BMG verliert

Gericht untersagt Kooperation mit Google

Schlappe für das Bundesgesundheitsministerium vor dem Landgericht München: Das Gericht hat die Kooperation des Ministeriums mit dem Internetkonzerns Google untersagt. Die Entscheidung war eine Reaktion auf zwei Eilanträge.

Hartmannbund zu Schutzschirm

„Gesetz lässt viele Ärzte im Regen stehen“

Der Vorsitzende das Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat die Verlängerung des Schutzschirmes für Arztpraxen kritisiert. Dieser gleiche durch die Herausnahme eines erheblichen Teiles ärztlicher Leistungen einer „Light-Version“.

Datenschützer zu ePA und TI

„Uralte Infrastruktur“

Der Datenschützer Thilo Weichert rät derzeit von der Nutzung der elektronischen Patientenakte ab. Grund seien die vielen noch ungelösten Probleme. Auch an der Telematikinfrastruktur hat er einiges auszusetzen.

Corona

Drosten sieht "Mammutaufgabe" auf Niedergelassene zukommen

Hält der Lockdown noch länger an, wird die Wirtschaft zu stark gefährdet, warnen die Gegner des derzeitigen politischen Kurses der Regierungskoalition. Auch Prof. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité, fürchtet um die Wirtschaft – allerdings aus einem anderen Blickwinkel.

Reformpläne

Kassen warnen: Infos im Sport können Bevölkerung sensibilisieren

Dass die Krankenkassen viel Geld für Werbung im Sport verpulvern, hat nach Auffassung der AOK so gar nichts mit Imagepflege zu tun. Es gehe nur um gesundheitliche Aufklärung.

KBV

„Die ePA ist ein Scheinriese“

Die Digitalisierung biete auch Arztpraxen viele Vorteile, räumt die Kassenärztliche Bundesvereinigung ein. Allerdings sei das derzeit nur in der Theorie der Fall. Die Realität sei derzeit mehr als ernüchternd.

KVN

„Ohne Niedergelassene funktioniert Patientenversorgung nicht"

Niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten müssen schnellstmöglich geimpft werden, fordert der niedersächsische KV-Chef. Würden sie sich infizieren, wäre das fatal für die Versorgung, sagt er.

Antrag im Bundestag

FDP-Fraktion legt eigenen Pandemie-Stufenplan vor

Auch die FDP-Fraktion im Bundestag hat nun einen eigenen Pandemie-Stufenplan vorgelegt. Darin führt sie auf, unter welchen Voraussetzungen sie Lockdown-Lockerungen für möglich hält. Das Konzept sei aber nicht als Einbahnstraße gedacht, heißt es. Öffnungsschritte könnten auch wieder zurückgenommen werden.

Umfrage

Viele Eltern wünschen sich Arzt-Job für ihr Kind

Mit einer Karriere ihres Kindes als Arzt, Architekt, Wissenschaftler oder Anwalt wären besonders viele Menschen in Deutschland einverstanden. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov unter 2.153 Deutschen hervor.

Bayerns Gesundheitsminister

„Dürfen uns nicht unter Druck setzen lassen“

Normalerweise sind die ersten 100 Tage im Amt der Zeitpunkt, an dem eine neue Führungskraft nach einer Warmlaufphase Farbe bekennen muss. Soviel Zeit wollte sich Bayerns neuer Gesundheitsminister Klaus Holetschek nicht verstreichen lassen - und zog schon mal eine erste Bilanz.

DIVI

Lage vielleicht erst im April oder Mai entspannter

Frühestens im März soll nach Auffassung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) überhaupt über Lockerungen der Corona-Regelungen diskutiert werden. Intensivmedizinisch gebe es vorerst keine Alternative zum Lockdown.

Grünen-Papier

„Der Bundesregierung fehlt ein langfristiger und vorausschauender Blick“

In der Corona-Pandemie hat sich der Stellenwert der Forschung gezeigt – aber auch die Versäumnisse der Politik in diesem Bereich. Die Grünen stellen nun Forderungen für eine „starke Forschung für gute Gesundheit – in der Pandemie und darüber hinaus“.

IT-Sicherheitsrichtlinie

„Wir werden bei den Kassen auf eine Übernahme der Kosten drängen“

Lange wurde über sie gestritten, seit Dezember ist sie verabschiedet: die IT-Sicherheitsrichtlinie. Doch was bedeutet diese nun für die Vertragsärzte? Mit welchem Aufwand müssen sie rechnen? Und warum gibt es noch immer keine Finanzierungszusage der Krankenkassen? Darüber hat der änd mit KBV-Vorstand Thomas Kriedel gesprochen.

Soldaten helfen im Impfzentren

Verband spricht von „Staatsversagen“

Der Deutsche Bundeswehrverband hat vor einer Schwächung der Einsatzfähigkeit der Bundeswehr durch die Corona-Hilfseinsätze von Soldaten gewarnt. Es zeige sich, dass die Strukturen zur Katastrophenbewältigung systematisch vernachlässigt worden seien.

Hessen

Kassenärztliche Vereinigung schimpft über Impf-Management

Nicht nur bei der Terminvergabe hapert es, findet KV-Chef Dastych. Auch in anderen Punkten spart er nicht mit Kritik. Für Impfwillige könnte es aber vielleicht bald einfacher werden.

Pandemie

„Virologen hatten schon lange gewarnt“

Zu Beginn der Pandemie hatte der Präsident der Bundesärztekammer Ärzte im Ruhestand zur Mithilfe aufgefordert. Viele sind seinem Ruf gefolgt. Der änd hat mit einem Allgemeinmediziner gesprochen, der sich längst zurücklehnen könnte – und es doch nicht tut.

Kritik an KBV

„Konfrontatives Gespräch“ über umstrittene Impfterminvergabe

Im Streit um Unzulänglichkeiten im Terminvergabesystem der KBV haben die betroffenen Bundesländer den Druck erhöht. Sie fordern umgehend Verbesserungen.

Impfgegner

„Ärzte müssen sich die Zeit nehmen“

Ärzten kommt in der Frage um die Impfbereitschaft eine wichtige Rolle zu, sagte Prof. Georg Ertl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Sie müssten ihre politische Veranwortung annehmen.

Videosprechstunde

Boom insbesondere bei Psychotherapeuten

Die Zahl der Videosprechstunden ist laut KBV Corona-bedingt rasant angestiegen. Demnach konsultierten Patienten im zweiten Quartal 2020 Fast 1,2 Millionen Mal einen Arzt oder Psychotherapeuten per Bildschirm.

Schutzschirm erneuert?

KBV befürchtet große Verwerfungen

Der finanzielle Rettungsschirm für die Vertragsärzte soll erneuert werden. Das sieht der „Entwurf eines Gesetzes zur Fortgeltung der epidemischen Lage“ vor. Die KBV weist jedoch auf eine Schwachstelle der geplanten Regelung hin.