Abnehmspritze auf Kassenkosten?
Der Gemeinsame Bundesausschuss entscheidet, welche Leistungen gesetzlich Krankenversicherte bezahlt bekommen. Seine neue Chefin ist offen für eine Diskussion über die Kosten von Abnehmspritzen.
Jedes Quartal schaut die KV Rheinland-Pfalz, welche Krankenkassen die Praxen mit besonders vielen Prüfanträgen belasten. Im zweiten Quartal 2026 gibt es einen neuen Spitzenreiter.
Der Dachverband Bayerischer Fachärztinnen und Fachärzte nutzt den Wechsel von Nina Warken ins Kanzleramt für eine scharfe Abrechnung mit ihrer Gesundheitspolitik. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz belaste die ambulante Versorgung massiv. Nun müsse ihr Nachfolger Carsten Linnemann die Folgen bewältigen.
Auch im Gesundheitsausschuss des Bundestags könnte es bald zu einem personellen Wechsel kommen: Ausschussvorsitzende Tanja Machalet (SPD) kandidiert für das Amt der Landrätin im Kreis Westerwald.
Mit 270.000 Euro unterstützt Bayern zwei Projekte zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung in Unterfranken. Im Mittelpunkt stehen ein gemeinwohlorientiertes Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in Bad Neustadt sowie eine digitale MVZ-Filiale in Burglauer.
Die Bundesregierung will ein verpflichtendes Primärversorgungssystem einführen. Bringt in der Sache ein Blick ins Ausland wichtige Erkenntnisse? Der änd schaut in einer neuen Serie über die Landesgrenze. Heute schauen wir nach Österreich.
Sowohl Topiramat als auch Atogepant sind als wirksame orale Migräne-Prophylaxe etabliert. Ihr Nutzen in der Praxis hängt entscheidend von der Verträglichkeit ab. Eine Vergleichsstudie liefert nun Daten, die Ärzten als Orientierungshilfe dienen könnten.
Erbrechen, Bauchschmerz, Kopfschmerzen, Wachstumsstörungen, Atemwegserkrankungen und Harntraktdilatation: Für die Bildgebende Diagnostik zu diesen Entitäten bei Kindern und Jugendlichen gibt es neue Leitlinien. Zu den neuen Empfehlungen ...
Bei Menschen mit HIV und dauerhaft unterdrückter Viruslast kann eine Umstellung von komplexen antiretroviralen Therapien auf eine Ein-Tabletten-Kombination die Blutfettwerte verbessern und so womöglich das kardiovaskuläre Risiko senken.
Jetzt ist es offiziell: Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Personalumstellung seines Kabinetts verkündet. Neuer Bundesgesundheitsminister wird demnach Carsten Linnemann. Merz bezeichnete ihn als „standfest und zugleich reformwillig – auch im Gegenwind“. Linnemann sagte, er gehe „mit Demut“ in diesen Job.
Die Mehrheit der Bundesbürger sieht einen positiven Nutzen im Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin. Gleichzeitig gibt es aber auch Vorbehalte gegenüber der Technologie, zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Barmer.
Ärzteorganisationen warnen vor einer weiteren Spezialisierung der Medizin. DEGAM-Vizepräsident Marco Roos sieht das eigentliche Problem jedoch an anderer Stelle: Im Interview erklärt er, warum die Vergütung die Versorgung stärker prägt als die Weiterbildung.
Schon seit längerem macht sich der Deutsche Ärztinnenbund für einen Mutterschutz für Selbstständige stark. Durch eine Initiative in NRW bekommt diese Forderung Rückenwind.
Das Techunternehmen hat ein Modell entwickelt, mit dem sich aus Sensordaten in Alltagssprache formulierte Beschreibungen erzeugen lassen. Es soll die Grundlage für digitale Gesundheits-Coaches und klinische Überwachungswerkzeuge liefern.