Krebsprotein p53 in Aktion beobachtet - „mehr Ordnung als gedacht“
Das Protein „p53“ ist ein klassischer Tumor-Suppressor, der verhindern kann, dass sich gesunde Zellen in Krebszellen verwandeln. Mehr als die Hälfte aller Tumoren gehen damit einher, dass p53 in den Zellen seiner Aufgabe nicht mehr nachkommt. Nun ist es Forschenden aus Göttingen erstmals gelungen, sichtbar zu machen wie sich die dreidimensionale Struktur des Krebsproteins p53 in Sekundenbruchteilen verändert. Das könnte helfen, Medikamente zu entwickeln, die gezielt auf p53 wirken.
© Dániel Szöllősi/MPI-NAT