Notaufnahmen fühlen sich gerüstet
Gerade bei glatten Straßen und Fußwegen landen viele Menschen nicht selten in der Notaufnahme. Das Personal dort ist gut vorbereitet.
Gerade bei glatten Straßen und Fußwegen landen viele Menschen nicht selten in der Notaufnahme. Das Personal dort ist gut vorbereitet.
Ein Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums soll Ärztinnen, Ärzte und medizinisches Personal künftig ausdrücklich unter einen besonderen strafrechtlichen Schutz stellen. Der Hartmannbund spricht von einem überfälligen Signal angesichts zunehmender Übergriffe im Gesundheitswesen.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt vor einer dramatisch wachsenden Finanzierungslücke bei den Klinikinvestitionen. Trotz gesetzlicher Verpflichtung kämen die Bundesländer ihrer Verantwortung seit Jahren nicht ausreichend nach, mit Folgen für Infrastruktur und Versorgung.
Ein norwegischer Orthopäde mit entzogenem Berufsrecht operiert weiter in Deutschland. Ein verurteilter Gynäkologe praktiziert trotz Berufsverbot aus dem Ausland weiter. Doch die zuständigen Kontrollbehörden bleiben untätig oder reagieren nur zögerlich. Recherchen von Spiegel und ZDF zeigen: Die Mechanismen, die solche Missstände verhindern sollen, greifen offenbar oft nicht – oder zu spät.
Die SPD-Bundestagsfraktion lehnt Einschnitte in den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung ab. In einem vorläufigen Beschlusspapier zur Klausurtagung setzt sie stattdessen auf Strukturreformen in Gesundheit und Pflege und grenzt sich damit von Vorstößen aus der Union ab.
BVKJ-Präsident Dr. Michael Hubmann widerspricht den Sparforderungen des GKV-Spitzenverbands. Im Gespräch mit dem änd warnt er vor massiven Folgen für die kinderärztliche Versorgung, sollte die Entbudgetierung zurückgedreht werden.
Krankenhausreform, Primärarztsystem oder Arzneimittelkosten: Die derzeitigen politischen Debatten drehen sich in erster Linie um mehr Kosteneffizienz im Gesundheitssystem. Der eigentliche Elefant im Raum wird dabei jedoch weitgehend ausgeblendet, warnt der Kieler Gesundheitsökonom Prof. Thomas Drabinski.
Der Stromausfall in Berlin ist offiziell beendet. Er hinterlässt aber Fragen zur ambulanten Versorgung in Krisensituationen. Das meint Bundesärztekammerpräsident Dr. Klaus Reinhardt – aber auch der Berliner Orthopäde Dr. Daniel Peukert.
In Mittelfranken haben es Unbekannte auf das IT-Netz eines Krankenhauses abgesehen. Das wirkte sich kurzzeitig auch auf die Notfallversorgung in der Region aus.
Die Krankenkassen fordern mehr Termine und zugleich neue Einsparungen im ambulanten Bereich. KBV-Chef Dr. Andreas Gassen hält das für realitätsfern und warnt vor massiven Folgen für die Versorgung.
ChatGPT Health kommt: OpenAI bringt eine spezialisierte Version seines KI-Systems auf den Markt, die gezielt auf Gesundheitsfragen ausgerichtet ist. Der Start ist in den kommenden Wochen geplant. Viele Funktionen – darunter die Anbindung von Gesundheits-Apps und Patientenakten – werden zunächst jedoch nur in den USA verfügbar sein.
Knochenbrüche und Platzwunden: Im Unfallkrankenhaus Berlin herrscht Hochbetrieb. Die Sprecherin der Klinik hat eine Bitte.
Soll der Staat einspringen, nachdem sich das Versorgungswerk der Berliner Zahnärztekammer massiv verzockt hat? Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hat darauf eine klare Antwort.
Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte hat fünf Forderungen aufgestellt, die er in diesem Jahr für seine Fachgruppe erfüllt sehen möchte. Danach soll unter anderem die primärärztliche Rolle von Gynäkologinnen und Gynäkologen gestärkt werden.
Digitale Gesundheitsanwendungen sollen ab 2026 zumindest teilweise erfolgsabhängig vergütet werden. Doch wie genau der Erfolg gemessen werden soll, weiß bisher niemand so genau. Die bestehenden gesetzlichen Vorgaben lassen viele Fragen offen und stellen Hersteller wie Kassen vor erhebliche Herausforderungen.
Nach dem Bruch der Koalition in Brandenburg ziehen zwei Minister des BSW Konsequenzen. Eine davon ist die Gesundheitsministerin.
Der GKV-Spitzenverband sieht erhebliches Sparpotenzial bei den Niedergelassenen – sehr zum Ärger der Vertragsärzteschaft. Der SpiFa warnt: Sollten solche Sparvorschläge umgesetzt werden, hätte dies fatale Folgen für die Gesundheitsversorgung.
Bei Praxen, die SMC-B-Karten des Anbieters Medisign nutzen, gibt es mal wieder Probleme bei der Verbindung zur Telematikinfrastruktur.
Der Streit um riskante Immobilien-Investments hatte die KV Westfalen-Lippe tief erschüttert und für kontroverse Debatten innerhalb der Vertreterversammlung gesorgt. Nun will man nach vorne schauen und zur Sacharbeit zurückkehren – mit Dr. Dirk Spelmeyer an der Spitze.
Der Vorsitzende des Berufsverbands der Frauenärztinnen und Frauenärzte (BVF), Dr. Klaus Doubek, hat seinen Rückzug von der Verbandsspitze verkündet. Wie der Verband am Mittwoch mitteilte, hat sich Doubek entschieden, die zum Januar 2026 begonnene Amtszeit nicht anzutreten.
Im Jahr 2026 müssen entscheidende Weichen in der Gesundheitspolitik gestellt werden, fordert der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK) Dr. Klaus Reinhardt. Mindestens drei große Reformvorhaben und die GOÄ müssen aus seiner Sicht deutlich vorankommen.
Nachdem ein großflächiger Stromausfall in Berlin sehen sich Sachsens Kliniken auf den Ernstfall vorbereitet. Es gebe genügend Notstromkapazitäten, um den Grundbetrieb „eine gewisse Zeit“ aufrechtzuerhalten, sagte eine Sprecherin des Universitätsklinikums Dresden.
Hausbesuche im Bereitschaftsdienst sollen in Nordrhein künftig Kooperationsärztinnen und -ärzte übernehmen. Gestartet ist das neue Konzept zum 1. Januar im Raum Düsseldorf/Neuss. Ab April soll der Rollout in ganz Nordrhein beginnen.
Die medizinische Versorgungsinfrastruktur in Deutschland ist nach Ansicht von KBV-Chef Gassen schlecht auf einen möglichen militärischen Angriff vorbereitet. Er plädiert für ein bundesweites Register, das auflistet, wo welche Ärzte und Ärztinnen im Ernstfall eingesetzt werden könnten.
Lediglich 3,6 Prozent der Versicherten nutzen ihre elektronische Patientenakte aktiv. Das hat eine Umfrage bei den Kassen ergeben.
Nur jeder Zweite in Deutschland fühlt sich laut der Befragung so gut informiert, dass er sich selbst um die eigene Gesundheit kümmern kann. Die Mehrheit wünscht sich eine frühe Wissensvermittlung.
Arztentlastung durch qualifiziertes medizinisches Praxispersonal funktioniert nur, wenn die Kassen dafür auch die Mittel liefern. Doch die Barmer im Nordosten hat zum Jahresende den „VERAH-Care-Vertrag“ beendet. Der Hausärzteverband kritisiert den Schritt scharf.
Noch bis Donnerstag bleibt der Südwesten von Berlin ohne Strom. Wie gehen Arztpraxen damit um? Der änd hat vor Ort und bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin nachgefragt.
Seit 1. Januar müssen GOÄ-Honorarklagen unabhängig vom Streitwert vor den Landgerichten verhandelt werden. Für Ärztinnen und Ärzte bedeutet die Neuregelung Anwaltszwang, längere Verfahren und deutlich höhere Kosten.
Die Grünen im Bundestag üben vielfältige Kritik am aktuellen Stand der elektronischen Patientenakte und fordern von der Bundesregierung Transparenz über die geplante Weiterentwicklung.
Niedersachsens Krankenhäuser beklagen einen Anstieg von Gewalt gegen ihre Mitarbeiter. Doch nicht nur das bereitet den Kliniken Sorge.
Der GKV-Spitzenverband stellt Entbudgetierung und TSVG-Zuschläge infrage und provoziert Widerspruch aus der Ärzteschaft. Virchowbund-Chef Dr. Dirk Heinrich hält die Sparvorschläge für realitätsfern und warnt vor Einschnitten in der fachärztlichen Versorgung.
Die ehemalige Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci ist rechtskräftig wegen Korruption verurteilt. Das hat der Bundesgerichtshof nun bestätigt.
Die Versorgungswerke haben im vergangenen Jahr nicht gerade mit vertrauenerweckenden Nachrichten Schlagzeilen gemacht. Braucht es mehr Aufsicht oder externe Kontrolle? Ein Gastbeitrag von Dr. Christian Conreder, Anwalt für Kapitalanlagerecht.
Die Krankenkassen gehen auf Konfrontationskurs: Der GKV-Spitzenverband stellt Entbudgetierung und TSVG-Zuschläge infrage. Im Interview erklärt Vorstandsvize Stefanie Stoff-Ahnis, warum die ambulante Versorgung aus Kassensicht Milliarden bindet – und dennoch keine spürbare Entlastung bei Wartezeiten in Sicht ist.
Von dem großräumigen Stromausfall im Berliner Südwesten sind 136 Arztpraxen betroffen. Die KV Berlin hat deshalb die Sprechzeiten in einer nahegelegenen Notdienstpraxis ausgeweitet.
Ein Hersteller für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) wollte per Fax an eine Hausarztpraxis die Verordnung seiner App anstoßen – samt vorausgefülltem Formular und Vergütungshinweis. Das Oberlandesgericht Brandenburg hat entschieden: Die Kontaktaufnahme war unzulässige Werbung.
Der Vorschlag von KBV-Chef Gassen, eine Kontaktgebühr für Arztbesuche einzuführen, trifft in Berlin auf wenig Begeisterung. Gesundheitssenatorin Czyborra lehnt die Forderung rundheraus ab. Auch der Berliner KV-Chef distanziert sich davon.
Wer Pflegegrad drei oder höher beantragt, sollte künftig auch eine Patientenverfügung ausfüllen müssen. Das fordert der Vorsitzende des Hartmannbundes in Sachsen, Dr. Thomas Lipp. Es gehe darum, unnötiges Leid auf den Intensivstationen zu verhindern.
Medizin studieren, nur weil das Abitur so gut ist? Laut dem Greifswalder Klinikchef Klaus Hahnenkamp keine so gute Idee. Die dortige Unimedizin sucht mit einem aufwendigen Verfahren Überzeugungstäter.
Seit Jahresstart greift für einen Großteil der TI-Komponenten ein neuer Verschlüsselungsalgorithmus. Die Zahl der Konnektoren mit altem Standard ist stark gesunken, aber immer noch vierstellig.
Der Stromausfall in Berlin hat auch Praxen und Kliniken wortwörtlich eiskalt erwischt. Wie kann man das Praxisteam auf solche Krisensituationen vorbereiten? Die KVen bieten Infos zu dem Thema.
Die Kosten für einen Rettungsdienst-Einsatz sind in Hamburg erneut deutlich gestiegen, und zwar um neun Prozent. Der Verband der Ersatzkassen ist darüber verärgert.
Die medizinische Weiterbehandlung von Patientinnen und Patienten nach einem Aufenthalt im Krankenhaus oder in der Reha klappt nicht immer reibungslos. Woran liegt das? Das will der Ärzteverbund Südwestfalen herausfinden und startet eine Befragung.
Beinahe ein Drittel der gesetzlich Versicherten empfindet die Wartezeit für fachärztliche Termine als zu lang. Bei Hausarztterminen hingegen ist die Mehrheit mit der Wartezeit zufrieden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des GKV-Spitzenverbands.
„Das lange Warten auf einen Facharzttermin muss ein Ende haben“, sagt Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi. Mit der Gesetzesreform zum Primärarztsystem müsse auch eine „Termingarantie“ kommen.
Kliniken können nach dem Stromausfall in der Hauptstadt langsam aufatmen. Viele ältere Menschen oder Pflegebedürftige sitzen jedoch im Dunkeln oder in kalten Zimmern.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beklagte mit Blick auf steigende Gesundheitskosten, es werde „zu oft und zu schnell krankgeschrieben in Deutschland“ - und bringt die Karenztage wieder ins Spiel.
Eine neue Regierung, eine neue Gesundheitsministerin – aber die Probleme im Gesundheitswesen sind dieselben geblieben. Wie ist das Jahr 2025 aus Sicht der Akteure im Gesundheitswesen gelaufen – und was muss 2026 geschehen? Der änd hat nachgefragt. Heute: Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des Virchowbunds.
Die meisten Regressforderungen in Niedersachsen betreffen den sogenannten Sonstigen Schaden. In Einzelfällen forderten Krankenkassen mehr als 100.000 Euro zurück. Der änd schaut einmal genau auf die Zahlen.