Vertreterversammlung

KV Berlin prüft Möglichkeiten zur Leistungskürzung

Die Vertreterversammlung der KV Berlin will den bundesweiten Honorarabschluss nicht einfach hinnehmen. Der KV-Vorstand soll nun ausloten, wie sich die Leistungsmenge reduzieren lässt.

Covid-19-Impfstoffe in Mehrdosenbehältnissen

Kein Regressrisiko für Ärzte

Wenn nicht der gesamte Covid-19-Impfstoff aus Mehrdosenbehältnissen verimpft werden konnte, drohen Ärztinnen und Ärzte nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung keine Regresse.

Klinik-Protest

„Krankenhäuser brauchen eine faire Finanzierung“

Beschäftigte aus Kliniken haben heute bundesweit gegen die Politik der Bundesregierung protestiert. In Berlin pochen sie auf mehr Geld für die Krankenhäuser, doch Bundesgesundheitsminister Lauterbach will keine zusätzlichen Mittel locker machen.

Abrechnung

Die analogen Bewertungen in der GOÄ bleiben wichtig

Eine GOÄ-Reform ist überfällig. Wohl ausschließlich aus politischen Gründen verweigert das BMG aber diesen Schritt. Das ist schlimm, aber nicht hoffnungslos, denn eine Weiterentwicklung ist auch mit den vorhandenen Mitteln möglich.

Marcel Weigand von der UPD:

„Ärzte sollten Patienten nicht zum Schulterschluss überreden“

Der änd hat mit Marcel Weigand von der Unabhängigen Patientenberatung Deutschlands (UPD) über Termin-Wartezeiten und die Hoffnungen in die elektronische Patientenakte gesprochen. Aber auch darüber, ob Patienten eine größere – auch finanzielle – Selbstverantwortung übernehmen müssten, und warum Ärzte, um ihre Ziele zu erreichen, die Patienten nicht zum Schulterschluss überreden sollten.

Landarztquote in Niedersachsen

Nur halb so viele Bewerber wie erwartet

Die Hoffnungen in die Landarztquote sind groß: Wer sich verpflichtet, später als Hausarzt auf dem Land zu arbeiten, soll leichter Medizin studieren können - und somit helfen, den Ärztemangel zu verhindern. Die Bewerberzahlen sind allerdings geringer als angenommen.

Honorar für 2024

Verhandlungen enden mit Plus von fast vier Prozent

Die Entscheidung steht. Nach zähen Verhandlungsgesprächen zum Honorar für 2024 mussten die Teilnehmer von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband am Mittwoch schließlich den Erweiterten Bewertungsausschuss anrufen. Dort akzeptierten beide Seiten einen Vorschlag des Schlichters.

KBV-Ultimatum zum „Praxenkollaps"

Lauterbach: „Ich bekomme fast jeden Tag Briefe“

Der 13. September könnte ein spannender Tag für niedergelassene Ärzte sein. Nicht nur steht eine entscheidende Runde der Honorarverhandlungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung mit den Krankenkassen an. Zugleich läuft das Ultimatum der KBV an Minister Lauterbach ab. Der Kommentar des Ministers: „Tempi passati“

KVRLP-Protestaktion „LAHNSTEIN92“

„Wenn das BMG verbohrt bleibt, müssen wir weiterbohren“

Ein voll besetzter Hotelsaal, Trillerpfeifen, Warnwesten: Zahlreiche Vertragsärztinnen und -ärzte sind am Mittwoch in Lahnstein zur Protestaktion der KVRLP zusammengekommen. Dort machen die Niedergelassenen ihrem Ärger laut Luft. Und am Ende wird sogar das Gesundheitssystem krankgeschrieben.

Regresse

„Wir ersaufen in den Prüfungsorgien der Krankenkassen"

Auch wenn es nicht immer um viel Geld gehen muss: Prüfanträge und Regresse kosten die Teams in den Praxen Zeit und Nerven. Die KVWL hat nun Zahlen vorgelegt, welche Ausmaße die Prüfexzesse immer noch haben.

Lillian-Care-Gründer Drop im Interview

„Wir wollen wirklich Probleme lösen“

Mit einem bundesweiten Netzwerk von Gesundheitseinrichtungen will Lillian Care die hausärztliche Versorgung in unterversorgten Gebieten sichern. Der änd hat mit Gründer Linus Drop über das Konzept gesprochen.

KVNO-VV

„Diese Art von berufspolitischer Bettelei macht keinen Sinn mehr“

Die VV der KVNO hat in ihrer jüngsten Sitzung auf Resolutionen und Anträge zur Gesundheitspolitik verzichtet. „Die Politik hört uns nicht zu", beklagte VV-Vorsitzender Dr. Jens Wasserberg.

Gassen zu Protesten

Streikidee ist „etwas ermüdend“

Warum er Streikaufrufe für wenig zielführend hält und warum das Honorar nicht alles ist, erklärte KBV-Vorsitzender Dr. Andreas Gassen beim KVNO-Talk.

MFA-Protestkundgebung

„Rote Karte für die Bundesregierung“

In Berlin zeigten Mitarbeitende aus allen Berufsfeldern der ambulanten Versorgung anlässlich einer vom Verband medizinischer Fachberufe (vmf) organisierten Protestkundgebung am Brandenburger Tor der Bundesregierung gemeinsam die „Rote Karte“.

Ärzteprotest in Hamburg

„Auch meine Bereitschaft hat irgendwo ihre Grenzen“

„Der Notfall in der Praxis – die Praxis als Notfall“, lautet der Titel der Fortbildung, die die KV Hamburg beim bundesweiten Praxen-Protesttag veranstaltet. Wie groß die Not der ambulanten Versorgung in der Hansestadt ist, haben am Freitag Hamburger Ärztinnen und Ärzte sowie Vertreter der KVHH geschildert. Das Bild, was sie zeichnen, ist tiefschwarz.

BDI-Hauptstadtforum

Smetak: „Richtige Steuerung schafft freie Facharzttermine“

Mehr Patientensteuerung gilt als ein Instrument, um Versorgung angesichts knapper werdender Ressourcen gut zu organisieren. Aber wer soll die Patienten wie steuern, und ist das dann das Ende der freien Arztwahl? Das diskutierte das BDI Hauptstadtforum am Freitag. Erstaunlich einig zeigten sich Internisten- und Hausärzteverband.

DGIIN

Notfallmedizin muss „komplett und zügig vernetzt und digitalisiert werden“

Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DGIIN) begrüßt den Vorschlag der Regierungskommission zur Neuregelng des Rettungsdienstes.

TI-Pauschale

Große Praxen erhalten mehr Geld

Große Praxen sollen nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) eine höhere TI-Pauschale erhalten. Das Bundesgesundheitsministerium habe seine zum 1. Juli in Kraft getretene Festlegung zur Finanzierung der Telematikinfrastruktur überarbeitet.

Baden-Württemberg

TK setzt auf Videosprechstunde

Mehr Komfort, kürzere Wege und Zeitersparnis: Videobehandlungen bieten nach Auffassung der baden-württembergischen Landesvertretung der Techniker Krankenkasse etliche Vorteile für die Versicherten. Das medizinische Potential sei allerdings noch längst nicht ausgeschöpft, auch weil das Angebot noch zu wenig bekannt sei.

Haushaltswoche im Bundestag

Lauterbachs Etat schrumpft weiter - Kassen alarmiert

Der Gesundheitsetat sinkt weiter. Das sieht der Haushaltsentwurf der Bundesregierung vor, den der Bundestag am Donnerstag (7.9.) diskutiert. Im Vorfeld warnen Krankenkassen vor weiteren Beitragserhöhungen.