Zitate des Tages
Witzig oder bemerkenswert: Der änd präsentiert vom Deutschen Ärztetag in Hannover eine Auswahl an Zitaten.
Witzig oder bemerkenswert: Der änd präsentiert vom Deutschen Ärztetag in Hannover eine Auswahl an Zitaten.
Er fertigte heimlich Tausende Fotos von seinen unbekleideten Patientinnen an. Der Arzt befriedigte damit seinen voyeuristischen Trieb, urteilt das Landgericht Osnabrück.
Während es für die Rede des Bundesärztekammerpräsidenten auf dem Deutschen Ärztetag am Dienstag viel Zuspruch gab, zeigten sich zahlreiche Delegierte enttäuscht von den Ausführungen der Ministerin – und fanden deutliche Worte.
DAK-Chef Storm hat sich hinter den Appell des BÄK-Präsidenten gestellt, das GKV-Spargesetz nicht im Eilverfahren zu beschließen. Erst müsse die Bundesregierung die Beteiligung an den Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern klären. Der DAK-Gesundheitsmonitor zeigt zugleich: Die Zufriedenheit mit der Versorgung ist auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren gesunken.
Der Berufsverband der Deutschen Urologie sieht die Weiterbildung in seinem Fachbereich durch neue, bereits in Kraft getretene sowie geplante gesetzliche Regelungen in der Gesundheitspolitik in Gefahr. Problem sei auch die zunehmende Ambulantisierung.
Nach dem Verband der Ersatzkassen reagiert heute auch der AOK-Bundesverband auf die Warnungen der KBV, dass durch das GKV-Spargesetz künftig Millionen Behandlungsfälle wegfallen könnten. Verbandschefin Reimann findet die Aussagen „maßlos überzogen“.
Die Bedrohung durch Cybercrime in Deutschland steigt weiter. Das zeigt der aktuelle Lagebericht Cybercrime des Bundeskriminalamts, der am Dienstag vorgestellt wurde. Bei Ransomwareangriffen liegt Deutschland demnach an dritter Stelle der Angriffsziele hinter USA und Kanada.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat die Kritik der Ärzteschaft am geplanten GKV-Spargesetz zurückgewiesen. Beim Deutschen Ärztetag verteidigte sie die Einschnitte als alternativlos und warnte vor einem finanziellen „Kollaps“ des Systems. Zugleich warf sie den Kassenärzten vor, Patienten mit Warnungen vor Terminverlusten zu verunsichern, statt tragfähige Reformvorschläge vorzulegen.
Europa soll bei wichtigen Arzneimitteln unabhängiger von Lieferanten außerhalb der EU werden. Unterhändler von Europaparlament und Mitgliedstaaten haben sich auf neue Regeln gegen Engpässe bei kritischen Medikamenten geeinigt. Öffentliche Aufträge sollen künftig stärker europäische Produktion berücksichtigen, strategische Projekte leichter gefördert werden.
Die Vertragsärzteschaft bekommt bei ihrer Kritik an den GKV-Sparplänen Unterstützung von ungewohnter Seite: Matthias Schellenberg, CEO der Apobank, warnt vor einer Verschlechterung der Versorgung und fordert, Arztpraxen zu stärken, statt sie durch Kürzungen zu schwächen.
Mit scharfen Worten hat Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt zur Eröffnung des 130. Deutschen Ärztetages die Gesundheitspolitik der Bundesregierung kritisiert – und der Ministerin konkrete Änderungsvorschläge gemacht.
Der Grünen-Politiker Oliver Hildenbrand wird neuer Gesundheitsminister in Baden-Württemberg. Im Koalitionsvertrag setzen Grüne und CDU gesundheitspolitisch vor allem auf vernetzten Strukturen, Digitalisierung und neue Kooperationsformen.
Physician Assistants sollten in der vertragsärztlichen Versorgung stärker zum Einsatz kommen, fordert der Verband der Ersatzkassen. Wie genau das seiner Vorstellung nach geschehen soll, hat er jetzt in einem Forderungspapier beschrieben.
Vor dem Besuch der Bundesgesundheitsministerin auf dem Deutschen Ärztetag hat der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands (SpiFa) erneut eindringlich vor den dramatischen Folgen des geplanten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes gewarnt. Auch bayerische Ärzteorganisationen schlagen Alarm.
Bundesärztekammerpräsident Dr. Klaus Reinhardt fordert einen Aufschub für die Verabschiedung des Sparpakets zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen.
Die Ersatzkassen gehen auf Konfrontationskurs zur Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): Der Verband der Ersatzkassen (vdek) wirft der Ärzteschaft vor, Versicherte mit Warnungen vor wegfallenden Arztterminen zu verunsichern.
Wie kann es gelingen, mehr junge Ärztinnen und Ärzte für die Arbeit in der Selbstverwaltung zu gewinnen? Eine junge Ärztin und ein junger Arzt haben auf diese Frage am Montag in Hannover Antworten gegeben. Ein Blatt vor den Mund nahmen sie dabei nicht.
Clemens Hoch bleibt in Rheinland-Pfalz Gesundheitsminister. Der SPD-Politiker, der das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit seit 2021 führt, soll das Ressort auch in der künftigen schwarz-roten Landesregierung verantworten. Das teilte die SPD bei der Vorstellung ihres Regierungsteams in Mainz mit.
Die Verpflichtung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte zur anteiligen Finanzierung des aufsuchenden 24-Stunden-Dienstes im Rahmen der Notfallreform wäre verfassungswidrig. Diese Auffassung vertritt der Regensburger Jurist Professor Thorsten Kingreen.
Auch KBV-Vorstandsmitglied Dr. Sibylle Steiner hat bei der KBV-Vertreterversammlung die GKV-Sparpläne der Regierung thematisiert und ein deutliches Signal an die Regierung gesendet: Digitalisierung und Patientensteuerung seien nicht zum Minustarif zu haben. Zudem warnte sie davor, einer ePA-App zu viel Gewicht zu verleihen.
Kommt das GKV-Spargesetz wie geplant, könnten in Berlin 1000 Ärztinnen und Ärzte ihre Praxen aufgeben, warnte bei der KBV-Vertreterversammlung der Berliner KV-Chef Dr. Burkhard Ruppert. Bei einer Umfrage habe sogar jeder Zweite angegeben, über eine Praxisabgabe nachzudenken.
Die neue Gebührenordnung für Ärzte soll zügig verabschiedet werden und einen jährlich angepassten Inflationsausgleich enthalten. Das haben MEDI GENO Deutschland und MEDI Baden-Württemberg am Montag gefordert.
Mit scharfen Worten hat KBV-Vizechef Dr. Stephan Hofmeister das geplante GKV-Spargesetz attackiert. Auf der Vertreterversammlung in Hannover warf er der Bundesregierung „politischen Wortbruch“ vor und warnte vor einem „Verrat an der ambulanten Versorgung“.
Die Bundesregierung sieht KI-Assistenzsysteme in der Versorgung als „potenziell wertvoll“ an, fordert dafür aber strenge Anforderungen an Evidenz, Transparenz und Aufsicht. Das geht aus ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Zentral seien die Sicherheit von Patientinnen und Patienten sowie die Qualität der erbrachten Leistungen.
Auf der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat der KBV‑Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen am Montag konkrete Reaktionen auf die Spargesetzgebung aus dem Hause Warken angekündigt: „Die Praxen werden ihr Leistungsangebot anpassen müssen, schon allein aus betriebswirtschaftlichen Gründen.“
MB-Chefin Dr. Susanne Johna hat am Montag ihre Kritik an der aktuellen Gesundheitsgesetzgebung erneuert: „Wenn man drei große Reformen macht und gleichzeitig dem System in erheblichem Umfang Mittel entzieht, wird das Auswirkungen auf die Versorgung haben“, warnte sie - und machte Gegenvorschläge.
Angreifer haben sich Zugang zu einem E-Mail-Postfach in einer Praxis verschafft, teilt die KV Rheinland-Pfalz mit. Auch andere Praxen könnten dadurch gefälschte E-Mails erhalten haben.
Kurz vor der Eröffnung des 130. Deutschen Ärztetages hat Bundesärztekammer-Präsident Reinhardt noch einmal seinen Unmut über das geplante GKV-Sparpaket zum Ausdruck gebracht. Der Bundesregierung warf er „Taschenspielertricks“ vor.
In der niedergelassenen Fachärzteschaft brodelt es, seit bekannt wurde, welche Einschnitte mit dem GKV-Spargesetz in der ambulanten Versorgung vorgesehen sind. Kommt jetzt der große und laute Protest? Der änd hat bei den Berufsverbänden nachgefragt.
Hochprozentige alkoholische Getränke sollten nicht mehr in Supermärkten, Tankstellen und Kiosken verkauft werden dürfen, fordert der Marburger Bund. Bei Social Media sollte es Einschränkungen geben. Auch mit Machtmissbrauch und sexueller Belästigung in Kliniken beschäftigte sich die Hauptversammlung.
Ein Jahr Bundesregierung – und wie lief es bisher in der Gesundheitspolitik? Das wollte der änd von der gesundheitspolitischen Sprecherin der Union im Bundestag Simone Borchardt wissen. Im Interview signalisiert sie Verständnis für die Proteste gegen das GKV-Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz, fordert aber auch konstruktive Vorschläge von der Ärzteschaft und kündigt Nachbesserungen an.
Die finanzielle Stabilisierung der GKV sei dringend erforderlich, räumt der Hartmannbund Landesverband Baden-Württemberg ein. Er warnt aber vor einer einseitigen Belastung.
Während Instrumente wie Alkohol-, Tabak- und Zuckersteuer auf Beifall treffen, sehen gesetzlich Versicherte andere Sparpläne der Bundesgesundheitsministerin kritischer, zeigt eine Umfrage. Und: Viele fürchten um die Qualität der Versorgung.
Der Marburger Bund warnt vor massiven Einschnitten durch die geplanten Reformen. In ihrem Lagebericht zum Auftakt der 147. Hauptversammlung sprach Vorsitzende Susanne Johna von einem „Stresstest ohne Sicherheitsnetz“.
Die Kassenärzte erwarten wegen der geplanten Einsparungen im Gesundheitswesen im kommenden Jahr deutlich weniger Behandlungen in den Arztpraxen. Nach Berechnungen der Kassenärztlichen Vereinigungen wären rund 46 Millionen Behandlungsfälle nicht finanziert.
Auf Social-Media-Plattformen finden sich viele Fehlinformationen zu medizinischen Themen. Die Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe fordern gesetzliche Regelungen – und loben einen „Medfluencer“-Preis“ aus, um seriöse Accounts zu stärken.
Wie kann die Versorgung zukunftsfest aufgestellt werden? Und taugen die geplanten Gesetze dazu? Damit befasst sich der Leitantrag zum 130. Deutschen Ärztetag.
Der Weg für assistierte Telemedizin in Apotheken ist offenbar frei: Nach einem Schiedsspruch zur Vergütung rechnet der Deutsche Apothekerverband damit, dass Apotheken die neuen Leistungen ab 1. Juli anbieten können.
Tausende Patienten müssen lange auf eine lebensrettende Niere warten. Nun ist ein Gesetz besiegelt, das die Aussichten verbessern soll - mit erweiterten Möglichkeiten für Organspenden.
Weniger Termine, gestoppte Investitionen, drohende Praxisaufgaben: Eine Umfrage der KV Brandenburg zeichnet ein drastisches Bild der möglichen Folgen des GKV-Spargesetzes. Viele Niedergelassene sehen ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet und warnen vor einem schleichenden Rückzug aus der Versorgung.
Die geplante Streichung der extrabudgetären TSVG-Zuschläge sorgt weiter für Streit. Während die Bundesregierung die Steuerungswirkung infrage stellt, hält das Zi mit neuen Zahlen dagegen: Hausarztvermittlungen führten bei dringenden Fällen häufig innerhalb weniger Tage zum Facharzttermin.
Die Kürzungen bei den Honoraren der Psychotherapeuten haben für viel Verärgerung in der Fachgruppe gesorgt. Der GKV-Spitzenverband hält den Schritt rückblickend aber für gerechtfertigt – und erläutert die Gründe.
Die Landesärztekammer Baden-Württemberg und die Diakonie Stetten wollen Arztbesuche für Menschen mit geistigen Behinderungen verständlicher machen. Ein neuer Anamnesebogen in Leichter Sprache soll Patienten helfen und Praxen entlasten.
Weil eine Ärztin im Ruhestand ihre Unterlagen verspätet eingereicht hatte, setzte die Bayerische Landesärztekammer zunächst den Höchstbeitrag von 15.000 Euro fest. Das Verwaltungsgericht München hält dieses Vorgehen für unverhältnismäßig.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt schlagen Ärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung Alarm: Forderungen gegen ausländische Fachkräfte gefährdeten die medizinische Versorgung im Land. Schon heute stammt fast jeder fünfte Arzt aus dem Ausland.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zeigt sich offen für die Idee, die Zahl der Kassen von derzeit rund 100 deutlich zu verringern. Die GKV-Finanzkommission solle jetzt weitere Maßnahmen vorschlagen, „wie wir möglicherweise zu einer Reduzierung der Krankenkassen kommen“.
Zuckerabgabe ja, aber reicht das? Niedersachsens Ärztekammer-Präsidentin Renneberg fordert von der Regierung mehr Einsatz für Prävention - und möchte dafür auch das Bewusstsein in der Bevölkerung stärken.
Nicole Löhr sieht im geplanten Digitalgesetz und bei der TI 2.0 „Schritte in die richtige Richtung“, sagte sie bei einer Digital-Veranstaltung in Berlin. Sie und eine weitere KV-Vertreterin drangen darauf, dass auch Kliniken stärker KIM nutzen.
Die erste Beratung eines AfD-Antrags zur Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat im Bundestag zu einer scharfen Auseinandersetzung über die gesundheitspolitische Rolle der Partei geführt.
Die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung ist in Hessen erneut gestiegen und lag Ende 2025 bei über 7000. Das geht aus dem Weiterbildungsregister der Landesärztekammer hervor.