ÖFFNE ARTIKEL Darmmikrobiom

Süßstoffe beeinflussen das Wachstum von Darmbakterien

Süßstoffe werden meist gemeinsam mit Lebensmitteln, Zusatzstoffen oder Arzneimitteln aufgenommen. Eine Laborstudie zeigt, dass solche Kombinationen Darmbakterien anders beeinflussen können als die einzelnen Substanzen. Besonders auffällig war das Zusammenspiel eines Stevia-Abbauprodukts mit dem Antidepressivum Duloxetin.

Süßstoffe gelten häufig als weitgehend stoffwechselneutral. Über ihre direkten Wirkungen auf einzelne Darmbakterien und über mögliche Wechselwirkungen mit gleichzeitig aufgenommenen Substanzen war bislang jedoch wenig bekannt.

„Das meiste, was wir über mögliche gesundheitliche Wirkungen von Süßstoffen wissen, stammt aus Tierexperimenten o...

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ÖFFNE ARTIKEL Interview

Mit oder ohne – weniger Einmalhandschuhe, mehr Schutz?

Viele greifen im Klinik- und Praxisalltag fast automatisch zu Einmalhandschuhen – oft in der Annahme, damit Patienten und sich selbst besser zu schützen. Doch genau dieser Reflex kann kontraproduktiv sein. Warum weniger Handschuhe in vielen Situationen sogar mehr Hygiene, mehr Sicherheit und zugleich mehr Nachhaltigkeit bedeuten, erklärt Jonas Loff vom Kompetenzzentrum für klimaresiliente Medizin und Gesundheitseinrichtungen (KliMeG)im Interview.

Herr Loff, SIe sind u. a. beim KliMeG – Kompetenzzentrum für klimaresiliente Medizin und Gesundheitseinrichtungen tätig. Worum handelt es sich dabei und was sind dessen Aufgaben?

Rund fünf Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen entstehen im Gesundheitswesen bzw. in seinen vorgelagerten Lieferketten. Gleichzeitig ist das Gesundheitswesen selbst stark von den Folgen des Klimawandels betroffen, etwa durch Hitzewellen, andere Extremwetterereignisse oder zunehmende psychische Belastungen. KliMeG unterstützt bettenführende Gesundheitseinrichtungen dabei, sich klimafreundlicher und klimaresilienter aufzustellen. Als Kompetenzzentrum bieten wir eine Wissens- und...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Einnahnezeitverschiebung bei Miniipille

Liebe Kolleginnen und Kollegen , mir ist noch eine Frage eingefallen, die für junge Leute relevant w...

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ÖFFNE ARTIKEL Interview

Deutschland schwitzt: Welche Anpassungen sind jetzt nötig?

El Niño, Klimawandel, Hitzewelle – drei Begriffe, die in der aktuellen Sommerdebatte oft gehörig durcheinanderwirbeln. Allen gemeinsam ist nur das Symptom der „schweißtreibenden Extremwetter-Lage". Doch was eigentlich dahintersteckt, was auf uns noch zukommen könnte und welche Maßnahmen dagegen jetzt umgesetzt werden sollten, erklärt Frau Dr. Daniela Matei vom Max Planck Institut für Meteorologie in Hamburg.

Frau Dr. Matei, wie sicher sind die aktuellen Prognosen für einen starkenEl Niño2026?

Prognosen der Weltorganisation für Meteorologie und der US-Wetterbehörde NOAA sehen ein sehr starkes El-Niño-Ereignis voraus.El Niño entwickelt sich aktuell im tropischen Pazifik und wird voraussichtlich stark an Intensität zunehmen. Insbesondere beobachten die Wissenschaftler im tiefen zentralen Pazifik eine ausgeprägte Blase warmen Wassers, die ostwärts wandert. Derzeit gibt die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), das ist der US-Wetterdienst, die Wahrscheinlichkeit f...

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ÖFFNE ARTIKEL „Skinny fat“

Auch verstecktes Fett ist ungesund für das Herz

Auch bei normalem Körpergewicht kann sich überschüssiges Fett im Bauchraum ansammeln. Eine Kohortenstudie untersuchte nun, ob normalgewichtige Menschen mit zentraler Adipositas häufiger kardiometabolisch erkranken. Die Ergebnisse zeigen: Der Bauchumfang fällt ins Gewicht.

Ein normaler Body-Mass-Index (BMI) schließt eine vermehrte Fettansammlung im Bauchraum nicht aus. Welche kardiometabolischen Folgen dieser Befund im weiteren Verlauf haben kann, wurde bislang überwiegend in Querschnittsstudien untersucht.

Forschende aus China gingen der Frage daher in einer longitudinal...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Chronisches CMÖ

Guten Tag,nachdem jetzt 1 Jahr kein weiteres Maculaödem auftrat, kam nunmehr das 4. Rezidiv. Behande...

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ÖFFNE ARTIKEL Das Trockene Auge

Wenn subjektives Leid größer ist als der objektive Befund

Das Trockene Auge ist eine häufige Erkrankung, die nicht nur die Augen, sondern häufig auch die Lebensqualität belastet. Eine bevölkerungsbasierte Studie aus Hongkong liefert nun Hinweise darauf, dass die subjektiven Beschwerden häufig nicht mit den objektiven Symptomen zusammenpassen und eine ganz andere Ursache dahinterstecken kann.

Trockene Augen werden häufig zusammen mit psychischen Erkrankungen beobachtet. Eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie aus Hongkong zeigt nun, dass vor allem die subjektiv wahrgenomm...

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ÖFFNE ARTIKEL Blickpunkt

„Exercise Snacks“: Muskeltraining muss kein Zeitfresser sein

Zeitmangel gilt als häufigste Aussage gegen regelmäßiges Krafttraining. Ein aktueller Perspektivenbeitrag zeigt nun, dass die WHO-Empfehlungen für muskelkräftigende Aktivitäten mit deutlich geringerem Zeitaufwand erreichbar sein könnten als vielfach angenommen.Die Autoren beschreiben mehrere wissenschaftlich gestützte Strategien, mit denen sich wirksames Muskeltraining in den Alltag integrieren lässt.

Muskelkräftigende Aktivitäten zählen zu den zentralen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), werden jedoch von der Mehrheit der Erwachsenen nicht regelmäßig umgesetzt. Nach den WHO-Leitlinien sollten Erwachsene mindestens an zwei Tagen pro Woche alle großen Muskelgruppen mit moderater oder höherer Intensität trainieren. Den Autoren zufolge erfüllen allerdings lediglich etwa 10 bis 30 ...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Migräne mit Aura und Kontrazeption

Eine 17-jährige Patientin mit bekannter Migräne mit Aura wünscht eine Erstverordnung zur Kontrazepti...

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ÖFFNE ARTIKEL Herzgesundheit

Ruhig Blut: (Purer) Kaffee geht nicht ans Herz

Beruhigende Nachrichten für alle Liebhaber des koffeinhaltigen Getränks: Bis zu fünf Tassen Kaffee am Tag sind für die meisten Erwachsenen unbedenklich. Und möglicherweise sogar kardioprotektiv. Vorsicht ist hingegen bei hoch dosierten Energydrinks geboten.

Eine Übersichtsarbeit fasste den aktuellen Kenntnisstand zu den Auswirkungen von Koffein auf kardiovaskuläre Risikofaktoren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammen und wurde in der Fachzeitschrift Cirulation veröffentlicht.

Bis zu 400 mg Koffein täglich meist unproblematisch

Nach Einschätzung der Autoren gelten bis zu 400 mg Koffein pro Tag –...

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ÖFFNE ARTIKEL Versorgungsforschung

Langjährige Hausarztbindung zahlt sich aus

Eine langjährige Bindung an dieselbe Hausarztpraxis geht mit weniger ungeplanten Krankenhauseinweisungen einher. Darauf weist eine retrospektive Kohortenstudie aus den Niederlanden hin, die in der Fachzeitschrift Annals of Familie Medicine veröffentlicht wurde.

Die langfristige Betreuung durch dieselbe Hausarztpraxis gilt als zentrales Merkmal einer guten Primärversorgung. Sie wird mit einer besseren Versorgungsqualität und einer geringeren Inanspruchnahme medizinischer Leistungen in...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

partial rupturierte Tibialis posterior Sehne

Wie behandelt man eine partial rupturierte Tibialis posterior Sehne mit dadurch entstandener chronis...

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ÖFFNE ARTIKEL Welt-AIDS-Kongress

„Es ist keine wissenschaftliche Frage, sondern eine moralische.“

Die Wissenschaft hat geliefert – jetzt droht die Politik den Erfolg zunichtezumachen. Mit dieser eindringlichen Botschaft eröffnete Dr. Raphael Landovitz von der UCLA seine Präsentation auf der Welt-AIDS-Konferenz2026 in Rio de Janeiro und zeigte, was weltweit für uns alle auf dem Spiel steht.

Sein Fazit ist dabeiunmissverständlich klar: Die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) gehört zu den größten Erfolgen der modernen Medizin. Das größte Hindernis auf dem Weg zur Beendigung der HIV-Epidemie seien heute aber nicht mehr wissenschaftliche Fragen, sondern vielmehr politische Entscheidungen.

Erfolgsgeschichte der HIV-Prävention

„PrEP funktioniert. Punkt.“ Mit diesem bewusst zugespitzten Titel stellte Landovitz gleich zu Beginn klar, worum es ihm ging. Innerhalb von weniger als zehn Jahren habe s...

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ÖFFNE ARTIKEL Gesundheitsrisiko Mückenschutzmittel

Nicht alle Mittel für Kinder unter zwei geeignet

Wenn die Sommerabende lang und warm sind kommen auch die Mücken: Repellentien helfen, die Plagegeister fernzuhalten und schützen so vor unangenehmen Stichen und Krankheiten. Falsch angewendet sind die Mittel aber auch ein Risiko für Augen, Haut- und Schleimhäute, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Vor allem für Kinder unter zwei Jahren sind manche Mittel nicht geeignet.

Der Fachbegriff „Repellentien“ bezeichnet Insekten- und Zeckenschutzmittel, also Substanzen, die Insekten, Zecken und andere Schädlinge abschrecken und Menschen vor lästigen Bissen oder Stichen schützen sollen. Die Mittel blockieren oder stören die Geruchsrezeptoren der Tiere, sodass sie menschlichem Geruch (z.B. Atem, Schweiß) nicht mehr folgen können, teilt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mit, das auf seiner Webseite häufig gestellteFragen und Antworten zu Repellentien und deren gesundheitlichen Risiken zusammengestellt hat. Erhältlich sind Repellentien h...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Seit 12T. anhaltende Krämpfe im Unterbauch

Liebe Kolleginnen und Kollegen,ein Pat. Ende 80 leidet seit mittlerweile ca. 12T. unter Bauchkrämpfe...

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FÜR MITGLIEDER Studie

Gedächtnislücken im Alter: Vorzeichen einer Demenz?

Viele Menschen über 60 kennen das Gefühl: Ein Name will nicht einfallen oder ein Termin wird vergessen. Solche Gedächtnisprobleme gehören für viele zum Älterwerden dazu. Doch können sie auch frühe Hinweise auf eine Demenzerkrankung sein?

Eine aktuelle Studie der Universität Leipzig liefert dazu jetzt ganz neue Erkenntnisse. Die Analyse zeige, dass subjektiv wahrgenommene Gedächtnisveränderungen häufig gemeinsam mit bekannten Risikofaktoren für Demenz auftreten, wie die Autoren schreiben.

Subjektive Gedächtnisprobleme weit verbreitet

Für die von der Alzheimer Forschung Initia...

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Wofür steht der änd?

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FÜR MITGLIEDER Fallbericht

Die Quittung für unbekümmerte Jahre

Ein Mann in den Sechzigern beklagt eine zunehmende Schwellung des Knies und es besteht der Verdacht auf eine Arthritis. Er hat kaum Schmerzen – angesichts der ausgeprägten Zerstörung des Gelenks ist das verwunderlich. Doch seine Vorgeschichte erklärt den ausgeprägten Befund und führt letztlich zur Diagnose.

Ein 62-jähriger Mann stellt sich mit einer seit neun Monaten progredienten Monoarthritis des rechten Knies vor. In der Anamnese berichtet der Patient über ein riskantes Sexualverhalten sowie eine zurückliegende Behandlung einer chronischen zervikalen Lymphadenopathie vor etwa 40 Jahren. Der Fallbericht erschien auf der Plattform Cureus.

Ausgedehnte Destruktion – ohne Schmerzen

Bei der Unters...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

4. Rezidiv Irvine Gass

Die Vorgeschichte ist ja bekannt. Nach 11 Wochen mit Pred Forte und Nevanac 3% behandelt, ist keine ...

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FÜR MITGLIEDER Dyslipidämie

Millionen neue Statin-Empfehlungen durch US-Leitlinien-Update

Die aktualisierte US-Leitlinie zum Management der Dyslipidämie empfiehlt eine Statintherapie zur Primärprävention künftig für deutlich mehr Menschen als bisher – die Zahlen gehen in die Millionen. Das betrifft insbesondere Personen mit bislang niedrigerem kardiovaskulärem Risiko. Wie ist die Lage in Deutschland?

Die Studie erschien in JAMA Cardiology. Anhand repräsentativer Daten der US-amerikanischen National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) untersuchten die Autoren, wie sich die 2026 veröffentlichte Leitlinie der American Heart Association (AHA), des American College of Cardiology (ACC) und weiterer Fachgesellschaften auf die Zahl der Erwachsenen auswirkt, für die eine Statintherapie zur Primärprävention empfohlen wird.

Was ä...

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FÜR MITGLIEDER Fallbericht

Violetter Urinbeutel bei einer jüngeren Schlaganfallpatientin

Eine Patientin in ihren 40ern mit vorausgegangenem Schlaganfall, linksseitiger Hemiparese und langjähriger Immobilität fällt durch eine ungewöhnliche Verfärbung ihres Urinbeutels auf: Seit etwa zehn Tagen zeigt sich eine ausgeprägte violette Färbung, schreiben die Autoren des Falls im Fachmagazin BMC Urology.

Symptome wie Fieber oder Schmerzen treten nicht auf. Die Frau ist seit zwei Jahren dauerhaft katheterisiert und vollständig pflegeabhängig, wie es weiter heißt.

Auffälliger Befund ohne klin...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Neu aufgetretene Lateralflexion des Rumpfes

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Pat. 87J., sekundäres Parkinson-Syndrom, chronisches Schmerzsyn...

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FÜR MITGLIEDER Kasuistik

Schmerzhaftes rotes Auge mit rascher Verschlechterung

Ein 71-jähriger Mann stellt sich mit seit vier Tagen zunehmenden Schmerzen, Rötung und Schwellung des linken Auges in der Notaufnahme vor. Zusätzlich berichtet er über eitriges Sekret und ausgeprägte Druckdolenz im Bereich des Oberlids, schreiben die Autoren einleitend im FachjournalCase Reports in Ophthalmology.

Klinisch zeigen sich eine deutliche periorbitale Schwellung, Chemosis sowie ein gelbliches purulentes Sekret (Originalbefund). Die Augenbewegungen sind schmerzhaft eingeschränkt, die Se...

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FÜR MITGLIEDER Fallbericht

Er reckte sich und streckte sich – und war gelähmt

Ein gesunder 17-Jähriger stellte sich in einer Notaufnahme mit plötzlicher beidseitiger Schwäche und Taubheit beider Arme vor. Er habe sich beim Lernen eigentlich nur gestreckt – anschließend kam es zu einer rasch voranschreitenden Tetraparese.

Der junge Mann beschreibt, dass er beim Strecken ein„knackendes“ Geräusch vernommen habe. Innerhalb weniger Stunden waren erst seine Arme von einer Taubheit und Schwäche betroffen, schließlich auch seine Beine, sodass der Patient nicht mehr gehfähig ist. Der Fallbericht erschien auf der Plattform Cureus.

Akute Tetraparese

Bei der neurologischen Untersuchung zeigen sich ausgeprägte motorische Defizite mit einer distalen Schwäche der oberen Extremitäten (Handkraft 3/5) sowie einer deutlichen proximalen Schwäche beider Beine (Kraft bei Hüftbeu...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Weißlicher, schleimiger Stuhl und Bauchkrämpfe

Liebe Kollegen,87J. alter Pat., Herzinsuffizienz, VHF, Eliquis, Urothel-CA in Remission, chronische ...

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FÜR MITGLIEDER Was bringt die Koloskopie?

Langzeit-Studie in „Lancet“ erfordert Neubewertung

Seit mehr als zwei Jahrzehnten gilt die Koloskopie als Goldstandard für die Darmkrebsvorsorge. Eine im hochrangigen Magazin „The Lancet“ veröffentlichte Auswertung von Langzeit-Daten erfordert einem Begleitkommentar zufolge nun „eine Neubewertung dessen, was die Koloskopie auf Bevölkerungsebene leisten kann – und was nicht.“

In der unter anderem vom Norwegian Research Council und von norwegischen Fachgesellschaften finanzierten Studie („multinational, bevölkerungsbasiert, randomisiert, kontr...

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FÜR MITGLIEDER Fallbericht

Vom ersten Erbrechen bis zur Reanimation in wenigen Stunden

Eine Frau Anfang 40 stellt sich mit Schwindel, allgemeiner Schwäche sowie drei Episoden von Erbrechen in der Notaufnahme vor. Bei zunächst unspezifischer Anamnese sind die körperlichen Befunde im wahrsten Sinne des Wortes ein Schock.

Die Patientin berichtet ferner über unspezifische thorakale Beschwerden undseit mehreren Monaten intermittierende Palpitationen.Weitere kardiale, neurologische, gastrointestinale oder respiratorische Symptome bestehen zunächst nicht. In den vergangenen Wochen fühlte sie sich psychisch belastet, berichten die Autoren des Fallberichts im Fachmagazin Cureus.

Bei Aufnahme bereits Schocksymptomatik

Bei Aufnahme präsentiert sich die Patientin blass, tachykard (126/min) und tachypnoisch (30/min), der Blutdruck liegt bei 100/80 mmHg. Klinisch zeigt sich lediglich ein Druckschmerz im rechten Unterbauch, neurologische Ausfälle bestehen nicht. Das EKG weist eine Sinustachyk...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Estradiol-Spiegel unter Dienogest

Liebe Kolleginnen und Kollegen,es geht um eine Pat. 53J., Uterus myomatosus, perimenopausale Hyperme...

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FÜR MITGLIEDER Statine

Mögliche Ursache für Muskelschmerzen gefunden

Statine sind aus der kardiovaskulären Prävention kaum wegzudenken. Doch wenn unter der Therapie die Muskeln schmerzen, geraten Nutzen und Verträglichkeit schnell in Konflikt. Eine neue Studie liefert nun eine mögliche Erklärung, warum Statine bei manchen Patienten die Muskeln belasten.

Statine senken das kardiovaskuläre Risiko und gehören zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Ihre muskuläre Verträglichkeit entscheidet im Behandlungsalltag jedoch oft darüber mit, wie gut eine Therapie fortgeführt werden kann. „Leider führen Muskelnebenwirkungen dazu, dass manche Menschen ihre Dosis reduzieren oder die Einnahme des Medikaments ganz beenden“, betont Seniorautor Jonathan Schertzer in einer Mitteilung der McMaster University.

Mit seinem Team untersuchte er in einer in Science Advances veröffentlichten Studie, über welchen...

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FÜR MITGLIEDER Kasuistik

Fehldiagnose eines Herpes genitalis endet fulminant

Ein 56-jähriger Mann stellt sich mit seit zwei Tagen progredienten Schmerzen im Genitalbereich und reduziertem Allgemeinzustand vor. In der Anamnese berichtet er über ungeschützten oralen Geschlechtsverkehr vier Tage zuvor – nach anfänglicher Fehleinschätzung eskaliert die Lage rasch, wie die Autoren ihren Fall unlängst auf dem68. Kongress der Deutschen STI-Gesellschaft in Berlin vorstellten.

Klinisch zeigen sich drei vesikuläre Läsionen mit serösem Inhalt am Penis, ein ausgeprägtes Ödem des Penisschaftes sowie eine inguinale Lympha...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Östradiol-Spiegel unter Dienogest

Liebe Kolleginnen und Kollegen,es geht um eine Pat. Mitte 50, BMI 23,  Uterus myomatosus, perim...

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