Jeder Fünfte hat schon eine DIGA verordnet bekommen
Mehr als die Hälfte der Deutschen kennt digitale Gesundheitsanwendungen, 20 Prozent haben bereits eine DiGA verordnet bekommen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom.
Mehr als die Hälfte der Deutschen kennt digitale Gesundheitsanwendungen, 20 Prozent haben bereits eine DiGA verordnet bekommen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom.
Acht von zehn Kriterien müssen Hausarztpraxen erfüllen, um seit Jahresbeginn den höchsten Zuschlag zur Vorhaltepauschale zu erhalten. Vor dem Start gab es Zweifel, ob viele Praxen diese Hürde nehmen würden. Nun liegen dem änd erste Abrechnungszahlen aus zwölf KV-Bezirken vor. Sie zeichnen ein überraschend uneinheitliches Bild und zeigen, welche Praxen von der Neuregelung profitieren.
Neue Medikamente wie Semaglutid können nicht nur das Gewicht senken, sondern auch vor Folgeerkrankungen schützen. Für Menschen mit hohem gesundheitlichem Risiko sollten daher die Kassen die Kosten übernehmen, fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG).
Auf den Webserver der Berliner Charité ist ein Cyberangriff verübt worden. Dabei wurden Daten erbeutet, wie das Klinikum in einer Stellungnahme mitteilte. Die Krankenversorgung ist jedoch nicht beeinträchtigt.
Die Nordseeklinik auf Helgoland hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Ziel ist, die internistische und chirurgische Krankenversorgung sicherzustellen, wie Geschäftsführer Sten Wessels mitteilte. Damit sollten die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die auch vom Land und den Krankenkassen gewünschte Zukunft als sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung geschaffen werden.
Hartmannbund-Chef Dr. Klaus Reinhardt hat auf der Hauptversammlung des Verbandes grundlegende Veränderungen in der Gesundheitsversorgung angemahnt. Mehr Eigenverantwortung der Versicherten, eine verbindliche Patientensteuerung und eine Abkehr von falschen Vergütungsanreizen seien nun angezeigt.
Jetzt ist es offiziell: Der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung bleibt 2027 bei 2,9 Prozent. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat den Wert für das kommende Jahr festgelegt und damit die Prognose des GKV-Schätzerkreises von Mitte Oktober bestätigt.
Auf der Hauptversammlung des Hartmannbundes hat der Parlamentarische Staatssekretär im BMG, Dr. Georg Kippels (CDU), für eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik und Ärzteschaft geworben – und für ein entspannteres Verhältnis zu den Apothekern.
Ambulanten OP-Zentren droht im kommenden Jahr eine Pleitewelle. Davor hat der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands (SpiFa) am Freitag gewarnt. Der Verband sprach von einer „kopflosen Sparpolitik“, die Fachärzte in die Insolvenz und Patienten zurück ins Krankenhaus treiben könnte.
Wer in der Medizin seine Arbeitszeit reduzieren möchte, fürchtet häufig um seine berufliche Zukunft. Das zeigt eine aktuelle Studie. Rund zwei Drittel der befragten Ärzte sehen Beschäftigte mit flexiblen Arbeitszeitmodellen bei der Karriere benachteiligt. Besonders ausgeprägt ist diese Sorge bei Frauen.
Wer mit einem auffälligen Testergebnis aus der Drogerie, Apotheke oder von einem kommerziellen Screeninganbieter in die Arztpraxis kommt, möchte häufig möglichst schnell wissen, was dahintersteckt. Doch wann müssen Niedergelassene solche Befunde überhaupt abklären? Und haben die Patienten Anspruch auf einen schnellen Termin? Die KV Bayern hat dazu einen Leitfaden vorgelegt.
Die große Mehrheit der deutschen Krankenhäuser ist in finanziell prekärer Lage. Die Einsparungen der Bundesregierung werden die Not einer Umfrage unter Klinikchefs zufolge noch vergrößern.
SPD, Linke und Grüne haben sich bei den Koalitionsberatungen zur Sozialpolitik verständigt. Für die heikle Krankenhausreform gibt es viel Geld. Es soll aber auch gespart werden.
Betrüger geben sich am Telefon als Mitarbeiter des Patientenservices 116 117 aus und versuchen, an Bankdaten zu gelangen. Nach Hessen warnt nun auch die KV Sachsen vor der Masche. Besonders tückisch ist dabei die angezeigte Rufnummer.
Ärzte sollen Patienten im Notdienst künftig auch Medikamente direkt mitgeben dürfen. Die Apothekerverbände sehen dadurch die Arzneimittelsicherheit gefährdet und warnen vor wirtschaftlichen Folgen für ihre Notdienste. Und hoffen nun auf den Bundesrat. Widerspruch kommt aus einer KV.
Hunderte Millionen Euro mussten Krankenkassen bereits auf hochriskante Anlagegeschäfte abschreiben. Jetzt benennt die Bundesregierung erstmals mögliche Versäumnisse bei der Risikoprüfung. Auch die Anlagen der KVen werden inzwischen bundesweit unter die Lupe genommen.
Die Initiative „Gesundheit besser digitalisieren“ (GeBeDi) verlangt einen grundlegenden Kurswechsel bei der elektronischen Patientenakte. Die Initiatoren kritisierten am Donnerstag in Berlin mangelnden Nutzen für die Behandlung, Sicherheitsrisiken und eine wachsende Rolle der Krankenkassen.
Täuschend echte Videos preisen angebliche Heilmittel gegen Bluthochdruck oder Diabetes an – scheinbar gesprochen von renommierten Ärzten, in Wahrheit generiert per Künstlicher Intelligenz. Die Bundesärztekammer warnt vor Risiken für Reputation und Gesundheit. Und gibt Empfehlungen für den Ernstfall.
In sozioökonomisch benachteiligten Regionen Deutschlands treten bestimmte antibiotikaresistente Infektionen deutlich häufiger auf als in wohlhabenderen Regionen, zeigt eine Studie. Das Zi fordert gezielte Prävention.
In keinem der 32 untersuchten Länder blicken die Menschen so pessimistisch auf die Zukunft ihrer Gesundheitsversorgung wie in Deutschland. Eine neue Ipsos-Umfrage zeigt, wo die Bevölkerung die größten Probleme sieht.
Nach dem offenen Brief von 20 Ärzteorganisationen und der Reaktion der Bundesärztekammer verschärft sich der Streit um die GOÄ-Reform. Die Laborärzte erheben einen schweren Vorwurf und stellen die Rolle der BÄK infrage.
Die geplanten Zugriffsrechte der Krankenkassen auf Gesundheitsdaten stoßen in der Ärzteschaft auf Kritik. BIG direkt gesund hält dagegen: Vorstandschef Peter Kaetsch erklärt, welche Rolle die Kassen übernehmen wollen.
Die Kritik an den geplanten Änderungen bei den Hybrid-DRG reißt nicht ab. Künftig müssten wieder mehr Kinder und Jugendliche stationär behandelt werden, warnt am Donnerstag die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendchirurgie e.V. (DGKJCH).
Der finanzielle Druck auf die GKV wird hoch bleiben, räumt Gesundheitsminister Linnemann ein. Höhere Zuzahlungen für Patienten soll es aber nicht geben.
Sollen gesetzlich Versicherte künftig wieder für Arztbesuche bezahlen? Eine Kontaktgebühr könnte die GKV deutlich entlasten, rechnet das Wissenschaftliche Institut der PKV vor. Die Studie zeigt, wie hoch eine Selbstbeteiligung sein sollte und welche Fehler es zu vermeiden gilt.
Ab 2027 sollen ambulant operierende Vertragsärzte keine Hybrid-DRG mehr abrechnen können. Der Bundesverband Ambulantes Operieren warnt vor wirtschaftlichen Folgen für Praxen und ruft seine Mitglieder zum politischen Widerstand auf. Auch Patienten will man einbeziehen.
Nach sechs Jahren an der Spitze des AOK-Bundesverbandes ist für Carola Reimann Ende 2027 Schluss. Die 59-Jährige will aus persönlichen Gründen nicht erneut kandidieren. Die Suche nach einer Nachfolge kann damit frühzeitig beginnen.
Drei Intensivstationen, weniger Personal und zusätzliche Notfalleinsätze: Die geplante Umstrukturierung an der München Klinik Harlaching trifft auf Widerstand. Der Marburger Bund fordert einen Stopp und warnt vor den Folgen für die Patientensicherheit.
In Rheinland-Pfalz binden bereits rund 38 Prozent der Hausarztpraxen qualifiziertes nichtärztliches Personal in die Patientenversorgung ein. Das zeigt eine Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK auf Basis von Abrechnungsdaten. Die Kasse sieht einen wichtigen Trend.
Die Ersatzkassen drängen auf eine zentrale Lotsenfunktion: Symptom-Check, elektronische Überweisung und Arzttermin sollen künftig geschlossen über die ePA-Apps der Krankenkassen laufen. Der vdek warnt vor teuren Doppelstrukturen.
Über angeblich fehlende Facharzttermine wird in der Politik derzeit viel diskutiert – und auch eine Termingarantie gefordert. Eine aktuelle Auswertung des Zi zeigt aber deutlich: Schon die bislang an die Terminvermittlung gemeldeten Termine werden gar nicht komplett genutzt.
Die Hausarztzentrierte Versorgung wächst rasant weiter: Binnen eines Quartals kamen 270.000 Versicherte hinzu. Mit fast 12 Millionen Teilnehmenden sieht der Hausärztinnen- und Hausärzteverband in den Zahlen ein klares Stoppsignal für Kürzungspläne der Bundesregierung.
Deutschlands klinische Krebsregister sollen helfen, die Qualität der onkologischen Versorgung zu verbessern. Doch eine neue Evaluation zeigt große Schwächen. Der GKV-Spitzenverband fordert Konsequenzen, auch bei den Meldeverfahren für Praxen und Kliniken.
Die Universität Bielefeld hat die Zahl ihrer Medizinstudienplätze deutlich ausgebaut. Damit will Nordrhein-Westfalen auch dem Ärztemangel in der Region entgegenwirken. Doch bis der zusätzliche Nachwuchs in der Versorgung ankommt, wird es noch dauern.
Bei der Auslieferung der Grippeimpfstoffe Efluelda und Vaxigrip des Herstellers Sanofi kommt es in dieser Saison zu Verzögerungen. Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) rät den Niedergelassenen zum raschen Kontakt mit der Apotheke.
Apotheken sollen im Krisen- und Verteidigungsfall eine größere Rolle in der Primärversorgung übernehmen. Das fordert die ABDA in einem neuen Strategiepapier. Demnach sollen Apotheken als erste Anlaufstellen für Patienten dienen, diese beraten und bei Bedarf weiterverweisen.
Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi sieht die Arzneimittelversorgung grundsätzlich gesichert. Dennoch bleiben einzelne Wirkstoffe knapp. Der Minister warnt vor einem Verbraucherverhalten, das die Lage verschärfen könnte.
Veraltete Inhalte und eine schlechte Bezahlung in der Praxis: Medizinstudierende sind mit diversen Punkten ihrer Ausbildung unzufrieden.
Die Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen ist erneut gestiegen. Dennoch liegen die Fallzahlen weiterhin deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie. Zugleich bauen die Kliniken Betten ab und beschäftigen immer mehr Personal.
Millionen Menschen sind in Deutschland auf Pflege angewiesen, doch die Kosten laufen aus dem Ruder. Eine Expertenkommission soll innerhalb kurzer Zeit Vorschläge für eine große Reform machen-
Eine unzutreffende Diagnose in den Abrechnungsdaten kann Patienten jahrelang verfolgen. Der aktuelle bayerische Datenschutzbericht deckt bürokratische Hürden bei den Krankenkassen auf und zeigt, warum Praxen für Korrekturen unersetzlich sind. Zudem rügt der Landesbeauftragte automatische Diagnose-Übernahmen und endlose Aufbewahrungsfristen.
Eine Milliarde Euro mehr Honorar sollen die niedergelassenen Ärzte im kommenden bekommen: Für den GKV-Spitzenverband ein Beleg dafür, dass die Praxen trotz Spargesetz nicht schlechter dastehen. Nun kommt scharfer Widerspruch vom Virchowbund. Der Verband spricht von „Fantasiezahlen“ und wirft den Krankenkassen vor, die wirtschaftliche Lage der Praxen schönzurechnen.
Die Zahl der ambulanten Notfallbehandlungen in den Kliniken hat sich in den vergangenen zehn Jahren in einigen Häusern mehr als verdoppelt, zeigt der Barmer-Krankenhausreport. Kassen-Chef Straub fordert eine verpflichtende Ersteinschätzung.
Führungswechsel an der Spitze des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU): Die Mitgliederversammlung wählte Dr. Anna-Katharina Doepfer zur neuen Präsidentin. Die Hamburger Orthopädin will sich vor allem für eine bessere Vergütung ärztlicher Leistungen und den Erhalt der Freiberuflichkeit einsetzen.
Ärzte müssen potenzielle Nierenlebendspender umfassend über den dauerhaften Verlust an Nierenfunktion aufklären. Andernfalls drohen persönliche Haftungsrisiken. Ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt am Main ist jetzt rechtskräftig.
Er arbeitete in einer Praxis der Influencer „Dr. Rick und Dr. Nick“, führte 466 Behandlungen durch, aber ist gar kein Arzt: Ein 28-Jähriger musste sich vor dem Landgericht Konstanz verantworten.
Die KV Hessen warnt vor betrügerischen Telefonanrufen: Patientinnen und Patienten berichteten in den letzten Wochen vermehrt, von vermeintlichen Mitarbeitenden des Patientenservice angerufen und nach Finanzdaten gefragt worden zu sein.
Die EU-Kommission sieht die geplante digitale Arztterminvermittlung über das KV-System kritisch. Private Plattformanbieter könnten benachteiligt werden. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) hält dagegen.
Ausgerechnet zum Start der Grippeimpfsaison warten zahlreiche Hausarztpraxen auf bestellten Impfstoff. Bayerns Hausärztechef Wolfgang Ritter fordert Konsequenzen für das Bestellsystem.
Der Einsatz von Physician Assistants (PAs) kann niedergelassene Ärztinnen und Ärzte entlasten und die Patientenversorgung verbessern. Das zeigt der Zi-Zwischenbericht zu einem Modellprojekt der KV Nordrhein. Eine zentrale Herausforderung bleibt indes die Finanzierung.