Warum WhatsApp für die Patientenkommunikation problematisch ist
Der Austausch mit Patienten per WhatsApp klingt praktisch, ist rechtlich aber heikel. Experten erklären, woran das liegt – und welche Alternativen es für Ärzte gibt.
90 Millionen Euro weniger Honorar, neue Budgetgrenzen und weitere Einschnitte: Die KV Rheinland-Pfalz stimmt ihre Mitglieder auf spürbar schlechtere wirtschaftliche Rahmenbedingungen ein und kündigt zugleich Widerstand gegen das Spargesetz an.
Ungeöffnete Arzneimittel im Wert von mehreren Tausend Euro müssen heute häufig vernichtet werden, wenn Therapien abgebrochen werden oder Patienten sterben. Die Bundesregierung zeigt sich nun offen dafür, unter strengen Sicherheitsvorgaben eine erneute Abgabe bestimmter Medikamente zu prüfen. Grundlage ist das neue EU-Arzneimittelrecht.
Bei den Medikamenten gibt es einen neuen Rekord. Herzmittel werden am häufigsten verschrieben - mit deutlichen Unterschieden zwischen den Geschlechtern.
Private Digitalanbieter wollen beim geplanten digitalen Zugang zur Primärversorgung stärker mitwirken. Der Branchenverband SVDGV kritisiert, dass der GeDIG-Entwurf dabei vor allem auf Systeme von KVen und KBV setzt, und fordert gleiche Chancen für kommerzielle Anbieter unter einheitlichen Qualitätsvorgaben.
Der Gemeinsame Bundesausschuss entscheidet, welche Leistungen gesetzlich Krankenversicherte bezahlt bekommen. Seine neue Chefin ist offen für eine Diskussion über die Kosten von Abnehmspritzen.
Ein Zusammenhang zwischen einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) und der Multiplen Sklerose (MS) gilt seit Jahren als wahrscheinlich, teils sogar als Voraussetzung für die Krankheitsentwicklung – eine aktuelle Studie aus Kanada lässt die Wahrscheinlichkeit jetzt jedoch bröckeln.
Viele Menschen fragen sich irgendwann, wie sie ihr persönliches Krebsrisiko senken können. Eine wichtige Rolle spielen dabei beeinflussbare Faktoren wie Rauchen, Alkohol, Bewegung und Körpergewicht. Eine britische Studie zeigt nun, wie sich diese im Laufe des Lebens verändern - und wann Prävention besonders wichtig sein könnte.
Eine Operationsmethode aus China geriet bereits im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen: die tiefe zervikale lymphatisch-venöse Anastomose (dcLVA). Sie soll die Symptome einer schweren Alzheimer-Erkrankung positiv beeinflussen. Die Methode wurde aufgrund mangelnder Evidenz verboten...
Jetzt ist es offiziell: Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Personalumstellung seines Kabinetts verkündet. Neuer Bundesgesundheitsminister wird demnach Carsten Linnemann. Merz bezeichnete ihn als „standfest und zugleich reformwillig – auch im Gegenwind“. Linnemann sagte, er gehe „mit Demut“ in diesen Job.
Die Mehrheit der Bundesbürger sieht einen positiven Nutzen im Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin. Gleichzeitig gibt es aber auch Vorbehalte gegenüber der Technologie, zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Barmer.
Ärzteorganisationen warnen vor einer weiteren Spezialisierung der Medizin. DEGAM-Vizepräsident Marco Roos sieht das eigentliche Problem jedoch an anderer Stelle: Im Interview erklärt er, warum die Vergütung die Versorgung stärker prägt als die Weiterbildung.
Schon seit längerem macht sich der Deutsche Ärztinnenbund für einen Mutterschutz für Selbstständige stark. Durch eine Initiative in NRW bekommt diese Forderung Rückenwind.
Das Techunternehmen hat ein Modell entwickelt, mit dem sich aus Sensordaten in Alltagssprache formulierte Beschreibungen erzeugen lassen. Es soll die Grundlage für digitale Gesundheits-Coaches und klinische Überwachungswerkzeuge liefern.