Neues Kinder-MRT an Unimedizin Magdeburg
Für viele Krankheitsbilder reicht eine Ultraschalluntersuchung zur Diagnose nicht aus. Es sind noch genauere Bilder nötig. Ein spezielles Kinder-MRT sorgt in Magdeburg für schonendere Untersuchungen.
Für viele Krankheitsbilder reicht eine Ultraschalluntersuchung zur Diagnose nicht aus. Es sind noch genauere Bilder nötig. Ein spezielles Kinder-MRT sorgt in Magdeburg für schonendere Untersuchungen.
KI-gestützte Dokumentationsassistenten zeichnen das Arzt-Patienten-Gespräch auf. Doch was geschieht später mit den Gesprächsdaten? Wird mithilfe der Daten die KI trainiert? Der änd hat bei einigen Anbietern nachgefragt.
Stress, Überforderung, diffuse Erschöpfung: Psychosoziale Belastungen prägen den hausärztlichen Alltag zunehmend. Wer solche Gespräche ohne Struktur führe, riskiere nicht nur enttäuschte Erwartungen, sondern auch überlastete Praxisressourcen, warnt der Hamburger Hausarzt Dr. Lars Lomberg. Sein Ansatz: klare diagnostische Orientierung, strukturierte Gesprächsführung und realistische Interventionen.
Steigende Kosten und gedeckelte Honorare erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf Arztpraxen. Virchowbund-Beraterin Margaret Plückhahn erklärt im Gespräch mit dem änd, welche Kennzahlen Praxisinhaber kennen sollten und was sie daraus für ihre Entscheidungen ableiten können.
Der Sommer ist heiß und trocken - und das fordert viele Tote. Gerade Ältere kommen mit den hohen Temperaturen schlecht zurecht. Erkennbare politische Aktivität löst das nicht aus. Was dahinter steckt.
Die Bundesregierung will ein verpflichtendes Primärversorgungssystem einführen. In der lebhaften Debatte zu dem Thema wird nicht selten – als positives oder abschreckendes Beispiel – auf die Lage in anderen Ländern verwiesen. Doch wie sieht es mit der Primärversorgung in anderen Staaten wirklich aus? Der änd schaut in einer Serie über die Grenze. Diesmal begeben wir uns nach Polen.
Sollte mit einer Wiedereinführung der Wehrpflicht auch der Zivildienst zurückkehren, wären viele Krankenhäuser dazu bereit. Nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft würden 93 Prozent der Kliniken Zivildienststellen anbieten. Allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Fast jede fünfte Ärztin und jeder fünfte Arzt in Sachsen-Anhalt stammt aus dem Ausland, in der Pflege ist es sogar jede vierte Fachkraft. Mehrere Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen machen deshalb mit einer gemeinsamen Kampagne auf die Bedeutung internationaler Beschäftigter aufmerksam und fordern schnellere Anerkennungsverfahren.
Mehr denn je kommt es in der ambulanten Versorgung künftig auf den Einsatz nicht-ärztlicher Gesundheitsberufe an. Teamarbeit lautet die Devise. Warum MFA, VERAH und Co. für den Erfolg eines Primärversorgungssystems ausschlaggebend sind, beleuchtet Teil 3 unserer Sommerserie.
Angesichts neuer Zahlen des Robert Koch-Instituts erhöhen Ärzte den Druck auf die Politik. Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband spricht von einem bereits eingetretenen „Ernstfall“ und wirft der Bundesregierung mangelnde Umsetzung beim Hitzeschutz vor. Auch Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt fordert bessere Schutzmaßnahmen.
Die seit Ende Juli geltenden Vorgaben zur Verordnung von Cannabis haben in vielen Praxen Fragen aufgeworfen. Nun haben sich KBV und GKV-Spitzenverband auf eine gemeinsame Auslegung verständigt.
Die KBV stellt die Vertragsarztpraxen auf die Folgen des GKV-Spargesetzes ein. Je nach Fachgruppe müssten sie ihre Fallzahlen ab 2027 um 7 bis 13 Prozent reduzieren, sagte KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. Er kündigt an, die Praxen bei der Umstellung zu unterstützen.
Von rund 5.000 Toten durch die Hitzewelle Ende Juni ging das Robert Koch-Institut zunächst aus. Neue Zahlen zeigen: Die Zahl der Toten infolge der extrem heißen Woche liegt wohl fast doppelt so hoch.
Die Neuorganisation des ärztlichen Fahrdienstes im ambulanten Notdienst hat sich aus Sicht der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein bewährt. Mehr als 800 Ärztinnen und Ärzte beteiligen sich laut KVNO inzwischen freiwillig am neuen System, sämtliche Fahrdienste bis Ende 2026 seien bereits besetzt.
Rassistische Beleidigungen im Wartezimmer, Konflikte im Team, offene Fragen zu Leistungen für Asylbewerber: Ein Charité-Team hat solche Fallbeispiele zusammengestellt, arbeits- wie berufsrechtlich einordnen lassen und Tipps für den Umgang erstellt.
Mehrere Psychotherapeutenverbände drängen auf eine schnelle Umsetzung der im Entschließungsantrag des Bundestages angekündigten Nachbesserungen zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Zugleich verlangen sie weitere Korrekturen und fordern eine extrabudgetäre Vergütung aller psychotherapeutischen Leistungen.
Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt eine neue Landesregierung. Was planen die Parteien für den Gesundheitssektor? Der änd hat in die Wahlprogramme geschaut. Heute: die AfD, die das Land frei machen möchte von ausländischen Ärzten.
Mehr als 80 Gesundheitsorganisationen aus Europa haben in einer gemeinsamen Erklärung verbindliche Vorgaben zum Schutz vor extremer Hitze gefordert. Zugleich richtet sich die Allianz an Gesundheitseinrichtungen: Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen sollen Hitzepläne aufstellen, gefährdete Menschen gezielt ansprechen und ihre Gebäude besser an hohe Temperaturen anpassen.
Der Anlageskandal um die Verius-Immobilienfonds weitet sich aus. Nach Medienrecherchen summieren sich die bekannten Verluste von Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen inzwischen auf knapp 220 Millionen Euro. Gleichzeitig rücken Gutachten in den Fokus, mit denen die Investments als grundsätzlich zulässig dargestellt wurden.
Aus Sicht des KBV-Chefs steht Deutschland bei der Vorbeugung von Krankheiten im internationalen Vergleich gar nicht gut da. Er ruft den neuen Gesundheitsminister zum Handeln auf.
Viele Medizinstudierende in Sachsen können sich eine eigene Praxis vorstellen - auch auf dem Land. Welche Bedingungen für sie dabei besonders wichtig sind.
Mehrere Bundesländer wollen den Datenaustausch zwischen psychiatrischen Einrichtungen und Sicherheitsbehörden ausweiten. Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung befürchtet, dass dadurch psychisch erkrankte Menschen unter Generalverdacht geraten und aus Angst vor Konsequenzen notwendige Behandlungen meiden könnten.
„Sicher ist, dass sich der Zugang zur fachärztlichen Versorgung ab dem 1. Januar 2027 verschlechtern wird.“ Mit dieser Prognose warnt die Kassenärztliche Vereinigung Saarland vor den Folgen des GKV-Spargesetzes. Vor allem technisch aufwendig ausgestattete Facharztpraxen gerieten wirtschaftlich zunehmend unter Druck.
Mit 36 Studienanfängern beginnt an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL-CT) erstmals die Ausbildung von Humanmedizinern an einer staatlichen Universitätsmedizin in Brandenburg. Die Landesärztekammer sieht darin einen Meilenstein für die medizinische Versorgung, fordert aber verlässliche Rahmenbedingungen.
Ab sofort können sich alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeuten am PraxisBarometer 2026 beteiligen – auch ohne persönliche Einladung. Die KBV will mit der Befragung unter anderem erfahren, welche Erfahrungen die Praxen mit der elektronischen Patientenakte und Künstlicher Intelligenz gemacht haben und wo sie weiterhin Probleme sehen.
Matthias Mieves, stellvertretender gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, hat auf LinkedIn gefragt, was am Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) noch geändert werden sollte. Vor allem Verbände, Unternehmen und Anbieter digitaler Gesundheitslösungen nutzten die Gelegenheit, um ihre Wünsche an die Politik zu platzieren.
Um ihr insolventes Krankenhaus vor der Schließung zu bewahren, erhöht die Stadt Wermelskirchen die Grundsteuer. Bis zu neun Millionen Euro sollen in den kommenden drei Jahren in die kommunale Klinik fließen.
Krankenhausreform, Primärversorgung, Digitalisierung oder Milliardenlücken in der GKV: Das deutsche Gesundheitswesen wird immer komplexer. Passend dazu erscheint jetzt die Neuauflage eines Wegweisers durch einen der kompliziertesten Bereiche der deutschen Politik.
Die Teilkrankschreibung soll den Wiedereinstieg nach einer Erkrankung erleichtern. Doch fast jedes zweite Unternehmen erwartet laut einer ifo-Befragung keine nennenswerten Vorteile. Drei von vier Betrieben befürchten vor allem Schwierigkeiten bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit.
Mit einem öffentlichen Kassenwechsel verschärfen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ihren Protest gegen die Gesundheitspolitik der Techniker Krankenkasse. Unterzeichner eines offenen Briefes werfen der TK vor, Honorarkürzungen und eine stärkere Ökonomisierung der Versorgung mitzutragen – und erklären ihren Austritt aus der Kasse.
90 Millionen Euro weniger Honorar, neue Budgetgrenzen und weitere Einschnitte: Die KV Rheinland-Pfalz stimmt ihre Mitglieder auf spürbar schlechtere wirtschaftliche Rahmenbedingungen ein und kündigt zugleich Widerstand gegen das Spargesetz an.
Private Digitalanbieter wollen beim geplanten digitalen Zugang zur Primärversorgung stärker mitwirken. Der Branchenverband SVDGV kritisiert, dass der GeDIG-Entwurf dabei vor allem auf Systeme von KVen und KBV setzt, und fordert gleiche Chancen für kommerzielle Anbieter unter einheitlichen Qualitätsvorgaben.
Ein Arzt soll zum wiederholten Mal Sterbewilligen behilflich gewesen sein. Auch eine 39-Jährige begleitete er bis zum Tod. Nun beschäftigt sich das Landgericht in Potsdam mit dem Fall.
Ungeöffnete Arzneimittel im Wert von mehreren Tausend Euro müssen heute häufig vernichtet werden, wenn Therapien abgebrochen werden oder Patienten sterben. Die Bundesregierung zeigt sich nun offen dafür, unter strengen Sicherheitsvorgaben eine erneute Abgabe bestimmter Medikamente zu prüfen. Grundlage ist das neue EU-Arzneimittelrecht.
Der Austausch mit Patienten per WhatsApp klingt praktisch, ist rechtlich aber heikel. Experten erklären, woran das liegt – und welche Alternativen es für Ärzte gibt.
Bei den Medikamenten gibt es einen neuen Rekord. Herzmittel werden am häufigsten verschrieben - mit deutlichen Unterschieden zwischen den Geschlechtern.
Der Dachverband Bayerischer Fachärztinnen und Fachärzte nutzt den Wechsel von Nina Warken ins Kanzleramt für eine scharfe Abrechnung mit ihrer Gesundheitspolitik. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz belaste die ambulante Versorgung massiv. Nun müsse ihr Nachfolger Carsten Linnemann die Folgen bewältigen.
Die psychische Versorgung gehört aus Sicht der Bevölkerung inzwischen zu den größten Schwachstellen des deutschen Gesundheitswesens. In einer repräsentativen Umfrage sieht mehr als jeder Dritte hier Probleme. Größere Sorgen bereitet den Menschen nur noch die hausärztliche Versorgung.
Mit 270.000 Euro unterstützt Bayern zwei Projekte zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung in Unterfranken. Im Mittelpunkt stehen ein gemeinwohlorientiertes Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in Bad Neustadt sowie eine digitale MVZ-Filiale in Burglauer.
Gesundheitsämter in Thüringen können empfohlene Schutzimpfungen für gesetzlich Versicherte künftig mit den Krankenkassen abrechnen. Eine neue Rahmenvereinbarung zwischen dem Land und den Kassen schafft dafür die Grundlage.
Jedes Quartal schaut die KV Rheinland-Pfalz, welche Krankenkassen die Praxen mit besonders vielen Prüfanträgen belasten. Im zweiten Quartal 2026 gibt es einen neuen Spitzenreiter.
Auch im Gesundheitsausschuss des Bundestags könnte es bald zu einem personellen Wechsel kommen: Ausschussvorsitzende Tanja Machalet (SPD) kandidiert für das Amt der Landrätin im Kreis Westerwald.
Der Gemeinsame Bundesausschuss entscheidet, welche Leistungen gesetzlich Krankenversicherte bezahlt bekommen. Seine neue Chefin ist offen für eine Diskussion über die Kosten von Abnehmspritzen.
Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt eine neue Landesregierung. Was planen die Parteien für den Gesundheitssektor? Der änd hat in die Wahlprogramme geschaut. Heute: Wie die Grünen die ambulante Versorgung neu aufstellen wollen.
Die Bundesregierung will ein verpflichtendes Primärversorgungssystem einführen. Bringt in der Sache ein Blick ins Ausland wichtige Erkenntnisse? Der änd schaut in einer neuen Serie über die Landesgrenze. Heute schauen wir nach Österreich.
Das GKV-Spargesetz bringt viele Niedergelassene ins Grübeln. Einige denken darüber nach, ihre Kassenzulassung zurückzugeben und nur noch Privatpatienten zu behandeln. Praxisberater Wolfgang Apel warnt davor, diesen Schritt zu unterschätzen. Im änd-Interview erklärt er, welche drei Dinge eine Privatpraxis vor allem braucht.
In der Bundesregierung laufen Vorbereitung für eine gezieltere Patientensteuerung nach der Maxime: erst einmal in die Hausarztpraxis. Ein Verband zeigt: Wie könnte so etwas konkret aussehen?
Die Bundesregierung will mit einem Primärversorgungssystem Hausarztpraxen stärker zu Lotsen im Gesundheitssystem machen. Reicht dafür der EBM aus? Versorgungsforscher Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender von Optimedis, hat daran erhebliche Zweifel.
Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin sieht Hausärzte, niedergelassene Internisten und Pneumologen in einer Lotsenfunktion, wenn es um das Lungenkrebs-Screening geht. Sie sendet einen Appell an ihre Kolleginnen und Kollegen.
Die neue unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, Sonja Optendrenk, will sich als erstes um den Bürokratieabbau im Gesundheitswesen kümmern. Und in der wirtschaftspolitischen Kompetenz des neuen Bundesgesundheitsministers sieht sie eine Chance.