Großstadt ist teurer

So viel kostet eine Praxisübernahme

Die ärztliche Niederlassung erfolgt in 94 Prozent der Fälle durch die Übernahme einer bestehenden Praxis. Wie viel die Nachfolger dafür auf den Tisch legen müssen, haben Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) und das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung (Zi) untersucht.

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Analoge GOÄ-Berechnungen:

Das sind die Empfehlungen des BÄK-Vorstands

Paragraf 6 Absatz 2 der GOÄ sieht vor, dass „Selbstständige ärztliche Leistungen, die in das Gebührenverzeichnis nicht aufgenommen sind, entsprechend einer nach Art, Kosten- und Zeitaufwand gleichwertigen Leistung des Gebührenverzeichnisses berechnet werden können“. Was das prinzipiell bedeutet, erklärt änd-Autor Dr. Gerd W. Zimmermann.

Hausärztinnen- und Hausärztetag

Delegierte fordern Gesetz zum Bürokratie­abbau in Praxen

Immer mehr Dokumentationspflichten und andere Vorgaben: Der Verwaltungsaufwand in den Arztpraxen steigt und steigt. Um den „Bürokratie-Wahnsinn“ zu stoppen, fordert der Deutsche Hausärztinnen- und Hausärztetag ein eigenes Gesetz.

Gespräch mit VERAH vom Projekt „Versorgt am Ort“

„Hier fallen die Allgemeinmediziner nicht von den Bäumen“

Ein Raum, eine Versorgungsassistentin – aber kein Arzt: Das ist das Prinzip des Projekts „Versorgt am Ort“ im bayerischen Streutal. Mitte Mai ist es gestartet. Und wie ist die Resonanz? Darüber sprach der änd mit der VERAH Simone Günther.

Sektorengleiche Vergütung

Kommen Hybrid-DRGs auch für Leistungen außerhalb des AOP-Katalogs?

Das Bundesgesundheitsministerium will die sektorengleiche Vergütung zum 1. Januar 2024 einführen – und das offenbar auch für Leistungen, die bislang nicht im AOP-Katalog enthalten sind. Das geht aus Vorschlägen des BMG für Änderungsanträge zum Pflegestudium-Stärkungsgesetz hervor.

Hausärztetag

Hausärzte beschließen umfassenden Forderungskatalog

Die Delegiertenversammlung des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes hat am Freitag in Berlin einstimmig ein umfassendes Sechs-Punkte- Forderungspapier beschlossen. Für den HÄV-Chef Markus Beier ist das ein deutliches Zeichen an alle, die mit den Hausärzten zusammen oder auch gegen sie Politik machen wollen.

Vertreterversammlung

KV Berlin prüft Möglichkeiten zur Leistungskürzung

Die Vertreterversammlung der KV Berlin will den bundesweiten Honorarabschluss nicht einfach hinnehmen. Der KV-Vorstand soll nun ausloten, wie sich die Leistungsmenge reduzieren lässt.

Covid-19-Impfstoffe in Mehrdosenbehältnissen

Kein Regressrisiko für Ärzte

Wenn nicht der gesamte Covid-19-Impfstoff aus Mehrdosenbehältnissen verimpft werden konnte, drohen Ärztinnen und Ärzte nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung keine Regresse.

Klinik-Protest

„Krankenhäuser brauchen eine faire Finanzierung“

Beschäftigte aus Kliniken haben heute bundesweit gegen die Politik der Bundesregierung protestiert. In Berlin pochen sie auf mehr Geld für die Krankenhäuser, doch Bundesgesundheitsminister Lauterbach will keine zusätzlichen Mittel locker machen.

Abrechnung

Die analogen Bewertungen in der GOÄ bleiben wichtig

Eine GOÄ-Reform ist überfällig. Wohl ausschließlich aus politischen Gründen verweigert das BMG aber diesen Schritt. Das ist schlimm, aber nicht hoffnungslos, denn eine Weiterentwicklung ist auch mit den vorhandenen Mitteln möglich.

Marcel Weigand von der UPD:

„Ärzte sollten Patienten nicht zum Schulterschluss überreden“

Der änd hat mit Marcel Weigand von der Unabhängigen Patientenberatung Deutschlands (UPD) über Termin-Wartezeiten und die Hoffnungen in die elektronische Patientenakte gesprochen. Aber auch darüber, ob Patienten eine größere – auch finanzielle – Selbstverantwortung übernehmen müssten, und warum Ärzte, um ihre Ziele zu erreichen, die Patienten nicht zum Schulterschluss überreden sollten.

Honorar für 2024 Verhandlungen enden mit Plus von fast vier Prozent

Die Entscheidung steht. Nach zähen Verhandlungsgesprächen zum Honorar für 2024 mussten die Teilnehmer von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband am Mittwoch schließlich den Erweiterten Bewertungsausschuss anrufen. Dort akzeptierten beide Seiten einen Vorschlag des Schlichters.

KBV-Ultimatum zum „Praxenkollaps" Lauterbach: „Ich bekomme fast jeden Tag Briefe“

Der 13. September könnte ein spannender Tag für niedergelassene Ärzte sein. Nicht nur steht eine entscheidende Runde der Honorarverhandlungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung mit den Krankenkassen an. Zugleich läuft das Ultimatum der KBV an Minister Lauterbach ab. Der Kommentar des Ministers: „Tempi passati“

KVRLP-Protestaktion „LAHNSTEIN92“

„Wenn das BMG verbohrt bleibt, müssen wir weiterbohren“

Ein voll besetzter Hotelsaal, Trillerpfeifen, Warnwesten: Zahlreiche Vertragsärztinnen und -ärzte sind am Mittwoch in Lahnstein zur Protestaktion der KVRLP zusammengekommen. Dort machen die Niedergelassenen ihrem Ärger laut Luft. Und am Ende wird sogar das Gesundheitssystem krankgeschrieben.

Regresse

„Wir ersaufen in den Prüfungsorgien der Krankenkassen"

Auch wenn es nicht immer um viel Geld gehen muss: Prüfanträge und Regresse kosten die Teams in den Praxen Zeit und Nerven. Die KVWL hat nun Zahlen vorgelegt, welche Ausmaße die Prüfexzesse immer noch haben.

Lillian-Care-Gründer Drop im Interview „Wir wollen wirklich Probleme lösen“

Mit einem bundesweiten Netzwerk von Gesundheitseinrichtungen will Lillian Care die hausärztliche Versorgung in unterversorgten Gebieten sichern. Der änd hat mit Gründer Linus Drop über das Konzept gesprochen.

KVNO-VV „Diese Art von berufspolitischer Bettelei macht keinen Sinn mehr“

Die VV der KVNO hat in ihrer jüngsten Sitzung auf Resolutionen und Anträge zur Gesundheitspolitik verzichtet. „Die Politik hört uns nicht zu", beklagte VV-Vorsitzender Dr. Jens Wasserberg.

Gassen zu Protesten

Streikidee ist „etwas ermüdend“

Warum er Streikaufrufe für wenig zielführend hält und warum das Honorar nicht alles ist, erklärte KBV-Vorsitzender Dr. Andreas Gassen beim KVNO-Talk.

MFA-Protestkundgebung „Rote Karte für die Bundesregierung“

In Berlin zeigten Mitarbeitende aus allen Berufsfeldern der ambulanten Versorgung anlässlich einer vom Verband medizinischer Fachberufe (vmf) organisierten Protestkundgebung am Brandenburger Tor der Bundesregierung gemeinsam die „Rote Karte“.

Ärzteprotest in Hamburg

„Auch meine Bereitschaft hat irgendwo ihre Grenzen“

„Der Notfall in der Praxis – die Praxis als Notfall“, lautet der Titel der Fortbildung, die die KV Hamburg beim bundesweiten Praxen-Protesttag veranstaltet. Wie groß die Not der ambulanten Versorgung in der Hansestadt ist, haben am Freitag Hamburger Ärztinnen und Ärzte sowie Vertreter der KVHH geschildert. Das Bild, was sie zeichnen, ist tiefschwarz.