Frauenärztinnen und Frauenärzte rechnen ab 2027 mit schlechterer Versorgung. In einer Umfrage des Berufsverbands (BVF) erwarten 97 Prozent negative Folgen durch die Spargesetze für ihre Patientinnen. Mehr als die Hälfte erwägt zudem, die eigene vertragsärztliche Tätigkeit in den kommenden fünf Jahren zu reduzieren oder ganz aufzugeben.
Patienten mit einer seltenen Erkrankung sollen ihre Diagnose möglichst innerhalb eines Jahres nach dem ersten Arztkontakt erhalten. Dafür fordert der Gesundheitsausschuss des Europaparlaments neue EU-weite Strukturen und Standards. Die Abgeordneten wollen zudem den Zugang zu Therapien angleichen und die Zusammenarbeit bei Forschung und Versorgung ausbauen.
Die Ärztekammer in Rheinland-Pfalz hat eine neue Vertreterversammlung gewählt. Nach dem vorläufigen Ergebnis ziehen 80 Delegierte aus den vier Bezirksärztekammern in das „Parlament“ der Landesärztekammer ein.
Anlässlich der heutigen Beratungen des Bundesrats über das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) hat der Hartmannbund davor gewarnt, Krankenkassen bei der Auswertung von Gesundheitsdaten aus der elektronischen Patientenakte mehr Befugnisse zu geben.