Merz liefert sich TV-Schlagabtausch mit Kinderärztin
Das will der Kanzler nicht auf sich sitzen lassen: Vor laufenden Kameras wirft eine Medizinerin ihm vor, mit dem Gesundheits-Sparpaket seinen Amtseid zu brechen und menschenverachtend zu handeln.
Das will der Kanzler nicht auf sich sitzen lassen: Vor laufenden Kameras wirft eine Medizinerin ihm vor, mit dem Gesundheits-Sparpaket seinen Amtseid zu brechen und menschenverachtend zu handeln.
Ab wann greifen die Sparmaßnahmen für Vertragsärztinnen und -ärzte, die mit dem GKV-Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz beschlossen wurden? Darüber herrschte bislang Unklarheit. Jetzt hat der Erweiterte Bewertungsausschuss wichtige Beschlüsse gefasst.
Die KVB baut ihre Niederlassungs- und Anstellungsförderung aus. Es profitieren davon Fachärztinnen und Fachärzte ausgewählter Fachbereiche sowie Psychiaterinnen und Psychiater.
Jeder Zweite scheitert an der Registrierung für die elektronische Patientenakte, zeigt eine aktuelle Studie. Die Anmeldung fällt vor allem Personen mit geringer Bildung und niedrigem Einkommen schwer. Der Studienautor stellt daher den Anspruch einer „ePA für alle“ infrage.
Ob Notfallreform oder Primärversorgungssystem: Für die Kassen ist die Ersteinschätzung Dreh- und Angelpunkt. Und deren Entwicklung wollen sie nicht allein der Ärzteschaft überlassen, machten sie bei der Sitzung des GKV-Verwaltungsrats deutlich.
Als kopflos bezeichnet Sandra Blumenthal-Beier, (Co-)Vorsitzende des BDA Hausärzteverbands Berlin/Brandenburg die Honorarkürzungen im Vorfeld der Einführung der Primärversorgung. Sie fordert eine Förderung für die Primärversorgung und mehr Unterstützung aus der Landespolitik.
Das GKV-Spargesetz ist längst beschlossene Sache, doch der Unmut darüber ist noch nicht verschwunden. Ein Ärzteverband will mit einer Petition Änderungen am Gesetz erreichen, ein Bündnis aus Therapeutinnen und Therapeuten ruft zum Protest auf.
Die Bundesregierung bereitet eine Steuer auf stark gezuckerte Getränke vor. Die Deutschen zeigen sich bei dem Thema gespalten.
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann will Ärztinnen und Ärzte besser vor gewalttätigen Übergriffen geschützt sehen. Ein entsprechender Gesetzentwurf liegt bereits vor. Die Ärztekammer Brandenburg hält das für ein „wichtiges Signal“.
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hat die Regierung aufgefordert, die geplante Reform der Primärversorgung trotz des Wechsels an der Spitze des BMG zügig voranzutreiben – und legte dazu in Berlin ein Eckpunktepapier vor.
Die Koalition hat eine Steuer auf gezuckerte Getränke vereinbart - Ziel ist auch eine gesündere Ernährung. Soll sie etwa auch für zuckerfreie Produkte gelten? Nach einem Tag kommt eine Klarstellung.
Bürger sehen künstliche Intelligenz als Unterstützung für Ärzte an, nicht als Ersatz. Das zeigt eine Umfrage der Debeka.
Im großen Stil soll ein Arzt Kindern Impfungen bescheinigt haben, die diese gar nicht bekommen haben. Das hat nicht nur für ihn Folgen.
Wissenschaftler haben die Ersteinschätzungssysteme in sieben Ländern untersucht und Empfehlungen abgeleitet. Sie raten unter anderem zu ausführlichen Hinweisen zur Selbstversorgung – und betonen die Bedeutung telemedizinischer Instrumente.
Der AOK-Bundesverband fordert grundlegende Änderungen bei Zulassung und Vergütung digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA). Zudem müsse es einen mindestens 14-tägigen Testzeitraum für Versicherte geben, da die Abbruchrate hoch sei.
Die geplante Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag könnte genau das Gegenteil des gewünschten Effekts erzielen, warnt der Sozialverband VdK.
Bayern verzeichnet nach wie vor ein großes Interesse der Landarzt- und der ÖGD-Quote. Rund 400 Interessierte hatten sich für die 196 Plätze beworben.
Die Bundesregierung plant eine Zuckersteuer. Aber wie genau soll sie aussehen?
Mitarbeitende in Praxen und Kliniken sollen besser gegen Gewalt geschützt werden. Das hat Gesundheitsminister Linnemann am Montag angekündigt. Ein Referentenentwurf des Justizministeriums (BMJV) sieht das zum Teil bereits vor. Doch das Kabinett lässt ihn links liegen. Nicht mehr lang, hofft das BMJV.
Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte waren 2025 die zwei beliebtesten Ausbildungsberufe bei Frauen. Doch mit ihrer Ausbildung sind längst nicht alle zufrieden, zeigt der DGB-Ausbildungsreport. ZFA landen sogar auf dem letzten Platz der 25 untersuchten Berufe.
Die extreme Hitzewelle Ende Juni hat die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vor erhebliche Probleme gestellt. Kaum eine Klinik war darauf vorbereitet – und die Folgen für Patienten und Mitarbeiter dramatisch, zeigt eine Umfrage.
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) will die Telefon-AU abschaffen. Der niedersächsische Gesundheitsminister und aktuelle Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) Dr. Andreas Philippi (SPD) widerspricht vehement.
Patienten empfinden die Suche nach einem passenden Arzttermin häufig als zeitaufwendig, hat eine Umfrage der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse ergeben. Viele sind demnach einem zentralen Online-Portal nicht abgeneigt – wollen aber weiter selbst über die Arztwahl bestimmen.
Wie geht es für die Praxen weiter? Das GKV-Spargesetz wird drastische Einschnitte bringen, so viel ist klar. Doch genaue Honorarprognosen seien noch nicht möglich, ärgert sich der Vorstand der KV Bremen.
Die neue Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses möchte im Gesundheitssystem und im SGB V aufräumen. Im Moment gebe es „ein sehr zerklüftetes und verschlungenes System, das wir immer noch komplexer machen“, kritisiert sie.
Die Behandlung mit Abnehmspritzen wie Wegovy oder Mounjaro kostet mehrere Hundert Euro im Monat und muss meist selbst bezahlt werden. Eine Kostenübernahme könnte die GKV mit Milliarden belasten.
Delegation und Digitalisierung sind aus Sicht des Ersatzkassenverbands vdek zentrale Säulen für ein Primärversorgungssystem. Als Vorbild betrachtet der Verband sein Projekt „Regionale Gesundheitspartner“.
Die großen finanziellen Verluste bei Kassen und KVen durch riskante Immobilienanlagen sind in den vergangenen Wochen immer wieder Thema gewesen. Eine der Fragen: Wo war die Aufsicht? In seinem Jahresbericht stellt das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) nun deutlich klar: Warnungen vor solchen unsoliden Anlagen gab es bereits 2023.
Der neue Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann will das Gesundheitswesen stärker auf Effizienz trimmen und die Zahl der Arztkontakte reduzieren. Er sieht auch das Ende der telefonischen Krankschreibung – und stellte weitere Schritte gegen Bürokratie in Arztpraxen und Pflege in Aussicht.
Als erstes Bundesland klagt Rheinland-Pfalz gegen zwei Medizinstudenten, die über die Landarztquote einen Studienplatz bekommen haben und nun die Fachrichtung wechseln möchten. Derweil sind mehr als 350 Studenten vorzeitig aus dem Programm ausgestiegen.
Alle reden über ein verbindliches Primärversorgungssystem. Doch wie soll diese Verbindlichkeit eigentlich entstehen? Es zeichnen sich unterschiedliche Konzepte ab – mit weitreichenden Folgen für Patienten und Praxen.
Die Koalition kehrt aus der Sommerpause zurück - und mit ihr die Kritik an geplanten Änderungen für die Krankschreibung.
Niedergelassene Chirurgen geraten durch Sparpolitik und Budgetierung unter wirtschaftlichen Druck – mit Folgen für die Patientenversorgung. BNC-Chef Jan Henniger erklärt, warum Praxen weniger Termine planen, die Ambulantisierung stockt – und er die Grundversorgung in der Fläche in Gefahr sieht.
Die Politik will die gesetzliche Krankenversicherung auf Sparkurs bringen: Künftig soll nur noch ausgegeben werden, was auch eingenommen wird. Was nach solider Haushaltsführung klingt, hält änd-Kolumnist Dr. Matthias Soyka für eine gefährliche Milchmädchenrechnung.
Die Pflegeversicherung ist in Finanznöten - deshalb ist eine Reform vorgesehen, die auch Einschnitte beinhalten soll. Doch ein Punkt könnte noch revidiert werden.
Ein Zahnarzt rechnet Laborleistungen in großem Umfang falsch ab. Welche Folgen hat das am Ende für den Praxisleiter? Rechtsanwalt Dr. Wielnad Schinnenburg berichtet über den Fall.
Deutschlands Straßen werden geflickt, das Tempo gedrosselt – und Warnschilder aufgestellt. änd-Chefredakteur Jan Scholz sieht darin eine erstaunliche Parallele zur Gesundheitspolitik. Diskutieren Sie mit!
Die Bundesregierung will ein verpflichtendes Primärversorgungssystem einführen. Bringt in der Sache ein Blick ins Ausland wichtige Erkenntnisse? Der änd schaut in einer neuen Serie über die Landesgrenze. Heute begeben wir uns nach Schweden.
Vier schmerzmedizinische Fachverbände schlagen wegen der neuen Vorgaben zur Verordnung von medizinischem Cannabis Alarm. Sie warnen vor Off-Label-Verordnungen, möglichen Regressen und einer uneinheitlichen Kostenübernahme durch die Krankenkassen und fordern eine schnelle Klarstellung.
Anne-Kathrin Klemm bleibt für weitere fünf Jahre Vorständin des BKK Dachverbandes. Der Aufsichtsrat bestätigte die amtierende Verbandschefin einstimmig für eine weitere Amtszeit. Sie beginnt im Juli 2027.
Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) hat den Einfluss von Krankenkassen auf das Verordnungsverhalten von Ärzten kritisiert. In seinem aktuellen Report warnt die Aufsichtsbehörde davor, dass „Verordnungs-Boni“ oder andere Steuerungsinstrumente die ärztliche Entscheidung zulasten medizinisch überlegener Therapien beeinflussen könnten.
Die KBV macht beim Bürokratieabbau erneut Druck: Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann soll deutlich mehr ihrer 23 Vorschläge in das geplante Gesetz aufnehmen. Nach KBV-Berechnungen könnten Praxen dadurch jährlich rund acht Arbeitstage zurückgewinnen.
Nordrhein-Westfalen stellt seinen Plankrankenhäusern über den Krankenhaustransformationsfonds insgesamt 7,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Rund 2,6 Milliarden Euro davon kommen vom Land. Ein Drittel der bewilligten Landesmittel müssen die Kliniken für Klimaanpassungsmaßnahmen einsetzen.
Wenn sich Praxispartner trennen, geht es schnell um viel: Geld, Patienten, Personal und im schlimmsten Fall sogar um die Zulassung. Medizinrechtlerin Lisa Wohlert erklärt, welche Konflikte ein guter Gesellschaftsvertrag schon im Vorfeld entschärfen kann.
Der Bundesverband Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (BDPM-VPK) warnt vor Eingriffen in das ärztliche Vertrauensverhältnis und vor erweiterten Zugriffsmöglichkeiten auf Gesundheitsdaten durch Nachrichtendienste. Anlass ist der Referentenentwurf zur Reform des Nachrichtendienstrechts.
Die Vorsorgeuntersuchung U10 wird Teil der Regelversorgung – ein richtiger Schritt, lobt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen (BVKJ). Er sieht allerdings einen Widerspruch zur aktuellen Gesundheitspolitik.
Medikamente zur Gewichtsreduktion sind bislang von der GKV-Versorgung ausgeschlossen. MEDI schließt eine Finanzierung zwar nicht grundsätzlich aus: Bezahlt werden sollten die Präparate allerdings nur unter bestimmten Bedingungen.
Der Medizinische Dienst fordert schärfere Vorgaben für den Umgang mit Behandlungsfehlern. So sollen etwa Ärzte und andere Behandelnde Patienten künftig unaufgefordert informieren müssen, wenn Anhaltspunkte für einen Behandlungsfehler bestehen. Anlass sind die Zahlen für 2025.
Wer von Freunden oder Bekannten keine Empfehlungen für eine Praxis in der Nähe bekommen kann, sucht häufig im Internet nach Rat – und auch die gängigen KI-Modelle werden bei der Suche inzwischen um Hilfe gebeten. Doch nach welchen Kriterien schlägt die KI Ärzte vor?
Fast 2,3 Milliarden Euro Überschuss haben die gesetzlichen Krankenkassen Berichten zufolge in den ersten beiden Quartalen des Jahres erwirtschaftet. Entwarnung geben sie dennoch nicht.