Neuregelungen für mehr Nierenspenden
Tausende Patienten müssen lange auf eine lebensrettende Niere warten. Nun ist ein Gesetz besiegelt, das die Aussichten verbessern soll - mit erweiterten Möglichkeiten für Organspenden.
Tausende Patienten müssen lange auf eine lebensrettende Niere warten. Nun ist ein Gesetz besiegelt, das die Aussichten verbessern soll - mit erweiterten Möglichkeiten für Organspenden.
Weniger Termine, gestoppte Investitionen, drohende Praxisaufgaben: Eine Umfrage der KV Brandenburg zeichnet ein drastisches Bild der möglichen Folgen des GKV-Spargesetzes. Viele Niedergelassene sehen ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet und warnen vor einem schleichenden Rückzug aus der Versorgung.
Die geplante Streichung der extrabudgetären TSVG-Zuschläge sorgt weiter für Streit. Während die Bundesregierung die Steuerungswirkung infrage stellt, hält das Zi mit neuen Zahlen dagegen: Hausarztvermittlungen führten bei dringenden Fällen häufig innerhalb weniger Tage zum Facharzttermin.
Die Kürzungen bei den Honoraren der Psychotherapeuten haben für viel Verärgerung in der Fachgruppe gesorgt. Der GKV-Spitzenverband hält den Schritt rückblickend aber für gerechtfertigt – und erläutert die Gründe.
Die Landesärztekammer Baden-Württemberg und die Diakonie Stetten wollen Arztbesuche für Menschen mit geistigen Behinderungen verständlicher machen. Ein neuer Anamnesebogen in Leichter Sprache soll Patienten helfen und Praxen entlasten.
Weil eine Ärztin im Ruhestand ihre Unterlagen verspätet eingereicht hatte, setzte die Bayerische Landesärztekammer zunächst den Höchstbeitrag von 15.000 Euro fest. Das Verwaltungsgericht München hält dieses Vorgehen für unverhältnismäßig.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt schlagen Ärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung Alarm: Forderungen gegen ausländische Fachkräfte gefährdeten die medizinische Versorgung im Land. Schon heute stammt fast jeder fünfte Arzt aus dem Ausland.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zeigt sich offen für die Idee, die Zahl der Kassen von derzeit rund 100 deutlich zu verringern. Die GKV-Finanzkommission solle jetzt weitere Maßnahmen vorschlagen, „wie wir möglicherweise zu einer Reduzierung der Krankenkassen kommen“.
Zuckerabgabe ja, aber reicht das? Niedersachsens Ärztekammer-Präsidentin Renneberg fordert von der Regierung mehr Einsatz für Prävention - und möchte dafür auch das Bewusstsein in der Bevölkerung stärken.
Nicole Löhr sieht im geplanten Digitalgesetz und bei der TI 2.0 „Schritte in die richtige Richtung“, sagte sie bei einer Digital-Veranstaltung in Berlin. Sie und eine weitere KV-Vertreterin drangen darauf, dass auch Kliniken stärker KIM nutzen.
Die erste Beratung eines AfD-Antrags zur Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat im Bundestag zu einer scharfen Auseinandersetzung über die gesundheitspolitische Rolle der Partei geführt.
Die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung ist in Hessen erneut gestiegen und lag Ende 2025 bei über 7000. Das geht aus dem Weiterbildungsregister der Landesärztekammer hervor.
In Berlin haben sich die Akteure der ambulanten, stationären und psychotherapeutischen Versorgung zum gemeinsamen Protest gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Bundesregierung zusammengeschlossen. Sie warnen vor Versorgungseinschnitten und kündigen Maßnahmen an.
Eine blinde Patientin kämpft in Karlsruhe für rechtliche Handhabe gegen ihre Ablehnung in einer Rehaklinik. Warum das Urteil auch über ihren Fall hinaus große Auswirkungen haben könnte.
Deutschland liegt bei der Organspende deutlich hinter anderen Ländern zurück. Nach Ansicht einer Gruppe von Abgeordneten soll sich das ändern – durch eine umstrittene Neuregelung.
Auch Intensivstationen haben zunehmend mit Personalmangel zu kämpfen. Dieser könnte sich weiter verschärfen. Das zumindest deuten die Ergebnisse einer Umfrage der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin an.
Die Grünen werfen der Bundesregierung Mutlosigkeit bei der GKV-Reform vor. Während Union und SPD das Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz als notwendige „Notbremse“ verteidigen, fordert die Opposition tiefgreifendere Strukturreformen und eine Senkung der Krankenkassenbeiträge um bis zu zwei Prozentpunkte.
Die Lage auf dem ärztlichen Arbeitsmarkt in den USA hat sich nach den Belastungen der COVID-19-Pandemie offenbar etwas stabilisiert. Dennoch bleibt die Unzufriedenheit vieler Ärztinnen und Ärzte hoch, wie eine aktuelle Studie in JAMA Netw Open zeigt.
Das politische Verfahren rund um das GKV-Spargesetz läuft in ungewöhnlich hohem Tempo. Martin Degenhardt, Geschäftsführer der Länder-KVen-Gemeinschaft FALK, warnt davor, dass unter diesen Bedingungen zentrale Erfahrungen aus der ambulanten Versorgung kaum noch ausreichend in politische Entscheidungen einfließen können.
Die neuen Digital-Gesetzespläne aus dem Bundesgesundheitsministerium stoßen dem Virchowbund sauer auf. Er sieht darin einen staatlichen Eingriff in Praxisstrukturen und das Arztgeheimnis.
Sie sind von der Streichung der TSVG-Honorarregelung besonders betroffen – und wollen handeln: 82 Prozent der HNO-Facharztpraxen planen angesichts der GKV-Sparpläne, ihre Sprechzeiten für Kassenpatienten zu kürzen. Das hat eine aktuelle Umfrage des Berufsverbandes ergeben. Mehr als die Hälfte sieht sich gezwungen, Personal abzubauen.
Hat das Spargesetz aus dem Hause Warken großen Einfluss auf die Zahl der Privatpatienten? Der Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS) warnt vor einem „systemverändernden Trojanischen Pferd“.
Wer zahlt für die Kassenbeiträge von Bürgergeldempfängern? Der CDU-Finanzexperte Bury macht einen neuen Vorschlag.
Viele augenärztliche OP-Zentren in Deutschland lassen Patientinnen und Patienten offenbar für Augenlinsen-Implantate draufzahlen, obwohl diese Kassenleistung sind. Das haben NDR-Recherchen ergeben. Der Sender spricht von „massenhafter Abzocke“.
Mit scharfen Tönen kritisierten die vdek-Chefin Ulrike Elsner und der Verwaltungsratsvorsitzende Uwe Clemens die geplante Kürzung der Bundesmittel im Rahmen des Sparpakets. Ministerin Nina Warken (CDU) verteidigte den Kabinettsbeschluss, stellte aber auch Änderungen in Aussicht.
Die Krankenkassen drängen bei der geplanten Einführung eines Primärversorgungssystems auf einen verpflichtenden digitalen Terminpool. Dort müssten dann Vertragsärzte „einen relevanten Anteil“ ihrer freien Termine eintragen.
Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband übt scharfe Kritik am geplanten Digitalgesetz. Dieser lasse „nichts Gutes ahnen“. Vor allem die digitale Ersteinschätzung und der erweiterte Zugriff der Kassen auf ePA-Daten stoßen auf Widerstand.
Es geht um Leben und Tod: Viele Menschen unterstützen Organspende, lassen sich aber nicht als mögliche Spender registrieren. Mehrere Abgeordnetengruppen im Bundestag wollen das ändern.
Auch im ersten Quartal 2026 führt eine AOK das Regress-Ranking der KV Rheinland-Pfalz an. Dahinter aber verschiebt sich das Feld deutlich, während die Zahl der Prüfanträge weiter für wachsenden Aufwand in den Praxen sorgt.
In der Gesundheitsversorgung in Deutschland gibt es ein riesiges Potenzial zur Ambulantisierung. Das geht aus dem neuen AOK-Krankenhaus-Report hervor. Welche Rolle spielen dabei die Vertragsärztinnen und -ärzte? Auf diese Frage hat AOK-Bundesverbandsvorsitzende Carola Reimann eine Antwort.
Die Bundesdatenschutzbeauftragte (BfDI) Professor Louisa Specht-Riemenschneider hat 2025 mehr als doppelt soviele Beschwerden erhalten wie im Jahr zuvor. Einer ihrer Arbeits-Schwerpunkte lag auf Gesundheitsdaten. Das geht aus dem aktuellen Bericht der BfDI hervor.
Die Bevölkerung ist bereit für Reformen im Gesundheitswesen und unterstützt mehr Steuerung und stärkere Arbeitsteilung. Das zeigt eine Umfrage. Gleichzeitig verschärfen fehlende Nachfolger und strukturelle Hürden die Versorgungslage in den Praxen.
Das BMG hat einen neuen Entwurf für das Digitalgesetz vorgelegt. Darin wird es nicht nur in Sachen Ersteinschätzung konkreter. Auch bei den Kommunikationswegen hat das Ministerium klare Vorstellungen.
Die Bundesgesundheitsministerin verteidigt in der ARD-Sendung „Maischberger“ ihr Sparpaket. Dabei lässt sie sich auch von der teils scharfen Kritik seitens Grünen-Politikerin Britta Haßelmann nicht aus der Ruhe bringen – und teilt gegen die Vorgängerregierung aus.
Die Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten sowie Kliniken und Praxen läuft alles andere als optimal. Zu diesem Fazit kommt die Techniker Krankenkasse – und untermauert das mit einer Umfrage. Demnach kritisieren rund ein Drittel der Befragten, dass das Zusammenspiel in der Versorgung schecht sei.
Digitale Gesundheitsanwendungen, die sogenannten Apps auf Rezept, sind im Versorgungsalltag angekommen. Doch mit steigenden Verordnungszahlen wächst die Unsicherheit in den Praxen: Krankenkassen schauen genauer hin – etwa auf Indikationen und mögliche Ausschlusskriterien. Erste Prüfanträge laufen bereits.
Die ADAC-Luftrettung warnt vor negativen Folgen des geplanten GKV-Sparpakets. Das treffe besonders ländliche und strukturschwache Gegenden.
Die telemedizinische Versorgung im Bereitschaftsdienst funktioniere sehr gut, so die Erfahrung der KV in Niedersachsen. Tagsüber würden die Ärzte aber in den Praxen benötigt – und könnten nicht zusätzlich in einem telemedizinischen Modell tätig sein, betonte der KVN-Vize heute in Berlin.
Die Bundesregierung will bei der Krankenhausreform nachbessern. Doch in Sachsen wächst die Sorge um Defizite und den Erhalt regionaler Standorte.
Der Verwaltungsrat der Barmer warnt die Bundesregierung davor, das GKV-Sparpaket auszuhöhlen. „Der Bund muss sich an der Stabilisierung der GKV-Finanzen stärker beteiligen, anstatt sich noch weiter aus der Verantwortung zu stehlen“, mahnt Vorsitzende Sylvi Krisch an.
Über 500 Millionen Nettoverlust hat der Impfstoffhersteller Biontech im ersten Quartal 2026 geschrieben. Die Nachfrage nach Covid-19-Impfstoffen sinkt. Das Unternehmen plant die Schließung mehrerer Produktionsstandorte.
Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen hat seine Mitglieder zum politischen Widerstand gegen das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz aufgerufen. Wichtig sei es, HZV-Einschreibungen kurzfristig zu intensivieren sowie Politiker und Patienten aufzuklären.
Beim CDU-Wirtschaftsrat verteidigt Kanzleramtsminister Thorsten Frei die Bilanz der schwarz-roten Koalition. Sie habe „viel Gutes auf den Weg gebracht“.
Ein einheitliches und verbindliches Ersteinschätzungsverfahren, eine „GKV-Terminplattform“ - und nicht jeder Patient muss einen Arzt sehen: Der Ersatzkassenverband vdek hat skizziert, wie er sich ein Primärversorgungsmodell vorstellt.
Der demografische Wandel schreitet voran - mehr als die Hälfte der Ärztinnen und Ärzte in Rheinland-Pfalz (54 Prozent) ist inzwischen älter als 50 Jahre. Die Landesärztekammer fordert einen Ausbau der Medizin-Studienplätze.
Die Pharmaindustrie, die 2025 stark gewachsen war, erwartet ein Ende des Aufwärtstrends. Das liegt nicht nur an Trumps Zöllen. Das Sparpaket von Ministerin Warken sieht die Branche als Standortrisiko.
Eine nahe Anlaufstelle für Arzneimittel und Beratung ist vielen wichtig. Mehr und mehr Apotheken machen aber dicht. Setzt sich das auch 2026 fort?
Die Debatte über steigende Beiträge, längere Wartezeiten auf Termine und Spargesetze hat am Montagabend die ARD-Sendung „Hart aber fair“ bestimmt. KBV-Chef Dr. Andreas Gassen machte gleich zu Beginn deutlich, wo er die Ursachen für Versorgungsengpässe sieht.
Der Vorsitzende des Hausärzteverbandes Sachsen-Anhalt wirft der Bundesgesundheitsministerin eine mangelnde Wertschätzung der Hausärztinnen und Hausärzte vor. Seiner Ansicht nach gibt es dafür mehrere Anhaltspunkte. Diese zählt er in einem Offenen Brief auf.
Rettungskräfte in Thüringen können jetzt flächendeckend und rund um die Uhr telemedizinische ärztliche Unterstützung für die Erstversorgung von Patienten heranziehen.