Marco Münster Nach dem Studium der Anglistik, Literaturwissenschaft und Europäischen Ethnologie an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und dem Magisterabschluss ab 1996 Volontariat bei der Dithmarscher Landeszeitung, anschließend Politik-Redakteur – unter anderem als Korrespondent im Kieler Landeshaus. Von 1999 bis 2011 Redakteur bei der fvw, einem Fachtitel für Touristik. Nach Zwischenstation bei einem Medienmagazin 2014 Wechsel zum änd. Seit 2023 stellvertretender Chefredakteur.

Aktuelle Artikel

Linnemann zu Folgen der Liberalisierung

Medizinalcannabis auf Knopfdruck „hat nichts mehr mit Gesundheitsversorgung zu tun“

Gesundheitsminister Carsten Linnemann kündigt ein schärferes Vorgehen gegen den Bezug von Medizinalcannabis über Telemedizin-Plattformen an. Seit der Liberalisierung unter seinem Vorvorgänger Karl Lauterbach seien die Importe von Cannabisblüten zu medizinischen Zwecken massiv gestiegen. Linnemann spricht von „Missbrauch“.

Linnemann zu mehr Kompetenzen für Apotheken

„Wir gehen hier den richtigen Weg“

Gesundheitsminister Carsten Linnemann verteidigt die Kompetenzausweitung für Apotheken gegen Kritik aus der Ärzteschaft. Zusätzliche Angebote bei Prävention und Versorgung sollen aus seiner Sicht auch helfen, die Zahl der Arztkontakte zu senken.

BvDU fordert klare Vorgaben der KVen:

Was müssen Praxen noch leisten?

Wie sollen Praxen reagieren, wenn Leistungen nicht mehr ausreichend finanziert werden? Der Berufsverband der Deutschen Urologie fordert von KBV und KVen bundesweit einheitliche Leitplanken. Dazu soll auch geklärt werden, welches Leistungsangebot wirtschaftlich noch zumutbar ist.

Nach Millonen-Verlusten mit Investments

SPD-Politiker will Zahl der KVen „überdenken und straffen“

Nicht nur die Zahl der Krankenkassen könnte bei den anstehenden Strukturreformen auf den Prüfstand kommen. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Dirk Wiese stellt nun auch die heutige KV-Landschaft infrage. Anlass sind die bekannt gewordenen Verluste durch riskante Kapitalanlagen.

Haushaltsdebatte im Bundestag

„Wer sich steuern lässt, muss sich darauf verlassen können, versorgt zu werden“

Schwarz-Rot will Patienten stärker durch das Gesundheitssystem steuern – und verbindet das mit einem Versprechen. SPD-Gesundheitspolitiker Christos Pantazis erklärt im Bundestag, was passieren soll, wenn die KV keinen notwendigen Facharzttermin vermitteln kann.

Erste Bundestagsrede als Gesundheitsminister

Linnemann kündigt Einsparungen an und will Ärzte entlasten

Besser steuern, die Ausgaben begrenzen und Ärzten wieder mehr Zeit für Patienten verschaffen: Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann hat in seiner ersten Bundestagsrede die Leitlinien seiner Gesundheitspolitik skizziert. Dabei macht der CDU-Politiker klar: An Einsparungen führt kein Weg vorbei.

Junge Ärztinnen in der Niederlassung

„Wochenbett heißt nicht Wochenpraxis“

Viele junge Ärztinnen interessieren sich für die Niederlassung, entscheiden sich aber zunächst für eine Anstellung. Hausärztin Nadja Jesswein sieht einen Grund in der fehlenden Absicherung selbstständiger Ärztinnen bei Schwangerschaft und Mutterschaft. Grünen-Politiker Armin Grau spricht von einem „erstaunlichen Anachronismus“.

Nachrichtendienstrecht

Ärzte fordern selben Schutz wie Anwälte und Geistliche

Ärzte und Psychotherapeuten sollen bei Überwachungsmaßnahmen der Nachrichtendienste weniger geschützt sein als Anwälte, Geistliche und Abgeordnete. KVB, BLÄK und PTK Bayern fordern eine Gleichstellung – und warnen vor Folgen für das Vertrauensverhältnis zu Patienten.