Aktuelle Meldungen

Hybrid-DRG

„Tolerabel wäre ein Abschlag von 10 bis 15 Prozent“

Die geplanten Änderungen bei den Hybrid-DRG stoßen bei Fachärzten und ambulanten Operateuren auf deutliche Kritik. Bei einer Anhörung des Gesundheitsausschusses des Bundestages warnten am Mittwoch Sachverständige davor, mit einer Absenkung der Vergütung neue Anreize für stationäre Behandlungen zu schaffen.

Bundesregierung

Einsetzung der Pflegekommission verzögert sich

Mit Mühe haben Union und SPD Pläne auf den Weg gebracht, um akute Finanznöte der Pflegeversicherung aufzufangen. Für eine größere Reform soll ein Expertengremium beauftragt werden - aber da hakt es.

Kinder warten Monate auf HNO-OPs

Bund zeigt sich ahnungslos über Versorgungslage

Viele HNO-Ärzte berichten von langen Wartezeiten auf ambulante Operationen bei Kindern und haben ihre OP-Tätigkeit eingeschränkt oder ganz aufgegeben. Doch die Bundesregierung hat nach eigenen Angaben kaum Erkenntnisse über die aktuelle Versorgungslage.

KV Thüringen

Stiftung übernimmt einzige PRM-Praxis in Eisenach

Die Stiftung zur Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung Thüringen (savth) übernimmt erstmals eine Praxis für Physikalische und Rehabilitative Medizin. Damit will man das spezialisierte Angebot in Eisenach erhalten und die Nachfolge vorbereiten.

Gesundheitsangebot von Drogeriekette

dm beendet Zusammenarbeit mit Bluttest-Start-up

Bluttest in der Drogerie? Das Pilotprojekt von dm und Aware Health ist beendet. Dafür bietet die Drogeriekette nun Selbsttests zum Einschicken an. Auch andere umstrittene Angebote laufen weiter.

Bereitschaftsdienst in Brandenburg

Einsätze kommen per Push-Nachricht

Brandenburgs Vertragsärzte sollen per App zu Bereitschaftsdiensten alarmiert werden. In ersten Regionen läuft „KV-Navi“ bereits, seit 1. Oktober sind fünf weitere hinzugekommen. Bis Januar 2027 soll die App landesweit eingesetzt werden.

Regressprophylaxe

Neue Analyse der KV RLP macht Regressrisiken sichtbar

Die KV RLP bietet ihren Mitgliedern eine neue Auswertung zur Regressprophylaxe an. Sie zeigt, bei welchen Arzneimittelverordnungen möglicherweise eine passende Diagnose in der Abrechnung fehlt. Hintergrund sind häufige Einzelfallprüfungen durch die Krankenkassen.

Ohne Arztbesuch

KI in Utah stellt Erstrezepte aus

Erstmals darf eine KI in den USA eigenständig Erstrezepte ausstellen. Ärzte prüfen dabei anfangs jedes Rezept, später nur noch Stichproben.

Geplante Änderungen bei Hybrid-DRG

„Das wäre Ambulantisierung im Rückwärtsgang“

Die geplanten Änderungen bei den Hybrid-DRG lösen weiter Empörung in der Ärzteschaft aus. Der BDI wirft der Politik vor, die Ambulantisierung zu behindern; der Hartmannbund fordert mehr Verlässlichkeit bei Reformen und auch die Bundesärztekammer kritisiert das Vorgehen.

HÄV zu BStabG-Änderungen

„Nähme uns die schwersten Lasten von den Schultern“

Die Hausärzte sind erleichtert, die Kommunen empört, die Kassen jammern: Bei der heutigen Anhörung zu Änderungen am GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) treffen sehr gegensätzliche Meinungen aufeinander.

Verfassungsklage gegen GeDIG?

Virchowbund sieht Schweigepflicht und Terminhoheit in Gefahr

Vor der ersten Lesung des GeDIG prallen die Positionen zur geplanten digitalen Patientensteuerung aufeinander. Während der Virchowbund vor Eingriffen in die Praxisorganisation warnt und eine Verfassungsklage ins Spiel bringt, unterstützt der vdek die Pläne – und fordert bei der Umsetzung sogar mehr Tempo.

DKG

Medizinischer Dienst sollte Staatsbehörde werden

Die Prüfungen des Medizinischen Dienstes (MD) verursachen in den deutschen Krankenhäusern Bürokratiekosten in Höhe von 245 Millionen Euro jährlich, beklagt die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Der MD diene aktuell „lediglich der Kostenoptimierung der Kassen“, beklagt DKG-Chef Gaß.

Gericht

Hohe Strafe für Quotenlandärzte bei Vertragsbruch rechtens

Wer per Landarztquote Medizin studiert, muss bei Vertragsbruch mit 250.000 Euro Strafe rechnen. Angemessen, wie ein Gericht nun erstmals feststellt. Spielräume sieht das Gericht für manche dennoch.

KBV kritisiert geplantes Aus für Hybrid-DRG

„Da fehlen einem eigentlich die Worte“

Nach mehreren Facharztverbänden übt nun auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) scharfe Kritik an den kurzfristig vorgelegten Änderungsanträgen zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Besonders das geplante Aus für die Hybrid-DRG ab 2028 stößt bei den KBV-Vorständen auf Unverständnis.

Änderungsanträge zum BStabG

Elsner: „Kein Nutzen für die Versorgung erkennbar“

Der Gesundheitsausschuss des Bundestages berät am Mittwoch über Änderungen am GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG), die geplante Einsparungen teilweise zurücknehmen sollen. Der Verband der Ersatzkassen (vdek) warnt vor neuen Finanzierungslücken und fordert eine vollständige Gegenfinanzierung. Einen Nutzen für die Versorgung sieht vdek-Chefin Ulrike Elsner darin ohnehin nicht.

Streit um Ordnungsgelder

Apothekerkammer lässt Geld bei DocMorris pfänden

Der Medikamenten-Versender hat jahrelang Ordnungsgelder wegen unerlaubter Werbepraktiken nicht gezahlt. Nun ließ die Apothekerkammer Nordrhein einen Gerichtsvollzieher in den Niederlanden aktiv werden.

Kritik um geplanten DiGA-Abschlag

Branchenverband spricht von „Mehrfachsanktionierung“

Bricht ein Patient die Nutzung einer digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) innerhalb der ersten vier Wochen ab, drohen dem Hersteller künftig Vergütungsabschläge. Der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung (SVDGV) spricht von einer „Mehrfachsanktionierung“.

BVF-Umfrage zu GKV-BStabG

Mehr als die Hälfte erwägt, Vertragsarzttätigkeit zu reduzieren oder ganz aufzugeben

Frauenärztinnen und Frauenärzte rechnen ab 2027 mit schlechterer Versorgung. In einer Umfrage des Berufsverbands (BVF) erwarten 97 Prozent negative Folgen durch die Spargesetze für ihre Patientinnen. Mehr als die Hälfte erwägt zudem, die eigene vertragsärztliche Tätigkeit in den kommenden fünf Jahren zu reduzieren oder ganz aufzugeben.

Hybrid-DRG

Auch niedergelassene Chirurgen warnen vor Fehlanreizen

Nach dem SpiFa kritisiert nun auch der Berufsverband Niedergelassener Chirurgen (BNC) die geplanten Änderungen bei der Hybrid-DRG-Vergütung für 2027. Der Verband befürchtet, dass medizinisch unnötige Krankenhausübernachtungen finanziell attraktiver werden.

Vorsorgeregister

Ärzte können Patientenverfügungen jetzt im Volltext einsehen

Hat der Patient eine Patientenverfügung oder eine Vorsorgevollmacht? Auskunft darüber gibt das zentrale Vorsorgeregister (ZVR). Seit Anfang Oktober gibt es eine neue Funktion.

Impfungen in Apotheken

Ärzteverbände fordern ABDA zur Korrektur auf

Der Streit um Impfungen in Apotheken geht weiter. KBV und Bundesärztekammer kritisieren Aussagen der ABDA zur Qualifikation von Apothekern. Sie fordern eine Korrektur und schließen weitere rechtliche Schritte nicht aus.

Kognitiver Abbau

Braucht es einen „Alters-TÜV“ für Ärzte?

Für viele Berufe gibt es verbindliche Regeln zum Ruhestand. In der Medizin ist das nicht der Fall. Ein altersbedingter kognitiver Abbau bei Ärztinnen und Ärzten kann so vielleicht nicht erkannt werden. Eine Analyse der G7-Staaten zeigt die Schwachstellen und beschäftigt sich mit möglichen kognitiven Tests für ältere Ärztinnen und Ärzte.

Schnellere Diagnose, bessere Behandlung

EU-Abgeordnete wollen eigenes Gesetz für seltene Erkrankungen

Patienten mit einer seltenen Erkrankung sollen ihre Diagnose möglichst innerhalb eines Jahres nach dem ersten Arztkontakt erhalten. Dafür fordert der Gesundheitsausschuss des Europaparlaments neue EU-weite Strukturen und Standards. Die Abgeordneten wollen zudem den Zugang zu Therapien angleichen und die Zusammenarbeit bei Forschung und Versorgung ausbauen.

SpiFa warnt:

„Ambulantisierung wird ausgebremst“

Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands (SpiFa) schlägt vor der Anhörung im Gesundheitsausschuss Alarm: Eine Änderung der Hybrid-DRG soll 2027 die Vergütung davon abhängig machen, ob ein Patient nach einem Eingriff im Krankenhaus übernachtet – die Praxen hätten das Nachsehen.

Digitalgesetz GeDIG

E-Verordnung: Medizintechnik-Verband fordert früheren Start

Im geplanten Digitalgesetz ist vorgesehen, dass die E-Verordnung für Hilfsmittel 2030 kommen soll. Ein Medizintechnik-Verband argumentiert für einen früheren Beginn – und sieht auch beim Thema Telemonitoring Nachbesserungsbedarf.

Prävention statt Reparatur

Bosch Health Campus will Gesundheitssystem neu ausrichten

Das deutsche Gesundheitssystem sei in Finanzierungs- und Steuerungslogik überwiegend auf die Behandlung von Krankheit ausgerichtet und zu wenig auf Prävention, kritisiert der Bosch Health Campus. Einen zentralen Hebel, um das zu ändern, sieht er in einem Primärversorgungssystem.

Wasserreinigung

Umweltminister will Pharmafirmen zur Kasse bitten

Reste von Medikamenten und Kosmetika im Trinkwasser? Der Bundesumweltminister will die Hersteller der Produkte dafür zur Kasse bitten. Und zwar auch dann, wenn sich keine EU-Lösung findet.

Medizinstudierende starten neue Protestbewegung

„Wir haben es alle satt“

Medizinstudierende in ganz Deutschland machen mobil: Mit einer neuen Petition sowie bundesweiten Demos wollen sie Bund und Länder dazu bringen, eine Reform des Medizinstudiums umzusetzen. Drei Kernforderungen stehen dabei im Mittelpunkt.

Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe

Ärztliche Organisationen machen sich auf den Weg

Übergriffe und respektloses Verhalten in der Medizin haben den Deutschen Ärztetag im Mai erschüttert. Eine neue Studie macht nun die Ausmaße des Problems in weiteren Wissenschaftsdisziplinen sichtbar. Im Gesundheitssystem erfolgen erste Schritte zur Unterstützung Betroffener.

Pflege

Sozialbündnis ruft Regierung zu Stopp von Kürzungsplänen auf

Bei der Pflege und in anderen Bereichen setzt die Regierung auch auf Einsparungen. Gewerkschaften und Verbände warnen vor weitreichenden Folgen.

Landarztquote auf dem Prüfstand: Warum Mediziner klagen

Wer verspricht Landarzt zu werden, bekam leichter einen Studienplatz. Doch kaum sind die ersten Mediziner am Ende ihres Studiums, gibt es Klagen gegen die Regelung. Nun stehen erste Urteile an.

Syrischer Arzt über AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt

„Die Versorgung hier würde komplett zusammenbrechen“

Geht es nach der AfD, soll Sachsen-Anhalt seinen Ärztebedarf künftig ohne ausländische Ärzte decken können. So proklamiert es die Partei in ihrem „Regierungsprogramm“. Der syrische Arzt Dr. Salah Layka nennt solche Pläne „völlig realitätsfern“ und erzählt im Gespräch mit dem änd, wie es ihm angesichts des Wahlsiegs einer rechtsextremen Partei in seinem Bundesland geht.

änd-Serie zu kommunalen MVZ – Teil 3

Von der Notlösung zum Versorgungsmodell der Zukunft?

Bislang entstehen kommunale MVZ meist dort, wo andere Lösungen nicht mehr greifen. Der Städte- und Gemeindebund will sie auch künftig nur als „absolute Notlösung“ verstanden wissen. Einige Bundesländer sehen in kommunalen Strukturen dagegen einen möglichen Baustein einer neuen regionalen Versorgung. Doch kann das klappen?

Perspektive

Ist die Medizin überhaupt noch eine Profession?

Ärztlicher Burnout ist möglicherweise mehr als die Folge von Arbeitsverdichtung, Bürokratie und langen Arbeitstagen. In einem aktuellen Perspektivbeitrag in „JAMA" beschreiben die Autoren eine tieferliegende Ursache: die Medizin steckt in einer Identitätskrise.

Kommentar

Die ePA und die Tischkanten-Lösung

Ohne Smartphone geht heute fast nichts mehr. Nur ausgerechnet im Gesundheitswesen wird die digitale Allzweckwaffe schnell zum Geduldsspiel. Chefredakteur Jan Scholz macht sich Gedanken über analoge Problemlösungen. Diskutieren Sie mit!

Bedeutung von KI-Suchen für Praxen

„Wer prominent in der KI-Suche erscheint, liegt im Vorteil“

Die Suche nach Ärzten per ChatGPT & Co. spielt inzwischen eine bedeutende Rolle, sagt Marketing-Professor Jonas Polfuß. Im Interview erklärt er, wie sich das Suchverhalten von Patienten verändert hat und wie Praxen mit einfachen Mitteln sichtbarer werden.

Telemedizin-Kabinen im Supermarkt

Edeka testet „Gesundheitswürfel“

Nach Kaufland steigt mit Edeka Südwest der zweite Händler in die Telemedizin ein: Anfang 2027 sollen in den Kabinen in zwei Märkten unter anderem Herz-Kreislauf-Checks und Lungenfunktionstests möglich sein.

Sparpläne bei Krebsmedikamenten

Onkologen warnen vor Ausfällen bei Krebstherapien

Union und SPD wollen Ausschreibungen für individuell hergestellte Krebsmedikamente wieder ermöglichen. Niedergelassene Onkologen warnen vor Lieferproblemen, zusätzlicher Bürokratie und Risiken für Patienten. Schon bei früheren Ausschreibungen mussten nach Angaben der Fachverbände geplante Krebstherapien ausfallen.

Brandenburg

Kommunen bekommen mehr Geld für Rettungsdienst

Seit mehreren Monaten ist die Finanzierung von Rettungsfahrten in mehreren Kreisen strittig mit den Kassen.

Landarztprämie

Bayern will Ärzten für Niederlassung mehr zahlen

Fast 1.590 Niederlassungen hat Bayern seit 2012 über seine Landarztprämie gefördert. Nun will das Land das Programm weiterentwickeln. In Regionen mit besonderem Versorgungsbedarf soll künftig mehr Geld fließen. Zudem sollen neue Fördermöglichkeiten für die Teamarbeit in Haus- und Kinderarztpraxen hinzukommen.

Urteil zur Arzneimittelherstellung

Ärzte dürfen für eigene Präparate nicht jeden Ausgangsstoff verwenden

Ärzte dürfen Arzneimittel für einzelne Patienten unter bestimmten Voraussetzungen selbst herstellen. Bei den verwendeten Ausgangsstoffen gelten jedoch ausnahmslos die strengen Vorgaben des Arzneimittelrechts – selbst wenn keine Herstellungserlaubnis nötig ist. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.

Schutzimpfungen

KV hält Ausweitung des Impfens in Apotheken für „überflüssig“

Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns stellt sich hinter die Kampagne „Impfen beim Profi“ und nutzt deren Start für eine Botschaft an die Politik: Schutzimpfungen gehörten in ärztliche Hände. Die beschlossene Ausweitung des Impfens in Apotheken hält der KVB-Vorstand für unnötig.

Neue Spezifikation macht es möglich

PVS-Hersteller können TI-Messenger integrieren

Kurznachrichten austauschen, ohne dass man zwischen mehreren Anwendungen und Geräten hin- und herwechseln muss. Das ermöglicht eine neue Spezifikation des TI-Messengers. Wann PVS-Hersteller die neue Möglichkeit nutzen, ist noch unklar.

Zuckersteuer

Klingbeil rechnet mit schneller Einigung

Das Kanzleramt hat die Pläne für eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke vorerst gestoppt. Der Vizekanzler lässt sich davon nicht beirren.

Streit um Beitragsordnung für Ruhestandsärzte in Bayern

Kommt jetzt die Kehrtwende auf dem Ärztetag?

Seit rund zwei Jahren streiten Ruhestandsärzte mit der Bayerischen Landesärztekammer über deren Beitragsordnung. Nun kommt Bewegung in den Konflikt: Beim Bayerischen Ärztinnen- und Ärztetag in Berchtesgaden sollen die Delegierten über Änderungen der Beitragsordnung beraten.

Pflegeversicherung

Regierung plant 700-Millionen-Finanzspritze

Die Finanzlage der Pflegeversicherung ist angespannt. Um kurzfristig Löcher zu stopfen, soll noch in diesem Jahr mehr Geld bereitgestellt werden.

Personalbemessung

Bund weiß nicht, wo die größten Ärzte-Engpässe drohen

Die Bundesregierung verzichtet auf eine verbindliche Personalbemessung in den Kliniken – obwohl ihr die Daten dazu fehlen, wo die größten ärztlichen Engpässe drohen. Wie viele Mediziner für eine angemessene Versorgung nötig sind, bleibt damit weitgehend den Krankenhäusern selbst überlassen.

GeDIG geht ins parlamentarische Verfahren

Länder drängen bei Digitalisierung aufs Tempo

Das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) geht ins parlamentarische Verfahren. Die Bundesregierung hat ihren Gesetzentwurf in den Bundestag eingebracht. Gleichzeitig drängen die Länder auf mehr Tempo – zum Beispiel bei der E-Überweisung.

Nach Tod einer Vierjährigen

Narkosearzt wegen Mordes zu mehr als 13 Jahren Haft verurteilt

Ein Anästhesist spritzte Kindern in einer Zahnarztpraxis verunreinigtes Narkosemittel. Ein vierjähriges Mädchen starb. Der Arzt ist jetzt wegen Mordes zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Berufsverbände nehmen das Urteil zum Anlass, um erneut verbindliche Sicherheitsstandards für Narkosen zu fordern.

Ambulante Palliativversorgung in Nordrhein

Neuer Vertrag bringt Ärzten einheitlichen Zuschlag für Hausbesuche

Die KV Nordrhein und die Krankenkassen im Rheinland haben einen neuen, kassenübergreifenden Vertrag zur Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung geschlossen. Dieser bringt auch Änderungen bei der Vergütung mit sich.

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