KV hat 36 Millionen Euro in Niederlassungsförderung investiert
Seit zehn Jahren gibt es die Niederlassungsförderung der KV Niedersachsen. 36 Millionen sind bislang in das Programm geflossen. Dennoch sind aktuell mehrere hundert Sitze frei.
Fast 2,3 Milliarden Euro Überschuss haben die gesetzlichen Krankenkassen Berichten zufolge in den ersten beiden Quartalen des Jahres erwirtschaftet. Entwarnung geben sie dennoch nicht.
Ohne ausländische Ärztinnen und Ärzte wäre die medizinische Versorgung in Teilen Sachsen-Anhalts nach Einschätzung der Ärztekammer nicht mehr sicherzustellen. Gleichzeitig müssen Mediziner aus Drittstaaten derzeit zehn bis zwölf Monate auf ihre Kenntnisprüfung warten. Neue Zahlen des Landesamts zeigen: Der Andrang ist stark gestiegen.
Strikter Hausarztvorbehalt, Direktzugang für bestimmte Facharztgruppen oder digitale Ersteinschätzung: Beim geplanten Primärversorgungssystem wird der Facharztzugang zur heiklen Frage. Gesundheitsökonom Prof. Andreas Beivers warnt vor einfachen Antworten. Entscheidend sei, wer den Bedarf verlässlich einschätzt – und danach auch den passenden Termin organisiert.
Beitragsfrust und lange Wartezeiten senken das Vertrauen in die Gesundheitspolitik: Nur noch 20 Prozent der Deutschen sind mit der Gesundheitspolitik der Bundesregierung zufrieden, zeigt eine Umfrage im Auftrag des IKK-Dachverbands. Auch die Kassenvorstände sparen nicht mit Kritik.
Betrüger verschicken derzeit gefälschte Briefe im Namen der apoBank. Darin sollen Kunden über einen QR-Code angeblich ihre digitalen Bankzugänge verifizieren. Tatsächlich führt der Code auf eine gefälschte Webseite, über die Kriminelle Zugangsdaten abgreifen wollen.
Stichverletzungen infolge mutmaßlicher Gewaltdelikte machen in deutschen Traumazentren zwar weiterhin nur einen kleinen Anteil der Schwerverletzten aus. Eine 12-Jahres-Analyse des TraumaRegisters DGU zeigt jedoch einen deutlichen Anstieg der Fallzahlen – besonders in Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte.
Wir sitzen zu viel – am Schreibtisch, in der Freizeit am Rechner oder auf der Couch am Handy. Das hat Folgen: Bewegungsmangel führt zu einer globalen Belastung durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wie aber lässt sich die körperliche Aktivität steigern, wenn der Alltag die Bewegung einschränkt? Womöglich lautet das Zauberwort: Treppensteigen.
Der Dopaminmangel bei Parkinson wirkt sich offenbar nicht nur auf die Motorik, sondern auch auf das Lernen aus. Das ergab eine Studie, die konkret das Entscheidungsverhalten bei Parkinson-Patienten mit und ohne akute Medikation verglichen hat.
Jetzt ist es offiziell: Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Personalumstellung seines Kabinetts verkündet. Neuer Bundesgesundheitsminister wird demnach Carsten Linnemann. Merz bezeichnete ihn als „standfest und zugleich reformwillig – auch im Gegenwind“. Linnemann sagte, er gehe „mit Demut“ in diesen Job.
Die Mehrheit der Bundesbürger sieht einen positiven Nutzen im Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin. Gleichzeitig gibt es aber auch Vorbehalte gegenüber der Technologie, zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Barmer.
Ärzteorganisationen warnen vor einer weiteren Spezialisierung der Medizin. DEGAM-Vizepräsident Marco Roos sieht das eigentliche Problem jedoch an anderer Stelle: Im Interview erklärt er, warum die Vergütung die Versorgung stärker prägt als die Weiterbildung.
Schon seit längerem macht sich der Deutsche Ärztinnenbund für einen Mutterschutz für Selbstständige stark. Durch eine Initiative in NRW bekommt diese Forderung Rückenwind.
Das Techunternehmen hat ein Modell entwickelt, mit dem sich aus Sensordaten in Alltagssprache formulierte Beschreibungen erzeugen lassen. Es soll die Grundlage für digitale Gesundheits-Coaches und klinische Überwachungswerkzeuge liefern.