Telematik

Neue Haftungsfallen für die Niedergelassenen?

Ob Aufklärungsversäumnis oder Dokumentationslücke: Wenn es hart auf hart kommt, trägt der Arzt oft das Haftungsrisiko – und steht allein vorm Richter. Dass mit der Telematikinfrastruktur ein neuer Aspekt zur Haftungsproblematik dazu kommen könnte, lässt eine Antwort der Regierung auf eine FDP-Anfrage befürchten.

Behandlungsfehler

MDK spricht von „ernüchternder Bilanz“

Eine ernüchternde Bilanz in Sachen Behandlungsfehler ziehen die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK). „Wir sehen immer wieder die gleichen Fehler und zwar auch solche, die nie passieren dürften“, kritisieren die MDK am Dienstag in Berlin.

EBM-Reform

Kassen pochen auf Kostenneutralität

Die Reform des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs EBM soll wie geplant Anfang 2019 starten. Das bestätigte die KBV dem änd. Mehr kosten darf sie aber nicht. Darauf bestehen die Kassen nach wie vor.

Spahns Reformpläne

TK warnt vor Kassensterben

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will mit dem „Versichertenentlastungsgesetz“ die Krankenkassen zwingen, ihre Rücklagen abzubauen. Profitieren sollen die Beitragszahler. Die Techniker Krankenkasse hält das Vorhaben für gefährlich.

Vertragspsychotherapeuten

„TI ist ein kontrollierbares Projekt“

Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) fordert seine Mitglieder auf, ihre Praxen an die Telematikinfrastruktur anzubinden. Die Telematik sei „ein transparentes und demokratisch kontrollierbares Projekt“, sie biete eine erheblich sicherere Kommunikation.

Streit um Fördergelder

„So kriegt man keine Ärzte aufs Land“

Mit Förderprogrammen wollen viele KVen Ärzte aufs Land locken. Welche Fallstricke aber in den viel gelobten Programmen stecken können, erfährt eine Hausärztin aus der Oberlausitz gerade am eigenen Leib. Nach nicht einmal einem Jahr überlegt sie, die Praxis wieder zu schließen – weil die Fördergelder nicht so fließen wie erwartet.

Gesundheitsministerium

Etat von Minister Spahn bleibt stabil

Über den Etat 2018 des Bundesministeriums für Gesundheit hat heute das Parlament in erster Lesung beraten. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) soll gemäß dem Regierungsentwurf (19/1700) 15,2 Milliarden Euro ausgeben dürfen. 2017 standen ihm 15,16 Milliarden Euro zur Verfügung.

Digitaler Medikationsplan

„Das ist eine Schande für Deutschland“

Wolf-Dieter Ludwig bezeichnet es als „skandalös“, dass es noch keine digitale Lösung zur Unterstützung bei Multimedikation gibt. Der Medikationsplan „muss endlich elektronisch laufen“, sagt auch Ulrich Weigeldt.

Aktuelle Befragung

Viele MFAs kritisieren Führungsstil ihrer Chefs

Nur wenige Medizinische Fachangestellte würden die Arztpraxis, in der sie arbeiten, als Arbeitgeber weiterempfehlen. Das ist das Zwischenergebnis einer aktuellen Befragung eines Beratungsunternehmens.

Jameda-Urteilsbegründung

Drei Worte gefährden das Geschäftsmodell

Anfang des Jahres urteilte der Bundesgerichtshof (BGH), dass das Bewertungsportal Jameda den Eintrag einer Ärztin löschen muss. Jetzt hat das Gericht die Gründe für seine Entscheidung veröffentlicht. Besonders eine Formulierung darin birgt Zündstoff.

Zi-Umfrage

Jedes dritte MVZ macht Verluste

Viele Medizinische Versorgungszentren (MVZ) versorgen ihre Patienten mit finanziellen Verlusten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi).

Rede im Bundestag

Merkel für Anbindung von Gesundheitsdaten an „Bürgerportal“

Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt eine Anbindung von Gesundheitsdaten an das geplante zentrale Bürgerportal. Sie spricht dabei von einer „großen Kraftanstrengung“.

Spahn zur Telematik

„Sie brauchen die Konnektoren nicht abzubestellen“

Die Telematik-Infrastruktur stehe nicht zur Disposition, versichert der Minister. Allerdings müsse man Wettbewerb bei den Anwendungen ermöglichen, die darauf laufen sollen.

Steigende Kosten der Terminservicestelle

KV Hessen beklagt zu viele „dringende Überweisungen“ der Hausärzte

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen hat die Hausärzte aufgefordert, weniger „dringende Überweisungen“ an die fachärztlichen Kollegen auszustellen. Grund sei eine „regelrechte Explosion bei der Inanspruchnahme der Terminservicestelle“.

Leitantrag in Erfurt

"Ärztliche Selbstverwaltung ist Ausdruck der Freiberuflichkeit"

Der Deutsche Ärztetag hat in seiner gesundheitspolitischen Generalaussprache den Leitantrag des BÄK-Vorstands einstimmig angenommen. Darin unterstreichen die Delegierten die Bedeutung der Freiberuflichkeit – und kritisieren staatliche Eingriffe in die ärztliche Selbstverwaltung.

Spahn lobt Ärztetag

"Entscheidung zur Fernbehandlung hilft Ärzten und Patienten"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Entscheidung des Deutschen Ärztetags zur Liberalisierung des Fernbehandlungsverbots für Mediziner begrüßt. Mit Online-Sprechstunden würden Patienten unnötige Wege und Wartezeiten erspart.

GOÄ-Debatte in Erfurt

"Die Ärzteschaft muss zweigleisig fahren"

Bis die Politik grünes Licht für eine neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) gibt, kann es noch lange dauern – wenn das überhaupt passiert. Die Delegierten des Deutschen Ärztetages in Erfurt beschäftigten sich am Mittwoch daher mit der Frage, ob sie nicht kurzfristig eine Erhöhung der bestehenden GOÄ fordern sollen.

Montgomery zu Spahn

„Da gibt es viel Spielraum zur Zusammenarbeit“

Der Bundesärztekammer-Präsident ist guter Dinge, was den neuen Bundesgesundheitsminister angeht. „Ich glaube, dass uns in der verbleibenden Zeit dieser Legislaturperiode gemeinsam mit Herrn Spahn eine gute Politik gelingen wird“, sagte Montgomery am Mittwoch in Erfurt.

Eröffnung des Ärztetages

„Ein bisschen Rebellion stünde uns gut zu Gesicht“

Missstände in der Gesundheitspolitik nicht einfach so hinzunehmen und sie zu benennen – dazu hat Thüringens Ärztekammer-Präsidentin Dr. Ellen Lundershausen ihre in Erfurt versammelten Kollegen aufgerufen. „Wir Ärzte müssen es nicht immer allen recht machen“, sagte die HNO-Ärztin.

Montgomery auf Ärztetag

„Ärzte müssen Wandel gestalten“

Gesetze, Digitalisierung und Einwanderung – die Welt wandelt sich. Montgomery ruft die Ärzte auf, diesen aktiv mitzugestalten. Auch zu ihrem eigenen Nutzen.