Ebola-Patient aus Berliner Charité entlassen
Ein US-Arzt steckte sich mit dem gefährlichen Ebola-Virus an. Er wurde unter besonderen Bedingungen an der Berliner Charité behandelt. Das hatte Erfolg.
Ein US-Arzt steckte sich mit dem gefährlichen Ebola-Virus an. Er wurde unter besonderen Bedingungen an der Berliner Charité behandelt. Das hatte Erfolg.
Ein 65-jähriger Mann stellte sich zunächst zur geplanten transurethralen Resektion eines neu entdeckten Blasentumors vor. Die Nachsorge bleibt zunächst unauffällig, bis der Patient zwei Jahre später mit suprapubischen Schmerzen und Miktionsbeschwerden erneut vorstellig wird.
In Theorie wird schon lange vermutet, dass die Evolution Vorteile in der frühen Lebensphase begünstigt, selbst wenn diese auf Kosten der langfristigen Gesundheit gehen. Eine Studie liefert nun experimentelle Belege. Fazit: Krebs ist kein Unfall.
Ein älterer Mann stellt sich mit akut aufgetretenen Ulzerationen am Skrotum und in der Leiste vor, die den Verdacht zunächst auf eine sexuell übertragbare Krankheit richten. Dann finden die Ärzte jedoch erstaunliche Ähnlichkeiten zu Lipschütz-Ulzera – die eigentlich nur bei Frauen auftreten.
Ein 36-jähriger Mann leidet an progredienten, stark juckenden Hautveränderungen, die auf eine Psoriasis-Therapie nur kurzzeitig ansprechen – und nach dem Absetzen deutlich schlimmer zurückkehren.
Babyschlingen und Tragehilfen erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie Eltern Mobilität ermöglichen, die Bindung zum Kind fördern und gleichzeitig die Hände für andere Tätigkeiten frei halten. Eine unsachgemäße Nutzung kann jedoch schwerwiegende Folgen haben. In seltenen Fällen wurden sogar Todesfälle dokumentiert.
Zeckenübertragene Krankheiten breiten sich in Deutschland zunehmend aus. Eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt nun klar, welche Bevölkerungsgruppen besonders betroffen sind und welche Umwelt- und Verhaltensfaktoren das Risiko entscheidend beeinflussen.
Eine junge Frau erhält aufgrund einer eitrigen Pharyngitis eine kurze Antibiotikatherapie. Doch rasch flammt die Infektion wieder auf und die 20-Jährige wird mit einem septischen Schock in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort kommen die Ärzte einem selten gewordenen Krankheitsbild auf die Spur.
Die Riesenzellarteriitis (GCA) ist die häufigste Vaskulitis bei Menschen über 50 Jahren und kann schwerwiegende Komplikationen wie Erblindung oder Aortenaneurysmen verursachen. Nun fand eine Studie weitere schwere Folgen der Erkrankung.
Erstmals gibt es eine S3-Leitlinie zur prothetischen Versorgung von bilateral verkürzten Zahnreihen. Sie soll praxisrelevante Handlungsempfehlungen formulieren und Informationen zum „Überleben und Risiken der Versorgungsoptionen“ vergleichend darstellen.
Viele Frauen mit atopischer Dermatitis haben Bedenken rund um Schwangerschaft und Familienplanung. Sie fürchten eine Verschlechterung der Hauterkrankung oder Risiken für das Kind durch die Therapie. Eine systematische Übersichtsarbeit zeigt nun, was diese Sorgen stützt – und wo die Daten eher beruhigen.
Forschenden der ETH Zürich ist es gelungen mithilfe steuerbarer Mikroroboter verletztes Rückenmark zu reparieren. Die „Mikroroboter“, eine Kombination aus Stammzellen und magnetoelektrischen Nanopartikeln, ließen sich gezielt zu verletzten Stellen im Rückenmark lenken.
Eine umfangreiche Analyse zeigt, dass genetische Veränderungen, die mit familiärem Hautkrebs in Verbindung stehen, in der Allgemeinbevölkerung häufiger vorkommen als bislang angenommen – und gleichzeitig gehen diese Gene auch mit weiteren Risiken einher.
Ein internationales Forschungsteam konnte wesentliche immunologische und biochemische Abläufe bei granulomatösen Hauterkrankungen erhellen. Darauf weist das Universitätsklinikum Jena in einer Mitteilung hin. Die in „Science Advances“ veröffentlichten Ergebnisse liefern neue therapeutische Angriffspunkte gegen diese chronisch-entzündlichen Erkrankungen.
Ein niedriger Ausgangswert der gesundheitsbezogenen Lebensqualität könnte bei Patientinnen und Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom ein relevanter Prädiktor für ein erhöhtes Sterberisiko innerhalb des ersten Jahres sein, so das Ergebnis einer Studie auf dem ASCO26.
Ein stabiler Schlaf-Wach-Rhythmus gilt als zentral für die kognitive Leistungsfähigkeit. Eine aktuelle prospektive Kohortenstudie legt nun nahe, dass die Schlafgesundheit auch für die Patientensicherheit im Operationssaal wichtig ist.
Nach Beginn einer Aspirin-Therapie werden häufiger Zystoskopien durchgeführt als bei Personen ohne entsprechende Medikation. Doch entscheidend ist, was bei diesen Untersuchungen gefunden wird. Eine dänische Registerstudie legt nahe, dass Blasenkarzinome unter Aspirin möglicherweise früher auffallen.
Moderne Biologika können Plaque-Psoriasis über lange Zeit sehr gut kontrollieren. Bleibt die Erkrankung stabil, stellt sich jedoch eine naheliegende Frage: Muss die Standarddosis dauerhaft beibehalten werden? Eine randomisierte Studie hat nun eine kontrollierte Verlängerung der Injektionsintervalle geprüft.
Die Uni Mainz sucht Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahren für eine Studie zu Long Covid. Ziel ist es, die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen mit Long Covid sowie von Kindern und Jugendlichen, die mit Betroffenen zusammenleben, besser zu verstehen.
Viele fetale Komplikationen entwickeln sich nicht erst im Untersuchungsraum. Doch Blutfluss und Wachstum der Feten werden bislang vor allem in Momentaufnahmen beurteilt. Eine neue tragbare Ultraschalltechnologie soll diese Lücke schließen – und könnte vor allem bei Risikoschwangerschaften relevant werden.
Eine 60-jährige Frau stellt sich mit einer auf den ersten Blick akuten gastrointestinalen Symptomatik in einer Notaufnahme vor. Die Untersuchung zeigt schließlich: Eine frühere Untersuchung der Schleimhäute hätte sie vielleicht retten können.
Ein Bluttest kann Anzeichen für die Ansammlung von mit Alzheimer assoziierten Proteinen im Gehirn von demenzfreien Erwachsenen mittleren Alters erkennen. Das legt eine Studie nahe, die kürzlich im Magazin „The Lancet“ veröffentlicht wurde.
Kryptoglanduläre Analfisteln sind eine häufige Erkrankung, die insbesondere junge Männer betrifft. Eine nun überarbeitete Leitlinie hat die aktuellen Therapieemfpehlungen zusammengefasst.
Ein zehn Tage alter männlicher Säugling fällt unmittelbar postnatal durch eine ausgeprägte Erythrodermie mit Kollodium-Membran sowie eine nicht vernarbende Alopezie von Kopfhaut, Augenbrauen und Wimpern auf.
Welche Ernährungsweisen sind rund um die Menopause mit weniger Gewichtszunahme verbunden? Eine große Kohortenstudie hat mehrere Diätmuster direkt verglichen. Dabei zeigte sich: Nicht jede gesunde Ernährung schnitt gut ab.
Nicht wenige Patienten setzen GLP-1-Medikamente oder Tirzepatid frühzeitig ab, sobald erste Erfolge sichtbar werden. Doch das kann schwere Folgen haben: rasche Gewichtszunahme oder sogar langfristige Risiken für Herz und Stoffwechsel.
Eisenmangel zählt zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen bei Frauen und kann die Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigen. Eine Studie an Athletinnen – bei denen ein Eisenmangel besondere Auswirkungen haben kann – zeigt nun eine mögliche alltagstaugliche Alternative zur Blutentnahme.
Eine Metaanalyse untersuchte erstmals umfassend prognostische Faktoren für die Hörerholung bei Kindern mit plötzlichem sensorineuralem Hörverlust – insbesondere der Zeitpunkt des Therapiebeginns ist dabei maßgeblich mit dem Behandlungserfolg assoziiert.
Fast jeder dritte Erwachsene hat Probleme beim Durchschlafen. Und etwa jeder achte Erwachsene in Deutschland ist sowohl von Ein- als auch von Durchschlafstörungen betroffen. Das sind Ergebnisse des RKI-Panels „Gesundheit in Deutschland“, die nun im „Journal of Health Monitoring“ veröffentlicht wurden.
Wie können routinemäßig erhobene Gesundheitsdaten verstärkt für Forschungszwecke genutzt werden? Ein nun im Fachjournal „BMJ“ veröffentlichter Leitfaden will die Nutzung dieser „Routinely Collected Data“, kurz: RCD vereinheitlichen.
Wer jahrzehntelang intensiv Ausdauersport betreibt, hat offenbar häufiger Vorhofflimmern oder Vorhofflattern. Doch zählt dabei nur der gesamte Trainingsumfang - oder auch die Sportart? Eine neue Analyse lenkt den Blick auf einen besonders verbreiteten Ausdauersport.
Frauen mit Schizophrenie haben in jüngeren Jahren einen günstigeren Krankheitsverlauf als Männer. Das Blatt wendet sich allerdings in den Wechseljahren: Frauen werden nun zur Hochrisikogruppe, die gerne übersehen wird und zudem ein hohes Risiko für neurodegenerative Folgeerkrankungen hat.
Der CF (Cystische Fibrose, Mukoviszidose)-bedingte Diabetes mellitus (CFRD) definiert sich als eigenständige Diabetesform. Nun wurde eine erste Leitlinie dazu veröffentlicht. Sie versteht sich als „Orientierungshilfe für die sinnvolle und notwendige Diagnostik und Behandlung“.
Demenzen zählen zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen alternder Gesellschaften. Doch nicht nur ältere Menschen haben Risikofaktoren, die beachtet werden sollten. Schon bei Menschen unter 40 Jahren kann ein etablierter Demenz-Index das Risiko für den kognitiven Verfall anzeigen.
Eine neue Auswertung der kanadischen PLUDO-Studie rückte auf dem ASCO 2026 ein überraschendes Detail in den Fokus: Nicht die Reihenfolge der Therapien entscheidet über das Überleben mit mCRPC, sondern ob Patienten überhaupt eine Zweitlinie erhalten.
Chronische Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten muskuloskelettalen Erkrankungen. In der Physiotherapie kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, deren Wirksamkeit jedoch nicht immer belegt ist. Hierzu zählen Kinesio-Tapes und die ischämische Kompression von Triggerpunkten.
Das Varizella-Zoster-Virus zählt zu den zentralen Erregern in der Ophthalmologie. Eine aktuelle Übersichtsarbeit fasst die vielfältigen okulären Manifestationen, diagnostischen Strategien und therapeutischen Ansätze zusammen.
Nach einem ischämischen Schlaganfall ist der richtige Zeitpunkt für eine antihypertensive Therapie nicht immer eindeutig. Früh zu behandeln klingt naheliegend, könnte aber nicht für alle Patienten gleichermaßen günstig sein. Eine Subgruppenanalyse des CATIS-2-Trials zeigt, worauf es bei der Abwägung ankommen könnte.
Möglicherweise steht ein Durchbruch im Kampf gegen den schwarzen Hautkrebs bevor. Auf dem diesjährigen ASCO 2026 und im Journal of Clinical Oncology publizierte Daten sprechen jedenfalls dafür. Vorgestellt wurde ein mRNA-Wirkstoff gegen das maligne Melanom, der als Meilenstein bezeichnet wird.
Kräuter gelten allgemein als gesund und enthalten viele natürliche Pflanzenstoffe. Einer davon ist Methyleugenol, das nach metabolischer Aktivierung DNA-Schäden verursachen kann. Besonders relevant könnte dies für Menschen sein, deren DNA-Reparatur ohnehin gestört ist.
Das idiopathische nephrotische Syndrom (iNS) ist eine seltene Nierenerkrankung im Kindesalter. Insbesondere bei Patienten mit häufigen Rezidiven, Nebenwirkungen der Steroidtherapie oder kompliziertem Verlauf gibt es divergierende Ansichten zum Vorgehen. Eine neue Leitlinie soll nun Klarheit schaffen.
Ein strukturierter Lebensstil aus mediterraner Ernährung, Bewegung und Vitamin D zeigte in einer randomisierten Studie klare metabolische Effekte – und Hinweise auf ein reduziertes Rezidivrisiko.
Die Nebenwirkungen von Tamoxifen wurden neu bewertet. Die Häufigkeit der QT-Zeit-Verlängerung bei Einsatz des Krebsmedikaments gilt nun als „nicht bekannt“. Das teilt die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) in einer „Drug Safety Mail“ mit.
Das passiert selten: Beim ASCO 2026 gab es stehende Ovationen für die Ergebnisse der RASolute 302-Studie, die das Pankreaskarzinom adressiert. Es wurde beinahe als Sensation gewertet, dass Daraxonrasib sowohl das Gesamtüberleben als auch das progressionsfreie Überleben nahezu verdoppelte.
Akute Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Gründen für eine chirurgische Vorstellung im Kindesalter. Während die Appendizitis den klinischen Alltag dominiert, spielen oft auch seltene Ursachen eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Eine 12-Jährige stellt sich in einer Klinik vor, weil sie seit Wochen unter Kopf- und Augenschmerzen rechts leidet. Die Eltern nahmen die Beschwerden zunächst nicht ernst und auch die ersten Befunde scheinen die Harmlosigkeit zu unterstreichen. Doch schließlich wird eine CT durchgeführt, die einen lebensbedrohlichen Befund zeigt.
Nicht jede Schwangere kann oder will regelmäßig trainieren. Eine aktuelle Kohortenstudie legt nahe, dass auch niedrigschwellige Veränderungen im Alltag relevant sein könnten. Dabei geraten lange Sitzzeiten ebenso in den Blick wie leichte Bewegung.
Menschen mit Multipler Sklerose stehen insbesondere außerhalb größerer Städte häufig vor großen Herausforderungen. Die Uniklinik Dresden startet daher nun ein Pilotprojekt, das neurologisches Expertenwissen auf telemedizinischem Weg zu den Betroffenen bringen soll.
Viele Patienten mit schwerem Asthma kommen trotz moderner Inhalationstherapie nicht ohne orale Kortikosteroide aus. Das kann die Erkrankung stabilisieren, bringt langfristig aber Risiken mit sich. Eine Phase-3-Studie prüfte nun, ob Tezepelumab die Kortisonlast senken kann, ohne die Asthmakontrolle zu gefährden.
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat insgesamt 614 Eltern von Kindern im Kleinkind- und Vorschulalter (unter 7 Jahren) zum Thema Impfen befragt. Die Ergebnisse hat das RKI nun anlässlich des Internationalen Kindertags (1. Juni 2026) online veröffentlicht.