Eugenie Ankowitsch Eugenie Ankowitsch hat Soziologie, Medien- und Rechtswissenschaften in Konstanz studiert. Sie absolvierte anschließend ein Redaktionsvolontariat beim KV Blatt Berlin. Danach berichtete sie fast zehn Jahre lang aus Berlin für zahlreiche gesundheitspolitische Fachmedien. Seit 2022 schreibt sie für das gesundheitspolitische Ressort des änd.

Aktuelle Artikel

Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen

„Betrug ist zu einfach“ – AOK Bayern fordert mehr Prüfrechte

Die AOK Bayern will mehr Befugnisse, um Abrechnungen von Leistungserbringern zu überprüfen. Außerdem sollen Krankenkassen künftig leichter Daten austauschen und mithilfe von KI nach Auffälligkeiten suchen können. Rückendeckung erhält die Kasse von der bayerischen Justiz. Betrug im Gesundheitswesen sei noch immer viel zu einfach, kritisierte der Leiter der zuständigen Schwerpunktstaatsanwaltschaft.

Roland-Berger-Analyse zur Krisenfestigkeit

Auf alles vorbereitet? Nicht einmal auf das, was längst absehbar ist

Auf die größten Herausforderungen sehen viele Fachleute die Gesundheitssysteme schlecht vorbereitet. Besonders beim demografischen Wandel, beim Fachkräftemangel und bei geopolitischen Konflikten klaffen laut einer internationalen Studie der Unternehmensberatung Roland Berger erhebliche Lücken.

Zi-Analyse

Zahl der MVZ wächst rasant – Kliniken betreiben die meisten Standorte

Die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) ist innerhalb von drei Jahren um gut ein Drittel gestiegen. Zwischen 2017 und 2020 nahm die Zahl ihrer Betriebsstätten in zwölf untersuchten KV-Regionen um 35 Prozent zu, die der dort tätigen Ärzte um 34 Prozent. Das zeigt eine neue Analyse des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi).

GKV-Schätzerkreis legt Prognose für 2027 vor

Zusatzbeitrag bleibt bei 2,9 Prozent

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kann im kommenden Jahr bei 2,9 Prozent bleiben – obwohl die Krankenkassen immer mehr Geld ausgeben. Das geht aus der Prognose hervor, die der GKV-Schätzerkreis am Mittwoch vorgelegt hat. Ob auch die tatsächlich erhobenen Zusatzbeiträge stabil bleiben, ist allerdings offen.

Protest gegen Terminmeldepflicht

MEDI bringt Korbmodell ins Spiel

Die gemeinsame Rückgabe von Kassenzulassungen gilt als eines der schärfsten Druckmittel der niedergelassenen Ärzte. Nun bringt der Ärzteverband MEDI GENO Deutschland diesen Schritt als Reaktion auf die geplante Verschärfung der Terminmeldepflicht ins Spiel. Der Verband will ausloten, wie viele Ärzte und Psychotherapeuten bereit wären, ihre Zulassung aus Protest zurückzugeben.

Limonade, Eistee & Co.

Kabinett bringt Zuckersteuer auf den Weg

Zwischendurch hatte das Kanzleramt sie gestoppt, das Finanzministerium musste nacharbeiten - jetzt ist die Zuckersteuer in der Bundesregierung beschlossen. Der Bundestag ist am Zug.

Kurz vor Bundestagsentscheidung

Ärzteverbände laufen Sturm gegen Terminmeldepflicht

Die geplante Verschärfung der Terminmeldepflicht für Arztpraxen löst heftigen Widerstand in der Ärzteschaft aus. Zahlreiche ärztliche Organisationen warnen vor Eingriffen in die ärztliche Berufsfreiheit. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) spricht von einem weiteren Schritt in Richtung Staatsmedizin. Der Virchowbund droht mit dem Gang nach Karlsruhe.

Selbstbehalte, KI und neue Vergütungsmodelle

Deloitte errechnet 126 Milliarden Euro GKV-Überschuss für 2035

Die Gesetzliche Krankenversicherung könnte schon 2035 Milliardenüberschüsse erzielen statt immer tiefer ins Defizit zu rutschen. Mit 16 weitreichenden Reformen wäre nach Berechnungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte ein Plus von 126 Milliarden Euro möglich. Selbst teure medizinische Innovationen ließen sich so weiter finanzieren.