Edelweiss-Netzwerk ruft zu CGM-Boykott auf
Mehr als 4000 Berliner Arztpraxen haben in den vergangenen Tagen Post bekommen. Darin ruft das „Edelweiss Netzwerk“ die Praxen zum Wechsel des PVS auf.
Mehr als 4000 Berliner Arztpraxen haben in den vergangenen Tagen Post bekommen. Darin ruft das „Edelweiss Netzwerk“ die Praxen zum Wechsel des PVS auf.
Mit dem GKV-Spargesetz wurde auch eine sogenannte Fixkostendegression in den HzV-Verträgen eingeführt. Diese Regelung könnte nun wegfallen, berichtet der Hausärztinnen- und Hausärzteverband und zeigt sich erfreut.
Bei den Pflegekassen droht ein Milliardendefizit - und die Lage spitzt sich aus ihrer Sicht zu. Sie drängen die Regierung zum raschen Handeln. An Pflegebedürftige richten sie eine andere Botschaft.
Deutschlands größter Uniklinik Charité Berlin droht ein dreitägiger Streik. Die Gewerkschaft Verdi will damit den Druck in Verhandlungen um einen neuen Entlastungstarifvertrag erhöhen.
Die Berliner Kliniken bleiben jährlich auf Millionenkosten für die Behandlung von Menschen ohne Krankenversicherung sitzen. Das zumindest beklagt die Berliner Krankenhausgesellschaft – und macht der Sozialverwaltung in der Hauptstadt schwere Vorwürfe.
Die Freie Ärzteschaft kritisiert die jüngsten Äußerungen des Bundesärztekammer-Präsidenten zum Primärversorgungssystem. Statt sich für ein solches auszusprechen, sollte Dr. Klaus Reinhardt lieber die derzeitige „Medizin nach Kassenlage“ schärfer kritisieren, findet der Verband.
Mehr als 20 Studentinnen und Studenten, die gegen ihre Landarzt-Verträge klagen, vertritt Joachim Rau. Der änd hat mit ihm darüber gesprochen, was seine Klienten bewegt und welche Regelungen in den Verträgen er für besonders problematisch hält.
Tanja Machalet bleibt in der Bundespolitik: Bei der Landratswahl im Westerwaldkreis unterlag die Sozialdemokratin ihrem Gegenkandidaten von der CDU.
Von der Anamnese bis zum Hausbesuch: Nicht jede Aufgabe darf an Mitarbeitende übertragen werden. Was rechtlich erlaubt ist, welche Zuschläge abrechenbar sind und wo Fallstricke lauern, hat sich der änd gemeinsam mit der EBM-Abrechnungsexpertin Sabine Finkmann angesehen.
Wie ließe sich die Gesundheitskompetenz der deutschen Bevölkerung verbessern? Der Präsident der Bundesärztekammer macht hierzu einen Vorschlag, bei dem Ärztinnen und Ärzte im Ruhestand eine besondere Rolle spielen.
Künstliche Intelligenz hält Einzug in die medizinische Ausbildung: Am Universitätsklinikum Münster trainieren Medizinstudierende psychiatrische Erstgespräche mit realitätsnahen KI-Avataren.
Ab 1. September 2026 können Kinderarztpraxen eine neue Variante des Covid-19-Impfstoffes Comirnaty bestellen, der für die Altersgruppe sechs Monate bis elf Jahre zugelassen ist. Es gilt dann ein neues Bestellverfahren. Der änd gibt einen Überblick.
Einsamkeit macht krank. Diese Erkenntnis ist nicht neu und inzwischen auch wissenschaftlich belegt. In der Primärversorgung in Großbritannien ist daher schon seit den 1990er Jahren der Ansatz des „Social Prescribing“ (Soziales Rezept) etabliert. Ein Projekt führt dieses Modell jetzt in Berlin ein.
Ab 1. September ist eine sogenannte Abnehm-Pille auf dem deutschen Markt verfügbar. Vor allem Adipositas-Patientinnen und -Patienten versprechen sich viel von dem Präparat. Zwei Fachgesellschaften nehmen die Markteinführung zum Anlass, um auf den aus ihrer Sicht großen Handlungsbedarf in der Versorgung Betroffener hinzuweisen.
Mit Dr. Thomas Schröter geht am 31. August ein Urgestein der KV Thüringen in den Ruhestand. Mehr als drei Jahrzehnte lang war der Internist für die Körperschaft tätig, unter anderem als zweiter Vorsitzender. Über die Höhen und Tiefen dieser Zeit hat der änd mit dem 70-Jährigen gesprochen.
Die Bundesregierung will ein verpflichtendes Primärversorgungssystem einführen. In der lebhaften Debatte zu dem Thema wird nicht selten – als positives oder abschreckendes Beispiel – auf die Lage in anderen Ländern verwiesen. Doch wie sieht es mit der Primärversorgung in anderen Staaten wirklich aus? Der änd schaut in einer Serie über die Grenze. Diesmal geht es nach Frankreich.
Die geplante Pflicht zur Krankschreibung ab dem ersten Tag ist ein Kompromiss und geht auf einen Wunsch der Union zurück. Arbeitsministerin und SPD-Chefin Bas zweifelt am Sinn der Regelung.
Ab 1. Oktober werden neue Gesundheitskarten ausgegeben. Um diese einlesen zu können, ist ein Konnektor-Update notwendig. Ärzte sollten dieses jetzt schnell vornehmen, appelliert die KBV.
Wenn Ärztinnen und Ärzte auch noch heutzutage ihre Verordnungen mit Blick auf mögliche Strafzahlungen abwägen müssen, läuft im System etwas nach wie vor grundsätzlich schief, findet Chefredakteur Jan Scholz. Zeit für Veränderungen. Diskutieren Sie mit!
GKV-Spitzenverband, Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und PKV-Verband haben sich auf die Vergütung der geplanten sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen verständigt. Vorgesehen sind feste Pauschalen, die zunächst drei Jahre gelten sollen.
Rund zwei Jahre nach seiner Einsetzung will der Corona-Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags erstmals öffentlich tagen. Am 4. September würden in der zehnten Sitzung die ersten vier Sachverständigen befragt, wie Parlamentssprecher Benjamin Holler mitteilte.
19 Nachwuchsmediziner aus Sachsen haben ihr Medizinstudium an der ungarischen Universität Pécs abgeschlossen und kehren nun in den Freistaat zurück. In den kommenden Monaten sollen sie dort ihre Facharztweiterbildung beginnen, überwiegend in der Allgemeinmedizin. Das Modellprojekt der KV Sachsen zielt darauf, langfristig Hausärzte für ländliche Regionen zu gewinnen.
Der Deutsche Hausärztinnen- und Hausärzteverband hat seine Vorstellungen für das geplante Primärversorgungssystem konkretisiert. In seinem am Freitag vorgelegten Forderungspapier beansprucht er für die Hausarztpraxen eine zentrale Rolle bei der Patientensteuerung und fordert verbindlichere Versorgungswege sowie bessere Bedingungen für die Praxisteams.
Auch die zweite Runde der aktuellen Honorarverhandlungen zwischen der KBV und dem GKV-Spitzenverband ist in Sachen Orientierungswert ergebnislos ausgegangen. Beschlüsse gab es trotzdem.
Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt fordert eine stärkere Steuerung von Patientinnen und Patienten über die hausärztliche Versorgung. Wer ohne vorherige Steuerung direkt einen Facharzt aufsuche, müsse unter Umständen längere Wartezeiten in Kauf nehmen.
Das will der Kanzler nicht auf sich sitzen lassen: Vor laufenden Kameras wirft eine Medizinerin ihm vor, mit dem Gesundheits-Sparpaket seinen Amtseid zu brechen und menschenverachtend zu handeln.
Ab wann greifen die Sparmaßnahmen für Vertragsärztinnen und -ärzte, die mit dem GKV-Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz beschlossen wurden? Darüber herrschte bislang Unklarheit. Jetzt hat der Erweiterte Bewertungsausschuss wichtige Beschlüsse gefasst.
Die KVB baut ihre Niederlassungs- und Anstellungsförderung aus. Es profitieren davon Fachärztinnen und Fachärzte ausgewählter Fachbereiche sowie Psychiaterinnen und Psychiater.
Jeder Zweite scheitert an der Registrierung für die elektronische Patientenakte, zeigt eine aktuelle Studie. Die Anmeldung fällt vor allem Personen mit geringer Bildung und niedrigem Einkommen schwer. Der Studienautor stellt daher den Anspruch einer „ePA für alle“ infrage.
Ob Notfallreform oder Primärversorgungssystem: Für die Kassen ist die Ersteinschätzung Dreh- und Angelpunkt. Und deren Entwicklung wollen sie nicht allein der Ärzteschaft überlassen, machten sie bei der Sitzung des GKV-Verwaltungsrats deutlich.
Als kopflos bezeichnet Sandra Blumenthal-Beier, (Co-)Vorsitzende des BDA Hausärzteverbands Berlin/Brandenburg die Honorarkürzungen im Vorfeld der Einführung der Primärversorgung. Sie fordert eine Förderung für die Primärversorgung und mehr Unterstützung aus der Landespolitik.
Das GKV-Spargesetz ist längst beschlossene Sache, doch der Unmut darüber ist noch nicht verschwunden. Ein Ärzteverband will mit einer Petition Änderungen am Gesetz erreichen, ein Bündnis aus Therapeutinnen und Therapeuten ruft zum Protest auf.
Die Bundesregierung bereitet eine Steuer auf stark gezuckerte Getränke vor. Die Deutschen zeigen sich bei dem Thema gespalten.
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann will Ärztinnen und Ärzte besser vor gewalttätigen Übergriffen geschützt sehen. Ein entsprechender Gesetzentwurf liegt bereits vor. Die Ärztekammer Brandenburg hält das für ein „wichtiges Signal“.
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hat die Regierung aufgefordert, die geplante Reform der Primärversorgung trotz des Wechsels an der Spitze des BMG zügig voranzutreiben – und legte dazu in Berlin ein Eckpunktepapier vor.
Die Koalition hat eine Steuer auf gezuckerte Getränke vereinbart - Ziel ist auch eine gesündere Ernährung. Soll sie etwa auch für zuckerfreie Produkte gelten? Nach einem Tag kommt eine Klarstellung.
Bürger sehen künstliche Intelligenz als Unterstützung für Ärzte an, nicht als Ersatz. Das zeigt eine Umfrage der Debeka.
Im großen Stil soll ein Arzt Kindern Impfungen bescheinigt haben, die diese gar nicht bekommen haben. Das hat nicht nur für ihn Folgen.
Wissenschaftler haben die Ersteinschätzungssysteme in sieben Ländern untersucht und Empfehlungen abgeleitet. Sie raten unter anderem zu ausführlichen Hinweisen zur Selbstversorgung – und betonen die Bedeutung telemedizinischer Instrumente.
Der AOK-Bundesverband fordert grundlegende Änderungen bei Zulassung und Vergütung digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA). Zudem müsse es einen mindestens 14-tägigen Testzeitraum für Versicherte geben, da die Abbruchrate hoch sei.
Die geplante Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag könnte genau das Gegenteil des gewünschten Effekts erzielen, warnt der Sozialverband VdK.
Bayern verzeichnet nach wie vor ein großes Interesse der Landarzt- und der ÖGD-Quote. Rund 400 Interessierte hatten sich für die 196 Plätze beworben.
Die Bundesregierung plant eine Zuckersteuer. Aber wie genau soll sie aussehen?
Mitarbeitende in Praxen und Kliniken sollen besser gegen Gewalt geschützt werden. Das hat Gesundheitsminister Linnemann am Montag angekündigt. Ein Referentenentwurf des Justizministeriums (BMJV) sieht das zum Teil bereits vor. Doch das Kabinett lässt ihn links liegen. Nicht mehr lang, hofft das BMJV.
Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte waren 2025 die zwei beliebtesten Ausbildungsberufe bei Frauen. Doch mit ihrer Ausbildung sind längst nicht alle zufrieden, zeigt der DGB-Ausbildungsreport. ZFA landen sogar auf dem letzten Platz der 25 untersuchten Berufe.
Die extreme Hitzewelle Ende Juni hat die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vor erhebliche Probleme gestellt. Kaum eine Klinik war darauf vorbereitet – und die Folgen für Patienten und Mitarbeiter dramatisch, zeigt eine Umfrage.
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) will die Telefon-AU abschaffen. Der niedersächsische Gesundheitsminister und aktuelle Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) Dr. Andreas Philippi (SPD) widerspricht vehement.
Patienten empfinden die Suche nach einem passenden Arzttermin häufig als zeitaufwendig, hat eine Umfrage der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse ergeben. Viele sind demnach einem zentralen Online-Portal nicht abgeneigt – wollen aber weiter selbst über die Arztwahl bestimmen.
Wie geht es für die Praxen weiter? Das GKV-Spargesetz wird drastische Einschnitte bringen, so viel ist klar. Doch genaue Honorarprognosen seien noch nicht möglich, ärgert sich der Vorstand der KV Bremen.
Die neue Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses möchte im Gesundheitssystem und im SGB V aufräumen. Im Moment gebe es „ein sehr zerklüftetes und verschlungenes System, das wir immer noch komplexer machen“, kritisiert sie.