Warken kritisiert Ärzteschaft
In der Diskussion über Sparvorschläge für die GKV mahnt Bundesgesundheitsministerin Nina Warken einen sachlichen Ton an – und wirft der Ärzteschaft Angstmache vor.
In der Diskussion über Sparvorschläge für die GKV mahnt Bundesgesundheitsministerin Nina Warken einen sachlichen Ton an – und wirft der Ärzteschaft Angstmache vor.
Immer mehr Patientinnen und Patienten sprechen kaum Deutsch – im Klinikalltag wird das zur Herausforderung. Ein Beispiel aus Sachsen-Anhalt zeigt, wie Ärztinnen und Ärzte damit umgehen.
In Rheinland-Pfalz sinkt die Zahl der Apotheken. Laut dem Statistischen Landesamt gab es 2024 rund 850 Apotheken im Land, darunter 26 Krankenhausapotheken.
Trotz einer im Vergleich zum Vorjahr geringeren Anzahl von Anträgen bleibt das Interesse an der bayerischen Landarztprämie hoch. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres seien 53 Anträge auf Förderung eingegangen.
Nicht nur in die Niederlassung, sondern direkt auf Expansionskurs haben sich der Kinderarzt Dr. Matthias Fröhlich (42) und seine Kollegin Dr. Anna Kieslich (40) im Jahr 2024 gewagt. Inzwischen sichern sie die pädiatrische Versorgung nördlich von Berlin schon an zwei Standorten.
Vertragsärztinnen und -ärzte können Kinder und Jugendliche bei Bedarf ab sofort an eine Pädiatrische Institutsambulanz überweisen. Möglich macht das eine neue Vereinbarung. Die KBV spricht von einer „wegweisenden Entscheidung“.
Steigen bald die Zuzahlungen für Medikamente, weil die Kassen sparen müssen? Der SPD-Generalsekretär meint, Patienten seien schon gestraft genug.
Eine Augenuntersuchung, ohne dass ein Augenarzt anwesend ist: Das ist ab sofort im Rahmen eines neuen Versorgungsangebots in Thüringen möglich. Es richtet sich an Patientinnen und Patienten mit Diabetes.
Nicht nur bei Fach- und Hausärzten wurden die Sparvorschläge der „FinanzKommission Gesundheit“ in dieser Woche intensiv diskutiert. Auch in der Zahnheilkunde raten die Wissenschaftler der Politik dazu, den Rotstift anzusetzen. Ein Überblick.
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Zölle von bis zu 100 Prozent auf bestimmte patentgeschützte Medikamente zu erheben. Der Verband forschender Arzneimittelhersteller spricht von einer „Zäsur“.
Gegen die Risiken von zu viel Bildschirmzeit wird auch in Deutschland ein Social-Media-Verbot für Kinder diskutiert. Die Bundesfamilienministerin aber meint: Man muss viel früher ansetzen – und sieht dabei auch Ärztinnen und Ärzte in der Pflicht.
Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne will noch vor der Landtagswahl im September die gesetzliche Grundlage für eine Klinikreform schaffen. Doch ob das klappt, ist alles andere als sicher.
Der Landkreis Märkisch-Oderland will Patientinnen und Patienten Gebühren für Rettungsfahrten ohne Kliniktransport berechnen. Der Gesundheitsminister ist darüber irritiert, denn die Gespräche zu dem Thema laufen.
Die Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Infektion machen Betroffenen noch schwer zu schaffen. Künftig bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen mehrere Arzneimittel, die bei Long und Post Covid lindernd wirken. Das hat der G-BA jetzt beschlossen.
Wer sich als Arzt oder Ärztin niederlassen möchte, kann dabei fast immer auf finanzielle Zuschüsse hoffen. Doch die sind nicht selten an Bedingungen geknüpft. Auch fallen sie von KV-Region zu KV-Region unterschiedlich üppig aus. Der änd gibt einen Überblick. Heute: Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen.
Wirtschaftlichkeitsprüfungen können auch innerhalb von Berufsausübungsgemeinschaften auf einzelne Ärzte bezogen erfolgen. Das hat das Bundessozialgericht entschieden und eine Honorarrückforderung wegen auffälligen Abrechnungsverhaltens bestätigt.
Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) hat davor gewarnt, das gesetzliche Hautkrebsscreening auszusetzen. Angesichts steigender Erkrankungszahlen und nachweisbarer Folgen später Diagnosen hält der Verband den Vorschlag der FinanzKommission Gesundheit für medizinisch nicht vertretbar.
Nach den Vorschlägen der Expertenkommission läuft die Debatte über die vorgeschlagene „Teil-Krankschreibung“. DGB und Sozialverband warnen derzeit vor Risiken. Was genau ist geplant und was fürchten die Kritiker? Ein Überblick.
Zuzahlungen, Honorarbegrenzungen für Ärzte und Leistungskürzungen stoßen bei der Mehrheit der Bürger auf Ablehnung, höhere Abgaben auf Alkohol, Tabak und Zucker finden dagegen Zustimmung. Das zeigt der aktuelle ARD-DeutschlandTrend.
Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind im vergangenen Jahr einer Schätzung des Statistischen Bundesamts zufolge auf 579,5 Milliarden Euro gestiegen. Auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte gehe man von einem weiteren deutlichen Anstieg der Ausgaben um 7,7 Prozent aus, teilte die Behörde mit.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will in Sachen Online-Überweisung offenbar Tempo machen: In einem neuen Gesetz soll die Umstellung verpflichtend festgeschrieben werden. Auch macht das Gesetz die ePA zur zentralen Datenplattform für Patienten.
Die Kritik an den Sparvorschlägen der GKV-Finanzkommission reißt nicht ab. KVen warnen vor den Folgen, die Bayerische Landesärztekammer mahnt Strukturreformen und Bürokratieabbau an.
Das Bundeskabinett hat einen neuen Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimittel-Therapiesicherheit beschlossen. Ein besonderer Fokus liegt dieses Mal auf der elektronischen Patientenakte und anderen digitalen Anwendungen.
Ab diesem Monat drohen Taxifahrten zur Arztpraxis oder ins Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern wegzufallen. Grund dafür ist ein Streit über die Vergütung. Taxifahrer protestierten am Morgen in Schwerin.
Die KV Bremen ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Dieser habe allerdings frühzeitig erkannt und abgewehrt werden können.
Viele Patientinnen und Patienten verstehen Gesundheitsinformationen nicht ausreichend. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Robert-Koch-Instituts. Sogar bei Menschen mit hohem Bildungsniveau ist der Anteil derer mit niedriger Gesundheitskompetenz hoch.
Nach den Dermatologen zieht ein weiterer Berufsverband die Rote Karte: Auch der Berufsverband der HNO-Ärzte (BVHNO) droht mit einem Rückfall der Mindestsprechstundenzeit wieder auf 20 Stunden, sollte die Politik die Empfehlungen der Expertenkommission unverändert umsetzen.
Bei einem Primärversorgungssystem darf die Politik nicht allein auf Hausärzte setzen, mahnt der Bosch Health Campus an. Nötig seien multiprofessionelle Primärversorgungszentren (PVZ). Diese sollten als eigenständige Organisationsform gesetzlich verankert werden.
Neue Evaluationsdaten verschärfen die Kritik an der Cannabis-Teillegalisierung. Gesundheitsministerin Nina Warken und Drogenbeauftragter Hendrik Streeck sehen wachsende Risiken – besonders für Jugendliche und beim Umgang mit Medizinalcannabis.
DAK-Chef Andreas Storm findet die von der Finanzkommission Gesundheit empfohlenen GKV-Sparmaßnahmen ausgewogen verteilt, rechnet aber mit spürbaren Einschnitten für die Versicherten. Der Ärzteschaft rät er: Wenn sie die Versorgung gefährdet sieht, sollte sie alternative Vorschläge unterbreiten.
31 Prozent der Menschen in Deutschland haben beim Arztbesuch schon einmal nicht die Wahrheit gesagt oder Informationen verschwiegen, bei den 18- bis 24-Jährigen sogar fast jeder Zweite.
Wenn Kinder und Jugendliche stationär ins Krankenhaus kommen, hat das oft psychische Gründe. Besonders häufig ist eine bestimmte Diagnose.
Über 42 Milliarden Euro Einsparpotenzial enthalten die Vorschläge der GKV-Finanzkommission. Doch der Spielraum ist kleiner als gedacht. Kommissionschef Wolfgang Greiner hält vor allem Kürzungen bei Ärzten und anderen Leistungserbringern für politisch realistisch.
Die Vorschläge der Finanzkommission zur Stabilisierung der GKV stoßen weiterhin auf ein geteiltes Echo: Während Kassen und Politik darin eine Chance sehen, Ausgaben zu begrenzen und Beiträge zu stabilisieren, warnen Ärztevertreter vor Einschnitten in die ambulante Versorgung und sprechen von „Wortbruch“ gegenüber den Praxen.
Die wirtschaftliche Lage der Arztpraxen verschlechtert sich spürbar: Laut einer Vorab-Auswertung des Zi-Praxis-Panels (ZiPP) sind die realen Jahresüberschüsse 2023 um 13,3 Prozent eingebrochen. Die Einnahmen halten mit den steigenden Kosten nicht Schritt, vor allem die Personalausgaben treiben die Entwicklung.
Der GKV-Spitzenverband hat auf die Kritik an der Honorarkürzung in der Psychotherapie mit einem Beschwichtigungsversuch und Taschenspielertricks reagiert: Die Absenkung sei gering, das Einkommen der Psychotherapeutinnen und -therapeuten weiterhin hoch. Das eigentliche Problem sei der Zugang zur Versorgung, insbesondere für schwer psychisch Erkrankte.
Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) verschärft nach den Vorschlägen der FinanzKommission Gesundheit den Ton. Die geplante Abschaffung der TSVG-Zuschläge sei „ein Casus belli“, sagte BVDD-Präsident Dr. Ralph von Kiedrowski. Fällt die Regelung, sollen Praxen ihre GKV-Sprechzeit wieder auf 20 Stunden senken und offene Sprechstunden einstellen.
Die Finanzkommission Gesundheit schlägt ein Sparpaket von historischer Größenordnung vor. Auch im ambulanten Bereich sehen die Fachleute milliardenschweres Einsparpotenzial – etwa durch die Rücknahme zusätzlicher Zuschläge für Vertragsärzte.
Die heute veröffentlichten Sparvorschläge der FinanzKommission Gesundheit betreffen alle Bereiche, so auch die Vertragsärztinnen und -ärzte. Dementsprechend groß ist deren Frust. Die KBV und der SpiFa sehen die fachärztliche Versorgung gefährdet. Die Reaktionen im Überblick.
Was in den vergangenen Tagen schon in der Ärzteschaft gemunkelt wurde, hat sich heute bewahrheitet: Die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingesetzte Expertenkommission empfiehlt der Bundesregierung dringend, den Rotstift beim Ärztehonorar anzusetzen.
Treffen und Gespräche zwischen Gesundheitsministerium und Unternehmen lassen sich nur lückenhaft nachvollziehen. V Eine vollständige Erfassung hält die Bundesregierung weder für notwendig noch für praktikabel. Das geht aus ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor.
Die doppelte Facharztschiene gilt vielen als Symbol für Ineffizienz im deutschen Gesundheitswesen. Eine neue Analyse kommt nun zu einem anderen Befund: Ohne die niedergelassenen Fachärzte würde die fachärztliche Versorgung in Deutschland schlicht nicht funktionieren.
Die Stimmung der Niedergelassenen in Deutschland ist im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum vergangenen Quartal noch weiter abgesackt. Das zumindest ist dem sogenannten Stimmungsbarometer der Stiftung Gesundheit zu entnehmen. Eine Fachgruppe sticht besonders hervor.
Abnehmspritzen sind in Deutschland verschreibungspflichtig. Doch online sind die entsprechenden Rezepte zu leicht zu kriegen, kritisiert die Verbraucherzentrale.
Die Empörung in der niedergelassenen Ärzteschaft über die Forderung des SPD-Fraktionschefs Matthias Miersch nach einer gesetzlichen Facharzttermin-Garantie reißt nicht ab. Vom Alltag in einer deutschen Arztpraxis habe Miersch offensichtlich keine Ahnung, kritisiert der Hartmannbund Niedersachsen.
Heute legt die Expertenkommission ihre Vorschläge zur Sanierung der GKV-Finanzen vor. Der Chef der IKK Innovationskasse, Ralf Hermes, formuliert derweil eigene Vorschläge - er will eine 150-Euro-Gesundheitspauschale einführen.
Neue Vergütungsmodelle wie die Chronikerpauschale sollen Versorgung verbessern – sorgen aber am Ende oft für noch mehr Bürokratie. Bundesärztekammerpräsident Dr. Klaus Reinhardt sieht das Hauptproblem in der Gesetzgebung.
Eine Leitende Oberärztin verliert ihren Job wegen angeblich zu viel abgerechneter Arbeitszeit. Der Fall wirft Fragen zum Umgang mit ärztlichem Personal auf.
In den nächsten Monaten will die Bundesregierung diverse Reformvorhaben im Gesundheitsbereich umsetzen. Grund genug für den änd, die Niedergelassenen dazu zu befragen, ob sie den Gesundheitspolitikern hilfreiche Reformen überhaupt zutrauen: Rund 1.000 Ärztinnen und Ärzte beteiligten sich an der entsprechenden Erhebung – die ein alarmierendes Stimmungsbild zeigt.
Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Nordrhein hat die Bundespolitik aufgefordert, die hausärztlichen Versorgung konsequent zu stärken. Die aktuellen Versorgungsstrukturen seien „aufgebläht, teuer und medizinisch ineffizient“, heißt es in einer Mitteilung des Verbands.