Sana-Kliniken Ostholstein Kartellamt genehmigt Kauf durch Ameos Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der Sana-Kliniken Ostholstein durch Ameos genehmigt.
Anträge für CDU-Parteitag "Wir brauchen ein System, das Leistung schützt" Regresse, Krankmeldung oder Rettungsdienst: Auf dem CDU-Parteitag wird es auch Abstimmungen über Gesundheitsthemen geben. Der änd hat einen Blick in die bislang vorliegenden Anträge geworfen.
Zi-Trendreport 292,3 Millionen Behandlungsfälle – Zi warnt vor Grenzen der Belastbarkeit Im ersten Halbjahr 2025 sind 292,3 Millionen Behandlungsfälle in der ambulanten Versorgung dokumentiert worden. Das zeigt der aktuelle Trendreport des Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl um 0,4 Prozent. Zi-Vorstandsvorsitzender Dr. Dominik von Stillfried warnte zugleich vor wachsenden Belastungen in den Praxen.
Nachgefragt bei den KVen Was kann die 116117 leisten – und was nicht? Die Politik hat Großes vor mit der Rufnummer 116117 der Kassenärztlichen Vereinigungen: Künftig sollen darüber nicht nur die Terminservicestellen, sondern auch sogenannte Akutleitstellen erreichbar sein. Aber ist die 116117-Struktur dafür überhaupt gewappnet? Der änd hat nachgefragt bei den KVen.
Entwurf soll im Sommer vorliegen Warken plant Gesetz für Gesundheitswesen im Kriegsfall Wie soll das Gesundheitssystem im Verteidigungsfall funktionieren? Ministerin Warken plant ein neues Gesetz für Krisen und will Schwachstellen gezielt angehen.
ePA BMJV erarbeitet Klarstellung zu Beschlagnahmeverbot Die Inhalte der elektronischen Patientenakte müssen vor Beschlagnahmung ausdrücklich geschützt werden. Eine entsprechende Forderung der Ärzteorganisationen scheint nun doch beim Justizministerium (BMJV) Gehör zu finden.
Urologie Chatbot gegen „Dr. Google“-Verunsicherung Ein Zusammenschluss von Urologen hat einen Chatbot entwickelt, der Nutzern eine Ersteinschätzung zu ihren Symptomen geben soll. Die Patienten sollen dadurch auch ein Gefühl dafür bekommen, wie dringlich ihr Anliegen ist.
Änderung am Bestellverfahren Praxen müssen Corona-Impfstoffe bald über Apotheken ordern Das Bestellverfahren für Covid-19-Impfstoff wird voraussichtlich zur nächsten Impfsaison umgestellt. Das hat die KBV bekanntgegeben.
GKV-Finanzierung Reinhardt prangert Vielzahl der unkoordinierten Vorschläge an Angesichts der unzähligen Vorschläge zur Rettung der GKV-Finanzen, die in den vergangenen Wochen durch die Schlagzeilen liefen, rät der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK) zur Vollbremsung: Das Durcheinander verunsichere inzwischen die Patienten.
GKV-Finanzen Gassen schließt Leistungskürzungen nicht aus Die KBV fordert zur besseren Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung den staatlichen Ausgleich für versicherungsfremde Leistungen, schließt aber auch Leistungseinschränkungen nicht aus. Langfristig setzt sie auf ein digital hinterlegtes Primärarztsystem.
Rechnungshof: Milliarden für Terminvermittlung bringen nichts Zusätzliche Vergütungen zur Vermittlung von Facharztterminen sind umgehend abzuschaffen. Das fordert der Bundesrechnungshof in einem aktuellen Bericht. Sie hätten keine Wirkung – wie alle Vergütungsregelungen aus dem TSVG.
Sondertarife in der PKV Wie Praxen Honorarverluste vermeiden „Privatpatient“ klingt eindeutig – ist es in der Praxis aber oft nicht. Im Gespräch mit Rechtsanwältin Andrea Schannath, Justitiarin des Virchowbundes, zeigt sich schnell, wie viele Sonderregeln hinter diesem Begriff stecken können. Wer hier nicht genau hinschaut, verschenkt Honorar oder steuert direkt in Konflikte.
Zwischen Entlastungsversprechen und Praxisrealität Online-Terminvergabe: Warum zögern so viele Praxen? Digitale Terminvergabesysteme versprechen effizientere Abläufe und Entlastung, bleiben aber zumindest in vielen Praxen in Mecklenburg-Vorpommern die Ausnahme. Das zeigt eine Untersuchung der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern.
2027 droht 12-Milliarden-Lücke in der GKV DAK-Chef Storm spricht vom „letzten Warnschuss“ In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) droht nach aktuellen Berechnungen des IGES Insituts bereits 2027 eine Finanzlücke von bis zu zwölf Milliarden Euro. DAK-Vorstandschef Andreas Storm forderte schnelle Reformen und präsentierte einen dreistufigen Stabilitätspakt für die GKV.
Stromausfall, Überschwemmung & Co. Wie ein Praxisausfall kein Existenzproblem wird Als Anfang Januar in Berlin der Strom ausfiel, standen viele Praxen still. Einnahmen brachen weg, während Fixkosten weiterliefen. Doch auch Wasserschäden, Brände oder die eigene Krankheit können den Betrieb zum Erliegen bringen. MLP-Finanzberater Michael Kersten erklärt, wie Praxen solche Ausfälle absichern und existenzielle Folgen vermeiden.
ePA-Sanktionen KVen prüfen das Modul – nicht die Nutzung Ab dem 1. Januar 2026 gilt: Ärztinnen und Ärzte, die die elektronische Patientenakte (ePA) nicht nutzen, müssen mit einer Kürzung der Vergütung rechnen. Was auf dem Papier wie eine hart sanktionierte Pflicht klingt, beschränkt sich im Grunde auf eine technische Formalität. Denn tatsächlich reicht es aus, das nötige Modul zu installieren. Eine Kontrolle der tatsächlichen Nutzung findet nicht statt.
Forderung nach Gesetzesänderung Reicht künftig "Wahrscheinlichkeit" für Behandlungsfehler-Nachweis? Patienten sollen es leichter haben, ärztliche Behandlungsfehler nachzuweisen. Das fordert der Patientenbeauftragte der Bundesregierung Stefan Schwartze (SPD). Er hat auch schon einen konkreten Vorschlag, wie das Patientenrechtegesetz dafür umgebaut werden könnte.
Praxissoftware ZI veröffentlicht Vergleichsportal Systemabstürze, schlechter Service: Die Unzufriedenheit mit der Praxissoftware ist vielerorts hoch. Das ZI hat daher nun ein interaktives PVS-Vergleichsportal online geschaltet, das wechselwilligen Ärztinnen und Ärzten Orientierung bieten soll.
Digitale Akte für Privatversicherte Wie halten es die PKV-Unternehmen mit der ePA? Die gesetzlichen Krankenkassen sind verpflichtet, ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte anzulegen, für private Krankenversicherer gilt dieser Zwang nicht. Wie halten es die PKV-Unternehmen also mit der digitalen Akte? Der änd hat nachgefragt.
Telefonische Krankschreibung Hausärzteverband attackiert KBV-Chef: „Absolut inakzeptabel“ Der Hausärzteverband kritisiert die Forderung von KBV-Chef Dr. Andreas Gassen, die Telefon-AU abzuschaffen. Der Verband spricht von einem „unglaublichen Vorgang“ und warnt vor einem Rückschritt bei einer der wenigen echten Entbürokratisierungen.
Digital-gestütztes Versorgungsangebot „Wir brauchen genau solche Konstrukte“ In einem Dorf in Nordrhein-Westfalen ist im Herbst ein neuartiges Versorgungskonzept gestartet: Nicht-ärztliches Personal führt KI-gestützt das Anamnesegespräch, übernimmt Untersuchungen und leitet die Ergebnisse digital an Dr. Thomas Bandorski weiter. Im änd-Interview erklärt er, wie das Konzept genau funktioniert – und wo die Grenzen liegen.
änd-Umfrage zu Facharztterminen Das sind die Gründe für lange Wartezeiten – und mögliche Gegenmaßnahmen Ein hohes Patientenaufkommen und der Budgetdeckel beim Honorar sind zwei bedeutende Gründe, warum es bei Terminen in Facharztpraxen mitunter zu längeren Wartezeiten kommen kann. Das zeigt eine aktuelle änd-Leserumfrage. Zudem wird deutlich, dass das Problem gar nicht so groß ist, wie Politik und Krankenkassen es oftmals darstellen.
MB-Befragung Jeder dritte PJler denkt über Abschied aus der Versorgung nach Die Rahmenbedingungen im Praktischen Jahr (PJ) sind immer noch nicht so, dass der ärztliche Nachwuchs motiviert daraus hervorgeht, beklagt der Marburger Bund. In einer Umfrage gaben 33 Prozent an, dass sie darüber nachdenken, die kurative Medizin zu verlassen und sich beruflich neu zu orientieren.
GKV-Finanzen Spahn will künftige Ausgabensteigerungen an die Einnahmen koppeln Die gesetzlichen Krankenkassen drängen seit Monaten auf eine „einnahmenorientierte Ausgabenpolitik“ in der GKV – nun erhält diese Forderung Rückenwind aus der Union. Unionsfraktionschef Jens Spahn sprach sich im Interview mit der Augsburger Allgemeinen dafür aus, künftige Ausgabensteigerungen strikt an die Einnahmen zu koppeln.
ePA-Fazit von Hausärzten und Verbraucherschützern Bislang nur wenig Nutzen Ein Jahr nach dem Start der ePA ziehen sowohl der Hausärztinnen- und Hausärzteverband als auch der Verbraucherzentrale Bundesverband eine ernüchternde Bilanz: Die digitale Akte bleibe hinter ihren Möglichkeiten zurück und überzeuge weder im Praxisalltag noch bei den Versicherten.
Fehlkonfiguration Medisign tauscht neue eHBA erneut aus Kaum ausgegeben, müssen neue elektronische Heilberufeausweise schon wieder getauscht werden. Wie das Branchenportal Apotheke Adhoc berichtet, informiert der Anbieter Medisign derzeit darüber, dass neu ausgestellte eHBA zurückgerufen werden. Grund soll eine technische Fehlkonfiguration im Personalisierungsprozess sein.