VV in Westfalen-Lippe

Nordmannn: "Hat der Populismus Einzug in das BMG gehalten?"

„Populistische Geste, Unsinn und Kontrollwahn“ – zu diesem deutlichen Urteil kam der Vorsitzende der KV Westfalen-Lippe angesichts des Entwurfs des neuen Terminservice- und Versorgungsgesetzes. Auch die Kliniken bekamen auf der Vertreterversammlung ihr Fett weg.

Vertreterversammlung der KVNO

Bergmann: „Die KV ist keine Sprechstundenpolizei“

Die Bundesregierung soll den Referentenentwurf für das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) grundlegend überarbeiten. Eine entsprechende Resolution hat die Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Sie erteilte auch der Beteiligung von Investoren an Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) eine klare Absage.

Internistentag

BDI konstatiert Machtverlust der KVen

Die Selbstverwaltung verkomme mit Jens Spahns geplantem Gesetz zur nachgeordneten Behörde, beklagt der Verband. Und plädiert selbst dafür, den KVen die Zuständigkeit für die Notfallversorgung zu nehmen.

Neue Sprechstunden-Vorgaben

Niedergelassene glauben nicht an große Veränderung

Minister Spahn will per Gesetz die verpflichtende Mindestsprechstundenzeit auf 25 Stunden hochschrauben. Erleben wir deshalb nun drastische Veränderungen in den Praxen des Landes? Der Redaktion liegt die erste Auswertung der änd-Umfrage zu dem Thema vor.

Investoren kaufen Zahnarztpraxen auf

Goldgräberstimmung

Finanzkräftige Investoren aus dem In- und Ausland drehen gerade die Landschaft der Zahnarztpraxen auf links. Sie sind auf Einkaufstour und bauen MVZ-Ketten auf. Zum Ärger der Kassenzahnnärztlichen Bundesvereinigung: „Diese Rosinenpickerei muss ein Ende haben.“

Telematikinfrastruktur

Bis 2021 soll elektronische Patientenakte laufen

Noch in dieser Legislaturperiode soll den Patienten die elektronische Patientenakte zur Verfügung stehen – so plant es zumindest das Bundesgesundheitsministerium. Damit die Pläne verwirklicht werden, müssen aber noch etliche Steine aus dem Weg geräumt werden.

BVKJ-Präsident Fischbach im Interview

„Es ist eine Respektlosigkeit seitens der Politik!“

Der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Thomas Fischbach, äußert sich im änd-Interview zum Kinderarztmangel, untauglichen Maßnahmen im TSVG und der besten Datenschutzmethode.

Wegen Spahns Termingesetz

Großer Frust im Nordosten

Das geplante Terminservice- und Versorgungsgesetz von Gesundheitsminister Spahn stößt in Mecklenburg-Vorpommern auf viel Unverständnis. Die Kassenärztliche Vereinigung sieht sich mehr und mehr zur Sicherstellungsbehörde degradiert.

Baden-Württemberg

Medi treibt MVZ-Offensive voran

Der Ärzteverbund Medi in Baden-Württemberg treibt den Ausbau seiner Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) voran. Im Oktober soll ein hausärztliches MVZ in Böblingen eröffnen. Und das soll’s noch lange nicht gewesen sein.

Fristverlängerung für TI-Anschluss

Reis-Berkowicz startet Petition

Mit einer Petition hat sich Dr. Petra Reis-Berkowicz, Vorstandsmitglied im Bayerischen Hausärzterverband und Vorsitzende der Vertreterversammlung in der KV Bayerns, an den Bundestag gewandt – und fordert mehr Zeit für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI).

Sonder-VV zum TSVG

„Das ist der Ausstieg aus der Budgetierung“

Für Hamburgs KV-Chef ist die Sache klar: Das Spahn’sche Terminservice-Gesetz ist der Ausstieg aus der Budgetierung, wenn auch nur zunächst ein zaghafter. Und so versprühte Walter Plassmann bei der Sonder-VV am Donnerstagabend in der Hansestadt einen Hauch von Optimismus – den aber nicht alle Abgeordneten im Saal teilten.

Prämien für Quereinsteiger

„Dann können sich Kliniken in ländlichen Regionen von der Versorgung abmelden“

Mit kräftigen Zuschüssen sollen in Nordrhein-Westfalen Klinikärzte in die hausärztliche Arbeit gelockt werden. Die Kliniken zeigen sich von dieser „kruden Idee“ verstimmt. Sie kritisieren „enorme Abwerbeprämien für Krankenhausärzte“. Auch der Hausärzteverband ist unzufrieden.

Sommerempfang

Henke und Laumann warnen vor Industrialisierung im Gesundheitswesen

Wie wichtig die Freiberuflichkeit für das Gesundheitswesen ist, betonen Nordrheins Kammerpräsident Henke und Landesgesundheitsminister Laumann. Der „fortschreitenden Industrialisierung“ müsse Einhalt geboten werden.

Medien zu Spahns Image-Wechsel

Vom „Marktliberalen“ zum „Herz-Jesu-Konservativen“

Nun haben sich zwei weitere große Printmedien dem offensichtlichen Imagewechsel des Bundesgesundheitsministers gewidmet. Die „Welt am Sonntag“ will einen Wandel Spahns vom „Rebell“ zum „Kümmerer“ beobachtet haben; für den „Spiegel“ steht fest: Der Merkel-Kritiker soll zum empathischen Sozialpolitiker werden.

Hausbesuche

KV und Kassen setzen Regresse aus

In Hessen soll es bis auf Weiteres keine Regresse mehr wegen Überschreitungen bei Hausbesuchen geben. Das hat die Kassenärztliche Vereinigung den Vertragsärzten in einem Rundschreiben versprochen.

Wahl im Freistaat

44 Ärzte kandidieren für den Bayerischen Landtag

Bei der Wahl zum Bayerischen Landtag kandidieren am 14. Oktober 2018 insgesamt 44 Ärzte. Das politische Parteienspektrum ist dabei groß.

Honorarverhandlungen

Hofmeister: Das sind noch offene Punkte

Auch wenn die KBV die Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband in Sachen Orientierungswert abgeschlossen hat – die Gespräche über weitere Änderungen beim Honorar sind nach Angaben der Körperschaft noch nicht beendet.

Drohender Honorarabzug

"Gesetzgeber muss Frist für verpflichtenden TI-Anschluss verlängern"

Alle Niedergelassenen müssen ihre Praxen bis zum Ende des Jahres an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen haben – sonst drohen Honorarabzüge. Die KV in Bayern hält das Ziel für völlig unrealistisch und fordert neue Fristen.

CDU-Politikerin

"Hemmschwelle zur Gründung einer eigenen Praxis senken"

Die Ärztin und CDU-Bundestagsabgeordnete Prof. Claudia Schmidtke hat bislang noch nicht mit vielen Stellungnahmen im Gesundheitsbereich auf sich aufmerksam gemacht. Nun will sie aber den Fokus auf den Ärztemangel legen – sehr konkret sind ihre Lösungsvorschläge allerdings nicht.

Forsa-Umfrage

Jeder vierte Arzt verweigert Anschluss an die TI

Jeder vierte Niedergelassene will sich derzeit nicht an die Telematik-Infrastruktur für Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte anschließen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).