Kolumne

Jammernder Unterton

Einen "jammernden Unterton" will der Krankenkassenfunktionär Franz Knieps im Protest der Ärzteschaft wahrgenommen haben. Auch änd-Kolumnist Dr. Matthias Soyka hat dazu eine Meinung.

KV Saarland diskutiert HVM-Änderung

"Das ist organisierte Zechprellerei"

Ein Weiter so kann und darf es nach Auffassung der Vertreterversammlung der KV Saarland nicht geben. Die Versammlung diskutierte über Leistungseinschränkungen und eine entsprechende Umgestaltung des HVM. Auch konkrete Schritte wurden eingeleitet.

Referentenentwurf

BMG legt Startkatalog zu Hybrid-DRGs vor

Die sogenannten Hybrid-DRGs nehmen langsam Form an. Das BMG hat jetzt einen Referentenentwurf für eine entsprechende Verordnung formuliert. Dieser enthält einen Katalog mit Leistungen, die ab 1. Januar 2024 vergütet werden – und bereits konkrete Bewertungen in Euro.

Landarztquote in NRW

Fünfmal mehr Bewerber als Studienplätze

Mit der Landarztquote war NRW bundesweit Vorreiter. Seit Einführung übersteigt das Interesse die Anzahl der angebotenen Landarzt-Plätze – auch in diesem Wintersemester.

BVA-Vorsitzender Dr. Peter Heinz

„Die Zeit der Selbstausbeutung ist vorbei“

Die Ärzteschaft will den Druck auf die Politik erhöhen. Aber wie? Dr. Peter Heinz, Vorsitzender des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands (BVA) über Leistungskürzungen, eine mögliche Vier-Tage-Woche und das Ende der Selbstausbeutung.

Honorarbericht 2022

Nur leichtes Umsatzplus bei deutlich gestiegenen Kosten

Die Honorarumsätze der Ärzte und Psychotherapeuten sind im ersten Quartal 2022 bei deutlich gestiegenen Kosten nur leicht gewachsen - im zweiten Quartal sogar zurückgegangen. Die KBV hat nun ihre Auswertung vorgelegt.

Ersteinschätzungs-Richtlinie

G-BA klagt gegen BMG-Beanstandung

Der Gemeinsame Bundesausschuss klagt gegen die Beanstandung der Richtlinie zur Ersteinschätzung durch das Bundesgesundheitsministerium. G-BA-Chef Professor Josef Hecken wirft dem BMG unter anderem vor, dass die Beanstandung die aufsichtsrechtlichen Kompetenzen überschreite.

KV Niedersachsen:

Politik wirtschaftet medizinische Versorgung herunter

Bei den aktuellen Protesten gehe es nicht um das Einkommen der Ärzte, sondern um die finanzielle Tragfähigkeit der Praxen – und damit um die Versorgung der Patienten, betont der Vorsitzende der KV Niedersachsen, Mark Barjenbruch.

BzGA wird aufgelöst

Lauterbach ordnet seine Bundesinstitute neu

Bundesgesundheitsminister Lauterbach geht die angekündigte Neuordnung der ihm unterstellten Bundesinstitute an. Neuer RKI-Chef wird der kommissarische Leiter Schaade. BVÖGD-Chef Nießen wird Errichtungsbeauftragter für das neue Bundesinstitut für Prävention und Aufklärung in der Medizin (BIPAM).

Debatte um Leistungskürzungen

„Die Knebel des EBM müssen weg“

Kassenärztliche Vereinigungen und Berufsverbände diskutieren angesichts des jüngsten Honorarabschlusses ob und wie sich Leistungskürzungen durchsetzen lassen. Der änd sprach mit Dr. Burkhard Lembeck, Präsident des Berufsverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie über Niedergelassene im Hamsterrad, HVM-Änderungen und eine perfekte Falle des Gesetzgebers.

Dr. Thilo Weichert

„Der Informationsbedarf der Krankenkassen ist kaum zu sättigen“

Mit dem Gesundheitsdatennutzungsgesetz soll Deutschland nach dem Willen der Politik in der Gesundheitsversorgung, Forschung und Wirtschaft eine Aufholjagd starten. Dr. Thilo Weichert, Jurist und ehemaliger Datenschutzbeauftragter, hält den GDNG-Entwurf allerdings für verfassungswidrig.

KBV-Vorstand:

"Offenbar schwebt dem Minister ein staatlich gelenktes Gesundheitswesen vor"

Die KBV findet deutliche Worte für die Aussagen Lauterbachs zurm Ärzteprotest. Der Minister selbst legt unterdessen noch einmal nach - und spricht von einem "Einkommen der Ärzte" von ungefähr 10.000 oder 11.000 Euro.

Ärzteprotest in Berlin

Ärzte legen Kittel am Gesundheitsministerium nieder

Mit einer symbolischen Kittelniederlegung vor dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) protestierten am Montagmittag in Berlin rund 60 Ärzte gegen die Gesundheitspolitik von Minister Karl Lauterbach. Der „änd“ hat zwei Gynäkologinnen bei der Protestaktion begleitet.

MEDI-Chef Dr. Norbert Smetak

„Lauterbachs Statement ist ein politisches Armutszeugnis“

Die Reaktion von Gesundheitsminister Karl Lauterbach auf Twitter zu den bundesweiten Protesten der Niedergelassenen erntet massive Kritik bei den Ärzteverbänden. MEDI-Chef Dr. Norbert Smetak erläutert, was das Statement über den Gesundheitsminister aussagt und was Niedergelassene wirklich verdienen.

Britische Ärztestreiks

Kliniken zahlten bis zu 9000 Euro für eine Schicht

Um die Versorgung während Ärztestreiks in Großbritannien aufrechtzuerhalten, haben einige Kliniken an Mediziner Tausende Pfund für eine Schicht bezahlt.

BMG-Halbzeitbilanz:

Einiges angefasst, nur wenig zu Ende gebracht

Fortschritt wagen: Unter diesem Motto steht der Koalitionsvertrag der Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP. Zum Start der zweiten Halbzeit hat sich der änd das Kapitel zur Gesundheits- und Pflegepolitik genauer angeschaut: Was ist bereits umgesetzt, woran wird derzeit gearbeitet und was droht auf der Strecke zu bleiben?

Zwei Jahre Karl Lauterbach

Vom Hoffnungsträger zum Ärzteschreck

Endlich einer „vom Fach“, frohlockten viele Akteure im Gesundheitswesen, als Karl Lauterbach Bundesgesundheitsminister wurde. Knapp zwei Jahre später sind Hoffnungen und Erwartungen vor allem in der Ärzteschaft der Ernüchterung und einer gewissen Ratlosigkeit gewichen.

Nach Honorarenttäuschung

Wirren, Wut – und die Suche nach den richtigen Worten

Im gesundheitspolitischen Kessel brodelt es – auch innerhalb der Selbstverwaltung. Die Kritik richtet sich unter anderem gegen den Vorstand der KBV. Ärzte in Brandenburg fordern nun die „sofortige“ Wiederaufnahme der Verhandlungen.

Stichtag 30.9.

Lauterbach: „Wir machen ein eigenes Entbürokratisierungsgesetz“

Einen Tag vor dem Stichtag kündigt Minister Karl Lauterbach ein eigenes Entbürokratisierungsgesetz an. Zugleich äußert er sich zu den Protesten der Niedergelassenen.

HNO-Bundesvorsitzender Löhler

„Dann muss man eben den Staatskommissar rufen“

Scharfe Kritik an Bundesgesundheitsminister Lauterbach übt der HNO-Bundesvorsitzende Löhler. Er hält das Vorgehen des Ministers für verantwortungslos und spricht sich für Leistungskürzungen aus. Unter den derzeitigen Bedingungen lasse sich der Sicherstellungsauftrag nicht mehr erfüllen.