Was bringt das Reformjahr 2026?
Bis zum Sommer soll ein neues Digitalgesetz kommen. Das geht aus der Vorhabenplanung des Bundesgesundheitsministeriums hervor. Was Warken für 2026 außerdem ankündigt.
Bis zum Sommer soll ein neues Digitalgesetz kommen. Das geht aus der Vorhabenplanung des Bundesgesundheitsministeriums hervor. Was Warken für 2026 außerdem ankündigt.
Nach den jüngsten Aussagen von Ministerpräsident Markus Söder zur ambulanten Versorgung auf dem Land weist die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns die Kritik entschieden zurück. Der Vorstand zeigt sich irritiert über Söders implizite Drohung mit dem Staatskommisssar und fordert seinen konstruktiven Dialog.
Nach dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs gegen einen Kinderarzt im brandenburgischen Rathenow will die betroffene Klinik ihre Schutzmechanismen überprüfen.
Die Stärkung der Frauengesundheit liege ihr sehr am Herzen, betont Gesundheitsministerin Warken immer wieder. Deshalb will die CDU-Politikerin die wissenschaftliche Forschung zum Thema mehr unterstützen. Ihr Haus hat dafür am Mittwoch einen ersten wichtigen Schritt gemacht.
Das Vertrauen der deutschen Bevölkerung in die Bundesregierung schwindet, auch im gesundheitspolitischen Bereich. Nach einer aktuellen Umfrage traut nur noch eine Minderheit der Bundesbürger der schwarz-roten Koalition zu, dass sie das Gesundheits- und Pflegesystem zukunftsfest machen kann.
Die aktuellen Rufe der Kassen nach einer Rückkehr des Budgetdeckels und einer zentralen Terminvergabe stoßen beim Ärzteverband MEDI Baden-Württemberg auf wenig Gegenliebe.
Die Debatte um Einsparungen in der GKV geht weiter: Jetzt sorgt ein neues Forderungspapier der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse für Aufregung bei den Niedergelassenen. Darin fordert die Kasse unter anderem die Streichung extrabudgetärer Zuschläge.
Eine rein mobile Heilmittelpraxis? Für den Petitionsausschuss des Bundestags nicht denkbar.
Ob für Recherchen oder zur Dokumentation: In Arztpraxen werden laut einer Umfrage häufig KI-gestützte Anwendungen eingesetzt, die nicht speziell für diesen Zweck entwickelt wurden. Gleichzeitig haben viele hierbei Bedenken bei Datenschutz und Datensicherheit.
Ein verbindliches Primärversorgungssystem gilt in der Regierungskoalition als zentrales Reformprojekt. Dass die ambulante Versorgung stärker gesteuert werden muss, stellt niemand infrage. Doch die Einigkeit der Akteure endet dort, wo es konkret wird. Das wurde bei einer Veranstaltung des AOK-Bundesverbandes am Dienstagabend in Berlin deutlich.
Die Zahl der in Thüringen tätigen Ärztinnen und Ärzte ist 2025 gestiegen. Etwa jeder fünfte kommt aus dem Ausland.
Cannabis zu medizinischen Zwecken ist nicht schwer zu bekommen. Die Einfuhren sind verdächtig stark angestiegen. Doch Pläne zur Verschärfung rufen ein geteiltes Echo hervor.
Im internationalen Vergleich sind deutsche Arzneimittelpreise zu hoch, meint die Techniker Krankenkasse. TK-Chef Baas hat Vorschläge für Einsparungen.
Was sind die zentralen Elemente erfolgreicher Primärversorgungsreformen? Die niederländische Allgemeinmedizinerin und Forscherin Prof. Maria van den Muijsenbergh versuchte sich auf einer BMC-Veranstaltung an einer Antwort,
Auf der CSU-Landtagsklausur erhöht Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Druck auf die Selbstverwaltung. Gelingt es der Kassenärztlichen Vereinigung nicht, die ambulante Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen, will der Freistaat notfalls selbst eingreifen – bis hin zur staatlichen Steuerung.
Ein Jahr nach dem Start ist die elektronische Patientenakte technisch breit eingeführt: Über 90 Prozent der Praxen sind angebunden, Millionen Dokumente werden wöchentlich eingestellt. Doch instabile Systeme bremsen den Fortschritt. Bei einer Online-Veranstaltung wurde klar: Die ePA ist noch kein selbstverständliches Instrument – aber sie könnte es werden.
Herzinfarkt oder nur Rückenschmerzen? In Schleswig-Holstein entscheidet nach dem Willen der Landesregierung bald die Dringlichkeit, wie schnell Hilfe kommt. Was sich für Patienten ändert.
Der Chef der KV Sachsen, Dr. Stefan Windau, wünscht sich mit Blick auf eine standardisierte medizinische Ersteinschätzung mehr Verbindlichkeit. Sonst werde die Patienten-Steuerung nicht funktionieren, meint der Facharzt für Innere Medizin.
Überfüllte Notaufnahmen und lange Wartezeiten sind eine der Hauptursachen für Gewalt gegen Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte. Das beobachten Ärztinnen und Pflegekräfte in Berlin. Ein Gesetzentwurf des Justizministeriums verspricht Abhilfe, auch in Arztpraxen.
Vor der zweiten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt mit den Ländern will Verdi in NRW den Druck erhöhen. An drei Unikliniken laufen zweitägige Warnstreiks mit Auswirkungen auch auf die Patienten.
Krankenkassen sollten mehr Freiheit bei der Gestaltung ihrer Leistungen bekommen und die Interessen der „Leistungserbringer“ sollten weniger stark berücksichtigt werden, findet der ehemalige Präsident des Bundessozialgerichts, Rainer Schlegel, mit Blick auf eine Reform der GKV.
Ein Jahr nach dem Start der elektronischen Patientenakte (ePA) hat sich die Techniker Krankenkasse (TK) mit der bisherigen Entwicklung zufrieden gezeigt. Nach Angaben der Kasse greifen inzwischen rund 85 Prozent der Arztpraxen auf ePA-Daten zu. Besonders häufig komme dabei die elektronische Medikationsliste zum Einsatz.
In Deutschland hat es 2025 mehr Organspender gegeben als in den vergangenen Jahren. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation haben im vergangenen Jahr insgesamt 985 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe gespendet. Damit erreicht Zahl der Organspender höchsten Stand seit 2012.
Eine reine Finanzierungsdiskussion löst die Probleme im Gesundheitswesen nicht, meint Michael Langholz. Es brauche eine Debatte über eine echte Gesundheitsreform, sagt der Landesvorsitzende des Hartmannbundes Bremen.
Das Winterwetter sorgt teils für spiegelglatte Gehwege und Straßen. Das macht sich auch in den Notaufnahmen der Krankenhäuser bemerkbar. Für Arztpraxen ist das Patientenaufkommen dem Deutschen Hausärztinnen- und Hausärzteverband zufolge bisher gut beherrschbar geblieben.
Wann können Ärzte Haftungsprobleme bekommen, wenn sie KI-gestützte Anwendungen einsetzen? Entscheidend bleiben dabei die Sorgfaltsmaßstäbe für den Arztberuf, sagt Prof. Dirk Heckmann, Experte für Digitalrecht. Bei den Kriterien für diese Maßstäbe solle das Bundesgesundheitsministerium für mehr Klarheit sorgen, fordert er.
In den letzten Tagen des Jahres 2025 sind doppelt so viele Abrechnungsstreitfälle zwischen Kassen und Kliniken eingegangen wie sonst in einem ganzen Jahr. Das ist der Grund.
Der Hausärzteverband Sachsen-Anhalt geht in einem offenen Brief scharf mit den Sparforderungen des GKV-Spitzenverbands ins Gericht. Vorsitzender Dr. Torsten Kudela wirft Vize-Vorstandsvorsitzender Stefanie Stoff-Ahnis mangelnden Respekt gegenüber den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten vor und warnt vor realitätsfernen Steuerungsfantasien.
Die KV Saarland hat die Möglichkeit zur Videosprechstunde im Bereitschaftsdienst über ihre Internetplattform DocOnLine ausgeweitet. Seit Anfang des Jahres ist das Angebot auch wochentags während der sprechstundenfreien Zeit verfügbar. Doch bislang nutzt es kaum jemand. Das soll sich jetzt ändern.
Nach Problemen bei der Umstellung der TI-Verschlüsselung von RSA auf ECC meldet die Gematik Fortschritte: Für viele betroffene Praxen seien die Verbindungsstörungen inzwischen behoben. In einzelnen Konstellationen gelten jedoch weiterhin Übergangslösungen.
Thüringens Krankenhäuser bekommen mehr Geld für Behandlungen: Rund 2,1 Milliarden Euro werden die Kassen 2026 für Klinikbehandlungen ausgeben. Aus Sicht der Kliniken ist das nicht genug.
Die Wanderausstellung „Systemerkrankung“ führt die Greueltaten von Ärztinnen und Ärzten im Nationalsozialismus vor Augen. Seit Anfang Januar gastiert sie in Potsdam. Ab März geht sie weiter auf Deutschlandtour.
3,5 Millionen Euro stellt Nordrhein-Westfalen 2026 für das „Hausarztaktionsprogramm“ (HAP) zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum bereit – eine Million mehr als in den Vorjahren. Zudem ändern sich die Förderrichtlinien.
Der neu gewählte Chef des Bayerischen Facharztverbandes, Dr. Klaus Holler, geht mit den Reformbestrebungen der Politik hart ins Gericht: Sie sei weit davon entfernt, die echten Probleme im System mit der notwendigen Energie anzugehen. Was der HNO-Arzt aus Neutraubing konkret fordert, erklärte er im Gespräch mit dem änd.
Angriffe auf medizinisches Personal sollen künftig härter bestraft werden können. Für die KVWL ein überfälliger Schritt. Wie schnell eine Situation im Behandlungszimmer eskalieren kann, schildert ein Hausarzt.
Der Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder hat erste Auswirkungen in Nordrhein-Westfalen. Verdi hat Beschäftigte verschiedener Institutionen zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen, so auch an den Unikliniken.
Geht es nach Anne-Kathrin Klemm, sollte der Honorardeckel wieder eingeführt werden. Auch an anderen Stellen im Gesundheitssystem sieht die Chefin des BKK-Dachverbands Einsparmöglichkeiten.
Die Stadt Hamburg hat die zum Jahreswechsel in Kraft getretenen deutlichen Gebührensteigerungen im Rettungsdienst gegen Kritik des Verbands der Ersatzkassen verteidigt. Laut Feuerwehr gibt es eine Reihe von Gründen, die zu den höheren Kosten geführt haben.
Die Wartezeiten für Arzttermine werden zunehmen und in den Praxen wird es immer mehr Selbstzahler-Leistungen geben – das prognostiziert die Freie Ärzteschaft. Grund dafür sei die Unterfinanzierung der ambulanten Gesundheitsversorgung.
Die Bundeszahnärztekammer warnt vor einem zunehmenden Zucker-Konsum, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Dieser habe schwere gesundheitliche und ökonomische Folgen. Die BZÄK schlägt ein Bündel von Maßnahmen vor, mit der die Politik gegensteuern könnte.
In Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kommt es witterungsbedingt zu Sturzverletzungen. Aber mitunter geht es auch ruhig zu.
Zur Arbeit oder krankmelden – diese Entscheidung auf der Bettkante ist nicht einfach. Eine Krankenkasse hat nun genauer nachgefragt.
Wie ein Zulassungsausschuss arbeitet, darüber hat der änd kürzlich berichtet. Doch worauf sollten Ärztinnen und Ärzte achten, wenn sie beim ZA etwas beantragen? Das haben wir Elisabeth Lesche gefragt, die Niederlassungsberaterin bei der KV Brandenburg ist.
US-Gesundheitsminister Kennedy Jr. meldet sich mit harschen Attacken zur deutschen Politik infolge der Corona-Krise zu Wort – und erntet deutlichen Widerspruch aus Berlin.
Die Politik hat sich die Ambulantisierung der Gesundheitsversorgung auf die Fahne geschrieben. Doch diese werde nur halbherzig umgesetzt, kritisiert die Deutsche Praxisklinikgesellschaft und stellt drei Forderungen an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken.
Eine Apothekerin und ein Helfer sollen große Mengen des Corona-Medikaments Paxlovid ohne Rezepte gewinnbringend verkauft haben. Die Konsequenzen sind hart, vor allem für die Apothekerin.
Für viele Vertragsärzte mag sie lästig sein, dennoch ist sie erforderlich: die Verwaltungskosten-Umlage. Mit ihr finanzieren die KVen unter anderem die Sicherstellung, die Abrechnung, die IT und vieles mehr. Auffällig ist, dass die Beiträge von Region zu Region teils stark variieren. Der änd präsentiert hier eine aktuelle Übersicht.
Gerade bei glatten Straßen und Fußwegen landen viele Menschen nicht selten in der Notaufnahme. Das Personal dort ist gut vorbereitet.
Ein Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums soll Ärztinnen, Ärzte und medizinisches Personal künftig ausdrücklich unter einen besonderen strafrechtlichen Schutz stellen. Der Hartmannbund spricht von einem überfälligen Signal angesichts zunehmender Übergriffe im Gesundheitswesen.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt vor einer dramatisch wachsenden Finanzierungslücke bei den Klinikinvestitionen. Trotz gesetzlicher Verpflichtung kämen die Bundesländer ihrer Verantwortung seit Jahren nicht ausreichend nach, mit Folgen für Infrastruktur und Versorgung.