit den Plänen und dürfte etliche Kritikpunkte anmelden.

Vor der Bundesratssitzung zum Sparpaket

Länder machen sich extra für Kliniken stark

In einem gemeinsamen Entschließungsantrag für die morgige Bundesratssitzung setzen sich die Länder explizit für die Kliniken ein. In einem Punkt könnten Niedergelassene davon profitieren.

Gesundheitsminister-Konferenz

Nur leichter Gegenwind für Warken

Die Länder seien aufgebracht aufgrund der GKV-Sparpläne der Bundesregierung, hieß es im Vorfeld der Gesundheitsminister-Konferenz. Doch offenbar konnten bei dem Treffen einige Wogen geglättet werden. Man habe „konzentrierte und vertrauensvolle Gespräche“ geführt, betonte Gesundheitsministerin Warken bei der Pressekonferenz zur GMK. Ein wenig Gegenwind blies ihr dann aber doch entgegen.

TK-Umfrage

Thüringer wählen häufig Notaufnahme statt ambulanter Hilfe

Notaufnahmen und Rettungsdienst in Thüringen werden häufig auch dann in Anspruch genommen, wenn andere medizinische Versorgungsangebote ausreichen würden. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Befragung im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.

Kliniken gegen Warkens „Abriss-Bagger“

„Das GKV-Spargesetz ist ein Insolvenz-Booster“

Deutlicher kann die Bildsprache nicht werden: Mit einem Abrissbagger haben am Donnerstag die Berliner Krankenhausgesellschaft und die Gewerkschaft Verdi vor dem Brandenburger Tor Klinikbetten zerstören lassen, um die Folgen des GKV-Spargesetzes zu demonstrieren.

Covid-Impfstoffdeals:

Gutachten sieht Verstoß der EU-Kommission

Die EU-Kommission hat einem Gutachter am Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) zufolge zu Unrecht Informationen zu Corona-Impfstoffverträgen zurückgehalten. Generalanwalt Athanasios Rantos schlug vor, entsprechende Urteile der Vorinstanz gegen die Brüsseler Behörde zu bestätigen.

PKV-Jahrestagung

PKV wehrt sich gegen „Bürgerversicherung durch die Hintertür“

Beamte in die GKV und Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze? Für PKV-Chef Brahm absurde Vorschläge. Für die Union sei das duale System als Grundsatz nicht verhandelbar, betonen Ministerin Warken und Staatssekretär Sorge – verteidigen aber ihre Reformvorhaben.

Über 22.000 Beschäftigte

Gesundheitsämter bauen Personal auf

Gesundheitsämter in Deutschland bauen weiter Personal auf. Zum Jahresende 2025 arbeiteten in Deutschland 27.225 Personen in den Behörden, das waren 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

GKV-Spargesetz

KBV hofft auf Rückendeckung der Länder

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hofft in der Debatte um das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz auf Schützenhilfe aus dem Bundesrat. Vor der Sitzung der Länderkammer am Freitag appellierte sie an das Plenum, den Empfehlungen der Ausschüsse zu folgen und ein „deutliches Zeichen für den Erhalt der ambulanten Versorgung“ zu setzen.

GKV-Finanzen

DAK-Chef wirbt für breiten Konsens bei Gesundheit und Pflege

Im Ringen um eine Begrenzung der stark steigenden Milliarden-Ausgaben für Gesundheit und Pflege wirbt die DAK-Gesundheit für einen Konsens von Bund, Ländern und Kommunen. Beim Ziel stabiler Beiträge müssten die Lasten gerecht auf alle Schultern verteilt werden, sagte Vorstandschef Andreas Storm.

Kassen fordern Finanzreform

"Das ist kaum mehr als Symbolpolitik"

Der GKV-Spitzenverband wirft dem Bund vor, sich weiter aus der Finanzierung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben zurückzuziehen – zulasten von Versicherten und Arbeitgebern. Auch wies man am Mittwoch in Berlin den Vorwurf zurück, die Krankenkassen selbst würden zu wenig Effizienzreserven heben.

Hecken-Nachfolge

Gesundheitsausschuss ebnet Optendrenk den Weg an die G-BA-Spitze

Die hessische Staatssekretärin Sonja Optendrenk hat eine wichtige Hürde auf dem Weg an die Spitze des Gemeinsamen Bundesausschusses genommen. Der Gesundheitsausschuss des Bundestags erhob am Mittwoch keine Einwände gegen die 54-Jährige als Kandidatin für den unparteiischen Vorsitz. Der Wechsel ist für Ende Juni vorgesehen.

Pflege-Neuordnungsgesetz

Hausärzte pochen auf ärztliche Entscheidungshoheit

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband hat beim geplanten Gesetz zur Neuordnung der Pflegeversicherung (PNOG) vor unklaren Zuständigkeiten zwischen Pflege, Kassen und ärztlicher Versorgung gewarnt. Medizinische Entscheidungen müssten in ärztlicher Verantwortung bleiben, Hinweise der Kranken- und Pflegekassen dürften die Therapiefreiheit nicht einschränken, forderte er in einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf.

Bilanz des PKV-Verbands

Zahl der privaten Kranken-Vollversicherungen kaum gestiegen

Die Zahl der privaten Krankenversicherungsverträge ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr ganz leicht gewachsen. Das zeigt der aktuelle Rechenschaftsbericht des PKV-Verbands. Die Zahl der Vollversicherungen stieg jedoch kaum. Trotzdem zeigt sich der Verband zufrieden.

Hitze als Krisenfall

Breites Bündnis fordert verbindlichen Hitzeschutz im Katastrophenschutz

Mit einer ungewöhnlich breiten Allianz aus Gesundheitswesen, Pflege, Wohlfahrt und Zivilgesellschaft wächst der Druck auf die Politik, Extremhitze künftig als festen Bestandteil der Krisenvorsorge zu behandeln. Zum Hitzeaktionstag 2026 fordern mehr als 150 Organisationen, gesundheitlichen Hitzeschutz verbindlich im Katastrophenschutz zu verankern.

Britisches Gesundheitswesen

NHS rollt KI im großen Stil aus

Mehr als eine halbe Million Mediziner und Verwaltungskräfte im britischen Gesundheitswesen sollen Zugang zu KI-Anwendungen erhalten. Dadurch sollen sich zwei Tage pro Monat bei Verwaltungsaufgaben einsparen lassen, so die Hoffnung.

Meistgelesene Artikel