Leihmutterschaft: Ein ethisches Dilemma
Die Elternschaft des CDU-Politikers Jens Spahn hat politischen Wirbel ausgelöst. Aber die gesellschaftliche Debatte über Leihmutterschaft beginnt erst. Einige Argumente.
Die Elternschaft des CDU-Politikers Jens Spahn hat politischen Wirbel ausgelöst. Aber die gesellschaftliche Debatte über Leihmutterschaft beginnt erst. Einige Argumente.
Dem Gesundheitssystem fehlen Fachkräfte und Geld. In Bayern steht jetzt die Reform der Krankenhauslandschaft an. Der Zeitplan, bis wann die Entscheidungen feststehen, ist ambitioniert.
Die Gesundheitsausgaben in Deutschland erreichen Jahr für Jahr neue Höchststände. Erstmals hat das Statistische Bundesamt (Destatis) nun berechnet, wie sich die Ausgaben nach Abzug der Preisentwicklung tatsächlich entwickelt haben.
Kann eine KI das Vertrauen von Patienten in ihre behandelnden Ärzte oder Psychotherapeuten stärken – oder untergraben? Eine aktuelle Studie der Pennsylvania State University legt Letzteres nahe.
Das Techunternehmen hat ein Modell entwickelt, mit dem sich aus Sensordaten in Alltagssprache formulierte Beschreibungen erzeugen lassen. Es soll die Grundlage für digitale Gesundheits-Coaches und klinische Überwachungswerkzeuge liefern.
„Die Zeit der Schwächung der Hausarztpraxen muss vorbei sein“: Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband fordert eine konsequente Stärkung der Hausarztpraxen. Ansonsten werde das geplante Primärversorgungssystem scheitern.
Wer wird neuer Unions-Fraktionsvorsitzender? Und hat das auch Auswirkungen auf das BMG? In Berlin kocht die Gerüchteküche.
Unfallverletzte sollten von einer verpflichtenden hausärztlichen Erstvorstellung im geplanten Primärversorgungssystem ausgenommen werden. Das fordert der Berufsverband der Deutschen Chirurgie (BDC).
Die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) kritisiert den Gesetzentwurf für das Gesetz für Daten und Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG): Die geplanten Befugnisse der Krankenkassen beim Umgang mit Gesundheitsdaten überschritten die Grenzen einer sinnvollen Digitalisierung und stellten die Rollenverteilung im Gesundheitswesen infrage.
Die Debatte über die Telefon-AU oder die Krankschreibung ab dem ersten Tag haben sie etwas in den Hintergrund gerückt. Die Teil-Krankschreibung. Was genau ist jetzt schon festgelegt?
Der Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng) unterstützt die Präventionsoffensive von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken – wirft der Bundesregierung jedoch Widersprüche vor. Während Berlin mehr Prävention verspreche, kämen bewährte Früherkennungsprogramme wie die Darmkrebsvorsorge in den bisherigen Plänen zu kurz.
Wer steuert künftig Patienten im geplanten Primärversorgungssystem? Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) spricht sich dafür aus, die medizinische Ersteinschätzung weiterhin über die 116117 und die behandelnde Primärpraxis zu organisieren. Ein ausschließlich über Krankenkassen gesteuerter digitaler Zugang drohe bewährte Versorgungsstrukturen zu schwächen.
Während die Koalition in der GKV sparen will und gerade die Erhöhung von Zuzahlungen für Versicherte beschlossen hat, fordert die Linke im Bundestag etwas ganz anderes: Sämtliche Zuzahlungen für notwendige und verordnete Leistungen sollten abgeschafft und die GKV zu einem zuzahlungsfreien System entwickelt werden.
Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen zieht nach 5.000 kinderärztlichen Videosprechstunden eine positive Bilanz. Nach Angaben der KV konnten 86 Prozent der Fälle abschließend per Video behandelt werden. Im kommenden Jahr will man das Angebot deshalb auch für erwachsene Patienten öffnen.
Der Krankenstand in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 leicht auf 5,3 Prozent gesunken. Während Atemwegserkrankungen deutlich seltener zu Fehlzeiten führten, nahmen Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen weiter zu. Sie sind damit erstmals die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit.
In den kommenden Jahren wird sich die hausärztliche Versorgung enorm verschlechtern, warnt eine Studie. Bis 2040 könnte jeder fünfte Hausarztsitz vakant sein. Bringt das das geplante Primärversorgungsmodell zum Wackeln?
Gesundheitsparpaket, enormer finanzieller Druck, Insolvenzen: Wie geht es mit den Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz weiter? Gesundheitsminister Clemens Hoch gibt einen Überblick.
Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt eine neue Landesregierung. Was planen die Parteien für den Gesundheitssektor? Der änd hat in die Wahlprogramme geschaut. Den Start macht die CDU, die aktuell den Ministerpräsidenten stellt.
Durch Einführung und die Anhebung von Mindestmengen für bestimmte Operationen bieten immer weniger Klinik-Standorte diese an. In diesen Kliniken sind folglich die Fallzahlen deutlich gestiegen, zeigt der „Qualitätsmonitor“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).
„Nach der Reform ist vor der Reform“, betonte ein Kassenfunktionär zum beschlossenen Spargesetz. Doch wenn schon die Fußballwelt bemüht wird, muss sich die Ärzteschaft fragen: Welche Chancen hat sie vergeben – und welche Weichen muss sie vor dem nächsten Spiel stellen? Der änd sprach darüber mit dem Geschäftsführer der FALK-KVen und Politikexperten Martin Degenhardt.
Das Gesundheitswesen muss Teil der Sicherheitsarchitektur Deutschlands werden, fordern die Hartmannbund-Landesverbände Baden-Württemberg und Bayern. Nötig sei ein umfassendes Maßnahmenpaket.
Unionsfraktionschef Jens Spahn tritt angesichts der Debatte um seine Elternschaft mit Hilfe einer Leihmutter in den USA zurück.
Eine 20-jährige Patientin tarnt sich mit gestohlener Dienstkleidung als Krankenschwester, um auf mehreren Stationen Medikamente zu klauen. Das fliegt erst auf der dritten Station auf.
Krankenhäuser machen Abteilungen dicht, bei Kliniken, Praxen und Patienten soll gespart werden. Dagegen wendet sich ein Bündnis.
Die Einführung eines Primärversorgungssystems zählt zu den zentralen gesundheitspolitischen Vorhaben der Bundesregierung. Ende des Sommers will Gesundheitsministerin Nina Warken einen ersten Gesetzentwurf vorlegen. Doch noch sind viele Fragen offen. In einer Serie beleuchtet der änd verschiedene Knackpunkte.
Aktuell sorgen erneut missglückte Investments von Krankenkassen und KVen für Schlagzeilen. Nachdem die KV Baden-Württemberg ihre Anlagestrategie verteidigt hat, meldet sich nun die KV Westfalen-Lippe zu Wort. Sie sieht Fehler beim Ex-Vorstand.
Die CDU ist strikt gegen eine Zulassung von Leihmutterschaften. Dass ihr Frontmann im Bundestag nun privat einen anderen Weg gegangen ist, setzt ihn massiv unter Druck.
Nach Berichten über mögliche Millionenverluste durch Investments hat die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) ihre Kapitalanlage verteidigt. Betroffen seien ausschließlich Mittel aus dem Verwaltungskostenhaushalt – weder Arzthonorare noch Beitragsgelder der gesetzlich Versicherten seien gefährdet.
Jetzt melden sich auch die MFA mit Kritik am Spargesetz: Die geplanten Einsparungen gefährdeten nicht nur die ambulante Versorgung, sondern verschärften auch den Fachkräftemangel bei Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellten, warnt der Verband medizinischer Fachberufe vmf.
Wissenschaftler haben untersucht, wie bei Krankenkassen die Kosten mit der Zahl der Versicherten zusammenhängen – und kommen dabei zu einer eindeutigen Aussage. Sie raten, den Blick stärker auf wettbewerbliche Elemente zwischen den Kassen statt auf die Verwaltungskosten zu richten.
Die schwarz-rote Koalition hat ein großes Reformpaket geschnürt. Ein Befreiungsschlag sollte es werden. Doch die Bürger sehen die Pläne kritisch - vor allem das GKV-Sparpaket.
Auch medizinische Fachkräfte können unter experimentellen Bedingungen fehlerhaften Empfehlungen künstlicher Intelligenz folgen. Das zeigt eine Laborstudie mit 223 Ärztinnen und Ärzten, deren Aussagekraft für die klinische Praxis die Autoren selbst jedoch einschränken.
Die Bundesregierung findet zwar, dass Arztpraxen ungenügend über Selbstzahlerleistungen aufklären, sieht aber keinen Handlungsbedarf. Dem Gesundheitspolitiker Armin Grau missfällt das. Er fordert scharfe Regeln für IGeL-Angebote.
Warkens neues Digitalgesetz stößt bei der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) auf wenig Begeisterung. Sie fürchtet eine Überwachung der Patientinnen und Patienten durch die Krankenkassen. Auch aus Rheinland-Pfalz kommt Kritik.
Bundesgesundheitsministerin Warken verteidigt die Pläne der Koalition, die verpflichtende Krankschreibung ab dem ersten Tag einzuführen und die telefonische Krankschreibung abzuschaffen. Aber auch Online-Angeboten will sie einen Riegel vorschieben.
Mit einer Auftaktveranstaltung im Bundesgesundheitsministerium hat die Koalition jetzt den Startschuss für ihre sogenannte Präventionsoffensive gegeben. Mit dabei waren auch Vertreter von Ärzteschaft und Kassen. Gesundheitsministerin Warken erklärte Prävention zur „zentralen Zukunftsaufgabe“.
Der Großteil der gesetzlich Krankenversicherten kennt mittlerweile die elektronische Patientenakte. Doch das bedeutet noch lange nicht, dass auch viele sie nutzen, zeigt eine YouGov-Umfrage im Auftrag der Siemens-Betriebskrankenkasse.
Die Ersatzkassen rufen Politik und Gesellschaft dazu auf, für Maßnahmen zur Stärkung der Medien- und Digitalkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu sorgen. In einer Resolution fordern sie unter anderem ein Socia-Media-Verbot für unter 13-Jährige.
Fördern oder verhindern? Die Kassenärztlichen Vereinigungen investieren Millionen in Stipendien, Weiterbildung und Praxiszuschüssen. Gleichzeitig warnen sie, dass das GKV-Spargesetz diese Bemühungen konterkariert.
Nordrhein-Westfalen will ab kommendem Wintersemester mehr Landarztquoten-Studienplätze anbieten. Das Modell habe sich bewährt, sagt Gesundheitsminister Karl-Josef-Laumann.
Konsultationsgründe, medizinische Dokumente, Terminhistorien: Für ein Forschungsprojekt greift Doctolib in Frankreich auf pseudonymisierte Nutzerdaten zurück. Für Deutschland schließt der Anbieter der Terminbuchungsplattform das derzeit aus.
Die Bundesländer müssen den Krankenhäusern eigentlich Geld für Investitionen zahlen. Doch schon lange kommen sie dieser Verpflichtung nicht ausreichend nach. In welchem Maße nicht, zeigt der sogenannte Katalog der Investitionsbewertungsrelationen, der jetzt aktualisiert wurde.
Gefälschte Rezepte, erfundene Pflegeleistungen, doppelte Abrechnungen: Immer häufiger versuchen Menschen, die AOK abzuzocken. In einem Bereich ist das besonders leicht.
Der Ärztliche Bereitschaftsdienst wird immer weniger in Anspruch genommen. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Regional gibt es allerdings große Unterschiede.
Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen erhebt schwere Vorwürfe gegen die Politik. Die ambulante Versorgung habe das Gesundheitssystem in der Corona-Pandemie getragen. Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz werde sie nun ausgerechnet mit neuen Sparvorgaben belastet, obwohl der Politik die Folgen seit Langem bekannt seien.
Beschimpfungen, körperliche Übergriffe und sogar sexualisierte Gewalt gehören für viele Ärztinnen und Ärzte offenbar zum Berufsalltag. Das zeigt eine neue wissenschaftliche Studie. Besonders betroffen sind Psychiatrie und Innere Medizin, ber auch Hausarztpraxen.
Kräftige Zuwächse bei Schutzimpfungen und Videosprechstunden, aber eine stagnierende Zahl an Behandlungsfällen: Der aktuelle Zi-Trendreport zeigt überraschende, aber auch erwartbare Entwicklungen in der ambulanten Versorgung.
Während die Kassen voll des Lobes sind, sieht die Ärzteschaft das geplante neue Digitalgesetz kritischer. Für HÄV, KBV und Hartmannbund sind vor allem die neuen Befugnisse für die Krankenkassen ein Problem.
Die ePA soll wichtiger werden, Kassen auf mehr Patientendaten zugreifen können, die Gematik erhält mehr Rechte zur TI-Stabilisierung: Das Bundeskabinett hat das neue Digitalgesetz für das Gesundheitswesen beschlossen. Die Bundesgesundheitsministerin erklärte dabei auch konkreter, wie sie sich die künftige Ersteinschätzung vorstellt.
Der Bayerische Facharztverband und die Innovationskasse (IK) haben einen Selektivvertrag zur fachärztlichen Direktversorgung geschlossen. Die Vergütung erfolgt außerhalb der vertragsärztlichen Budgetierung auf Grundlage der GOÄ.