„Entscheidendes Risiko von KI-generierten Gesundheitsinformationen“
Niemand kann derzeit zuverlässig sagen, wie oft KI-Gesundheitsempfehlungen falsch sind. US-Forscher fordern daher unabhängige Kontrollen des Austauschs zwischen Patienten und KI.
Niemand kann derzeit zuverlässig sagen, wie oft KI-Gesundheitsempfehlungen falsch sind. US-Forscher fordern daher unabhängige Kontrollen des Austauschs zwischen Patienten und KI.
Die Ärztegenossenschaft Nord startet eine Informationskampagne, um Kolleginnen und Kollegen über Auswirkungen des GKV-Spargesetz aufzuklären. Auch geplante Änderungen des HVM werden dabei Thema sein.
Die digitale Kommunikation zwischen Arztpraxen und Krankenhäusern läuft längst nicht störungsfrei. Das müsse sich ändern, fordert die Ärztekammer Westfalen-Lippe – vor allem vor dem Hintergrund der Einführung neuer Versorgungsmodelle.
Versicherte der AOK-Bayern können sich ab sofort eine KI-gestützte Zweimeinung im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie einholen. Innerhalb von zwei Werktagen liege ein medizinisch fundiertes Gutachten vor, lautet das Versprechen.
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die Altersgrenze für das Mammographie-Screening-Programm abgesenkt. Die KBV findet das richtig, mahnt aber gleichzeitig eine gesicherte Finanzierung an.
Ärzte sollen künftig eine feste Zahl freier Termine melden, bislang konnten sie den Umfang selbst bestimmen. Warum die Kassenärztliche Bundesvereinigung darin keinen Weg zu schnelleren Terminen sieht.
Welche Stellschrauben gibt es, um eine Praxis trotz aktueller Herausforderungen und Widrigkeiten wirtschaftlich erfolgreich führen zu können? Auf diese Frage gab es bei einem Online-Webinar der Apobank Antworten.
Der Pharma- und Technologiekonzern stemmt unter seinem neuen Chef Kai Beckmann die nächste Übernahme. Der Deal soll Merck im Geschäft mit seltenen Krankheiten voranbringen.
Nach dem GKV-Spitzenverband und der Union schaltet sich auch der Grünen-Gesundheitspolitiker Armin Grau in die Debatte über Facharzttermine ein. Er fordert eine verbindliche Drei-Wochen-Garantie für gesetzlich Versicherte, wie zuvor bereits die SPD. Die Vermittlung sollen Hausarztpraxen übernehmen.
Schwere Hand- und Augenverletzungen, überlastete Notaufnahmen und Angriffe auf Rettungskräfte: Die Ärztekammer Berlin will privates Silvesterfeuerwerk bundesweit verbieten. Sollte das politisch nicht durchsetzbar sein, fordert sie zumindest mehr Entscheidungsspielraum für Länder und Kommunen.
Der Deutsche Ärztinnenbund fordert einen „Kulturwandel in der Medizin“, um Machtmissbrauch, sexualisierte Gewalt und Diskriminierung im Gesundheitswesen künftig zu verhindern. Wofür sich der Verband konkret ausspricht, hat er in einer Erklärung festgehalten.
Der Marburger Bund bleibt die stärkste Kraft in der Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg und gewinnt zwei Sitze hinzu. Auch die Hausärzte legen zu. Die Wahlbeteiligung sinkt allerdings auf 36,6 Prozent. Ende November entscheidet das neue Ärzteparlament über die Kammerspitze.
Medizinstudierende sollen im Praktischen Jahr künftig mehr Fehlzeiten bei Krankheit geltend machen können. Zudem soll die Obergrenze für die Aufwandsentschädigung fallen. Der Hartmannbund begrüßt das, fordert aber eine verbindliche Mindestvergütung und bessere Ausbildungsbedingungen. Denn viele PJ-Studierende müssten nebenher arbeiten.
Mit einer ungewöhnlichen Protestaktion reagieren vier Organisationen auf die Abschaffung der Hybrid-DRG. In einer gemeinsamen Traueranzeige nehmen sie Abschied vom ambulanten Operieren. Anlass sind die vom Bundestag beschlossenen Vergütungsänderungen, die aus Sicht der Initiatoren ambulante Operationen wirtschaftlich unattraktiv machen.
In Niedersachsen haben 41 Studierende über die Landarztquote einen Medizinstudienplatz erhalten. Die Ärztekammer spricht von einem wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung der hausärztlichen Versorgung. Zugleich warnt sie aber auch vor Nachwuchsproblemen in anderen Fachrichtungen.
Viele Jahre schon setzt sich die Bundesvertretung der Medizinstudierenden (bvmd) unter anderem für einen Mindestlohn im Praktischen Jahr ein. Ihr Ziel erreicht hat sie noch nicht. Nun hat sie beschlossen, noch einmal laut zu werden. Warum gerade jetzt? Das hat der änd den Medizinstudenten Márk Möller von der bvmd gefragt.
Jetzt dringt auch Unionsfraktionschef Thorsten Frei auf mehr Gerechtigkeit bei Wartezeiten auf Facharzttermine. Er kündigte an, dass Gesundheitsminister Linnemann hierzu Vorschläge machen werde.
Privatsprechstunden gewinnen für Niedergelassene in Zeiten des GKV-Spargesetzes immer mehr wirtschaftlich an Bedeutung. Das weiß auch die KBV und hat dazu eine Praxisinformation erstellt. Die gibt auch Aufschluss darüber, mit welchem Tabu Niedergelassene nicht brechen sollten.
Self-Check-In-Lösungen in Arztpraxen können bei der Anmeldung entlasten. Hier erklären die KV Berlin und eine Digital-Expertin, für wen das Tool geeignet ist, worauf es bei der Auswahl ankommt und worauf man bei der Einführung achten sollte.
Die ersten Opfer des Kahlschlags im Gesundheitswesen waren die ohnehin schon finanziell sehr schlecht gestellten psychologischen Psychotherapeuten, schreibt Kolumnist Dr. Matthias Soyka. Er stellt fest: Diese Attacke war der Auftakt zum Angriff auf die gesamte vertragsärztliche und -psychotherapeutische Versorgung.
In der Debatte über die Vergabe von Arztterminen hat der GKV-Spitzenverband seine Forderung erneuert, dass diese neu aufgestellt werden müsse. Eine „Zweiklassenmedizin“ sieht der Verbandschef aber nicht.
Die Bundesärztekammer warnt vor Falschinformationen über Verhütungsmethoden in sozialen Medien und fordert mehr evidenzbasierte Aufklärung. Ärztinnen und Ärzten schreibt sie dabei eine wichtige Rolle zu.
Schneller und kostengünstiger, aber um welchen Preis? Kalifornien untersagt Kliniken und Praxen, KI eigenständig medizinische Aufgaben übernehmen zu lassen, für die eine Berufszulassung nötig ist.
Prof. Thomas Drabinski macht im jüngsten SPD-Positionspapier zur Primärversorgung erhebliche ordnungspolitische Widersprüche aus. Sollten die Forderungen so umgesetzt werden, würde das nichts Gutes für die vertragsfachärztliche Versorgung bedeuten, betont der Gesundheitsökonom in einer Analyse für den änd.
Sowohl gesetzliche wie auch private Krankenkassen haben Vorteile. Der Chef der größten Krankenversicherung würde beides gern vereinen.
Die ärztliche Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung in Nordrhein stellt sich organisatorisch neu auf. Die Ärztekammer Nordrhein beendet nach eigenen Angaben ihre Zusammenarbeit mit der KVNO.
Die KV Schleswig-Holstein bereitet eine grundlegende Neugestaltung ihres Honorarverteilungsmaßstabs zum Jahresbeginn 2017 vor. Die Körperschaft erwartet dabei satte Verluste.
Wer einmal eine Krebserkrankung überstanden hat, kann noch Jahre später bei Versicherungen oder Adoptionen Nachteile haben. Dagegen erheben nun die Länder ihre Stimme.
Die AOK Bayern will mehr Befugnisse, um Abrechnungen von Leistungserbringern zu überprüfen. Außerdem sollen Krankenkassen künftig leichter Daten austauschen und mithilfe von KI nach Auffälligkeiten suchen können. Rückendeckung erhält die Kasse von der bayerischen Justiz. Betrug im Gesundheitswesen sei noch immer viel zu einfach, kritisierte der Leiter der zuständigen Schwerpunktstaatsanwaltschaft.
In der Diskussion über die Finanzierung der GKV fordert die Bundesvertretung der Medizinstudierenden, auch die Generationengerechtigkeit in den Blick zu nehmen. Dazu müsse man auch mit einem Tabu brechen.
Erneut haben technische Probleme mehrere zentrale Anwendungen der Telematikinfrastruktur beeinträchtigt. Am Freitagvormittag meldete die Gematik Teilausfälle beim Versichertenstammdatenmanagement, E-Rezept und der elektronischen Patientenakte. Inzwischen ist die Störung behoben.
Die Erleichterung in der Politik dürfte angesichts der Prognose des Schätzerkreises wohl groß gewesen sein: Der GKV-Zusatzbeitrag bleibt im kommenden Jahr stabil. Die KBV hingegen sieht keinen Grund für Entwarnung.
Die kalte Jahreszeit und damit die Hochsaison für Schnupfen und Fieber naht. Aus den Apotheken kommt dazu eine gute Nachricht.
Der Gesetzentwurf zur Primärversorgung steht noch aus, doch nach und nach sickern Eckpunkte durch. Ein Ziel der Reform ist eine Neuordnung der ärztlichen Terminvergabe. Das kündigte die neue Gesundheitsstaatssekretärin Christine Schenderlein an.
Auf die größten Herausforderungen sehen viele Fachleute die Gesundheitssysteme schlecht vorbereitet. Besonders beim demografischen Wandel, beim Fachkräftemangel und bei geopolitischen Konflikten klaffen laut einer internationalen Studie der Unternehmensberatung Roland Berger erhebliche Lücken.
Die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) ist innerhalb von drei Jahren um gut ein Drittel gestiegen. Zwischen 2017 und 2020 nahm die Zahl ihrer Betriebsstätten in zwölf untersuchten KV-Regionen um 35 Prozent zu, die der dort tätigen Ärzte um 34 Prozent. Das zeigt eine neue Analyse des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi).
Mit der Reform der Notfallversorgung hat der Bundestag auch eine Verschärfung der Terminmeldepflicht für Vertragsärzte verabschiedet. Während die Niedergelassenen dagegen weiterhin Sturm laufen, gibts von den Krankenkassen ein „Daumen hoch“.
Drei Anläufe, wechselnde Gesundheitsminister und jahrelange Verzögerungen: Der Bundestag hat am Donnerstag die Notfallreform verabschiedet. Künftig sollen Patienten schneller in die richtige Versorgung gelangen und Notaufnahmen entlastet werden. Doch bei der ambulanten Versorgung und den angehängten Änderungen am GKV-Spargesetz entzündet sich Kritik.
Bei der Anhörung zum neuen Digitalgesetz haben Ärztevertreter deutliche Kritik an den Plänen der Bundesregierung geübt. Sie warnten vor einer Aushöhlung der ärztlichen Terminhoheit und Freiberuflichkeit – und erweiterten Befugnisse der Krankenkassen.
Der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kann im kommenden Jahr bei 2,9 Prozent bleiben – obwohl die Krankenkassen immer mehr Geld ausgeben. Das geht aus der Prognose hervor, die der GKV-Schätzerkreis am Mittwoch vorgelegt hat. Ob auch die tatsächlich erhobenen Zusatzbeiträge stabil bleiben, ist allerdings offen.
Der Gesundheitsminister sieht im Forschungsdatenzentrum Gesundheit großes Potenzial für eine bessere Vorsorge – und für mehr Unabhängigkeit von Daten aus dem Ausland. Ab Ende Oktober fließen auch ePA-Daten ins FDZ.
Die gemeinsame Rückgabe von Kassenzulassungen gilt als eines der schärfsten Druckmittel der niedergelassenen Ärzte. Nun bringt der Ärzteverband MEDI GENO Deutschland diesen Schritt als Reaktion auf die geplante Verschärfung der Terminmeldepflicht ins Spiel. Der Verband will ausloten, wie viele Ärzte und Psychotherapeuten bereit wären, ihre Zulassung aus Protest zurückzugeben.
Der Streit um Schutzimpfungen in Apotheken nimmt weiter Fahrt auf. Die Bundesärztekammer (BÄK) hat ein neues Curriculum der Bundesapothekerkammer (BAK) kritisiert. Die vorgesehene Schulung sei zu kurz, um Apotheker ausreichend vorzubereiten.
Neue Töne zur Primärversorgung von der Kassenseite: Die Apps der Krankenkassen sollten nur einer von mehreren Zugangswegen sein, meint AOK-Chefin Carola Reimann. Indes fordern Ärztevertreter Änderungen an der Ärzte-Vergütung, und die Apotheken reklamieren eine größere Rolle für sich.
Beim Kassengipfel versucht Dr. Klaus Reinhardt, gegen die Befürchtung zu argumentieren, ein Primärversorgungssystem diene dazu, den Menschen den Zugang zum Facharzt zu verwehren. Auch zum Thema Verbindlichkeit hat der BÄK-Präsident eine klare Meinung.
Zwischendurch hatte das Kanzleramt sie gestoppt, das Finanzministerium musste nacharbeiten - jetzt ist die Zuckersteuer in der Bundesregierung beschlossen. Der Bundestag ist am Zug.
Zahnärzte haben 2025 bei der Übernahme einer Einzelpraxis im Durchschnitt 518.000 Euro investiert. Das waren 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die vollständige Neugründung einer Praxis erforderte hohe Investitionen. Die Zahlen im Detail.
Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) wehrt sich gegen die Kritik des Spitzenverbands Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands (SpiFa) an seiner Hybrid-DRG-Studie. Zugleich stellt das Institut klar, dass es keineswegs die Abschaffung der Hybrid-DRG empfohlen hat.
Angesichts zunehmender Honorarbegrenzungen und erwarteter Praxisschließungen wirbt die Freie Ärzteschaft (FÄ) für eine stärkere Berücksichtigung der Kostenerstattungsmodelle innerhalb der GKV. Die Vorteile für die Patienten seien deutlich.
Nach den massiven Problemen in der Telematikinfrastruktur steht für Secunet-Konnektoren ab sofort eine neue Firmware bereit. Die Gematik rät betroffenen Arztpraxen dringend, selbst aktiv zu werden, auch wenn automatische Updates aktiviert sind. Bei RISE-Konnektoren dauern die Tests an.