Knapp 9000 Euro weniger für jede Praxis
120 Millionen Euro weniger für Baden-Württembergs Praxen, im Schnitt rund 8.800 Euro pro Einrichtung: Die Kassenärztliche Vereinigung warnt vor erheblichen Honorareinbußen durch das GKV-Spargesetz.
„Wir lassen uns nicht vor den Karren einer zum Scheitern verurteilten Reformpolitik spannen“: Mit deutlichen Worten stellen KBV und Länder-KVen klar, dass der Kabinettsentwurf zur Notfallreform nicht von ihnen mitgetragen wird.
Eigentlich sollte sie Anfang April eröffnet werden, aber nun bleiben die Türen der „KVNO Startpraxis“ noch eine Weile geschlossen. Warum? Der änd hat bei der Körperschaft nachgefragt.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) stößt mit ihrem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz auf vielfältige Widerstände – auch in den eigenen Reihen. Gegen diese Kritik verteidigt nun der SPD-Sprecher für Gesundheitspolitik Dr. Christos Pantazis die Sparvorschläge.
Die Bundesregierung hat am heutigen Mittwoch die Notfallreform beschlossen. Ministerin Nina Warken (CDU) zeigt sich überzeugt davon, dass sie die Kassenärzte bei dieser Reform auf ihrer Seite hat.
24/7-Dienste, mehr Steuerung, bessere Versorgung – die Bundesregierung setzt bei der Notfallreform auf große Versprechen. Hausärzteverband und KBV halten dagegen: Es fehle an Personal, die Reform ziehe Ressourcen aus den Praxen ab. Auch der GKV-Spitzenverband mahnt, die KVen nicht zu überfordern.
ASS, Clopidogrel, duale Hemmung: Bei der PAVK ist therapeutisch vieles möglich. Auf dem DGIM-Kongress ging es um die Frage, wann der Schritt zur Kombination sinnvoll ist – und welche Patienten davon besonders profitieren könnten.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt können kognitive Einbußen nach sich ziehen. Das gilt als gut belegt. Doch beginnt der geistige Abbau womöglich schon vor dem eigentlichen Ereignis? Eine aktuelle Analyse liefert hier überzeugende Hinweise.
Volle Sprechstunden, viele komplexe Fälle, kaum Luft zwischen den Terminen: Für manche Hausärztinnen und Hausärzte wird daraus schneller eine dauerhafte Belastung als für andere. Eine große europäische Studie zeigt, wer besonders gefährdet ist – und welcher Faktor im Praxisalltag eher entlastend wirken könnte.
Die Primärversorgung in Deutschland steht vor einem tiefgreifenden Umbau. Eine aktuelle Analyse im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung plädiert für ein verbindlich koordiniertes, multiprofessionelles System mit klarer regionaler Verantwortung. Zugleich dämpfen die Autoren Erwartungen an eine schnelle Umsetzung.
Ist die Zahl der Krankenkassen in Deutschland nach wie vor deutlich zu hoch? Aus der Ärzteschaft sind nach wie vor Forderungen nach weiteren Kassenfusionen zu hören. Nach dem Gutachten der FinanzKommission Gesundheit (FKG) scheint diese Debatte jedoch erst einmal am Ende – das zehnköpfige Expertenteam verweist unter anderem auf ein Nachbarland.
Die Sparvorschläge der FinanzKommission Gesundheit (FKG) sind in der Ärzteschaft heftig diskutiert worden. Würde eine Umsetzung der Konzepte durch die Politik die Niedergelassenen unverhältnismäßig hart treffen – und müssten Patienten dann mit längeren Wartezeiten rechnen? Der änd bat den FKG-Vorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Greiner (Bielefeld) um eine Einschätzung.
Nicht nur bei Fach- und Hausärzten wurden die Sparvorschläge der „FinanzKommission Gesundheit“ in dieser Woche intensiv diskutiert. Auch in der Zahnheilkunde raten die Wissenschaftler der Politik dazu, den Rotstift anzusetzen. Ein Überblick.
Wer sich als Arzt oder Ärztin niederlassen möchte, kann dabei fast immer auf finanzielle Zuschüsse hoffen. Doch die sind nicht selten an Bedingungen geknüpft. Auch fallen sie von KV-Region zu KV-Region unterschiedlich üppig aus. Der änd gibt einen Überblick. Heute: Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen.