So viele Masern-Fälle wie seit 35 Jahren nicht mehr
Die USA kämpfen gegen eine Masern-Epidemie. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Fälle auf ein Rekordhoch gestiegen. Dieses Niveau ist nun schon im Juli übertroffen worden.
Die USA kämpfen gegen eine Masern-Epidemie. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Fälle auf ein Rekordhoch gestiegen. Dieses Niveau ist nun schon im Juli übertroffen worden.
Die Bundesregierung will ein verpflichtendes Primärversorgungssystem einführen. Bringt in der Sache ein Blick ins Ausland wichtige Erkenntnisse? Der änd schaut in einer neuen Serie über die Landesgrenze. Den Anfang machen die gerne zitierten Niederlande.
Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt eine neue Landesregierung. Was planen die Parteien für den Gesundheitssektor? Der änd hat in die Wahlprogramme geschaut. Heute: die SPD, die in den Praxen auf Teamarbeit setzt.
Bundeskanzler Merz hat den CDU-Generalsekretär ins Kabinett berufen. Der hatte noch vor einem Jahr Zweifel an seiner Eignung. Jetzt meldet er sich erneut zu Wort.
Mit dem Wechsel an der Spitze des BMG endet für Nina Warken ein kurzes, aber umstrittenes Kapitel – und für ihren Nachfolger beginnt die Bewährungsprobe. Kolumnist Dr. Matthias Soyka kommentiert den unerwarteten Personalwechsel.
Weniger Wartezeiten, mehr Orientierung: Die BSW-Fraktion fordert eine digitale Patientenplattform. Auch Senioren sollen in der Lage sein, die Plattform zu nutzen.
Neues Spiel, neues Glück: Die Ärzteverbände gratulieren dem neuen Gesundheitsminister – und hoffen auf baldige intensive Gespräche. Die Liste der Herausforderungen für Linnemann sei groß.
Sollen die Apotheken mehr ärztliche Aufgaben übernehmen? Eher umgekehrt wird ein Schuh draus, meint der SpiFa – und fordert die Bundesregierung auf, die Abgabe von Arzneimitteln in Akutfällen unmittelbar in Arztpraxen zu ermöglichen.
Jetzt ist es offiziell: Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Personalumstellung seines Kabinetts verkündet. Neuer Bundesgesundheitsminister wird demnach Carsten Linnemann. Merz bezeichnete ihn als „standfest und zugleich reformwillig – auch im Gegenwind“. Linnemann sagte, er gehe „mit Demut“ in diesen Job.
Der bisherige CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann wird Bundesgesundheitsminister. Grüne und Linke sehen dies mit Skepsis. Von einem Ex-Gesundheitsminister hingegen kommt ein zartes Lob.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) soll nach Informationen des „Spiegel“ neue Chefin des Bundeskanzleramts werden. Ihre Nachfolge im Bundesgesundheitsministerium soll demnach CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann antreten.
Nach zwei Jahren mit überproportional steigenden Praxiskosten haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2024 etwas verbessert. Erstmals legten die Einnahmen stärker zu als die Aufwendungen. Die Durchschnittswerte verdecken allerdings erhebliche Unterschiede zwischen den Praxen.
Wenn es schlimm um sie steht, vertrauen viele Menschen ihrem Arzt. In Hannover nun steht ein Arzt als Mordverdächtiger vor Gericht. Warum er emotional wird und die Vorwürfe für „absurd“ hält.
Die KV Nordrhein hat sich mit den Krankenkassen auf das vertragsärztliche und -psychotherapeutische Honorar für 2026 in Nordrhein geeinigt. Demnach steigt dieses um insgesamt rund 142,5 Millionen Euro. Dem gingen laut KVNO „schwierige Verhandlungen“ voraus.
In Hessen sollen Ärzte und Verwaltung künftig frühzeitig Informationen zu hohen Patientenaufkommen erhalten. Eine neue Anwendung soll die Infektionszahlen bestimmter Erkrankungen für die folgenden drei Wochen vorhersagen.
Der Bayerische Hausärztinnen- und Hausärzteverband hat sich mit dem BKK-Landesverband Bayern und der GWQ Service Plus AG auf eine Weiterentwicklung ihres HzV-Vertrags geeinigt. Diese enthält unter anderem eine deutliche Vergütungssteigerung.
Die Mehrheit der Bundesbürger sieht einen positiven Nutzen im Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin. Gleichzeitig gibt es aber auch Vorbehalte gegenüber der Technologie, zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Barmer.
Seit zwei Jahren gibt es die sogenannte Blankoverordnung in der Ergotherapie. Der GKV-Spitzenverband hat jetzt ein Zwischenfazit gezogen – und beklagt unter anderem einen großen Ausgabenanstieg.
Seit knapp zwei Jahren erproben sieben Krankenkassen die elektronische Verordnung ausgewählter Hilfsmittel. Jetzt geht das Innovationsprojekt in die nächste Ausbaustufe. Es werde damit für noch mehr Facharztgruppen relevant, heißt es.
Ärzteorganisationen warnen vor einer weiteren Spezialisierung der Medizin. DEGAM-Vizepräsident Marco Roos sieht das eigentliche Problem jedoch an anderer Stelle: Im Interview erklärt er, warum die Vergütung die Versorgung stärker prägt als die Weiterbildung.
Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat ihre Kritik am GeDIG-Gesetzentwurf der Bundesregierung verschärft. Sollte der Zugriff der Krankenkassen auf Gesundheitsdaten wie geplant ausgeweitet werden, will sie Ärzte dabei unterstützen, Patienten über Widerspruchsmöglichkeiten gegen die ePA zu informieren.
Humanmedizin bleibt Spitzenreiter bei den Habilitationen. Doch nur gut jede dritte habilitierte Person ist weiblich.
Mit der Nominierung von Thorsten Frei zum neuen Vorsitzenden der Unionsfraktion beginnt in Berlin bereits die nächste Personaldebatte. Im Mittelpunkt steht Gesundheitsministerin Nina Warken.
Je mehr Geburten in einer Klinik, desto höher die Versorgungsqualität dort, sagen Geburtshilfe-Fachleute. Doch gerade im ländlichen Raum gehen die Geburtenzahlen zurück. Was tun?
Die geplante Anhebung der Tabaksteuer gefällt nicht allen. Der Suchtbeauftragte kritisiert, die Tabaklobby übe großen Druck auf Bundestagsabgeordnete aus.
Schon seit längerem macht sich der Deutsche Ärztinnenbund für einen Mutterschutz für Selbstständige stark. Durch eine Initiative in NRW bekommt diese Forderung Rückenwind.
Deutschlands Gesundheitseinrichtungen müssen hitzefest werden, fordert die Ärztekammer Westfalen-Lippe. Der Schutz vor Hitze müsse verbindlich in Planung, Finanzierung und Betrieb von Gesundheitseinrichtungen einbezogen werden.
René Wilke (SPD) ist erst vor kurzem von Innen- in das Gesundheitsressort gewechselt. An den Umgang des Bundesgesundheitsministeriums mit den Ländern muss er sich offenbar erst noch gewöhnen.
Das Zittern der Pharmaindustrie in Europa vor dicken US-Zöllen geht weiter: US-Präsident Donald Trump will gezielt Hersteller mit der Aussicht auf hohe Strafzölle dazu bewegen, die Produktion von Generika in die USA zu verlagern.
Der Hartmannbund Westfalen-Lippe fordert ein Gesundheitssicherstellungsgesetz und weitere Maßnahmen, um das Gesundheitswesen auf Krisen- und Verteidigungsszenarien vorzubereiten.
Ob digital, telefonisch oder in der Praxis: Die Ersteinschätzung im geplanten Primärversorgungssystem gilt als zentrale Weichenstellung – und als einer der größten Streitpunkte. Vor allem die Rolle digitaler Ersteinschätzungstools dürfte noch für viele Diskussionen sorgen. Teil 1 der änd-Serie zum geplanten Primärversorgungssystem.
Nach langem Ringen beschließt Frankreich als erstes EU-Land ein Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige.
Die Elternschaft des CDU-Politikers Jens Spahn hat politischen Wirbel ausgelöst. Aber die gesellschaftliche Debatte über Leihmutterschaft beginnt erst. Einige Argumente.
Dem Gesundheitssystem fehlen Fachkräfte und Geld. In Bayern steht jetzt die Reform der Krankenhauslandschaft an. Der Zeitplan, bis wann die Entscheidungen feststehen, ist ambitioniert.
Die Gesundheitsausgaben in Deutschland erreichen Jahr für Jahr neue Höchststände. Erstmals hat das Statistische Bundesamt (Destatis) nun berechnet, wie sich die Ausgaben nach Abzug der Preisentwicklung tatsächlich entwickelt haben.
Kann eine KI das Vertrauen von Patienten in ihre behandelnden Ärzte oder Psychotherapeuten stärken – oder untergraben? Eine aktuelle Studie der Pennsylvania State University legt Letzteres nahe.
Das Techunternehmen hat ein Modell entwickelt, mit dem sich aus Sensordaten in Alltagssprache formulierte Beschreibungen erzeugen lassen. Es soll die Grundlage für digitale Gesundheits-Coaches und klinische Überwachungswerkzeuge liefern.
„Die Zeit der Schwächung der Hausarztpraxen muss vorbei sein“: Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband fordert eine konsequente Stärkung der Hausarztpraxen. Ansonsten werde das geplante Primärversorgungssystem scheitern.
Wer wird neuer Unions-Fraktionsvorsitzender? Und hat das auch Auswirkungen auf das BMG? In Berlin kocht die Gerüchteküche.
Unfallverletzte sollten von einer verpflichtenden hausärztlichen Erstvorstellung im geplanten Primärversorgungssystem ausgenommen werden. Das fordert der Berufsverband der Deutschen Chirurgie (BDC).
Die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) kritisiert den Gesetzentwurf für das Gesetz für Daten und Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG): Die geplanten Befugnisse der Krankenkassen beim Umgang mit Gesundheitsdaten überschritten die Grenzen einer sinnvollen Digitalisierung und stellten die Rollenverteilung im Gesundheitswesen infrage.
Die Debatte über die Telefon-AU oder die Krankschreibung ab dem ersten Tag haben sie etwas in den Hintergrund gerückt. Die Teil-Krankschreibung. Was genau ist jetzt schon festgelegt?
Der Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng) unterstützt die Präventionsoffensive von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken – wirft der Bundesregierung jedoch Widersprüche vor. Während Berlin mehr Prävention verspreche, kämen bewährte Früherkennungsprogramme wie die Darmkrebsvorsorge in den bisherigen Plänen zu kurz.
Wer steuert künftig Patienten im geplanten Primärversorgungssystem? Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) spricht sich dafür aus, die medizinische Ersteinschätzung weiterhin über die 116117 und die behandelnde Primärpraxis zu organisieren. Ein ausschließlich über Krankenkassen gesteuerter digitaler Zugang drohe bewährte Versorgungsstrukturen zu schwächen.
Während die Koalition in der GKV sparen will und gerade die Erhöhung von Zuzahlungen für Versicherte beschlossen hat, fordert die Linke im Bundestag etwas ganz anderes: Sämtliche Zuzahlungen für notwendige und verordnete Leistungen sollten abgeschafft und die GKV zu einem zuzahlungsfreien System entwickelt werden.
Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen zieht nach 5.000 kinderärztlichen Videosprechstunden eine positive Bilanz. Nach Angaben der KV konnten 86 Prozent der Fälle abschließend per Video behandelt werden. Im kommenden Jahr will man das Angebot deshalb auch für erwachsene Patienten öffnen.
Der Krankenstand in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 leicht auf 5,3 Prozent gesunken. Während Atemwegserkrankungen deutlich seltener zu Fehlzeiten führten, nahmen Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen weiter zu. Sie sind damit erstmals die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit.
In den kommenden Jahren wird sich die hausärztliche Versorgung enorm verschlechtern, warnt eine Studie. Bis 2040 könnte jeder fünfte Hausarztsitz vakant sein. Bringt das das geplante Primärversorgungsmodell zum Wackeln?
Gesundheitsparpaket, enormer finanzieller Druck, Insolvenzen: Wie geht es mit den Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz weiter? Gesundheitsminister Clemens Hoch gibt einen Überblick.
Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt eine neue Landesregierung. Was planen die Parteien für den Gesundheitssektor? Der änd hat in die Wahlprogramme geschaut. Den Start macht die CDU, die aktuell den Ministerpräsidenten stellt.