Dringende Facharzttermine schneller möglich
Die von der SPD geforderte Termingarantie beim Facharzt lehnt die KBV ab - sie stellt aber schnellere Termine in Aussicht, wenn es wirklich brennt. Ist das ein möglicher Kompromiss?
Die bundesweit erste Handlungsempfehlung zum Umgang mit digitaler Gewalt in der Gesundheitsversorgung hat der Runde Tisch Berlin „Gesundheitsversorgung bei häuslicher und sexualisierter Gewalt“ vorgelegt.
Wie sollen Praxen reagieren, wenn Leistungen nicht mehr ausreichend finanziert werden? Der Berufsverband der Deutschen Urologie fordert von KBV und KVen bundesweit einheitliche Leitplanken. Dazu soll auch geklärt werden, welches Leistungsangebot wirtschaftlich noch zumutbar ist.
Ein verbindliches hausärztliches Primärversorgungssystem kann nur auf der Grundlage starker Hausarztpraxen und einer starken Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) erfolgreich eingeführt werden. Das betonte die Delegiertenversammlung des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands.
Nicht nur die Zahl der Krankenkassen könnte bei den anstehenden Strukturreformen auf den Prüfstand kommen. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Dirk Wiese stellt nun auch die heutige KV-Landschaft infrage. Anlass sind die bekannt gewordenen Verluste durch riskante Kapitalanlagen.
Besser steuern, die Ausgaben begrenzen und Ärzten wieder mehr Zeit für Patienten verschaffen: Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann hat in seiner ersten Bundestagsrede die Leitlinien seiner Gesundheitspolitik skizziert. Dabei macht der CDU-Politiker klar: An Einsparungen führt kein Weg vorbei.
Licht in der Nacht gilt längst als möglicher Risikofaktor für die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass bereits geringe Lichtstärken mit Veränderungen am Herzen verbunden sein könnten. Welche Bereiche dabei betroffen sind, untersuchten Forschende aus England genauer.
Starke Schmerzen, doch die Opioide wirken nicht – und niemand glaubt ihr. Über Jahre zweifelt eine ältere Frau schließlich selbst an ihrer Wahrnehmung. Dann stößt sie zufällig auf einen Leserbrief und findet darin wohl eine mögliche Erklärung, der sie weiter nachgehen kann.
„Eine gute Rheuma-Therapie im höheren Lebensalter ist weder therapeutischer Nihilismus noch maximale Immunsuppression“, sagte Professor Dr. Jan Leipe vom Uniklinikum Schleswig-Holstein während des Deutschen Rheumatologiekongresses 2026 – und berichtete dann, worauf es bei der Versorgung älterer Patienten ankommt.
Jetzt ist es offiziell: Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Personalumstellung seines Kabinetts verkündet. Neuer Bundesgesundheitsminister wird demnach Carsten Linnemann. Merz bezeichnete ihn als „standfest und zugleich reformwillig – auch im Gegenwind“. Linnemann sagte, er gehe „mit Demut“ in diesen Job.
Die Mehrheit der Bundesbürger sieht einen positiven Nutzen im Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin. Gleichzeitig gibt es aber auch Vorbehalte gegenüber der Technologie, zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Barmer.
Ärzteorganisationen warnen vor einer weiteren Spezialisierung der Medizin. DEGAM-Vizepräsident Marco Roos sieht das eigentliche Problem jedoch an anderer Stelle: Im Interview erklärt er, warum die Vergütung die Versorgung stärker prägt als die Weiterbildung.
Schon seit längerem macht sich der Deutsche Ärztinnenbund für einen Mutterschutz für Selbstständige stark. Durch eine Initiative in NRW bekommt diese Forderung Rückenwind.
Das Techunternehmen hat ein Modell entwickelt, mit dem sich aus Sensordaten in Alltagssprache formulierte Beschreibungen erzeugen lassen. Es soll die Grundlage für digitale Gesundheits-Coaches und klinische Überwachungswerkzeuge liefern.