Von Dr. Ulrike Koock, Leiterin der änd-Medizinredaktion
Manchmal, wenn ich an meinem Schreibtisch sitze und interessante, medizinische Fallberichte suche, um darüber zu schreiben, frage ich mich bei manchen kuriosen Geschichten: „Geht das nicht zu weit? So etwas passiert in einem Mediziner-Alltag nicht!“
Aber doch, kuriose Geschichten kommen immer wieder im Medizineralltag vor. Da spricht die Ärztin aus mir. Wie es so schön in der Medizin heißt: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Als ich einmal über den in einem Fachmagazin publizierten Fall eines jungen Mannes schrieb, der sich ein USB-Kabel in die Harnröhre eingeführt hat und es nicht mehr entfernen konnte, musste ich sofort an eine Geschichte aus meiner Zeit in der Notaufnahme denken.
Von Zahnbürsten und HIV
Ein Ko...
Ein Junge entwickelt unklare Hautveränderungen am Bauch, die nach einem Anpralltrauma aufgetreten sind, und stellt sich in einer Klinik vor. Doch im Laufe der folgenden Wochen wird das vermeintilche Hämatom immer größer, so dass nun auch andere Ursachen in Augenschein genommen werden.
Ein Junge im mittleren Kindesalter stellt sich mit einem vermeintlich spontanen Bluterguss in der pädiatrischen Notaufnahme in Großbritannien vor. Seit etwa einer Woche besteht im rechten Oberbauch eine zunächst rötlich-braune Hautveränderung. Sie ist weder schmerzhaft noch juckend und verändert ihre Größe zunächst nicht. An ein Trauma können sich weder der Junge noch seine Eltern erinnern. Weitere Beschwerden bestehen nicht, berichten die Autoren im Journal B...
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Pat. Mitte 80, langjährige chronische Diarrhoe, Ende Mai Darmve...
Wearables mit künstlicher Intelligenz können die Einnahme von Medikamenten unter kontrollierten Bedingungen mit hoher Genauigkeit erkennen. Doch ihr klinischer Nutzen ist bislang kaum belegt.
Chen und Kollegen untersuchten in ihrem Review-Artikelden aktuellen Entwicklungsstand KI-gestützter Wearables, um dieMedikamentenadhärenz zu erfassen und zu verbessern. Die Recherche in PubMed, Web of Science und IEEE Xplore umfasste Publikationen bis zum 18. September 2025. Von zunächst 6.102 identifizierten Arbeiten verblieben am Ende 4.513 Publikationen für das Screening; 17 Studien aus den Jahren 2016 bis 2025 erfüllten schließlich die Einschlusskriterien. 14 davon waren seit 2021 erschienen, wie die Autoren eingangs erklären.
Vierzehn Studien beschäftigten sich primär mit Entwicklung...
Mikro- und Nanoplastik ist längst nicht nur ein Umweltproblem. Die Partikel werden inzwischen auch im menschlichen Gewebe gefunden. Auf dem ESPEN-Kongress wurden neue Befunde zu Auswirkungen auf Herz und Gefäße vorgestellt.
Francesco Prattichizzo vom IRCCS MultiMedica in Mailand begann seinen Vortrag mit dem inzwischen vielfach belegten Nachweis von Mikro- und Nanoplastik in menschlichen Proben und Geweben. Auf dem 48. Kongress der European Society for Clinical Nutrition and Metabolism (ESPEN) in Berlin konzentrierte er sich darauf, was bisher über Vorkommen in Gefäßen und atherosklerotischen Plaques sowie über mögliche Zusammenhänge mit kardiovaskulären Ereignissen bekannt ist.
Kunststoffpartikel finden sich in atherosklerotischen Plaques
Besondere ...
Würde gerne mal die erfahreneren Ortho-Kollegen um Meinung bitten: 54-jähriger Pat., seit ca. 5 Mona...
Frühstück vor der Arbeit, später Brunch am Wochenende: Für viele Menschen verschieben sich die Essenszeiten zwischen Arbeits- und freien Tagen deutlich. Eine große französische Kohortenstudie deutet darauf hin, dass dieser „Eating Jetlag“ auch für die Herzgesundheit eine Rolle spielen könnte – zumindest bei Männern.
Arbeitszeiten strukturieren häufig nicht nur Schlaf und Freizeit, sondern auch die Mahlzeiten. An freien Tagen verschiebt sich dieser Rhythmus dagegen oft. Als „Eating Jetlag“ bezeichnen Forschende Unterschiede im zeitlichen Essensrhythmus zwischen Arbeits- und freien Tagen.
Ob solche Verschiebungen langfristig mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenhängen, untersuchte nun ein französisches Forschungsteam anhand der prospektiven NutriNet-Santé-Kohorte. Die Ergebnisse wur...
Bedeutet weniger Zucker in den ersten Lebensjahren weniger Demenz im Alter? Daten der UK Biobank deuten darauf hin, dass eine frühe Zuckerrestriktion langfristig die Gehirngesundheit positiv beeinflussen könnte.
Für ihre Untersuchung machten sich die Forschenden aus dem Vereinigten Königreich und China eine Besonderheit der britischen Nachkriegsgeschichte zunutze. Bis September 1953 war Zucker in Großbritannien rationiert. Mit dem abrupten Ende dieser Regelung änderte sich die Verfügbarkeit von Zucker innerhalb kurzer Zeit –rückblickend ein natürliches Experiment, um aus heutiger Sicht den Einfluss von Zucker auf die Gehirn...
Kennen Sie jemanden, der die Botox-Injektionen beherrscht? Gerne im süddeutschen Raum....
Atherosklerose beginnt offenbar schon unbemerkt im jungen Erwachsenenalter. Das ist das Ergebnis einer Studie, die beim diesjährigen ESC-Kongress vorgestellt wurde. Der Anteil der Betroffenen ist dabei erstaunlich hoch – mit weitreichenden gesundheitlichen Konsequenzen.
Die meisten kardiovaskulären Todesfälle sind direkt auf Atherosklerose zurückzuführen. Umso erschreckender, dass bereits sehr junge Menschen von der sogenannten stillen Atherosklerose betroffen sind. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie, die mithilfe bildgebender Verfahren untersucht hat, wie häufig und wie stark Menschen ab einem Alter von 19 Jahren betroffen sind. Vorgestelltwurden die Ergebnisse kürzlich beim ESC-Kongress in München.
Die Suche nach den Plaques
In der REACT-Studie wurden 16.8...
AbbVie will den Vertrieb seiner HIV-Arzneimittel Kaletra® und Norvir® einstellen. In Deutschland sollen die Präparate voraussichtlich im Sommer 2027 vom Markt genommen werden. Das Unternehmen begründet diese Entscheidung mit der Weiterentwicklung der HIV-Therapie und dem dadurch deutlich gesunkenen klinischen Bedarf an älteren Wirkstoffen.Der Ärztenachrichtendienst sprach im Vorfeld des Welttages der sexuellen Gesundheit am 4. September mit Prof. Christoph Spinner von der TU München über Auswirkungen und Alternativen.
Von der Vertriebseinstellung betroffen sind sämtliche in der Mitteilung des Herstellers aufgeführten Darreichungsformen von Kaletra® mit den Wirkstoffen Lopinavir und Ritonavir sowie von Norvir® mit dem Wirkstoff Ritonavir, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel ...
Sehr geehrte Kollegen, wie lange soll man ASS protect bei einem Unterschenkel Arterienverschluss geb...
Eine Plättchenhemmung ist nach ST-Hebungs-Infarkt (STEMI) essenziell, um weitere kardiovaskuläre Ereignisse nach der PCI (percutaneous coronary intervention)zu verhindern. Die Leitlinien sprechen sich dabei für eine kombinierte Therapie mit Prasugrel oder Ticagrelor und Aspirin für 12 Monate aus. Aber braucht es dabei unbedingt ASS?
Eine multizentrische, randomisierte Studie (PREMIUM) aus Japan untersuchte nun, ob bei STEMI-Patienten auf eine initiale Behandlung mit Aspirin verzichtet werden kann....
Langfristiges Haushalten zahlt sich offenbar aus: Geldzahlungen an einkommensschwache Mütter verbessern die Gesundheit von Kindern im Erwachsenenalter. Zu diesem Schluss kommt eine in der Fachzeitschrift „Nature Human Behaviour“ veröffentlichte Studie. Sie zeigt, dass finanzielle Unterstützung für einkommensschwache Mütter in den ersten vier Lebensjahren ihrer Kinder deren biologische Alterung beeinflussen kann.
„Die Ergebnisse stützen die Auffassung, dass die Bekämpfung von Kinderarmut eine wichtige gesundheitspolitische Aufgabe ist, um die Gesundheit langfristig zu schützen“, wird die Erstautorin Laurel Raffington vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in einer Mitteilung des Instituts zitiert. „Frühere Studie...
62-jähriger Pat., seit ca. 10 Wochen trockener Reizhusten, v. a. abends und nachts. Nichtraucher, ke...
Ein Mann in den Sechzigern beklagt eine zunehmende Schwellung des Knies und es besteht der Verdacht auf eine Arthritis. Er hat kaum Schmerzen – angesichts der ausgeprägten Zerstörung des Gelenks ist das verwunderlich. Doch seine Vorgeschichte erklärt den ausgeprägten Befund und führt letztlich zur Diagnose.
Ein 62-jähriger Mann stellt sich mit einer seit neun Monaten progredienten Monoarthritis des rechten Knies vor. In der Anamnese berichtet der Patient über ein riskantes Sexualverhalten sowie eine zurückliegende Behandlung einer chronischen zervikalen Lymphadenopathie vor etwa 40 Jahren. Der Fallbericht erschien auf der Plattform Cureus.
Ausgedehnte Destruktion – ohne Schmerzen
Bei der Unters...
Wofür steht der änd?
Eine 17-Jährige bricht nachts im gemeinsamen Schlafzimmer neben ihrer Mutter und ihrer 31-jährigen Schwester zusammen. Sie erbricht, liegt bewusstlos auf dem Bett, wirkt blass und zeigt blau verfärbte Lippen. Wenige Stunden später findet die Mutter auch die ältere Schwester tot auf, wie die Autoren des Falberichts aus Polenim International Journal of Molecular Sciences schreiben.
Gegen 3 Uhr morgens hört die Mutter ihre jüngere Tochter erbrechen. Die 17-Jährige liegt bewusstlos und noch in der Kleidung des Vortags auf ihrem Bett. Neben ihr steht eine Schüssel mit überwiegend flüssigem Erbrochenem. Die Jugendliche ist blass, ihre Lippen erscheinen blau, zudem zeigt sich eine Bissverletzung der Zunge. Nach Angaben der Mutter atmete sie zu diesem Zeitpunkt noch.
Etwa zehn Minuten nach dem Notruf trifft der Rettungsdienst ein. Die Einsatzkräfte stellen einen Herz-Kreislauf-Stillstand mit pulsloser elektrischer Aktivität fest und beginnen die Reanimation. Nach rund 30 Minuten stellt sich vorübergehend ein Sinusrhythmus ein, etwa fünf Minuten später tritt erneut eine pulslose elektrische Aktivität auf. Unter fortgesetzter Reanimation gelangt die Jugendliche in die Notaufnahme. Dort beenden die Ärzte die Wiederbelebungsmaßnahmen und stellen um 4:57 Uhr den Tod fest. Da die Ursache unklar bleibt, schalten die Beteiligten Polizei und Staatsanwaltschaft ein.
Wenige Stunden später stirbt auch die ältere Schwester
Während die Mutter ihre jüngere Tochter ins Krankenhaus begleitete, betreuteein sehbehinderter Nachbar die 31-jährige Schwester. Die junge Frau lebt mit einer...
Gibt es Statistiken, wie häufig der prozedur-assoziierter MI innerhalb von 30 Tagen gezählt wurde?&n...
Statine sind aus der kardiovaskulären Prävention kaum wegzudenken. Doch wenn unter der Therapie die Muskeln schmerzen, geraten Nutzen und Verträglichkeit schnell in Konflikt. Eine neue Studie liefert nun eine mögliche Erklärung, warum Statine bei manchen Patienten die Muskeln belasten.
Statine senken das kardiovaskuläre Risiko und gehören zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Ihre muskuläre Verträglichkeit entscheidet im Behandlungsalltag jedoch oft darüber mit, wie gut eine Therapie fortgeführt werden kann. „Leider führen Muskelnebenwirkungen dazu, dass manche Menschen ihre Dosis reduzieren oder die Einnahme des Medikaments ganz beenden“, betont Seniorautor Jonathan Schertzer in einer Mitteilung der McMaster University.
Mit seinem Team untersuchte er in einer in Science Advances veröffentlichten Studie, über welchen...
Viele greifen im Klinik- und Praxisalltag fast automatisch zu Einmalhandschuhen – oft in der Annahme, damit Patienten und sich selbst besser zu schützen. Doch genau dieser Reflex kann kontraproduktiv sein. Warum weniger Handschuhe in vielen Situationen sogar mehr Hygiene, mehr Sicherheit und zugleich mehr Nachhaltigkeit bedeuten, erklärt Jonas Loff vom Kompetenzzentrum für klimaresiliente Medizin und Gesundheitseinrichtungen (KliMeG)im Interview.
Herr Loff, SIe sind u. a. beim KliMeG – Kompetenzzentrum für klimaresiliente Medizin und Gesundheitseinrichtungen tätig. Worum handelt es sich dabei und was sind dessen Aufgaben?
Rund fünf Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen entstehen im Gesundheitswesen bzw. in seinen vorgelagerten Lieferketten. Gleichzeitig ist das Gesundheitswesen selbst stark von den Folgen des Klimawandels betroffen, etwa durch Hitzewellen, andere Extremwetterereignisse oder zunehmende psychische Belastungen. KliMeG unterstützt bettenführende Gesundheitseinrichtungen dabei, sich klimafreundlicher und klimaresilienter aufzustellen. Als Kompetenzzentrum bieten wir eine Wissens- und...
Gibt es Statistiken, wie häufig der prozedur-assoziierter MI innerhalb von 30 Tagen gezählt wurde?&n...
Ein gesunder 17-Jähriger stellte sich in einer Notaufnahme mit plötzlicher beidseitiger Schwäche und Taubheit beider Arme vor. Er habe sich beim Lernen eigentlich nur gestreckt – anschließend kam es zu einer rasch voranschreitenden Tetraparese.
Der junge Mann beschreibt, dass er beim Strecken ein„knackendes“ Geräusch vernommen habe. Innerhalb weniger Stunden waren erst seine Arme von einer Taubheit und Schwäche betroffen, schließlich auch seine Beine, sodass der Patient nicht mehr gehfähig ist. Der Fallbericht erschien auf der Plattform Cureus.
Akute Tetraparese
Bei der neurologischen Untersuchung zeigen sich ausgeprägte motorische Defizite mit einer distalen Schwäche der oberen Extremitäten (Handkraft 3/5) sowie einer deutlichen proximalen Schwäche beider Beine (Kraft bei Hüftbeu...
Eine Frau Anfang 40 stellt sich mit Schwindel, allgemeiner Schwäche sowie drei Episoden von Erbrechen in der Notaufnahme vor. Bei zunächst unspezifischer Anamnese sind die körperlichen Befunde im wahrsten Sinne des Wortes ein Schock.
Die Patientin berichtet ferner über unspezifische thorakale Beschwerden undseit mehreren Monaten intermittierende Palpitationen.Weitere kardiale, neurologische, gastrointestinale oder respiratorische Symptome bestehen zunächst nicht. In den vergangenen Wochen fühlte sie sich psychisch belastet, berichten die Autoren des Fallberichts im Fachmagazin Cureus.
Bei Aufnahme bereits Schocksymptomatik
Bei Aufnahme präsentiert sich die Patientin blass, tachykard (126/min) und tachypnoisch (30/min), der Blutdruck liegt bei 100/80 mmHg. Klinisch zeigt sich lediglich ein Druckschmerz im rechten Unterbauch, neurologische Ausfälle bestehen nicht. Das EKG weist eine Sinustachyk...
Privatkasse verweigert laserchirurgische Behandlung ( bei Warzen und aktinischen Keratosen ) d...
Eine 71-jährige Chinesin stellt sich wegen seit mehr als einem Jahr intermittierend auftretenden Schwindels vor, der sich seit zwei Monaten deutlich verstärkt. Gleichzeitig bemerkt die Familie Gedächtnislücken und verlangsamte Reaktionen – die Diagnose istniederschmetternd und rasch letal.
Die Patientin weist vorab keine relevante medizinische Vorgeschichte auf. Wegen des Schwindels suchte sie bereits andere Kliniken auf. Seit etwa zwei Monaten fielAngehörigen zusätzlich auf, dass sie gelegentlich die Namen von Bekannten vergisst und etwas langsamer reagierte, schreiben die Autoren des Fallberichts eingangs im Journal of Medical Case Reports.
Eine Diffusionswichtung der kraniellen MRT zeigt schließlich auffällige Signalanhebungen im Kortex beider Temporal-, Okzipital-, Parietal- und Frontallappen sowie im linken Inselkortex. Im EEG finden sich diffuse gemischte langsame Wellen mit einer Frequenz von 3 bis 5 Hz und wechselnder Amplitude, die vorwiegend anterior auftreten.
Aufgrund diesesMRT-Befunds empfehlen die behandelnden Ärzte eine weitere Abkl...
Die aktualisierte US-Leitlinie zum Management der Dyslipidämie empfiehlt eine Statintherapie zur Primärprävention künftig für deutlich mehr Menschen als bisher – die Zahlen gehen in die Millionen. Das betrifft insbesondere Personen mit bislang niedrigerem kardiovaskulärem Risiko. Wie ist die Lage in Deutschland?
Die Studie erschien in JAMA Cardiology. Anhand repräsentativer Daten der US-amerikanischen National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) untersuchten die Autoren, wie sich die 2026 veröffentlichte Leitlinie der American Heart Association (AHA), des American College of Cardiology (ACC) und weiterer Fachgesellschaften auf die Zahl der Erwachsenen auswirkt, für die eine Statintherapie zur Primärprävention empfohlen wird.
Was ä...
Hat denn jemand bereits Erfahrungen mit dem o.a. Präparat gesammelt? Neben der nichtsegmentalen Viti...
Wenn die Sommerabende lang und warm sind kommen auch die Mücken: Repellentien helfen, die Plagegeister fernzuhalten und schützen so vor unangenehmen Stichen und Krankheiten. Falsch angewendet sind die Mittel aber auch ein Risiko für Augen, Haut- und Schleimhäute, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Vor allem für Kinder unter zwei Jahren sind manche Mittel nicht geeignet.
Der Fachbegriff „Repellentien“ bezeichnet Insekten- und Zeckenschutzmittel, also Substanzen, die Insekten, Zecken und andere Schädlinge abschrecken und Menschen vor lästigen Bissen oder Stichen schützen sollen. Die Mittel blockieren oder stören die Geruchsrezeptoren der Tiere, sodass sie menschlichem Geruch (z.B. Atem, Schweiß) nicht mehr folgen können, teilt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mit, das auf seiner Webseite häufig gestellteFragen und Antworten zu Repellentien und deren gesundheitlichen Risiken zusammengestellt hat. Erhältlich sind Repellentien h...
Eine Patientin in ihren 40ern mit vorausgegangenem Schlaganfall, linksseitiger Hemiparese und langjähriger Immobilität fällt durch eine ungewöhnliche Verfärbung ihres Urinbeutels auf: Seit etwa zehn Tagen zeigt sich eine ausgeprägte violette Färbung, schreiben die Autoren des Falls im Fachmagazin BMC Urology.
Symptome wie Fieber oder Schmerzen treten nicht auf. Die Frau ist seit zwei Jahren dauerhaft katheterisiert und vollständig pflegeabhängig, wie es weiter heißt.
Auffälliger Befund ohne klin...
Gibt es Statistiken, wie häufig der prozedur-assoziierter MI innerhalb von 30 Tagen gezählt wurde?&n...