Brandenburg bekommt seine erste Kinderschutzambulanz
Erstmals wird es auch in Brandenburg einen extra geschützten Raum für missbrauchte Kinder geben. In der Kinderschutzambulanz können sich Ärztinnen und Ärzte ganz auf Kinder in Not konzentrieren.
Erstmals wird es auch in Brandenburg einen extra geschützten Raum für missbrauchte Kinder geben. In der Kinderschutzambulanz können sich Ärztinnen und Ärzte ganz auf Kinder in Not konzentrieren.
Die Primärversorgung in Deutschland steht vor einem tiefgreifenden Umbau. Eine aktuelle Analyse im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung plädiert für ein verbindlich koordiniertes, multiprofessionelles System mit klarer regionaler Verantwortung. Zugleich dämpfen die Autoren Erwartungen an eine schnelle Umsetzung.
Kein besonders gutes Abschneiden: In einigen Regionen Deutschlands sterben mehr Menschen an vermeidbaren Ursachen als im europäischen Durchschnitt, zeigt eine aktuelle Studie. Die Autoren leiten daraus klare Forderungen ab.
Mit dem geplanten Digitalgesetz sollen Buchungsplattformen wie Jameda und samedi neue Vorgaben erhalten. Die beiden Anbieter halten die Pläne grundsätzlich für richtig und drängen auf klare Vorgaben durch KBV und GKV-Spitzenverband.
Die Bundesgesundheitsministerin will die Ausgaben im Gesundheitswesen strikt an den Einnahmen ausrichten. Daher seien Einschnitte bei den Vergütungen für Vertragsärzte und zusätzlichen Terminzuschlägen unausweichlich. Aber auch Versicherte und Pharmaindustrie will sie in die Pflicht nehmen.
Der GKV-Spitzenverband sieht ausreichend Kapazitäten in der Psychotherapie. Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung widerspricht: Die Darstellung der Kassen sei „ein unschönes Spiel mit Halbwahrheiten“ und blende die Realität in den Praxen aus.
Arztpraxen sollten den Austausch ihrer Heilberufs- und Praxisausweise nicht weiter aufschieben. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit Nachdruck hingewiesen. Wer den Wechsel zu spät anstoße, riskiere, zum Stichtag ohne funktionsfähige Karte dazustehen.
„66 Maßnahmen, aber kein tragfähiges Konzept“: Das Urteil des Berufsverbands der Deutschen Urologie (BvDU) über die Kommissions-Sparvorschläge fällt vernichtend aus. Der Vorstand warnt zudem vor den Folgen: „Diese Reform spart heute Geld – und kostet morgen Leben.“
Ist die Zahl der Krankenkassen in Deutschland nach wie vor deutlich zu hoch? Aus der Ärzteschaft sind nach wie vor Forderungen nach weiteren Kassenfusionen zu hören. Nach dem Gutachten der FinanzKommission Gesundheit (FKG) scheint diese Debatte jedoch erst einmal am Ende – das zehnköpfige Expertenteam verweist unter anderem auf ein Nachbarland.
Seit dem Start der elektronischen Patientenakte im Januar 2025 haben sich nach Angaben der Techniker Krankenkasse rund eine Million ihrer Versicherten für die ePA registriert. Gemessen an insgesamt mehr als zwölf Millionen Versicherten wirkt diese Zahl überschaubar. Dennoch spricht die TK von einem „Meilenstein“.
Die Sparpläne für die GKV spalten die ambulante Ärzteschaft. Der SpiFa wirft der Politik vor, vor allem grundversorgende Fachärzte zu belasten, während andere Arztgruppen weitgehend verschont blieben. Die Lasten müssten „gerechter“ verteilt werden, fordert der Verband.
Jetzt nicht einknicken vor den Rufen einzelner Lobbygruppen, appelliert Franz Knieps an die Bundesgesundheitsministerin. Sonst sei diese bald ihren Job los, vermutet der ehemalige BKK-Verbandschef.
Für die Budgetierung der Arzthonorare und eine Rücknahme der Entbudgetierung hat sich die frühere Gesundheitsministerin Ulla Schmidt ausgesprochen. „Man hat hier ein gutes Einkommen als Arzt“, meint sie.
Gegen die Honorarkürzungen in der ambulanten Psychotherapie gehen am kommenden Mittwoch, 15. April, in Berlin zahlreiche Fach- und Berufsverbände auf die Straße.
Rund 3.200 Einsätze am Osterwochenende: Die neue Fahrdienststruktur im Notdienst der KV Nordrhein besteht ihre erste Bewährungsprobe. Mehr Digitalisierung bedeute weniger Aufwand für Ärzte.
Die Vorschläge der GKV-Finanzkommission stoßen auf scharfe Kritik in Bremen. Die Ärztekammer sieht vor allem Ärztinnen, Ärzte und Pflegepersonal unter Druck, mit Folgen für Patienten.
Die Sparvorschläge der FinanzKommission Gesundheit (FKG) sind in der Ärzteschaft heftig diskutiert worden. Würde eine Umsetzung der Konzepte durch die Politik die Niedergelassenen unverhältnismäßig hart treffen – und müssten Patienten dann mit längeren Wartezeiten rechnen? Der änd bat den FKG-Vorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Greiner (Bielefeld) um eine Einschätzung.
Die Qualität der ambulanten Versorgung in Deutschland bleibt nach Darstellung der KBV trotz steigender Anforderungen hoch. Das zeigt der am Mittwoch vorgelegte Qualitätsbericht 2024. Nahezu alle Praxen erfüllen demnach die zusätzlichen Vorgaben. Zugleich verdeutlicht der Bericht die enorme Kontrolldichte.
Die Kritik an den Vorschlägen der Finanzkommission Gesundheit können die Ersatzkassen nicht nachvollziehen. Sie sehe darin ein „ein ausgewogenes Tableau an Maßnahmen“, betont vdek-Chefin Ulrike Elsner – und fordert eine rasche Umsetzung.
Der Verband der kommunalen und landeseigenen Krankenhäuser fordert einen langfristigen Gesundheitsplan für Sachsen-Anhalt.
Bei Einmalhandschuhen und Schutzausrüstung drohen nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) bald Engpässe. Ursache seien die unterbrochenen Lieferketten infolge des Iran-Kriegs.
Stempel hier, Unterschrift dort, und dann noch eine Kassen-Anfrage: Auch in den Nachbarländern ächzen Ärztinnen und Ärzte unter der Bürokratielast. In der Schweiz hat eine Fachgesellschaft nun eine Kampagne gestartet. Überflüssige Formulare werden mit einem „Papiertiger“-Aufkleber versehen.
Digitale Gesundheitsanwendungen sind in der Regel nicht in das Arzt-Patienten-Verhältnis eingebettet, kritisiert Dr. Tobias Wiesner, Vizepräsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Im Interview sagt er, was sich bei den DiGAs ändern sollte, was getan werden muss, damit Patienten nicht durch die Digitalisierung ausgeschlossen werden und wie die Chancen für eine bessere Honorierung stehen.
Eine große Mehrheit der Unternehmen traut der Politik keine grundlegende Reform der gesetzlichen Krankenversicherung mehr zu, drängt allerdings zugleich auf konkrete Einschnitte bei Krankschreibung und Lohnfortzahlung.
In der Diskussion über die rasant steigenden Ausgaben der GKV wird immer wieder betont, dass in den einzelnen Bereichen zu viel Geld ausgegeben werde. Der Verband der niedergelassenen Gastroenterologen warnt hingegen davor, Sparmaßnahmen nur mit einer „vorgeblichen Verschwendungssucht der Beteiligten“ zu begründen.
Ärztinnen und Ärzte in Rheinland-Pfalz können Kindern jetzt ein „Rezept für Bewegung“ ausstellen. Was dahintersteckt und wobei damit noch geholfen werden soll.
Das Bundesgesundheitsministerium bastelt gerade an einem neuen Digitalgesetz, welches die Kassen verpflichten soll, allen Patienten über die ePA-App einen „digitalen Versorgungseinstieg“ zu bieten. Der GKV-Spitzenverband hat schon einen Plan in der Schublade, wie das in einem künftigen Primärversorgungssystem laufen soll.
Millionen Arzttermine würden wegfallen, sollte es die von der Finanzkommission Gesundheit empfohlenen Einschnitte bei den Vertragsärzten geben, hatte die KBV vergangene Woche gedroht. Der GKV-Spitzenverband kritisiert diese Aussage.
KBV-Chef Dr. Andreas Gassen warnt vor langen Wartezeiten auf Facharzttermine, wenn die Sparvorschläge der Finanzkommission umgesetzt würden. Für Forderungen nach einer Termingarantie von drei Wochen findet er deutliche Worte.
Die Blockade der Straße von Hormus hat Folgen für Arzneimittelproduktion und -versorgung, warnt der Branchenverband Pharma Deutschland. Sorgen machten sich die Hersteller besonders um die Verfügbarkeit von Helium.
Der Bundestag hat ein Gesetz beschlossen, das die Anerkennung ausländischer Medizinerabschlüsse beschleunigen soll. Angesichts der langen Verfahrenszeiten in Thüringen ist das überfällig.
Wer sich als Arzt oder Ärztin niederlassen möchte, kann dabei fast immer auf finanzielle Zuschüsse hoffen. Doch die sind nicht selten an Bedingungen geknüpft. Auch fallen sie von KV-Region zu KV-Region unterschiedlich üppig aus. Der änd gibt einen Überblick. Heute: die Ost-KVen.
In der Diskussion über Sparvorschläge für die GKV mahnt Bundesgesundheitsministerin Nina Warken einen sachlichen Ton an – und wirft der Ärzteschaft Angstmache vor.
Immer mehr Patientinnen und Patienten sprechen kaum Deutsch – im Klinikalltag wird das zur Herausforderung. Ein Beispiel aus Sachsen-Anhalt zeigt, wie Ärztinnen und Ärzte damit umgehen.
In Rheinland-Pfalz sinkt die Zahl der Apotheken. Laut dem Statistischen Landesamt gab es 2024 rund 850 Apotheken im Land, darunter 26 Krankenhausapotheken.
Trotz einer im Vergleich zum Vorjahr geringeren Anzahl von Anträgen bleibt das Interesse an der bayerischen Landarztprämie hoch. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres seien 53 Anträge auf Förderung eingegangen.
Nicht nur in die Niederlassung, sondern direkt auf Expansionskurs haben sich der Kinderarzt Dr. Matthias Fröhlich (42) und seine Kollegin Dr. Anna Kieslich (40) im Jahr 2024 gewagt. Inzwischen sichern sie die pädiatrische Versorgung nördlich von Berlin schon an zwei Standorten.
Vertragsärztinnen und -ärzte können Kinder und Jugendliche bei Bedarf ab sofort an eine Pädiatrische Institutsambulanz überweisen. Möglich macht das eine neue Vereinbarung. Die KBV spricht von einer „wegweisenden Entscheidung“.
Steigen bald die Zuzahlungen für Medikamente, weil die Kassen sparen müssen? Der SPD-Generalsekretär meint, Patienten seien schon gestraft genug.
Eine Augenuntersuchung, ohne dass ein Augenarzt anwesend ist: Das ist ab sofort im Rahmen eines neuen Versorgungsangebots in Thüringen möglich. Es richtet sich an Patientinnen und Patienten mit Diabetes.
Nicht nur bei Fach- und Hausärzten wurden die Sparvorschläge der „FinanzKommission Gesundheit“ in dieser Woche intensiv diskutiert. Auch in der Zahnheilkunde raten die Wissenschaftler der Politik dazu, den Rotstift anzusetzen. Ein Überblick.
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Zölle von bis zu 100 Prozent auf bestimmte patentgeschützte Medikamente zu erheben. Der Verband forschender Arzneimittelhersteller spricht von einer „Zäsur“.
Gegen die Risiken von zu viel Bildschirmzeit wird auch in Deutschland ein Social-Media-Verbot für Kinder diskutiert. Die Bundesfamilienministerin aber meint: Man muss viel früher ansetzen – und sieht dabei auch Ärztinnen und Ärzte in der Pflicht.
Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne will noch vor der Landtagswahl im September die gesetzliche Grundlage für eine Klinikreform schaffen. Doch ob das klappt, ist alles andere als sicher.
Der Landkreis Märkisch-Oderland will Patientinnen und Patienten Gebühren für Rettungsfahrten ohne Kliniktransport berechnen. Der Gesundheitsminister ist darüber irritiert, denn die Gespräche zu dem Thema laufen.
Die Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Infektion machen Betroffenen noch schwer zu schaffen. Künftig bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen mehrere Arzneimittel, die bei Long und Post Covid lindernd wirken. Das hat der G-BA jetzt beschlossen.
Wer sich als Arzt oder Ärztin niederlassen möchte, kann dabei fast immer auf finanzielle Zuschüsse hoffen. Doch die sind nicht selten an Bedingungen geknüpft. Auch fallen sie von KV-Region zu KV-Region unterschiedlich üppig aus. Der änd gibt einen Überblick. Heute: Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen.
Wirtschaftlichkeitsprüfungen können auch innerhalb von Berufsausübungsgemeinschaften auf einzelne Ärzte bezogen erfolgen. Das hat das Bundessozialgericht entschieden und eine Honorarrückforderung wegen auffälligen Abrechnungsverhaltens bestätigt.
Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) hat davor gewarnt, das gesetzliche Hautkrebsscreening auszusetzen. Angesichts steigender Erkrankungszahlen und nachweisbarer Folgen später Diagnosen hält der Verband den Vorschlag der FinanzKommission Gesundheit für medizinisch nicht vertretbar.
Nach den Vorschlägen der Expertenkommission läuft die Debatte über die vorgeschlagene „Teil-Krankschreibung“. DGB und Sozialverband warnen derzeit vor Risiken. Was genau ist geplant und was fürchten die Kritiker? Ein Überblick.