Neue Chroniker-Pauschale kommt zum 1. Juli
Nach mehrmonatigen Beratungen haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband am Mittwoch im Bewertungsausschuss auf die Details der neuen Chroniker-Pauschale geeinigt.
Nach mehrmonatigen Beratungen haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband am Mittwoch im Bewertungsausschuss auf die Details der neuen Chroniker-Pauschale geeinigt.
Die KV Hamburg warnt vor drastischen Folgen weiterer Sparmaßnahmen in der ambulanten Versorgung. Wenn Termin-Anreize gestrichen und Budgets wieder verschärft würden, drohten Aufnahmestopps, weniger Termine und längere Wartezeiten.
Der Streit zwischen Bund und Ländern um die Anpassungen an der Krankenhausreform nimmt kein Ende. Das SPD-regierte Mecklenburg-Vorpommern (MV) fordert im Bundesrat die Anrufung des Vermittlungsausschusses. Die Bundes-SPD widerspricht - der GMK-Chef ebenfalls.
Ein Rückbau der Krankenhausstrukturen ist grundsätzlich notwendig und sinnvoll, meint der Hartmannbund Niedersachsen. Es müsse aber ein landesspezifisches Umsetzungskonzept geben – und zwar zügig.
Zum Europäischen Tag gegen Gewalt im Gesundheitswesen am 12. März hat der Marburger Bund besseren Schutz für Ärztinnen und Ärzte sowie für das Praxis- und Pflegepersonal gefordert. Politik und Krankenkassen müssten zudem stärker über Abläufe in der medizinischen Versorgung aufklären.
Nach den KI-Unternehmen OpenAI und Anthropic bietet nun auch Amazon einen eigenen KI-Chatbot zu Gesundheitsfragen an. Damit weitet das US-Unternehmen sein Engagement im Gesundheitsbereich aus.
Die aktuelle Gesundheitspolitik gefährdet die Kindermedizin, meint Dr. Christian Deindl, Präsident des Bundesverbands Ambulantes Operieren (BAO). Er wendet sich in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz.
Aktuell ist die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) bei Kalkschulter eine individuelle Gesundheitsdienstleistung (IGeL). Das müsse sich ändern, fordert die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM).
Nach Jahren tauchen zwei gestohlene Endoskope aus einer Klinik in Sachsen wieder auf - sichergestellt durch das FBI, nach einer Jagd über drei Kontinente.
Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat eine Kürzung der Vergütung für psychotherapeutische Leistungen beschlossen. Während Krankenkassen auf steigende Ausgaben verweisen, warnen KVen und Psychotherapeutenverbände vor den Folgen für die Versorgung und kündigen Widerstand an.
In den Praxen arbeiten immer mehr Ärztinnen und Ärzte – allerdings immer mehr nur in Teilzeit. Und: In den kommenden 20 Jahren werden 25.000 in Vollzeit tätige Ärztinnen und Ärzte altersbedingt ausscheiden.
Zu langsam, zu perfektionistisch, zu wenig investitionsbereit: Eine neue Studie zu internationalen Vorreiterländern zeigt, warum das deutsche Gesundheitswesen bei der Digitalisierung seit Jahren nicht vorankommt. Zugleich wird deutlich, welche Anreize, Sanktionen und politischen Signale nötig wären, um den Knoten doch noch zu lösen.
Rheinland-Pfalz stellt erneut Mittel für zusätzliche Weiterbildungsstellen in der ambulanten Kinder- und Jugendmedizin bereit. So will man mehr junge Ärztinnen und Ärzte für Kinderarztpraxen gewinnen – besonders auf dem Land.
Patientensteuerung über eine App der Krankenkasse? Für KBV-Chef Dr. Andreas Gassen eine „abstruse“ Forderung.
Die Zahl digitaler Gesundheitsanwendungen für psychische Erkrankungen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Eine Studie ging nun der Frage nach, wie Ärzte und Psychotherapeuten den Bedarf einschätzen – und warum viele bei Verschreibungen zurückhaltend sind.
Mehr Gesundheitsdaten nutzen, digitale Anwendungen stabil betreiben und die Rolle der Gematik klar begrenzen: Mit Blick auf das geplante Gesetz für digitale Versorgung und Gesundheitsdatenraum (GDVG) fordert der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) grundlegende Weichenstellungen.
Das Bundeskabinett hat den Entwurf für ein Medizinregistergesetz beschlossen. Einheitliche Standards und eine zentrale Koordinierungsstelle sollen die Nutzung von Registerdaten für Versorgung, Forschung und Patientensicherheit verbessern.
Für 2026 stehen im Land Bremen rund 15 Millionen Euro mehr für die ambulante Versorgung zur Verfügung. KV und Kassen haben unter anderem neue Förderungen für den fachärztlichen Versorgungsbereich vereinbart.
Mehr als 10.000 Patientinnen und Patienten im Rheinland profitieren bereits von der koordinierten Versorgung für schwer psychisch Erkrankte. Die KV Nordrhein wirbt nun dafür, dass sich weitere Niedergelassene – und vor allem Kliniken – an den regionalen Netzverbünden beteiligen.
Die geplante Pflicht zu einem flächendeckenden aufsuchenden Bereitschaftsdienst rund um die Uhr stößt in Bayern auf Kritik. Kassenärztliche Vereinigung und AOK plädieren für mehr regionale Flexibilität in der Notfallversorgung.
Die GKV hat auf der Einnahmeseite kaum Spielräume. Zu diesem Ergebnis kommt eine IGES-Studie. Gespart werden müsse also bei den Ausgaben, fordern die Kassen.
Etwa 80 Prozent der jungen Erwachsenen weltweit bewegen sich deutlich zu wenig. Dabei ist körperliche Inaktivität weltweit mit etwa fünf Millionen Todesfälle pro Jahr verbunden - vergleichbar mit Zahlen zu Rauchen oder Übergewicht. Die Politik reagiert hierzulande jedoch zögerlich.
Nicht Medikamente, sondern andere Leistungsbereiche treiben die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung, sagt die Pharmaindustrie. Und wehrt sich damit gegen Vorwürfe, sie sei mitverantwortlich für die aus dem Ruder laufenden GKV-Ausgaben.
Rheinland-Pfalz ist das zweite Bundesland, in dem dieses Jahr ein neuer Landtag gewählt wird. Der Urnengang findet am 22. März statt. Der änd hat sich im Vorfeld angeschaut, was die großen Parteien den Rheinland-Pfälzern gesundheitspolitisch versprechen. Heute: die AfD.
Immer weniger Bürgerinnen und Bürger sind mit der ärztlichen Versorgung zufrieden. Laut PwC-Healthcare-Barometer kritisieren viele vor allem zu wenig Zeit im Arzt-Patienten-Gespräch. Zugleich wächst die Sorge um die Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems.
Die geplante Pflicht zur systematischen Erkennung von Mangelernährung stößt in der Ernährungsmedizin auf breite Zustimmung. Fachgesellschaften sehen darin einen wichtigen Schritt, um ein bislang oft übersehenes Versorgungsproblem in Krankenhäusern anzugehen.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der GKV-Spitzenverband haben sich auf das stationäre Leistungsspektrum der geplanten sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen (süV) verständigt. Die neuen Einrichtungen sollen vor allem wohnortnah ambulante sowie nicht-komplexe stationäre Behandlungen ermöglichen.
Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte nimmt laut Umfragen zu. Anlässlich des Europäischen Aktionstages gegen Gewalt im Gesundheitswesen am 12. März forderte die Ärztekammer Berlin eine konsequente strafrechtliche Verfolgung von Übergriffen sowie besseren Schutz für Beschäftigte im Gesundheitswesen.
Ein Krebspatient stirbt. Nach seinem Tod stellt die behandelnde urologische Praxis noch ein Rezept aus, das auch eingelöst wird. Die Krankenkasse fordert einen Regress – und bekommt vor Gericht Recht.
Die Techniker Krankenkasse (TK) drängt auf schnelle Reformen, um die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren. Im ambulanten Bereich setzt die Kasse dabei vor allem auf die Abschaffung der TSVG-Zuschläge und eine Rückkehr zur Budgetierung der Haus- und Kinderärzte.
Ein Beamter setzt seine Dienstwaffe in der Notaufnahme eines Krankenhauses im bayerischen Erlangen ein. Zuvor hatte das ungewohnte Anliegen eines Mannes den Polizeieinsatz ausgelöst.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will verhindern, dass die Zusatzbeiträge der GKV weiter steigen. Einsparungen sollen alle Bereiche des Gesundheitssystems betreffen – auch die Pharmaindustrie. Reformen soll es auch bei den Wirtschaftlichkeitsprüfungen geben.
Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen reagiert scharf auf Vorwürfe der Deutschen Stiftung Patientenschutz zur angeblich fehlenden Qualitätssicherung in Arztpraxen. Tatsächlich sei die ambulante Versorgung umfassend reguliert – während es in vielen Kliniken noch erhebliche Defizite gebe.
Fast jeder in Thüringen hat eine Hausärztin oder einen Hausarzt. Doch vielen fällt es schwer, für ihre Beschwerden gleich die richtige Versorgung zu finden, wie eine Umfrage zeigt.
Nach einer Covid-Impfung ist eine Frau auf einem Ohr taub. Im Rechtsstreit mit dem Impfstoffhersteller kann sie am BGH einen Teil-Sieg feiern.
Neue Bedarfsplanung, Stärkung der Selbstverwaltung und mehr Einbezug in die Klinikreform: Vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat die KV eine Reihe von Forderungen formuliert.
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat die Strafverfahren gegen den ehemaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eingestellt. Im Bundestag stößt das auf Widerspruch.
Der neue Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Stefan Dinglreiter, fordert Reformen im Gesundheitswesen. So spricht er sich dafür aus, Karenztage im Krankheitsfall zu prüfen und die Krankenhauszuzahlung auf 15 Euro pro Tag zu erhöhen.
Am 22. März wählt Rheinland-Pfalz einen neuen Landtag. Was planen die Parteien gesundheitspolitisch? Der änd hat sich die Wahlprogramme angeschaut. Heute: die CDU.
Digitale Arztkonsultationen per Smartphone-App haben die medizinische Versorgung in vielen Ländern grundlegend verändert. Eine aktuelle gesundheitsökonomische Analyse aus Schweden zeigt nun, dass insbesondere junge Erwachsene Online-Angebote häufiger nutzen – allerdings besser ohne Zuzahlung.
Weniger Bürokratie, mehr Gestaltungsfreiheit – mit diesem Versprechen wirbt die FDP in Rheinland-Pfalz um Stimmen aus der Ärzteschaft. Sie will Praxen entlasten, Digitalisierung vorantreiben und den Wettbewerb über Qualität steuern.
Die Krankenkassen warnen vor Milliardenlücken und rufen nach Sparbeiträgen von Ärzten, Kliniken und der Pharmaindustrie. Das Problem liegt allerdings gar nicht dort, wo die Kassen suchen, meint änd-Kolumnist Dr. Matthias Soyka. Die eigentliche Ursache sieht er weniger in einer Kostenexplosion als vielmehr in einer Implosion der Einnahmen.
KI erkennt Hautkrebs, besteht medizinische Staatsexamina und beantwortet Patientenfragen rund um die Uhr. Auf einer Veranstaltung zur Rolle von KI im Gesundheitswesen rückte deshalb ein neues Beziehungsdreieck der Versorgung in den Mittelpunkt: Arzt, Patient und KI.
Das Gespräch beginnt harmlos. Ein paar freundliche Worte, ein Lob. Und dann der Satz: „Ich würde gern über mein Gehalt sprechen.“ Viele Praxisinhaber trifft er unvorbereitet, sagt Sybille Schultebraucks, Praxisberaterin bei der PVS Westfalen-Nord. Sie erklärt, wie Praxisinhaber solche Gespräche vorbereiten und auch ein Nein klar und wertschätzend formulieren können.
In der Debatte über ein künftiges Primärversorgungssystem hat die Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen (DGIV) angemahnt, den Blick nicht allein auf ein mögliches Primärarztmodell zu richten. Das Ziel müsse es sein, die gesamte ambulante Versorgung systematisch zu strukturieren.
Jüngere Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten gehen deutlich souveräner mit Künstlicher Intelligenz um als ältere Kolleginnen und Kollegen. Das zeigt eine bundesweite Umfrage unter psychotherapeutisch tätigen Fachkräften.
Wie strukturiert und wirksam die chirurgische Weiterbildung in Deutschland tatsächlich verläuft, wird bislang kaum systematisch erfasst. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie schlägt deshalb erstmals konkrete Qualitätsindikatoren vor, mit denen sich Struktur, Ablauf und Ergebnisse der Weiterbildung transparent messen lassen sollen.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) dringt auf einen umfassenden Abbau bürokratischer Lasten in der ambulanten Versorgung. Die konkreten Vorschläge hat die Körperschaft nun in einem Infoblatt erneut gesammelt – und hofft auf Beachtung auch in der Politik.
Digitale Anwendungen sollen entlasten – doch im Praxisalltag fühlen sich Ärztinnen und Ärzte oft als Beta-Tester instabiler oder umständlicher Systeme. Vertreter der Ärzteschaft fordern deshalb seit Jahren, nur ausgereifte Tools in die Praxen zu bringen. bvitg-Geschäftsführer Sascha Raddatz weist diese Kritik zurück: „Die Branche hat geliefert“, sagt er im Interview mit dem änd.
Ein verbindliches Primärversorgungssystem muss aus Sicht des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands Baden-Württemberg konsequent über die Hausarztpraxis organisiert werden. Die Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) soll nach Auffassung der Delegierten die Grundlage dafür sein.